Aktueller Stand
Heute hatte ich wieder den ersten Tag Bestrahlung.
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Ich hatte, durch die Schwellung am Frontallappen, nicht nur das Wochenende frei, sondern den Montag gleich mit.
So hatte mein Hirn 3 Tage Zeit zur Ruhe zu kommen.
Auch mal gut – doch heute haut’s dann gleich wieder ordentlich rein. Kurz nach der Bestrahlung musste ich schon kotzen und Kopfschmerzen habe ich heute auch ziemlich heftig. Wobei sie gerade etwas abklingen, da ich meine Akut Tabletten genommen habe – die sind dafür da, wenn’s mal ganz heftig kommt.
Noch weitere 3 Tage Bestrahlungstage liegen vor mir. Wenn’s gut läuft, dann sollte der Tumor langsam die Sachen packen und ausziehen.
Wann die nächste MRT Untersuchung ist, weiß ich noch nicht ganz genau. Wahrscheinlich nächste Woche.
Ich versuche positiv zu bleiben und keinen Gedanken daran zu verschwenden, dass die Tumorzellen resistent geworden sein könnten und die ganze Quälerei für umme ist.
Doch manchmal fällt’s schwer und es hatte sich schon öfter mal ausgetapfert, was nicht viele mitbekommen.
Der Plan ist: Nächste Woche Bestrahlungsfrei und wieder einige Untersuchungen, dann sollen zwei Wochen leichte Bestrahlungen aufs ganze Gehirn folgen, um Metastasenbildung zu verhindern. Bisher musste ich noch nicht stationär bleiben, aber ich kann täglich damit rechnen – ein ungutes Gefühl.
Gut ist, dass mir einige Nebenwirkungen erspart bleiben, wie z.b. Wasseransammlungen und ständiges Hungergefühl durch das Kortison, außerdem sind kaum Haare ausgefallen. Wahrscheinlich sind die auch schon resistent durch die vielen Bestrahlungseinheiten, denn bei den ersten Malen fielen sie an den bestrahlten Stellen alle aus. Das sah ziemlich witzig aus… aber nur im Nachhinein. Mein Hormonhaushalt (tolles Wort) scheint auch einigermaßen zu funktionieren.
Ich danke Gott, dass er mich irgendwie immer durchbringt und ich merke deutlich, dass er mir nicht mehr zumutet als ich ertragen kann. Und doch ist man irgendwie immer fähig mehr auszuhalten, als man denkt.
Corrie den Boom, eine Frau die im KZ war und Jesus Christus dennoch lobte und an ihm dran blieb, sagte mal:
“Gott legt uns nicht eine Last auf, um unseren Rücken zu bedecken, sondern um unsere Knie zu beugen.”
Krankheit kommt niemals von Gott, warum er nicht immer gleich heilt und wozu mancher Scheiß dient, den man so durchmacht, wird oft erst hinterher klar. Ich bin dennoch dankbar, denn ich hab ne Menge dazu gelernt – das hätte mir kein Lehrer und kein Lehrbuch vermitteln können. Die Schule des Lebens bleibt eben doch die Lehrreichste.
Danke für eure Gebete.
Weitermachen!
Euer Jesus Punk
PS: Heute mal nen Foto von mir! Ich hab mich mal in Schal (haha) geworfen und die Cam meines Netbooks ausprobiert.
Ich schreibe für eine Initiative von In-Meiner-Strasse e.V. Wenn Du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest Du auf diesem Link alle Infos.



Zwischenfall auf Kat... Der Karthozismus beinhaltet viele wundervolle sachen, d...
Zwischenfall auf Kat... Hurraaa!!! praise G0D!!!!
Zwischenfall auf Kat... Ich freue mich, dass dir nichts Schlimmes passiert ist ...
Beate Hill wie wunderbar Gott für euch gesorgt hat - wie wun...
Zwischenfall auf Kat... Hm, und wenn die Stahlkappe doch nachgibt O_O unangeneh...