Dein Daddy ist kein Arsch, sondern Liebe!
wer kennt sie nicht die berühmte Filmszene als Darth Vader sagt “Ich bin dein Vater!”
Jepp – und Gott sagt das gleiche zu uns.
Für mich war das oftmals schwer zu kapieren – Gott ist mein Vater?! Hä?
Mein leiblicher Vater war eher der Knecht meiner Mutter.
Er war ein Schwächling – der sich nicht durchsetzen konnte, der machte was ihm gesagt wurde und sich nicht traute,
auch mal “nein” zu sagen.
Doch heute hab ich gerafft, dass entspricht nicht Gottes Wesen – er ist unser himmlischer Vater, alles andere als ein Schwächling – sondern voller Power!
Trotzallem sah ich Gott, als ich ihn mit 21 Jahren kennenlernte eher als Wachmann.
Die 10 GEbote sah ich als VERbote – Gott wollte mir den Spaß verderben, aber gut, wenn’s mir zum besten dient.
Ich ließ mich drauf ein und ich fand es schon damals genial, was Jesus für uns getan hatte.
Wie sehr musste er die Menschen lieben, dass er sein eigenes Leben an den Nagel hing?
Die Message hatte ich “begriffen”, glaubte daran und doch fühlte ich mich nicht wie ein Kind des Höchsten.
Die Wendung kam als ich dann krank wurde, nen Tumor im Kopf.
Ich war echt verzweifelt und ich erinnere mich an einen Tag, an dem ich so verzweifelt war, dass ich mit dem Gedanken spielte mich umzubringen.
Es war ein schrecklicher Tag, voller Qualen und Ängste die mich bestimmten.
Ich hatte in einer Tüte Tabletten gesammelt, außerdem kannte ich ein Hochhaus, nicht weit von mir entfernt. Erst die Tabletten mit Alkohol runterspülen, dann von oben runter hopsen das könnte klappen. So meine Gedanken.
Dennoch betete ich den ganzen Tag in meiner damals kleinen Wohnung zu Gott, ich war echt verzweifelt. Und dann sprach er zu mir und ich hatte zum ersten Mal so richtig das Gefühl er wäre er bei MIR. Ich hörte ihn richtig akustisch.
Ich kann es euch nicht beschreiben, aber ich habe es erlebt.
Er sagte zu mir immer wieder den Psalm 118:
“Du wirst nicht sterben, sondern leben und die Taten des Herrn verkündigen.”
Doch ich war so voller Tränen und Sorgen, dass ich gar nicht drauf hören wollte.
Dennoch raffte ich mich auf am Abend einen Hauskreis bei Freunden zu besuchen und ich betete erneut zu ihm: “Gott, wenn du mein Daddy bist, dann sag mir heute Abend irgendwie wie es weiter geht!”
Und dann im Hauskreis sagte eine Frau plötzlich:
“Du wirst nicht sterben sondern leben und die Taten des Herrn verkündigen!”
Wow, dass war nen krasser Hammer!!!
Ab da begann Gott zu danken, dafür zu danken das er mich liebt und das er mich gebrauchen wird selbst mit dem Feind im Kopf.
Ich ging nach Hause und war voller Power – wie weggeblasen diese blöden Gedanken!!
Ab sofort klammerte ich mich an Gott und ich sah ihn als meinen Vater.
Der mir keine VERbote gab sondern der mir GEbote gab, wie ich mich verhalten sollte – für jedes Gebot bekam ich dreimal soviel von ihm zurück und wurde damit fett gesegnet! (Demnächst mehr davon)
In dieser dramatischen Zeit, vor jetzt etwa drei Jahren verstand ich wirklich, dass ich nichts anderes brauche als meinen BIG Daddy!
“Du bist mein Vater, mein Gott, mein Fels, der mich schützt, mein starker Helfer!”
Psalm 89, 27
Ich wünsche euch, dass ihr die Arme Daddys genauso um euch spüren könnt wie ich es heute kann!
Eure Jesus Punk
PS: Vielleicht siehst du einen Vater so wie in dem Video unten – ich habe das Lied in meiner Jugend als Punkerin sehr oft gehört.
Doch bitte glaubs mir, dein echter Dad ist kein Arsch!! Sondern Liebe!!
Schau es dir an, so ist Daddy wirklich – klingt zwar schmalzisch, aber es ist die krasse Wahrheit:
Als letztes noch nen Tipp – lies mal “Nicht wie bei Räubers” HIER – davon gibts 4 Bänder, sind zwar Kinderbücher – aber echt Hammermäßig gut!
Ich schreibe für eine Initiative von In-Meiner-Strasse e.V. Wenn Du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest Du auf diesem Link alle Infos.




Man Frau Punk – was für ein starker Beitrag, was für ein cooles Zeugnis – wieder mal! Finde es toll, wie Du Deine Erlebnisse mit Botschaften verbindest! Hat mich gerade sehr getroffen, Deinen Gedanken und Dein Kampf – und die Antwort des Vaters. WOW!
Ich denke Kampf ist sehr wichtig – das wurde mir vor einiger Zeit auch vor Augen geführt. Was mir auch durch diesen Beitrag wieder auffällt ist die Wichtigkeit der Gedanken und die Gefühle des Herzens. Wie leicht können Sie uns verwirren und vom Weg abbringen. Was Du aufgesetzt hast, war der Helm des Heils und hast gehoben das Schild des Glaubens – hast dich durchgerungen bis zu Gott.
Diese Waffenrüstung Gottes hat mich nach meinem Fall sehr beschäftigt und Rolf (CuriousTraveller) hat sich dieser jetzt angenommen und ein paar Artikel dazu geschrieben. WoW die Bibel erstaunt mich immer wieder. Ich kannte die Stelle, es sind nur ein paar Verse – und doch, wie gewaltig ist ihre Aussage. Wie schön sich alles ineinander fügt.
Der Herr ist wirklich groß – und wie groß ist die Gnade, dass wir ihn sehen können!
Jes 66,13
13 Ich werde euch trösten, wie eine Mutter tröstet.
Gott heilt nicht nur die Vaterwunde, sondern auch die Mutterwunde.
Segen, Mandy
Hey danke euch Beiden!
Ja, es ist sehr wichtig auf was wir schauen und mein Beispiel zeigte ja auch, dass es uns dennoch umhauen kann. Das war damals schon ne krasse aber auch wichtige Erfahrung.
Die Waffenrüstung ist total stark und ich hab auch die Blogbeiträge dazu verfolgt – wir sollten niemals vergessen, dass wir sie ja zu JEDER ZEIT anhaben – in solchen Depriphasen verdrängt man das sehr oft.
Ja Deborah Recht hast du – manche Wunden brauchen viel Zeit, aber er kümmert sich drum, wenn wir ihn laßen.
Du bist so besonders und stark Mandy!!!
Weil du es zulässt was Gott mir dir macht und weil du das Vertrauen eines Kindes zu ihm hast. Zuviele Erwachsene sehen nur negative Folgen.
Du bist aber nicht kindisch, sondern kindlich und das macht dich so enorm stark!!
Ich habe die Bücher alle vier und schon oft gelesen. Für mich bist du der kleine Tom – der trotz Räuberfamilie die Schwierigkeiten überwindet und zu seinem Vater den König findet.
Der Herr behüte dich!
Brigitte
hej JP – schön, vielen dank für diesen input/impuls. ich hab vor kurzem auch etwas zu diesem thema auf meinem blogg geschrieben (liebesbrief an daddy im himmel), finde das passt da ganz gut dazu =)
Schöner Text! Danke für's teilen!
Verstehe nicht warum so viele Christen immer wieder Vaterprobleme forcieren.
Ich kann dar… Mehr anzeigenüber keine Lehre finden in der Bibel, viel mehr steht da, dass wenn wir in biblischem sinne christ werden, etwas übernatürliches geschied, wir können dann zu Gott Abba unser lieber Vater sagen. Das ist nicht das man therapeutisch/seelsorgerlich herbeiführen kann. Es ist bereits da, wenn wir Jesus annehmen. Das alte ist dann vergangen, siehe es ist alles neu geworden. Mich nervt die ganze seelsorgerei in dem in langen prozessen vergangenheitsbewältigung durchgefürt wird, genauso wie bei weltlichen Therapien. In der Bibel kann ich darüber nichts finden, vielmehr werden wir aufgefordert, nach vorne zu schaun und nicht zurück auf unsere Vergangenheit. Viele drehn sich ständig nur um ihre Vergangenheit und wundern sich dann, warum sie nicht vorwärts kommen und geistig zurück bleiben.
Da hab ich neulich wieder so was gutes drüber gelesen. Es bringt nichts nach weltlichen kriterien eine vergangenheitsbewältigung durchzuführen. das christliche leben ist was ganz anderes, da wird nicht therapiert und verändert durch lange und immer wiederkehrende Therapiesitzungen, sondern der HG erneuert. Es spielt sich alles im Kopf ab. wir werden duch das Wort Gottes erneuert unsere Gedanken werden erneuert. wer erneuerte Gedanken hat, duch den Geist Gottes, weiss dass gott sein liebender Vater ist und wird ihn niemals mit seinem irdischen vater vergleichen. was das überhaupt für ein vergleich. das geht doch gar nicht, dies zu vergleichen.
wer damit probleme hat, sollte einfach jeden tag jede freie minute in der bibel lesen.
Danke für den sehr guten Kommentar, Deborah!
Besser hätte ichs nicht schreiben können – klar und auf den Punkt.
(Nur das mit dem Samariter passt nicht als Vergleich)
Danke!
Kaaarsten
Hallo Liane,
von forcieren ist hier nicht die Rede…
Wenn du es nicht verstehst, dann lass die Erfahrungen anderer doch einfach stehen.
Der Geist des Menschen wird "zack" wiedergeboren, aber die Seele braucht oft Erneuerung und Heilung von tiefen Wunden. Der Hirtendienst, der Seelsorge beinhaltet, ist sehr wohl in der Bibel erwähnt quer durch vom AT ins NT. Wir können uns gerne mal im Chat oder im Forum darüber austauschen.
Wir hatten letzte Woche das Thema der Traumatisierungen…und hier stehen ein paar Inputs dazu: http://gekreuzsiegt.foren-city.de/topic,304,-25-05-zusammenfassung-was-sind-denn-fuer-euch-tiefe-wunden.html
Gott Vater hat viel Geduld mit seinen Kindern, die von ihren Väter so sehr verletzt worden sind, dass sie wohl zu Jesus kommen…aber erst zögerlich Gott Vater an sich heranlassen.
Schau einmal auf die Geschichte vom barmherzigen Samariter: der wurde nicht aufgescheucht und mit unverheilten Wunden wieder auf den Parkur geschickt, sondern er kam in eine Herberge zur Versorgung und Wiederherstellung.
Segen
Deborah
Hey ihr, danke für die Kommentare
Zu Liane (ich habe es schon bei Facebook geschrieben)
"Jo Christ werden geht schnell, doch vom "alten zum neuen Menschen" her ist es eine Erneuerung die Schritt für Schritt geht und nicht "zack" von heute auf morgen ist alles okay und wir haben keine Probleme und Sorgen mehr – schön wärs.
In Philipper steht das glaub ich, dass wir uns nach und nach erneuern laßen sollen – das braucht manchmal echt Arbeit.
Daran wachsen und entwickeln wir auch unseren Glauben.
Wenn man vorran geht dreht man sich nicht in der Vergangenheit. Man kann vorran gehen und dennoch daran arbeiten die Vergangenheit besser verstehen und einordnen zu können. So kann man sie als Vergangenheit akzeptieren lernen und auch vergeben was passiert ist.
Bei dem einen weniger, beim anderen heftige Sachen wie Missbrauch etc.
Manche Menschen bleiben geistlich zurück, nicht geistig – das ist nen gewaltiger Unterschied. Da geb ich dir Recht, dass sich einige sehr viel in der Vergangenheit bewegen und immer nen "Baby im Glauben" bleiben.
"Jede freie Minute in der Bibel lesen"… hmm ich glaub es ist sinnvoller nen kleines Stück zu lesen und es dann wirklich aktiv anzuwenden und drüber nachzudenken, alls die Bibel wie nen Roman runter zu rattern."
Gleicht soweit auch dem was Deborahs Meinung dazu ist.
Segen euch allen!
Jesus Punk
danke für eure Infos, ich weiss was ihr meint, hab ja selbst auch einen langen Weg der Erneuerung, der Rückschläge und – wieder weiter gehn – hinter mir, seit fast 20 Jahren, seit ich Jesus angenommen habe.
Kann mit der Geschichte des samariters allerdings keinen zusammenhang mit vergangenheitsbewältigung erkennen.
Habe selbst auch viel Therapie gemacht, aber die Gespräche haben mir nie was gebracht, da ich das was die mir erzählt haben selbst gewusst habe. Der Heilige Geist macht das übernatürlch und durch die Wiedergeburt ist alles "Alte" vergangen, das heisst, dass man auch nicht mehr unter vergangenem leidet, weil es weg ist, am kreuz. Trotzdem haben wir aber die Kämpfe im Fleisch. Jeder in einem anderen Bereich. Das sind 2 verschiedene Dinge. Mit unserem Fleisch werden wir solange wir in dieser Welt leben konfrontiert, desswegen haben wir die Waffenrüstung um zu kämpfen. Das andere ist unsere Vergangenheit, das was "vor Jesus" war. Dies ist mit Jesus am Kreuz es ist vergangen, das gibts sozusagen gar nicht mehr. Was es nicht mehr gibt unter dem kann man auch nicht leiden, es kann einen nicht mehr prägen oder beeinflussen.
Da ist nun wieder der Glaube wichtig, zu glauben dass die Vergangenheit mit allen Verletzungen, Sünden, einfach alles am Kreuz ist.
Zum Bibel lesen jede freie min. gehört natürlich auch mit Gott/Jesus darüber zu reden, ansonsten wäre es ja ne sehr einseitige Unterhaltung. Mein Vater redet mit mir und ich rede auch mit ihm. Es ist eine Kommunikation und nicht ein einseitiges reden.
Gottes Segen und LG Liane
Hallo Liane,
das, was du forderst, das wird in einigen Gemeinden gelehrt und es produziert beissende Schafe, weil die Verletzungen nicht behandelt, sondern verdrängt sind. Das ist wie mit Splittern…man kann einen Schutzverband darum legen, aber wenn jemand daran stösst, merkt man sehr deutlich, dass die Wunde weder gereinigt noch geheilt ist.
Jesus vergibt uns und bringt uns wieder in die Beziehung mit Gott…. wir können uns aber nicht davor drücken, denen zu vergeben, die uns in der Vergangenheit verletzt haben.
Segen Deborah
Selbst wenn ein Mensch Christ ist und mit Jesus lebt kann er ein Trauma bekommen. Z.b. wenn er im Krieg ist, sein Bruder umgebracht wird ect. gibt genügend scheußliche Storys.
Vergangenheit prägt IMMER, selbst dann hat man die Prägungen. Klar nen neues Leben vom Chef bekommen – doch die Frage ist nur, wie jeder einzelne damit umgeht und ob er sie evtl. nutzt, um anderen Menschen die ähnliches erlebt haben beizustehen und zu beraten.
Vielen Menschen hilft eine gute Therapie weiter, um Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Um Tipps umzusetzen, die sie bekommen – um besser verstehen zu können.
Wenn es dir nicht geholfen hat Liane, dann tut mir das leid – umso besser, dass du dennoch gut zurecht zu kommen scheinst.
Dennoch sei nicht so extrem abwertend und gegen Therapien
(ich halte nichts von ewig langer Therapie, doch manchmal isses wirklich sinnvoll).
Man könnte glatt meinen, du warst so unzufrieden von den Therapeuten die du hattest, dass du jeden davon abrätst.
Segen und Gruß
JP
Der Artikel sitzt ja mal wieder wie Arsch auf Eimer, Frau Punk!
- sind auch interessante Kommentare – soll ich jetzt was dazu sagen? hmm…
ok – also ich neige ja auch eher zu Lianes Suchtweise – ähh sorry – Sichtweise ;-D
(ja, das macht echt süchtig! *gg*)
ich hab da auch sone unterschwellige Abneigung gegen die "Psychologisierung" des Heils und der Nachfolge, obwohl ich noch nie inner Therapie war – (dafür bin ich anderswo gescheitert… *lol*)
meine Anmerkung dazu:
Es gibt wohl leider viel Murks auf dem Gebiet, aber das darf uns nicht die Sicht auf die gute Arbeit verstellen, die Leute wirklich in Befreiung und Freiheit begleitet! Seelsorge darf aber keine Seelsuhle werden…
der Fokus muss klar sein – "die Zeit heilt alle Wunden" ist hier KEINE Option, denn sie heilt gar nix (!) sondern nur JESUS heilt unsere Wunden – dass das manchmal seine Zeit braucht, bis jmd. soweit ist, das Unheil am Kreuz abzulegen und die Heilung anzunehmen, ist offensichtlich der Fall – dennoch muss die Botschaft klar sein: HEUTE ist der Tag des Heils – und nicht nach dem Motto "ja dann kommen sie mal nächste Woche wieder – dann reden wir weiter"…
…ich hoffe es ist verständl., was ich sagen will.
Jetzt noch was aus der Praxis:
Gestern meinte eine Frau, sie wäre völlig am Ende, Glaubenskrise und so…
dann kam raus: Es gab da eine "Prophezeihung", sie würde vom Glauben abfallen!!…urgs
Ich habe ihr klar gemacht, dass das eine Lüge war, ein Fluch über ihrem Leben – sie soll es nie wieder eine Prfzg. nennen und diesen Fluch im Namen Jesu brechen! Sie tat das und ist frei davon – HalloJulia!
Mag ja sein, dass das Ding nochmal auftaucht und es hat sicher Spuren in ihrer Seele hinterlassen, denn es war schon recht fest verankert, doch dann wird sie immer auf diese Befreiung zurückgreifen können – der Fluch IST gebrochen -basta.
in diesem Sinne – frohe Ostern!
Wie geil, Gott mit "Darth Vader" zu vergleichen…
Alles Gute dir!