Ich erlebte die Hölle…. und den Himmel!

Heute möchte ich Dir noch einmal von meinem Leben auf der Strasse erzählen.
Von zwei Erlebnissen, die mich bis heute extrem prägen und die ich wahrscheinlich niemals vergessen werde.

Das es nicht nur “Friede, Freude und Eierkuchen Phasen” im Leben gibt, dass hat wohl jeder schon gerafft….
Ich habe extrem erlebt, dass es wirklich diese “zwei Welten” gibt, von denen in der Bibel die Rede ist.
Das scheiß Leben ohne Gott und das obergeniale und gesegnete Leben mit Gott. Ich möchte Dir erst erzählen, wie ich die “Hölle” erlebt habe…

“Denn was uns von Gott trennt, wurde wie ein Monster in uns, das uns betrügen wollte und uns umbrachte, anstatt uns Leben zu geben.” Römer 7, 11

Es passierte in einer kleinen Hütte im Wald. Es war Winter und arschkalt. Ich war mit drei oder vier Freunden dort, wir nahmen Drogen.  LSD, Gras und Alk. Keine gute Mischung. Für mich wurde es zum Horrortrip…

Klaro…. bewusstseinserweiternde Drogen = Halluzinationen. Das Hirn dreht ab und die Synapsen drehen durch.
Doch ich behaupte, dass ich bei diesem Horrortrip erlebt, dass da echt andere Mächte am Start sind, als meine Phantasie.

Ich fing an wie blöd zu schwitzen und zitterte am ganzen Körper….. um mich herum empfand ich Finsternis.
Ich begann zu rennen. Ich musste rennen. Schneller. Es war egal ob ich mir die Klamotten aufriss oder fünf mal über Gestrüpp auf die Fresse flog…. ich musste weg, denn die Bäume bewegten sich auf mich zu. Es tropfte Blut von ihnen.
Und dann hinter mir tauchten in der Dunkelheit Lichter auf…. ich sah einen Zug. Der Zug raste auf mich zu. Schneller. Noch schneller. Ich rannte um mein Leben. Ich hatte Todesangst.

Meine Worte reichen nicht, um zu beschreiben was ich in diesem Moment empfand.

Es wurde also so schnell und alles begann seltsame Formen anzunehmen, die Bäume, der Zug, die Lichter, die Finsterniss…. ich rannte…. mit letzter Kraft….. und ich schrie um Hilfe… der Zug kam schneller….

Ich kann Dir heute nicht mehr sagen, ob er mich überfahren hat. Ich weiß nichts mehr.
Meine Freunde brachten mich in irgendeine Bude, wo ich nach 2 Tagen wieder halbwegs klar war.

Weißt Du, dass war so abgrundtief böse. Hätte ich das nicht erlebt, dann könnte ich es mir niemals vorstellen.
Auch heute…. acht Jahre später. Was bleibt denn außer der Erinnerung?? Die Gefühle sind (Gott sei Dank) nicht mehr da.

Es war ein Schmerz, der kein Ende nahm. Er war unerträglich. Ich wollte sterben – mich erlösen, doch ich war schon tot.
Ich konnte auch nicht versuchen mich zu schütteln und aufzuwachen, wie das manchmal bei einem Albtraum möglich ist.
Ich rief um Hilfe und keiner kam… der Hass, den ich spürte war so eiskalt, dass mir die  Temperaturen um die o Grad mit dünnen Klamotten nichts ausmachen konnte.

Ist es so in der Hölle??

Etwa 10 Monate später…..

Ich wachte morgens irgendwo auf….
Strasse, Brücke, Abbruchbude, versiffte Wohnung??

…. ich musste mich morgens immer erst orientieren, wo ich überhaupt war und wie ich Stunden vorher überhaupt dahin gekommen bin. An diesem Morgen, hatte ich wie so oft den Affen (Entzug). Ich brauchte dringend was. Kohle hatte ich keine….

Ich hatte keinen Bock mehr auf Leben. Was ist das überhaupt? Leben??
Ich fühlte mich wie eine Versagerin. Ich war 16 Jahre… ich sah gleichaltrige, die verachtend an mir vorbei liefen, die ihren Schulabschluss machten und an Abi oder Ausbildung dachten.
Die sich die neusten Klamotten kaufen und sich auf Hochglanz stylten, während ich meinen Iro mit Zuckerbier steilte (Bier+Zucker = geiles, stinkendes Haargel)

Ich hatte es verschissen…. ich hatte keinen Schulabschluss, brauchte die Scheiß Drogen, happy Family ist nicht und die ganze Welt kotzte mich nur noch an. Ich beschloss mich abzuschiesen.

Ich besorgte mir zum ersten Mal Heroin…. so ganz “klassisch” ging ich in eine Art Container aufs Klo.
Da ich noch nie Heroin gespritzt hatte würde ich nicht viel brauchen um abzukratzen, dachte ich mir. Also schnürte mir meinen Gürtel um den Arm, zog mit zitternden Fingern die Spritze auf…. ich hatte zwar anderen schon assistiert, aber für mich selbst war das komisch.
Da hatte ich mich einfach so davon geschlichen, um mir den Schuss zu setzen. Meine Freunde wussten davon nichts. Es brach mir das Herz. Ich lies sie allein. Ich konnte denen nicht helfen, aber wenigstens wären wir weiterhin zusammen.

“Scheiß drauf” dachte ich und versuchte die Gefühle zu verdrängen.

Ich rammte mir die Nadel volle Kanone in den Arm…. und dann… da war es… ich hörte Musik, innerlich. Es war so klar. Jemand sang. Und er sang nur für mich. Das wusste ich genau….

“Ich liebe Dich, so wie Du bist. Ich kenne Deine Sehnsüchte, ich weiß wie Du Dich fühlst. Ich war da, wo Du jetzt bist. Ich liebe Dich!”

Hey…. dass war so krass. Ich hatte niemals zuvor sowas gehört.
Ich hatte keine Peilung von Gott. Ich dachte wirklich Jesus ist das Kind von Adam und Eva, ich hatte mir darüber nie Gedanken gemacht.  In der DDR war nix mit Jesus oder Kirche.

Ich dachte ich bin tot. Es war so eine Wärme und Liebe da. Die kalten ekligen Fliesen unter mir…. weg… ich fühlte, was ich nie zuvor fühlte…. es war so krass!!

Das klingt alles ziemlich Hollywood Like… aber ich habs erlebt. WOOOW!!
Ich bin heute noch total platt und mir kommen die Tränen, wenn ich daran zurück denke.

Und irgendwann war ich wieder da… in diesem kalten versifften Klocontainer. Ich sah an meinem Arm das Heroin runterlaufen. Anscheinend hatte ich die Vene nicht getroffen, ein kleiner Knuppel bildete sich unter meiner Haut.

“FUCK ich lebe noch??!!!!” war mein erster Gedanke. Der zweite:  “Geile Hallozination!!!”.

Ab sofort war ich kein großer Heroinfan….. denn das war für mich der Moment, wo ich Mut schöpfte.
Hoffnung kam in mein Leben. Ich kapierte, dass es sich lohnt zu leben.

Ich machte mir komischerweise keine großen Gedanken mehr darüber, was ich gerade erlebt hatte, dass passierte erst 6 Jahre später, als ich von Jesus erfuhr und Christ wurde. Da kapierte ich, dass ich nicht nur eine “Geile Hallozination” hatte…

Aber kurze Zeit später ging ich mit Hilfe eines Sozialarbeiters in eine Klink. Ich machte einen Entzug und eine Therapie

Was ich erlebte, dass muss ein Stück Himmel hier auf Erden gewesen sein.

Ich kämpfte ab diesem Zeitpunkt für mich und für andere, denn mein größter Wunsch ist das jeder dieses geile Gefühl erlebt wie ich damals und das es niemals wieder aufhört!!

“Ich bin überzeugt: Nichts kann uns von seiner Liebe trennen. Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder unsere Ängste in der Gegenwart noch unsere Sorgen um die Zukunft, ja nicht einmal die Mächte der Hölle können uns von der Liebe Gottes trennen.” Römer 8, 38

Noch was … kurz vor meinem “Container-Erlebnis”…. hockte ich eines Nachts da und sagte:

“Gott…. wenn es dich gibt, dann hol mich hier raus!”

Er hat es getan….. DANKE BIG DADDY!!


Sei megamäßig gesegnet an diesem 3. Adventssonntag!

Deine Jesus Punk





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Wie das alles mit Gott und Jesus funktioniert, erfährst Du HIER bei den Kollegen von Nightlight.


Foto: Höllenfeuer – Lizensfrei: net-24.com / Dies ist ein Beitrag der Initiative von www.internetmissionar.de

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23 Kommentare zu „Ich erlebte die Hölle…. und den Himmel!“

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