Von Ostereiern, Küken und dem Ausbruch aus der Eierschale…
Ostern ist zwar noch eine Weile hin, doch ich habe heute eine Geschichte, die ich echt gut finde. Vielleicht möchtest Du sie zu Ostern weitergeben, deshalb schon heute. Ich habe diese Geschichte auf den verschiedensten Webseiten gelesen, leider habe ich keine Ahnung von wem sie ist. Sie steht auch irgendwie immer etwas anders da. Ich schreibe sie in meinen Worten.
Eier gehören einfach zu Ostern, oder?

Leg mal so ein rohes Ei waagerecht in deine Hand, es schafft kaum einer das Ei zu zerdrücken. Das ist schon krass, dieses Ei hat eine ziemlich harte Schale. Jedenfalls kann aus einem scheinbar toten Gegenstand plötzlich ein lebendiges Küken springen. Naja ok, aus den Kühlschrankeiern nicht mehr.
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Und so wie das Küken aus dem Ei raus springt, so ähnlich funktionierte das mit Jesus, der plötzlich aus seinem Grab wieder aufstand.
Aber mal zurück zum Ei. Die Wissenschaftler untersuchen ja alles, also auch das Ei und natürlich das Küken im Ei. Und die haben herausgefunden:
Wenn ein Küken so weit entwickelt und herangewachsen ist, dass es den Innenraum des Eies ganz ausfüllt, bekommt es Atemnot. Die Luft die in der Luftblase eingeschlossen ist, reicht nicht lange. Mit der Atemnot steigt der Blutdruck und das Küken bekommt Angst und es beginnt gegen die Schale zu drücken und zu picken.
Aber das Drücken und das Picken würde wenig nützen, wenn ihm Gott nicht ein kleines, rettendes Werkzeug mitgegeben hätte: Er hat dem Küken eine kleine Säge, den sogenannten Eizahn, geschenkt. Diese kleine Säge hat das Küken vorher nie benutzt und wird sie auch später nie benutzen.
Mit diesem winzigen Werkzeug stößt es durch die Eierschale und pickt sich dann mit dem Schnabel in die Freiheit.
Es zerbricht die Eierschale nach rund acht Stunden Schwerstarbeit und springt erleichtert ins Leben.
Tschja und wir Menschen? Wir leben in unserer Welt doch auch wie in einem Ei. Über das was außerhalb der Eierschale ist, wissen wir (fast) nichts.
Okay, wir kommen uns nicht so eingeengt vor wie das Küken, aber das Küken weiß ja, solange es im Ei ist, auch nichts von der Welt da draußen.
Ich bin davon überzeugt, dass es außer der Welt, die wir hier sehen können, noch eine andere Welt gibt.
Gott gab dem Küken zur Befreiung diese kleine "Säge" und uns hat er seinen Sohn den "Jesus" gegeben!

Du kannst dieses "Werkzeug" vom Chef auch benutzen in dem Du an Jesus glaubst und Kontakt zu ihm aufnimmst. Zu Ostern hört man ja öfter mal was von "Auferstehung" und so.
Auferstehung bedeutet soviel wie eine Verwandlung. Aus dem Haus, wo Du jetzt wohnst ziehst Du aus und Gott baut Dir ein Neues. Ein himmlisches Haus. Es ist so, dass jeder in seinem Leben mal Scheiße gebaut hat. JEDER!
Das können kleine Lügen sein, um dir vielleicht einen Vorteil zu verschaffen. Es kann sein, dass Du mal jemanden so richtig verkloppt hast oder Du hast was geklaut oder jemanden abgezogen. Keine Ahnung…. irgendwas mieses eben. Das nennt man in der Bibel Sünde.
Für die Sünde bestraft uns Gott. Soll heißen, dass wir nach unserem Tod an einen Ort kommen, wo Gott nicht mehr sein wird. NULL. Kein Gott mehr da! Eigentlich müßten da alle von uns hin – weil eben ALLE haben Mist gemacht – aber Gott schickte seinen Sohn den Jesus!
Jesus ging für uns in die Hölle, an diesen Ort wo Gott nicht ist. Somit haben wir unsere Strafe quasi schon "abgesessen"…. Jesus will nix dafür, außer das wir das glauben. Drei Tage später ist er auferstanden.

Und dieser Glaube an Jesus ist das Werkzeug, mit dem wir das "Ei" unserer Welt Stück für Stück aufbrechen können. Wenn du an Jesus glaubst, dann wirst du dir plötzlich so sicher, dass es ihn und diese andere geniale Welt hinter der Schale wirklich gibt. Zumindest war das bei mir so. Ich kann das schlecht beschreiben, dass mußt du selbst erleben.
Denn durch die Risse und Löcher die du in die "Eierschale" kloppst, bekommst du schon jetzt ein kleines Stück Himmel zu sehen. Klingt irre, ist es auch! Es ist wie Licht das ins Dunkel kommt, Wärme, Liebe und Zuversicht… keine Ahnung. Probier's selbst auf und sprich mit Jesus.
Bei uns Menschen geht dieses Picken und Sägen ein Leben lang. Erst am Ende des Lebens sind wir so weit die Schale aufzubrechen. Oder besser gesagt, sie wird von Gott aufgebrochen.

Ich freue mich tierisch auf die Welt hinter der "Eierschale". Ich glaube da wartet ein Leben voller Freiheit und Liebe auf uns, was wir uns hier nicht vorstellen können. Dann werden wir staunen und echt baff sein wie begrenzt unsere Sicht war. Wir werden Jesus treffen und ne fette Party feiern!
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Bis demnächst und fetten Segen
Deine Jesus Punk
PS: Wie genau das mit Jesus funktioniert…. guckst Du hier.
Foto: flickr.com/gekreuzsiegt.de
Ich schreibe für eine Initiative von In-Meiner-Strasse e.V. Wenn Du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest Du auf diesem Link alle Infos.




Ohne Worte – einfach toll geschrieben.
Dem stimme ich zu. Einfach genial erklärt ….
Ab und zu les ich ja auch mal hier ….

Der Vergleich gefällt mir schon, nur Ostern und Eier mag ich nicht. Irgendwie hat das ja eigendlich nix mit der Auferstehung zu tun, oder ?
Wie kommt Ostern eigendlich zum Osterhasen der Eier vertseckt? Mal suchen gehen….
Hallo Nurich,
der Osterhase stimmt schon mal nicht und das mit den Ostereiern ist glaube ich auch wieder einer dieser übernommenen heidnischen Bräuche. Allerdings finde ich dass die Eier schon sehr gut passen, gerade in dem Text den Mandy gepostet hat. Aus dem Ei kommt neues Leben, das Alte zerbricht. Ein sehr schönes Beispiel gibt es auch beim "Schlunz", eine christliche Kinderbuchreihe. Der Schlunz bohrt Löcher in ein Ei, bindet ihm eine Windel aus Taschentüchern um und hängt es an ein Kreuz. Den entsetzten Pfelgeeltern erklärt er es so dass durch die Löcher das Leben (Eigelb) heraussfliesst und an Ostersonntag füllt er es als Geschenk mit Wackelpudding. Es hört sich ziemlich heftig an, aber es leuchtet ein. Das alte Leben musste weichen um dem Neuen Platz zu machen. Meine Kinder in der AG haben fasziniert zugehört.
Liebe Grüße
Brina
Guten Morgen Nurich!
Ich weiss nicht ob Du das nochal liest, aber falls ja, ich hätte jetzt eine Antwort wegen dem Hasen und dem Ei. Letzten Sonntag hat unser Pasttr darüber gepredigt. es gibt mehrere Gründe: Der Übersetzungsfehler mit dem Hasen, die erliebten Hasen im Frühling (Lieb-da war doch was…). Doch der interessanteste Grund war, dass Früher am Karfreitag alte Schulden bezahlt werden mussten und dies geschah in Form von Naturalien- Hasen und Eiern, damit man praktisch "ohne Schuld" Ostern begehe konnte.
Liebe Grüße
Sabrina
Heute Abend ist 21 Uhr ein Themenchat zum Thema "Ostern", da können wir dann mal alles besprechen und hoffentlich Antworten finden
http://gekreuzsiegt.mainchat.de/
Hmm, 2 Hypothesen dafür, trotzdem unklar :
Einige frühe bemalte Ostereier zeigen das Dreihasenbild – eine Darstellung von drei Hasen mit lediglich drei Ohren insgesamt, bei denen aufgrund der „Doppelverwendung“ von Ohren dennoch jeder Hase zwei Ohren hat; dies ist heute ein bekanntes Symbol für die Dreieinigkeit (die ursprüngliche Bedeutung ist unklar). Eventuell könnte man von dieser Darstellung auf den Hasen als Eierlieferant gekommen sein.
An einer Stelle der Bibel, dem Ps 104,18 EU, wird in älteren Übersetzungen von „Hasen“ gesprochen.[5] Grund dafür war die lateinische Übersetzung von Spr 30,26 EU, in der Hieronymus das hebräische "schafan" (Klippschliefer) mit "lepusculus" (Häschen) übersetzte.[6] Seit der Spätantike wurde diese Stelle als Symbol für den schwachen Menschen (Hase) interpretiert, der seine Zuflucht im Felsen (Christus) sucht. Diese Auslegung begründete die Hasensymbolik in der christlichen Ikonographie.
Quelle : http://de.wikipedia.org/wiki/Osterhase
@Brina
hä? Soll heissen , das Alte leben (Eigelb) – versteh ich ja noch-, durch neues Leben ( Wackelpudding ???) ersetzt wird ?
KOmisches Beispiel…. Aso , das ich den Vergleich mit dem Ei gut finde sagte ich . Nur eben Ostern und Eier oder Ostern und Osterhase nicht.
Das Ganze ist etwas vereinfacht dargestellt…. So macht es eben der Schlunz. Das Hörspiel heisst "Das Rätsel um das Osterei" und ist ursprünlich für Kinder im Alter ab 8 Jahren. Die Sache mit der Auferstehung und alles ist für die Kleinen und auch für manche Grosse noch SEHR Komplex
Der Wackelpudding ist sozusagen als eine Art Gleichnis zu sehen für Neues Leben. Es ist auch ein bisserl provokant zu sehen weil viele Leute sich an Jesus am Kreuz "gewöhnt" haben und gar nicht mehr darüber Nachdenken was es Gott gekostet hat uns zu retten. Da gibt es auch eine wunderschöne Predigt von Matthias Brandtner zu diesem Thema.
Ja,das Ei gehört zu Ostern und der Auferstehung als Sinnbilddes neuen Lebens mit Jesus.
Doch wir brauchen ja garnicht warten auf das Leben hinter der Eierschale,wie Mandy sagt,schreibt,
denn wenn wir uns selbst und unsere Umwelt genau beobachten,ist jeder Frühling wie ein Stück vorweggenommene
Auferstehung.Und so verstehe ich ja auch den "Osterspaziergang" eines Johann Wolfgang Goethe.
Ich kriege ihn nicht mehr vollständig zusammen,aber er taucht jedes Frühjahr wieder in meinem Gedächtnis auf,
genauso wie Mörikes "Blaues Band"………….Ob wohl die Schüler von heute diese schönen Gedichte auch auswendig lernen ?Gruss Dorena
Auferstanden! Wichtiges Thema, Mandy!
" Mit unserem Herrn Jesus Christus seid ihr begraben worden durch die Taufe;
mit ihm seid ihr auch auferstanden
durch den Glauben aus der Kraft Gottes, der ihn auferweckt hat von den Toten. Und er hat euch mit ihm lebendig gemacht, die ihr tot wart in den Sünden und in der Unbeschnittenheit eures Fleisches, und hat uns vergeben alle Sünden. Er hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war, und hat ihn weggetan und an das Kreuz geheftet. Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in Christus. "
Sind wir Auferstanden?
Ich nenne ein paar von den Dingen, die im Lichte der Auferstehung Jesu Christi endgültig und gänzlich verändert sind: Was wir das Böse nennen, hat wie eine Wespe, nachdem sie einmal gestochen hat, von da an keine Macht mehr. (…) Der Tod? Hier muß man das Stärkste sagen, wenn man es recht sagen will: In der Auferstehung Jesu Christi ist es besiegelt, daß wir schon gestorben sind [vgl. Kol. 3, 3] und daß das Sterben, das wir noch vor uns haben, nur die Bestätigung sein wird, daß alle Verlegenheit und Bitterkeit, alle Finsternis des Todes schon erledigt ist und hinter uns liegt. (…)
Vielleicht hat uns die Nachricht noch nicht richtig erreicht, vielleicht glauben wir sie noch nicht. Jedenfalls haben wir noch nicht realisiert, was geschehen ist. Und so leben wir weiter, als wäre nichts geschehen. Was sind wir für kuriose Leute! (…)
Gesucht sind ein paar fröhliche Christen und ein paar fröhliche Weltkinder, (…) die also ohne Angst, daß jene Veränderung wahr sein könnte, realisieren wollen, was damit geschehen ist. Die böse Zeit, in der wir leben, hat ein paar solche Menschen nötig, die für das Licht der ‚Sonne der Gerechtigkeit’ [Mal. 3, 20], wie Jesus Christus in alten Tagen genannt wurde, dankbar sein, die in diesem Licht leben und dieses Lichtes Zeugen sein mögen.“
Aus: Karl Barth, Jesus Christus ist auferstanden (Ostern 1947), in: ders., Predigten 1935-1952, hrsg. von Hartmut Spieker und Hinrich Stoevesandt (Gesamtausgabe Abt. I), Zürich 1996, 451-455.
Barbara Schenck
" Bei uns Menschen geht dieses Picken und Sägen ein Leben lang. Erst am Ende des Lebens sind wir so weit die Schale aufzubrechen. Oder besser gesagt, sie wird von Gott aufgebrochen. "
"Ich freue mich tierisch auf die Welt hinter der "Eierschale". Ich glaube da wartet ein Leben voller Freiheit und Liebe auf uns, was wir uns hier nicht vorstellen können. Dann werden wir staunen und echt baff sein wie begrenzt unsere Sicht war. Wir werden Jesus treffen und ne fette Party feiern!"
Christus als Trostwort
Wenn wir heute nicht wie der Irdische Jesus sind, wie wir es uns für den "Himmel" wünschen,
werden wir im "Himmel" nicht sein, wie wir es uns heute wünschen.
Ganz schnell muss das Wort Gnade gesagt werden.
Aber bitte nicht im Sinne von: "Dann kann ich ja nicht dafür?".
Ich kann etwas dafür, wenn die Gnade Gottes dafür benützt wird, meine Sünde zu leugnen, oder zu beschönigen. Wenn die Gnade Gottes dafür benützt wird, das Evangelium Gottes von Jesus Christus als Trostwort für Später aufgesagt wird. micha
Hallo Mandy,
erst bin ich grad richtig erschrocken, daß Du auf den OSTEREIERmist aufgesprungen bist, womöglich noch mit OSTERHASEN usw. hab Deinen Text jetzt mal gelesen und muß sagen, schön wie Du das erklärt hast, das dürfte eigentlich jeder verstehen, der sich noch nie tiefer mit dem Wort Gottes befaßt hat, was er in Jesus Christus bisher verpaßt hat.
Ich wünsche Dir Gottes Segen und noch tausende gute Gedanken.
Liebe Grüße.
Hans
Hans – ich wollte Dich nicht erschrecken.
Ich bin froh, dass Du nicht nur den Titel gelesen hast (wie manch anderer). Danke Dir!
Ich wünsch dir einen super Tag, viel Segen und ebenfalls tausend gute Gedanken!
Vielen Dank Mandy, jetzt mal vorerst einen gesegneten Wochenstart!
Hans