Als Christ zum Psychologen?!
Ich stelle in letzter Zeit, gerade bei Facebook-Diskussionen unter Christen ein Phänomen fest. Ganz besonders zu merken, wenn's um Ostern, Weihnachten, Fasching, Katastrophen, Leid, Homos und was weiß ich noch alles geht. Da gibt es zwei krasse Richtungen von Leuten.
Die eine Seite scheint total tolerant zu sein, so das sie kaum noch etwas ablehnen und die andere Seite bei denen ist klar, wenn etwas nicht von "uns Christen" entwickelt wurde, dann kann das nichts Gutes sein, wenn das nicht sogar "dämonisch" ist.
Gott sei Dank bewegen sich die meisten irgendwo im Mittelfeld. Da kam mir die Aufforderung, die im
1. Thessalonicher 5, 21 steht in den Sinn:
"Prüft alles und behaltet das Gute."
Keine leichte Aufforderung. Und ich behaupte mal, dass bei diesen Diskussionen viele Leute gar nicht prüfen und abchecken, über was sie da gerade reden. Oder wie ist es möglich das kaum zwei Minuten Zeitspanne zwischen Frage und Antworten bzw. Meinungen liegen?
Ich vermute, dass oftmals nach dem Motto diskutiert wird:
"Was ich kenne und was mir vertraut ist, das ist gut! Und das was ich nicht kenne, dass ist fremd und schlecht."
Um einige Beispiele zu nennen:
- Wenn in einem You Tube Music-Clip irgendwo "Jesus" zu hören ist, dann isses wohl was Gutes, ganz egal ob man die Sprache, in der gesungen wird auch versteht.
- Oder wenn jemand in "Gossen- und Fäkalsprache" spricht, dann kann das unmöglich vom heiligen Geist sein.
- Wenn es in deiner Gemeinde üblich ist beim beten auf die Knie zu gehen oder dabei die Hände zu heben und jemand macht das nicht, dann kann der das Gebet nicht wirklich ernst meinen.
- Oder die Frau Punk hat schon viele gute Blogartikel geschrieben, was die sagt ist gut und wahr. glaub das bloß nicht
Absoluter Oberquatsch. Daraus kann man nie und nimmer ne Regel machen! Ich habe den Eindruck, dass aber immer mehr Menschen alles in einen Topp schmeißen. Und genau da mußte dir klar machen: "Prüft alles und behalte das Gute."
Ich hab mir mal die Psychologie vorgenommen, um sie zu prüfen. Ich habe ein Fernstudium in Psychologie gemacht, später dann bin ich einen Studiumsordner von IGNIS, christliche Psychologie, durchgegangen. Ich habe um von den Drogen wegzukommen eine erfolgreiche Therapie gemacht und auch eine Familientherapie, die aber mehr oder weniger an der mangelnden Teilnahme meiner Eltern scheiterte.
Psychologie ist eine Wissenschaft die sich mit dem Menschen befasst und da kann man echt nur ins Staunen kommen, wie der Chef uns geschaffen hat und welche inneren Prozesse möglich sind.
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Viele Psychoexperten, die Therapieformen entwickelt haben, hatten mit Gott nichts am Hut. Die einen akzeptierten den christlichen Glauben, die anderen lehnten ihn total ab. Aber ich denke, nur weil der Entdecker vielleicht den Buddha angebetet hat, kann dennoch die Therapieform hilfreich sein. Bei manchen Formen spielt der Glaube des Erfinders aber durchaus eine Rolle!
Deshalb bin ich der Meinung, dass man als Christ Psychologie nie im "Komplett-Paket" ablehnen noch gutheißen kann.
Wichtig ist erstmal zu kapieren, dass nicht jede Therapieform gegen alles helfen kann! Auch ist keine Therapieform das Non plus ultra.
Ein gutes Gespräch mit einem Therapeuten wird wohl kaum gegen einen Hirntumor helfen, vielleicht aber hilft dir dieses Gespräch etwas in deinem Leben zu erkennen, vielleicht eine Schuld die du mit dir rum trägst. Wenn du dir dieser Schuld bewusst bist, dann kannst du mit Gott drüber sprechen.
Dein himmlischer Daddy sollte eh der sein, der absolut die Nr. 1 ist und mit dem Du in Kontakt bleiben solltest. So eine Therapie findet nicht nur in der Gesprächszeit mit dem Psychologen statt, sondern dazwischen! Jesus ist 24h bei dir, er hilft dir das Gehörte aus den Gesprächen umzusetzen und zu festigen, wenn du ihn darum bittest!
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Die Verhaltenstherapie lernt dem Menschen wie er sich in bestimmten Situationen verhalten kann… ja der Mensch kann und soll lernen. Geht also klar, nur mußt du prüfen ob diese Form der Therapie auch die richtige Methode ist um dein Ziel zu erreichen.
Dann gibt's da die tiefenpsychologischen Ansätze. Sie verstehen den Menschen als sehr kompliziertes und vielschichtiges Wesen, in dessen innerem unterschiedliche Motive zu inneren Konflikten führen. Dabei spielt z.b. die Prägung in der Kindheit eine wesentliche Rolle.
Klar, wenn du an Jesus glaubst und Christ bist, dann bekommst du ein neues Leben, aber bestimmte Prägungen bleiben erhalten. Vorallem die miesen Erlebnisse, die hast du nun mal erfahren hast, die Bilder, die Erinnerungen…. du mußt damit lernen zu leben. Dazu eignet sich diese Therapieform gut, aber eben nicht (zumindest nicht erst) wenn du z.b. stressbedingte Kopfschmerzen hast und total verspannt bist.
Bei der Gesprächstherapie gehen Psychologen davon aus, dass eine bedingungslos annehmende, einfühlsame und dabei ehrliche Haltung des Therapeuten zur besseren Selbstwahrnehmung führt. Das stimmt mit vielen biblischen Aussagen über den richtigen Umgang miteinander überein, ist aber nicht ausreichend wenn jemand tief in einer Depression steckt.
Auch die sogenannten systematischen Ansätze , z B. die Familientherapie beschäftigt sich mit den Prägungen in einer Familie und checkt ab ob bestimmte schädliche Muster bis heute übernommen werden. Das dient zum besseren Zusammenleben, zu gesunden und guten Beziehungen …. für mich biblisch.
Entspannungstechniken wie "Autogenes Training", die "Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen" …. ich finde nichts, was dagegen sprechen sollte.
Jede Psycho-Methode ist MIST, wenn sie falsch und als einziges Mittel eingesetzt wird, aber die meisten sind für bestimmte Zwecke durchaus anwendbar und geeignet.
Es gibt aber auch Therapieformen, die meiner Meinung nach mit dem Glauben an Jesus nicht zu vereinbaren sind. Z.b. Yoga. Da hockst du da, sollst dich entspannen, in dem du dich von der "Welt löst" und dich in irgendein Nirwana meditierst. Das kommt wohl aus dem Hinduismus.
Oder die Bachblütentherapie, die Idee hat der Gründer durch Geister übermittelt bekommen. Er ist der Meinung, dass das der Mensch zur Ruhe kommt, indem er sein eigenes "Gott-sein" in Harmonie mit dem Universum entdeckt. Jede körperliche Krankheit ist eine Störung des "Seelengleichgewichts". Also biblisch voll unkorrekt.
Ich denke auch, dass eine Psychotherapie, die nach 10-20 Sitzungen, keine deutlichen Erfolge zeigt auch weiterhin keine guten Chancen hat und dir vielleicht eher schadet. Prüfen muß sein, auch wenn's Arbeit macht. Sprich mit Gott drüber!
Es gibt auch christliche Therapiemöglichkeiten. Schau mal bei de'ignis rein. Aber egal ob da oder anderswo, ob dein Psychologe Christ ist oder nicht…. lass dir keinen Scheiß einreden. Wenn der Typ Gott total mies gegenüber steht und sogar gegen ihn wettert, dann mach das du weg kommst.
Ein guter Therapeut akzeptiert deinen Glauben, auch wenn er ihn nicht teilt.
Informiere dich über die therapeutischen Methode, die dir vorgeschlagen wird und lies nach, wie diese Methode den Menschen sieht. Bleib kritisch und mit Gott in Kontakt. Sprich mit anderen Christen drüber.
Und zu guter letzt…. Vergiß nicht, dass Gute behalte!
Fett Segen
Deine Jesus Punk
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Infos: habe ich mit von Ulrich Giesekus und IGNIS Studienordner geholt, Foto unten: ranoush/flickr.com
Ich schreibe für eine Initiative von In-Meiner-Strasse e.V. – Wenn Du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest Du auf diesem Link alle Infos.
Ich schreibe für eine Initiative von In-Meiner-Strasse e.V. Wenn Du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest Du auf diesem Link alle Infos.






Ich habe nicht alles gelesen, aber was ich gelesen habe kann ich voll und ganz unterstützen.
Danke, Frau Punk, dass Du Dir soviel hast durch den Kopf gehen lassen. Auch ich bin der Meinung, dass wir lernen müssen alles zu prüfen und vieles zu differenzieren. Einiges lässt sich anhand der Bibel prüfen, die so oder so meine Richtschnur ist. Anderes bringe ich im Gebet vor Gott und mache mir Gedanken oder lese etwas über ein Thema, das mich gerade interessiert.
Danke für den klasse Artikel, ja, es stimmt, wir haben einen wachen Geist bekommen, er prüfen soll! Die Bibel gibt uns Antworten darauf und das Gespräch mit Gott!
Seeehr gut! Da hast du dir aber wirklich toll viel Mühe gegeben. Das sollten sich viele durchlesen.
Das ist wirklich ein guter Artikel.
Danke, danke…. viele Infos möglichst zusammen zu fassen ist schwer, hab noch nen Haufen mehr Gedanken… aber davon schreib ich dann ein ander mal.
Klasse beitrag ich mag deine Seite und auch heute morgen wieder sehr gut und deutlich erklährt so das man es auch versteht. Selber war ich mal in einer Therapy und als es um entspannungsübungen ging , mit Augen verschliessen und sich abheben vom Körper oder anderes fühlte ich mich nicht mehr wohl und habe es auch gesagt und ihr die CD zurück gegeben mit der Meinung das ich das mit meinem Glauben nicht verreinbaren kann , mich vom Körper abheben das kann ich einfach nicht. Ich hatte das als Kind sehr oft erlebt das ich mich im Zimmer befand und das gefühlt hatte ich schwebe und anderes wo mich abschreckte, daher konnte ich kaum noch schlafen und versuchte etwas anderes wo mir besser half , ein gutes Buch lesen , Musik , mit meinem Sohn beschäftigen . Und als man mir sagte ich könnte nicht mehr Gesund werden oder er über Gott lachte da war mir klar ich gehe dort nicht mehr hin , ich wusste im Herzen das bei Gott nichts unmöglich ist und er auch mich gesund machen kann nicht so wie es der Therapeut meinte ich würde nie mehr gesund werden , das war für mich eine falle des Bösen , bei Gott habe ich eine Chance gesund zu werden , das vertrauen wuchs als ich meinen Partner kennen und lieben lernte wo mir aufzeigte ich gehöre nicht dorthin , in diese Abhängigkeit . Die Gruppe ist so abhängig von den Therapeuten und von Medikamenten sie sind nicht sie selber , das machte mich traurig und in diese Abhängigkeit wollte ich nicht , Jesus abhängigkeit ist das schönste und grösste Geschenk.
Auch wurde ich von dem Gruppen Therapeut angeschrien da ich nicht mehr kam , nur weil er meint er müsse mir ein paar zeilen vor lesen und ich nicht die Chance bekam darüber nach zu denken wurde ich sofort als Bordeline abgeschrieben , nur auch ich bin der Meinung das eine Familie viel bei zu tragen hatt wie sich die Früchte verteilen und wie sich dann später ein Mensch verrändert , da gehört die Ganze familie Geschichte mit ein bezogen und oft ist man doch alleine da viele nicht mit machen wollen . Dank Jesus geht es mir besser viel besser , oft muss man sich der Vergangenheit stellen und sich damit ausseinander setzen und dann danach handeln . Ich finde dein Beitrag super Mega und lese es immer wieder gerne .
Gruss Tanja
Hallo Tanja,
du scheinst ein gutes Gespür zu haben, was gut für Dich ist und was Gottes Willen entspricht oder nicht. Es gehört viel Mut dazu, seinen Willen klar zu äußer und standhaft zu bleiben, wenn man unter Druck gesetzt wird.
Ich wünsche Dir weiterhin Gottes Segen, Begleitung und Wegweisung.
Susanne
Entspannungstechniken wie "Autogenes Training", die "Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen" …. ich finde nichts, was dagegen sprechen sollte.
mit dem autogenen training kann ich dir nicht zustimmen ich hab mich auch mal damit befasst und da kommst du dann an sachen wie den befehl: "es atmet", und so sachen wie das Sonnenzentrum ( bitte koregier mich wenn des anders heißt) und da kann ich für mich nicht prüfen was dahinter steckt. Auch wenn du sagst, es schlecht ist dass das abgelehnt wird was man nicht kennt, halte ich das für richtig sich nicht auf so etwas einzulassen bei dem man die mächte die dahinterstecken nicht prüfen kann. mit der muskelentspannung geb ich dir aber recht
Flo[w]
Hey Flo,
also bei dem autogenen Training bestimmst eigentlich du selbst wie genau das ganze abläuft, dein Therapeut "leitet" das quasi nur noch. Ich kann mir nur vorstellen, dass du da echt an nen seltsamen Typ geraten bist, denn mit dem inneren "Sonnenzentrum" hat das nix zu tun, dass ist eher nen Ding ausm Yoga oder anderen Mediationsformen, aber soweit ich es gelernt habe nicht aus dem autogenen Training. Oder hast du das gelesen? Wenn ja, wo?
Wie gesagt das hab ich nie gehört bisher. Aber wer weiß, vielleicht hat das einer auch mit ner anderen Psychotechnik gekoppelt? Was lernen wir daraus?
Auch nicht alle "autogenen Trainings" sind sauber und zu prüfen!
Auch wenn du sagst, es schlecht ist dass das abgelehnt wird was man nicht kennt, halte ich das für richtig sich nicht auf so etwas einzulassen bei dem man die mächte die dahinterstecken nicht prüfen kann.
Ich denke da hast du mich missverstanden. Ich meinte bei Dingen, die man durchaus prüfen KANN, also z.b. sage ich dir die CD von Mister X hat echt gute und sinnvolle Texte. Aber du kennst sie nicht, also sagste gleich "die ist schlecht".
Du hast sie nicht geprüft…. prüfen würde in dem Fall bedeuten, dir die Texte mal durchzulesen bzw. anzuhören, bevor du dir eine Meinung bildest. Solltest du sie nach der Prüfung noch immer nicht für sinnvoll halten, dann ist das eine durchaus zu respektierende Meinung.
Was ich im Beitrag eben sagen wollte…. ein Urteil zu fällen, ohne etwas zu prüfen ist nicht in Ordnung. Du kannst kein Auto kaufen, bevor du es nicht geprüft hast und weiß ob es den Preis wert ist. Etwas was du NICHT überprüfen kannst…. das kannst du weder als richtig noch als falsch beurteilen, da du es nicht überprüfen kannst.
Ich hoffe das war jetzt nicht noch mehr verwirrend für dich Flo?
Sei gesegnet
JP
Beim Autogenen Training können Grenzüberschreitungen passieren, dass der Übende in einen Bereich gerät, den er nicht mehr steuern kann…. ich empfehle aus medizinischen Gründen keinem Astmatiker AT zu machen, denn er kann bei zu tiefer Entspannung einen Status(Anfall) auslösen. Da ist die Methode nach Jacobson eher praktikabel.
Ausserdem kann man sich bei dem AT eine Art Sekundenschlaf angewöhnen oder sogar kurzfristige Absencen programmieren, das kommt im Strassenverkehr nicht wirklich gut.
Es gibt da so ein paar "Nettigkkeiten", die werden in der Werbung für AT nicht erzählt….das merkt derjenige dann in der Erfahrung und kann zusehen, dass er das wieder loskriegt.
Deswegen bin ich auch keine Befürworterin des AT und gebe Flo mit den Bedenken Recht.
Liebe Mandy,
wir lesen gerade in unserem Hauskreis das Buch "Spirituelle Kräfte des neuen Zeitalters – Von der Wirklichkeit Gottes und der Gefahr kosmischer Kräfte" von Martin & Elke Kamphuis.
Die Autoren sprechen zwar "Autogenes Training" nicht direkt an, aber Fantasiereisen, die ja im engen Zusammenhang stehen. Sie begründen sehr ausführlich, warum Fantasiereisen für Christen gefährlich sein können. Auch zur "Humanistischen Psychologie" nehmen sie ausführlich Stellung und begründen, dass leider vielfach die guten Anfangsideen (die Du oben auch zitierst) durch die New-Age-Bewegung beeinflusst wurden und dass man deshalb als Christ sehr genau hinschauen muss, von welcher Seite der therapeutische Wind weht.
Kurz und gut: Ich kann das Buch jedem nur weiterempfehlen, wenn man sich mit den Strömungen der heutigen Zeit auseinandersetzen will. Mir sind einige Lichter aufgegangen, die mir gezeigt haben, wie weit sich die "sprituelle (fernöstliche) Denkweise" schon in unser Allgemeingut eingeprägt hat.
Gruß,
Susanne
Danke Bearer…. klingt plausibel was du da vom Stapel lässt
Das Buch hab ich glaube ich sogar mal gelesen.
also ich hab auch mit der einen oder anderen Sache ein Problem. Das eine oder andere mag helfen, aber einiges kommt mir auch als Wolf im Schafspelz daher.
Eine Freundin von mir hat auch dahingehend eine Ausbildung. Leider wird dort Christsein in einen Topf geworfen mit Spirualität (welches aber einen anderen Ursprung hat und mir Christsein zu sehr in Richtung Naturreligion schiebt).
Es ist eine Art feines Spinnennetz in das man eingefangen wird. Evtl. kommt daher mein Mißtrauen.
Aber was die im Eingang erwähnten Sachen angeht.
Lehne die Sünde ab, aber nicht den Sünder.
Ja da stimme ich dir zu Norbert… Spiritualität und Christsein wird oftmals zusammen gesteckt. Ich denke wer Jesus nicht kennt, im Herzen hat… erlebt, dem fällt auch sehr schwer den Unterschied zwischen Spiritualität und Christsein zu erkennen.
Aber was die im Eingang erwähnten Sachen angeht.
Was meinste da genau?
Lehne die Sünde ab, aber nicht den Sünder.
Segen dir
JP
Gut geschrieben, wenn ich auch denke, wir sollen nicht ALLES ausprobieren. ImZweifel den Herrn befragen, er gibt uns das Richtige aufs Herz. Ja, Yoga, ect ist sogar echt gefährlich. Ich war jahrelang okkult verstrickt, wurde drogenabhängig, war auch Buddhist. Der Herr hat mich frei gemacht. Lob und Preis sei ihm. Nochmal zurück zum Yoga: bei bestimmten Meditationstechniken, wie z.B der Amitabha Meditation, lieferst du dich einer dämonischen Macht komplett aus. Ich empfehle zu all diesen Fragen noch das Buch 'Alternative Heilmethoden' von M. Kropf. Gott segne euch alle…
Danke für deinen Kommentar Tom. Naja von ALLES ausprobieren hab ich ja auch nicht gesprochen. Sondern sich vorher drüber informieren und natürlich den Chef befragen.
Danke für den Buchtipp, davon habe ich noch nicht gehört.
Joh 14.6
Hähä deine Bezeichnung für den Herrn Adler gefällt mir
, wenn auch irre der Typ. Wobei ich nicht wirklich viel über den weiß. Vom Jung hab ich einiges gelesen gehabt.
Freut mich das dir mein Artikel gefällt. Grüße nach Panama
Du hast es auf den Punkt gebracht mit diesem Artikel. Ich habs mal so gehalten: Als ich mit dem Saufen aufgehört hab, bin ich zur Suchtberatung. Der Psychologe hat mir gut getan, die Gruppensitzungen waren mir zu verloge3n und ich hatte nur danach Bock auf Alk.Trotz des guten Psychologen hab ich im Herz gespürt, dass Gott mich befreien wollte ohne menschliche Hilfe. Bin bis heute nicht sicher, ob ich richtig gehört hab, bin aber auch seit dem völlig trocken. Ich hab zu Gott gesagt, sollte ich nen Rückfall haben oder merken, dass ichs nicht schaffe, dann geh ich auf jeden Fall zur Therapie.Ich finde nix Schlimmes dabei, sich von Spezialisten helfen zu lassen, auch als Christ. Ich mein, sorry, mein Bruch ist auch nicht durch Gebet geheilt worden, habs versucht, bin aber doch im OP gelandet.
Ich bin über zwanzig Jahre in psychiatrischer Behandlung gewesen und war 27 mal in der Klapse. Da Gott mein ganzer Dreh- und angelpunkt im Leben ist und ich immer in enger Verbindung zu IHM lebe, habe ich jeden Therapeuten nach seinem Glauben gefragt. Alle haben mir offen geantwortet, weil sie verstanden haben, dass ich wissen muss, ob wir eine gemeinsame Sprache sprechen. Es gab sehr gläubige, viele Sonntagschristen und auch einzelnen Atheisten. Geredet habe ich mit allen: Aber die Themen habe ich nach dem Glaubensstand meines Therapeuten ausgewählt. Damit bin ich gut gefahren und konnte auch in den großen Visiten freimütig über das reden, was Gott mir gesagt hatte. Eine, sogar eher ungläubige Ärztin, fragte mich in einer großen Visite neugierig und sehr gespannt, ob Gott mir denn etwas zu dem aktuellen Problem was gesagt hätte. Den ein oder anderen haben die Gespräche mit mir zum ersten Mal auf die Spur gebracht, dass vielleicht doch etwas an der Sache mit Gott dran sein könnte. In meinem Buch "Krank im Kopf" habe ich besonders im zweiten Band solche Gespräche in Visiten nachgezeichnet.
Psychische Krankheiten sind eben auch Krankheiten und bedürfen der Behandlung. Aber hier muss der Arzt ganz besonders achtsam mit dem Patienen umgehen.
Vielen Dank für diesen tollen Text. Er enthält eine der wichtigsten Stellen in der Bibel, es ist mir das zweit liebste Zitat:
"Prüft aber alles und das Gute behaltet." (1Thess 5,2)
Leider gerät das immer wieder in Vergessenheit und das macht mich traurig. Ich sehe wie um mich herum Menschen einfach Dinge glauben, nur weil Sie sie gehört haben, in der Zeitung gelesen oder sonstwo aufgeschnappt haben.
Persönlich mag ich die Aussage noch lieber bei Johannes:
"Ihr Lieben, glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viele falsche Propheten ausgegangen in die Welt." (1Joh 4,1)
Leider bin ich mir auch sicher, dass nicht alle Christen in der Lage sind diese Lehre auch auf christliche Schriften und die Bibel anzuwenden, da hört das prüfen dann leider doch oft auf.
Ich weiß aus eigener Erfahrung das einige Christen dringend mal mit einem Psychologen reden sollten und Gott vielerorts auf gute Psychologen angewiesen ist und mit ihnen zusammen arbeitet.
Allerdings ist es wichtig das man mit dem Psychologen auch über alles spricht. Der Psychologe kann nur so gut arbeiten wie Du ihn mit Informationen versorgst. Wenn Du Dinge vor Ihm verbirgst, darfst Du Dich nicht wundern wenn er Dir nicht helfen kann.
Etwas grenzwertig finde ich Deine Gedanken über die Bachblüten Therapie und Yoga. Besonders Deine Gründe gegen die Bachblüten Therapie kann ich nicht nachvollziehen und frage mich sogar woher hast Du das? In dem hierzu verlinkten Wikipedia Artikel steht kein Wort darüber. Natürlich wird in dem Artikel die Wirksamkeit in Frage gestellt, aber dieses Problem hat wohl jedes homöopathische Heilverfahren.
Und selbst wenn? Haben nicht viele Heilige Stimmen gehört, die wir vielleicht auch Geister nennen könnten? Johanna von Orlean oder Franz von Assisi, um nur zwei zu nennen. Und haben nicht auch Joseph und Maria Besuch von einem nicht menschlichen Wesen gehabt, welches Ihnen die Geburt Ihres Sohnes vorhersagte? Oder anders gefragt, sind Engel nicht vielleicht auch Geister, oder werden vielleicht nur als solche wahrgenommen?
Und auch zur Yoga habe ich eine andere Meinung ohne sie jemals praktiziert zu haben. Für mich ist das Gebet eine Form der Meditation und Meditation eine Form von Yoga. Ich nenne es mit meinem westlich sozialisierten Hintergrund nur normalerweise nicht so. Aber auch im Gebet löst Du Dich ein Stück weit von deiner weltlichen Existenz und begibst Dich auf eine andere Ebene.
Schließen möchte ich mit meinem Lieblingszitat aus der Bibel, welches hier super zu passt:
Von der Feindesliebe (Matthäus 5,43ff)
Ihr habt gehört, dass gesagt ist: »Du sollst deinen Nächsten lieben« (3.Mose 19,18) und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen, damit ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben? Tun nicht dasselbe auch die Zöllner? Und wenn ihr nur zu euren Brüdern freundlich seid, was tut ihr Besonderes? Tun nicht dasselbe auch die Heiden? Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.
Hallo Mandy,
. Ich habe in meiner Zeit als Christ sehr gute Heilungsseminare besucht, die mir immer ein Stück weiter geholfen haben. Dann kam ich in die Wechseljahre und bin – nach einer Gesprächstherapie- in einer psychosomatischen Klinik gelandet. Diese Zeit war für mich wirklich heilsam, es wurde vieles aufgedeckt. Mit diesen Dingen bin ich zum Herrn gegangen und er hat mich letztendlich geheilt. Ich konnte vergeben und loslassen! Manchmal schickt Gott Helfer, die einem auf einen Weg zur Heilung begleiten!

der Artikel ist wirklich mal wieder gut. Ich finds super, dass du dieses Thema mal aufgegriffen hast, da ja viele der Meinugn sind, ein Christ hat keine psychischen Probleme zu haben! Und wenn, dann sei der glaube wohk schwach
Hallo Mandy!
Danke, den Artikel finde ich sehr gut. Vor allem der Satz "Ein guter Therapeut akzeptiert deinen Glauben, auch wenn er ihn nicht teilt. " fasst es meiner Meinung nach kurz und prägnant zusammen.
Allerdings: Dass der Mensch sein eigenes "Gott-sein" erforscht, das gibt es auch im Christentum, nämlich z.B. bei den mittelalterlichen Mystikern – sehr spannendes Thema und nur für fortgeschrittene Beter. Lies mal Meister Eckehard, ein Dominikaner wie ich. Ziemlich heftig!
Und dass körperliche Krankheiten Ausdruck eines seelischen Ungleichgewichtes sind, das halte ich schon für biblisch. Natürlich sind sie das nicht immer, aber das gibt es und viele Heilungsgeschichten der Bibel enden mit "Dein Glaube hat dir geholfen" – nicht die Handauflegung, oder der Speichelmatsch auf den Augen. Es sind nämlich eigentlich gar nicht die Augen krank, sondern die Seele…
Gesegnete Kar- und Ostertage! Deine Sr. Barbara.
Danke für den Artikel.
)
Es soll ja auch christliche Threapeuten geben !! (gibts sogar
Ja das mit dem "Dein Glaubbe ist zu schwach" oder "Dann glaub doch mal richtig" das hab ich auch schon öfters gehört.
Und genau das find ich sowas von unverschämt. Als wenn man sich das aussucht was man im Leben alles erlebt hat.
Danke Mandy das du diese oft verpänten Themen aufgreifst
Hallo Mandy,


Dein Beitrag ist sehr zutreffend mit meiner Einstellung. Du bringst Klarheit in Bereiche die oft zu Missverständnissen führt.
Gesegnete Ostern und großer Segen für Dich !
Eines, was Du hier nicht erwähnt hast, Frau Punk, ist die geistliche Begleitung. Erfahrene Seelsorger, Frau oder Mann, ersetzen keinen Psychiater oder Psychologen. Als Vollblutkatholikin, die gewohnt ist, mit einem Beichtvater zu händeln, habe ich manchmal Fragen, die über den Horizont hinausgehen. Dafür ist die/der geistliche BegleiterIn die richtige Adresse. Sie können uns so manche Wegbegleitung geben, bevor wir einen Psychologen benötigen. Beim richtigen Dachschaden hilft eh nur Fachkompetenz! *grins*
Ich bin total anderer Meinung, als ehemaliger Junkie, habe ich viele psych. Therapien gemacht, sie haben mir gesagt, woher mein Problem kommt, aber Helfen/Heilen konnten sie mich nicht. Das hat Jesus geschaft. Ein Nahmhafter Internist und Psychotherapheut Dr. Wolfhard Margies hat nachdem er Christ wurde seine gutgehende Praxis aufgegeben, weil er Erkannt hat, daß er nicht Helfen kann, nur Jesus. Ich empfehle sein Buch " Heilung durch sein Wort – Der Verzicht auf Psychotherapie ". Bei Dingen wie autog. Trainung sollte man Fragen woher sie Stammen und was ihr Hintergrund ist.
Danke für die “Zugabe” Martina. Guter Punkt!
Gerne zu Diensten, sista!