Archiv für Juni 2011

Die einsame Frau am Brunnen

Auf einem Grabstein steht folgendes:

"Sie schläft, doch ohne Ruh'.
Sie liebte, doch wurde nicht geliebt.
Sie versuchte anderen zu gefallen,
doch es gelang ihr nicht.
Sie starb, wie sie lebte – allein."

 

Wie mag es dieser Frau gegangen sein, als sie noch am Leben war? Und warum starb sie?

Manchmal, wenn ich durch die Straßen laufe, gucke ich an die Fenster der Häuser und frage mich, wer da wohl wohnt. Oder wenn ich in der Straßenbahn sitze, gucke ich den Menschen an, der grübelnd aus dem Fenster schaut und frage mich, wie er wohl drauf ist, wie er lebt… ?

Durch meine viele Zeit, die ich im Internet verbringe mit Blog's, meinem Chat, Foren und Facebook, lese ich immer wieder von Menschen, die unglaublich einsam sein müssen. Die sich im Netz eine Identität aufgebaut haben. Ich meine keine Scheinwelt mit Lügen und so, sondern die ehrlich sagen, dass sie keine Menschen um sich haben, arbeitslos sind und so im Internet ihre "Online-Freundschaften" pflegen.
 

Das Internet ist auf der einen Seite ne echt gute Sache, um doch noch irgendwie "Anschluss" in unserer Gesellschaft zu haben und Kontakte knüpfen zu können. Doch andererseits unterstützt es die soziale Isolation nur noch mehr.
 

Die Einsamkeit einer anonymen Großstadtwohnung kann tödlich sein. Viele Menschen leben in einer stillen Verzweiflung. Sie denken, dass sie keiner vermissen würde, wenn sie plötzlich sterben würden.
Nun… leider ist das
manchmal
wirklich so.


 

Ich habe in meiner Bibel geblättert und nach einem einsamen Menschen gesucht. Dabei bin ich auf eine Frau gestoßen, sie arbeitet als Prostituierte. Steht alles im Johannes 4.

Sie kommt aus Samarien und ist bereits fünfmal geschieden. Momentan lebt sie mit einem Typen zusammen, der nur Sex will. Von den Menschen in ihrer Stadt wird sie nicht akzeptiert.

Dann kommt sie eines Tages zum Wasser holen an einen Brunnen, an dem Jesus gerade rumsitzt und sich ausruht. Der fragt sie, ob sie ihm etwas zu trinken geben kann.

 

 

 

Das überrascht die Frau, denn:

  1. Jesus ist ein Jude und irgendwie sind die, auf die Samariter nicht so gut zu sprechen.
  2. Männer sprechen sie eigentlich nur an, wenn sie Sex wollen.

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Echt Schaf – mach mit und gewinne ein Überraschungspaket

Ich dachte es wäre mal wieder an der Zeit für wat Lustiges.

Diesmal bin ich uff's Schaf gekommen.

 

Schaut Euch das Video an und macht mit. Für die ganz Klugen unter Euch – die Lösungen bitte NICHT als Kommentar posten, sondern ins Formular unten schreibseln und abschicken.

 

Einsendeschluss ist mittlerweile abgelaufen.

Hier zur Auflösung!

 

Fotos: Bibelschaf ist von www.sheepshirts.de/ Danke für die Genehmigung. Bilderschrätsel © Werner Tiki Küstenmacher – Danke Dir ;-)
Ich schreibe für eine Initiative von In-Meiner-Strasse e.V.
Wenn Du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest Du auf diesem Link alle Infos.


Mein Patenkind Justine aus Uganda

Vor einigen Tagen besuchte ich einen Vortrag von einer Ärztin, die regelmäßig nach Ruanda fliegt, um da in einem Missionskrankenhaus zu helfen. Bei dem was sie so erzählte und an Bildern zeigte, dachte ich nur:

"Scheiße, was sind wir hier in Deutschland reich!"


Ich habe mich daraufhin entschlossen ein Kind in Uganda zu unterstützen.

Mit nur 20€ im Monat kann da schon ne Menge geholfen werden.

Ab heute werde ich regelmäßig von mein Patenkind Justine berichten. Ich möchte euch zeigen, wie einfach es ist einem Menschen auch ganz praktisch zu unterstützen.

Die Organisation CBM (ChristopherBlindenMission) kümmert sich speziell um behinderte Kinder und wird mich aller 2 Monate informieren was es neues von Justine gibt. Darüber werde ich dann auch hier auf dem Blog berichten.


Ich möchte Euch vorallem auch bitten für die kleine Justine und ihre Familie zu beten.
BIG Daddy ist soooo viel möglich!

 

Justine ist ein 10 jähriges Mädchen. Als Baby verlor sie beide Beine. Ihre Familie kann sich Prothesen für sie leider nicht leisten.

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Die Wutprobe

Gestern war ich druff wie schon ewig nicht mehr. Ich hab mich von jemanden angepisst gefühlt. Ich war wütend und traurig. Ich behaupte mal, dass ich kein Mensch bin, der aus einer Mücke einen Elefanten macht.

Ob das gestern dennoch so war – ich habe keine Ahnung. Mittlerweile bin ich wieder runter gefahren und kann klar denken.

Eigentlich bin ich ganz dankbar für den gestrigen Tag, denn ich wollte schon länger mal einen Beitrag über Zorn und Wut schreiben.

Solange man zornig ist, ist man unfähig zu denken.


Kleines Wortspiel am Rande:

Weißt Du das Zorn auf englisch anger heißt?  Setz mal ein "D" vorn dran, dann kommt dabei "Danger" raus und das bedeutet Gefahr.

Und Gefahr wenn man wütend ist, ist tatsächlich gegeben. Ich glaube deshalb gibt uns Gott im Epheser 4, 26-27 einen guten Tipp:

»Sündigt nicht, wenn ihr zornig seid«, und lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen.

 

Soll soviel heißen wie: "Mach keinen Scheiß in Deiner Wut und bevor es dunkel wird beruhige Dich wieder und sei nicht mehr zornig." … Soviel zur Theorie.

 

Gib dem Teufel niemals die Möglichkeit, durch den Zorn Macht über Dich zu gewinnen!

Wütend zu sein ist voll okay, doch Du mußt aufpassen, dass Du einen Türsteher an Deinem Herzen plaziert hast und wenn Mister Wut ankommt und um nen Pennplatz bittet, dann muß der sagen:

"Neee, du kummscht hier net nei!"

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Ich wurde von meiner Mum abgelehnt, Du auch?

Ich glaube Ablehnung ist etwas ganz Schlimmes.

Ich wurde abgelehnt von meinen Eltern. Ich war ein Baby, was ein "Unfall" war – nicht erwünscht. Ich kam mit Entzugserscheinungen viel zu früh zur Welt, weil meine Mum in der Schwangerschaft getrunken hat.

Ich verbrachte meine ersten Wochen auf dieser Welt im Brutkasten. Meine Mutter besuchte mich erst Wochen später zum ersten Mal.

Meine frühe Kindheit verlief ganz okay. Doch mit Beginn meiner Schulzeit endete meine Kindheit.
Ich bekam Schläge, wenn ich keine guten Noten mit nach Hause brachte. Um "erwachsen" zu werden, bekam ich mit etwa zehn Jahren einen eigenen Kühlschrank hingesetzt, verdiente mein Geld mit Zeitung austragen, ging für mich einkaufen, kochte mehr oder weniger nur für mich und mußte meine Wäsche selbst waschen.


Ich stand früh auf eigenen Beinen, zu früh. Ich fing an mit Alk und Drogen und haute von daheim ab. Ich fühlte mich abgelehnt. Verstoßen, Ungeliebt.

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Depressionen: Laß Dich vom Teufel nicht verarschen!

Depressionen sind wirklich ne ätzende Sache und nicht immer kommt ein Mensch wieder in Ordnung, wenn er sich ablenkt, mit Freunden etwas unternimmt, betet, singt und sich im Spiegel angrinst.


Denn es gibt Depressionen, die aufgrund von Stress und Erschöpfung hervorgerufen werden. Depressionen als Alarmglocke des Körpers.

Dann heißt es sich mal ne Pause gönnen, ausschlafen, auf eine gesunde Ernährung achten, Sport machen und so.


Eine Depression kann auch medizinische Ursachen haben. Sie kann durch eine Stoffwechselstörung oder andere körperliche Probleme verursacht werden.

Dann ist definitiv medizinische Hilfe erforderlich und Medikamente sind sinnvoll, weil die hormonelle oder biochemische Unausgewogenheit des Körpers nicht einwandfrei funktioniert.

 

Aber egal was die Ursache einer Depression nun ist, die Quelle ist immer die gleiche: der Teufel!

Der hat nämlich grundsätzlich was dagegen, wenn wir happy sind und will das wir schlecht drauf kommen.
In der Bibel kannste auch einige Leute finden, die Depressionen hatten.

Hier hab ich mal drei ausgesucht:

  • David – Psalm 51, er war depri wegen Scheiße (Sünde), die in seinem Leben ablief und von der er nicht lassen wollte
  • Jona – Jona 1 und 2, er war depri weil er nicht auf Gott hören wollte
  • Elia – 1. Könige 19, 5-8, er war depri, weil er müde war

Fakt ist, dass nicht alle Depressionen in eine Kiste gestopft werden können, wegen der verschiedenen Ursachen und somit nicht eine Lösung für alle gilt. Aber eine Ausnahmslösung gibt es und die ist Jesus!

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