Was sagt Gott zur Ehe – Scheidung?

Jede Ehe beginnt mit einer Scheidung, einer ENTscheidung.
Die Entscheidung dem anderen treu zu sein, in guten wie auch in schlechten Zeiten. Die Ehe ist nicht nur ein Vertrag, wo man einen Wisch unterschreibt. Die Ehe ist ein Bund zwischen zwei Menschen, den Gott geschlossen hat.
Freiwillig LEBENSLÄNGLICH
…..so lautete das Urteil am Tag der Trauung.
Es ist das Versprechen den anderen ein Leben lang zu lieben, ihm Respekt entgegen zu bringen und demütig zu sein. In der Ehe lernt man nie aus…
Ich möchte über Scheidung schreiben.
Doch ich glaube nur wer eine Scheidung erlebt hat, der kann wirklich mitreden… falls Du diese (leider) erleben musstest, dann kannst Du unter dem Artikel kommentieren wie Du dazu stehst.
Wie hast Du Gott während Deiner Scheidung erlebt?
Zum Thema Ehe gibt es zig Bibelstellen, wahrscheinlich deswegen weil keine andere Beziehung so intim ist wie die Ehe und so einen großen Einfluss auf das Leben hat.
Im Matthäus 19, 3-8 fragten die Pharisäer (die immer denken, dass sie die Supertollen wären) den Jesus:
"Darf sich ein Mann von seiner Frau aus jedem beliebigen Grund scheiden lassen?"
Jesus antwortete: "Lest ihr denn die Heilige Schrift nicht? Da heißt es doch, dass Gott am Anfang Mann und Frau schuf und sagte:
'Ein Mann verlässt seine Eltern und verbindet sich so eng mit seiner Frau, dass die beiden eins sind mit Leib und Seele.' Sie sind also eins und nicht länger zwei voneinander getrennte Menschen.""Was nun Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden."
"Doch weshalb", fragten sie weiter, "hat Mose dann vorgeschrieben, dass der Mann seiner Frau eine Scheidungsurkunde gibt, wenn er sich von ihr trennt?"Jesus antwortete: "Mose erlaubte es, weil er euer hartes Herz kannte. Ursprünglich ist es aber anders gewesen."
Der Grund für eine Scheidung ist fast immer (oder immer?) ein verhärtetes Herz. Was das bedeutet, hat der Uwe Dahlke (Pastor) mal ganz gut auf den Punkt gebracht:
"Es ist die innere Unfähigkeit sich zu erinnern, was Gott bereits Großes für dich und mit dir getan hat. (…)Wir denken instinktiv stärker an die Probleme und ihre Unlösbarkeit als an Gottes Fähigkeit uns zu helfen."
Ich glaube Du bist dazu verpflichtet!
Aber wenn es trotz aller Bemühungen nicht mehr klappt?

"Was nun Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden."
"Wenn aber der ungläubige Partner auf einer Trennung besteht, dann willigt in die Scheidung ein. In einem solchen Fall ist der christliche Partner nicht länger an den anderen gebunden. Denn Gott will, dass ihr in Frieden lebt."
1. Korinther 7, 15
"Wer sich von seiner Frau trennt, obwohl sie ihn nicht betrogen hat, der treibt sie zum Ehebruch."
Matthäus 5,31
- Wie sieht es aus, wenn Gewalt in der Ehe herrscht?
- Wenn der Mann die Frau schlägt?
- Wenn die Frau den Mann seelisch misshandelt?
- Wo fängt Gewalt/Misshandlung an? Was meinst Du?
"Im Gesetz hat Mose uns befohlen, eine solche Frau zu steinigen. Was meinst du dazu? Sie fragten dies, um Jesus auf die Probe zu stellen und ihn dann anklagen zu können. Aber Jesus bückte sich nur und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Als sie nicht locker ließen, richtete er sich auf und sagte: "Wer von euch noch nie gesündigt hat, soll den ersten Stein auf sie werfen!""
Das tut dann aber niemand. Und dann steht Jesus allein da mit der Frau. Anstatt sich an sein eigenes Gebot zu halten und es zu vollstrecken, handelt Jesus aus Gnade und verschont die Frau. Er sagt zu ihr:
"Ich verurteile dich nicht. Du kannst gehen; aber tu diese Sünde nicht mehr."
Jesus bricht für diesen Menschen seine eigenen Regeln, weil er sie liebt! Deshalb schenkt er ihr, die die Schuldige ist, eine neue Chance.
Wenn ein Mörder Gnade finden kann, dann doch wohl auch ein Geschiedener oder eine Geschiedene?
Jesus weiß, wieviel Leid, Sorgen und Tränen eine Scheidung mit sich bringt.
Deine Jesus-Punk (verheiratet)
Foto oben: JMG / pixelio.de; unten: Meredith Farmer/flickr.com
Ich schreibe für eine Initiative von In-Meiner-Strasse e.V. Wenn Du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest Du auf diesem Link alle Infos.





Als Mann mit einer gescheiterten Ehe in der persönlichen Historie und einer glücklichen Ehe in der Gegenwart sehe ich heute vieles nüchterner und anders als in jungen Jahren. Da war ich noch überzeugt: Christ und Scheidung verträgt sich nicht. Als ein Pastor mal in einer Predigt erwähnte, dass es auch geschiedene und sogar wiederverheiratete Christen geben könne, hätte ich in jugendlichem Eifer den Frevler gerne gesteinigt.
Was Gott zusammengefügt hat – ja. Eben. Gott! Meist werden aber Ehen nicht von Gott gestiftet, sondern von Menschen geschlossen, auch Christen, die dabei unter Umständen einen Riesenfehler begehen. Meine erste Ehe war fast zwangsläufig: Wir hatten Sex – also mussten wir schleunigst heiraten, um das zu legalisieren. Viel zu jung und viel zu blauäugig. Nich Gott hatte uns zusammengefügt, sondern der spätpubertäre Hormonstrudel …
Meine geschiedene Frau ist heute mit ihrem zweiten Ehemann so glücklich wie ich mit meiner zweiten Ehefrau – und das ist auch gut so.
Hey Günther. Das freut mich sehr das deine Frau mit dir und du mit ihr… dass des paßt!
Wegen diesem zwanghaften "Bloß keinen Sex vor der Ehe" Gemurmel in einigen Gemeinden… wird doch mehr oder weniger provoziert das früh geheiratet wird – ohne sich gscheid zu kennen…
"Gott wird's schon segen"… und schon wird zum Standesamt getrottet. Wenige Jahre später hat man dann den Salat.
Klar… kann auch gut gehen. Hab selbst genau 1 Jahr später nach dem kennenlernen geheiratet.
Ein Blogbeitrag von mir: "Sex vor der Ehe?"
es ging mir nicht anders…ich war zwar nicht mit meiner ex verheiratet aber verlobt und für mich war /ist das schon wie eine Ehe sie hat mich nach ein paar monaten betrogen und ist mit einem anderen kerl durchgebrannt was mich körperlich und seelisch ziehmlich kaput gemacht hat das ist jetzt alles 5 1/2 jahre her und war auch der auslöser warum ich in die entgiftung gegangen bin und so.das schlimme oder gute (kann man jetzt sehen wie man will) ist das wir es nie geschaft hatten richtig zu klären damit ich es richtig verarbeiten konnte und das hatte sich jetzt am samstag geendert…. die frau von meinem bruder hat geb.. gefeiert und sie war auch da.. meine stimmung war dem endsprechend im keller und sie hatte es anscheint mitbekommen und wir haben die alten sachen wieder ausgegraben um klar tisch zu machen wieso weshalb warum…
so gesehn ist ja ganz gesund denke ich, doch für mich war das so als ob man mir jetzt eine alte narbe wieder aufgeschnitten hatt und es hört nicht mehr auf zu bluten am sonntag ging es mir noch richtig mies und heute bekomme ich den beitrag von dir vor der nase geschmiessen
Wenn aber der ungläubige Partner auf einer Trennung besteht, dann willigt in die Scheidung ein. In einem solchen Fall ist der christliche Partner nicht länger an den anderen gebunden. Denn Gott will, dass ihr in Frieden lebt."
1. Korinther 7, 15
sie ist nicht gläubig
Jesus antwortete: "Mose erlaubte es, weil er euer hartes Herz kannte. Ursprünglich ist es aber anders gewesen."
danke für diesen beitrag mandy wieder einermal hast du ein passender beitrag,zu einem passendem moment gefunden
Hai Sven.
Heieieii klingt schon beim lesen irgendwie schmerzvoll. Freut mich umso mehr, dass es genau heute reingehauen hat – der Blog Blogbeitrag. Ich will gar nicht wissen wieviele sich lieber hätten scheiden laßen, als im Dauerstress weiterhin zusammenzuleben, bis sie irgendwann kaputt gehen – in welcher Form auch immer.
Bin zwar nicht geschieden, sondern relativ frisch verheiratet, aber bevor ich Christ war habe ich eine Ehe zerstört- oder zumindest zu ihrem Ende viel beigetragen und weiß daher sehr wohl, wieviel Leid das mit sich bringt. Leider werden wir Christen von diesem Thema nicht verschont- obwohl doch jeder, der sein Leben ganz wirklich aus tiefstem Herzen Jesus gegeben hat dieses Wort Scheidung gar nicht kennen dürfte. Wir sollen uns untereinander so lieben wie Jesus uns liebte, oder? Was hat denn Jesus für seine ständig fremdgehende, ungläubige, schmutzige, hartherzige, ungeduldige, unweise usw usw. Braut getan? und trotzdem scheint es bei vielen von uns nicht zu funktionieren. Ich hab da auch kein Rezept gegen und hoffe nur, dass es meiner Frau und mir nicht passiert und das wir uns immer alles vergeben können und wir Jesus führen lassen- aber das ist sauschwer. Eines weiß ich aber sicher, unser Gott ist ein Gott zum Leben hin und nicht davon weg und so wird es nach jeder gescheiterten Ehe seine Hand geben, die einem wieder aufhilft. Nur, toll wäre es wenn man diese Hand schon in Anspruch nimmt bevor der Karren im Dreck steckt.
Ja da haste Recht. Irgendwie denkt man vielleicht “Wird schon wieder…” … das denkt man dann monatelang, dann jahrelang und dann irgendwann gibt’s nen Megaknall.
Klar, wir sollen wie Jesus sein… lieben und so. Aber sind eben nur kleine Pupsgesichter gegen diesen großen Gott.
Genau das will ich damit sagen…
Hallo Jesus Punk,
…..tja es ist nicht immer …..Heile Welt ….rosarote Wolken……in guten, wie in schlechten Zeiten , bin da auch etwas altmodisch. Auch als ich noch nicht wiedergeborener Christ war, wußte ich, die Ehe ist doch etwas besonderes, man hat sich selbst freiwillig für einen Partner entschieden, da gibts kein vielleicht. Wilde Ehe kam für mich nie in Frage.
Ich kenne eine ältere Schwester aus meiner Gemeinde, ihr Mann sie verprügelt und betrogen und trotzdem ist sie bei ihm geblieben, hat sich ihm nicht verweigert, viel für ihn gebetet. Was für eine Treue, toll.
Meine Eltern waren auch 40 Jahre verheiratet, erst als mein Vater starb, hat meine Mutter verstanden, wie wertvoll er ihr war,
Ich halte an der Ehe fest….auch ich habe es nicht immer leicht gehabt, Scheidung ist ja sehr einfach, manche machen sich es einfach zu leicht, heiraten bis zu, was weiß ich, 5-10 mal, daß ist nicht im Sinne unseres Heilands……das Durchhalten, das ist eher schwieriger, egal wieviel Steine in deinem Weg liegen, einer nach dem anderen wird aus dem Weg geräumt, mit Gottes Hilfe.
Ich bin jetzt fast 30 Jahre verheiratet , immer treu, da hat es ab und an schon mal gerappelt, da sind schon mal die Fetzen geflogen.
Mein Mann ist nicht gläubig, ich war schon mehrmals in Versuchung, mich von Ihm zu trennen. Jeder hat seine Schwächen, seine Fehler.
Eine Schwester,die ich nicht kannte, hat mir einmal gesagt…….das was du dir wünschst, wirst du sehen. Ich glaube fest daran, das Treue irgendwann belohnt wird, in jeder Hinsicht. Praise the Lord!!!
Ich selbst wünsche mir, mit meinem Mann alt zu werden, mal sehen, ob es klappt .
be blessed
Gabi
Hey Gabi, na das wünsch ich dir auch. Glücklich alt werden… so soll es sein.
Du schreibst:
Wie ging das denn aus? Hat der Mann sich verändert?
Wenn ein Mann die Frau schlägt und sie bleibt bei ihm… hm, ist fragwürdig.
Das sie für ihn gebetet hat… das ist stark!
der Mann ist verstorben, hat sich leider nicht bekehrt……….traurig.
noch dazu…..er wahr Alkoholiker!!
Traurige Geschichte. Da kann man nur hoffen das sie einen anderen tollen Typen findet, der nicht so ein kranker Mensch ist – sondern der sich sehr gut um sie kümmern wird.
Schon die jünger haben gesagt “wenn es so ist mit der ehe, dann ist besser, nicht zu heiraten!”
Wer aber hält das sein Leben lang allein aus?
Das schlimmste Gefängnis ist ein unglückliche Ehe, die beim besten Willen nicht funktioniert!
Hiho Mandy,
hier noch ein kurzer aber echt guter Artikel zum Thema:
http://www.awme.net/country_germany/index.php
FS
"Interessant ist, dass es Ausnahmen gibt, zum einen wenn der andere kein Christ ist
oder wenn der fremd geht:
"Wer sich von seiner Frau trennt, obwohl sie ihn nicht betrogen hat,
der treibt sie zum Ehebruch."
Matthäus 5,31"
Hallo Mandy
Du benutzt dieses Zitat um anzudeuten, dass Gott eine Wiederheirat erlaubt.
Jedoch sagt Jesus, jeder Mann, der seine treue Frau aus der Ehe entläßt, schuld daran ist, wenn diese Ehebruch begeht (also mit einem anderen Mann das Lager teilt). Das ist also der Vorwurf, dass man neben der Sünde, sich von der Frau zu trennen noch eine Sünde auf sich lädt, wenn sie Ehebruch begeht.
Zudem bezeichnet Jesus im folgenden Satz jeden Mann als Ehebrecher, der eine Frau heiratet, die aus der Ehe entlassen wurde.
Deutlichere Worte gegen die Scheidung der Juden konnte Jesus gar nicht treffen.
Die Aussage mit der Scheidung von einem Ungläubigen (damit gemeint Nicht-Christlich-Getaufte) ist nicht von Jesus oder Gott sondern von Paulus, der in dem Zusammenhang zudem betont, dass er als Mensch so denkt und dies nicht von Gott stammt. Paulus hat da den Ungläubigen die Erlaubnis erteilt erneut heiraten zu dürfen. Die triebgebundenen Gläubigen brauchen seiner Meinung nach nicht sklavisch an der Ehe festhalten. Aber es ist Paulus Meinung und nicht Gottes Meinung.
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Kein einziger Geschiedener hat bisher mitgeteilt, dass er/sie trotz Scheidung weiterhin für den anderen betet und Gott darum bittet, dass die Ehe wieder geheilt wird. Alle – besonders die wieder Verheirateten – suchen in der Bibel Textstellen die einen Freibrief für die Wiederheirat geben.
Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder christliche Wiederverheiratete in Todsünde lebt (kraft der 10 Gebote).
Allein schon die Aussage von sven "sie ist nicht gläubig" und damit ist sozusagen der Freibrief zur Scheidung gegeben… – nein, gewiß nicht.
Ich als Katholikin habe einen evangelischen Christen geheiratet, der aus der Kirche ausgetreten war (schon zum Zeitpunkt der Ehe). Dennoch konnten wir katholisch kirchlich verheiratet werden ohne vorherige besondere Schulung, weil er als Christ die zehn Gebote und die Lehren Jesu kannte. Ungeachtet dessen, dass er aus der Kirche ausgetreten war.
Somit gelte ich als verheiratet bis zu meinem/seinem Tod.
Da die evangelische Kirche keine einheitliche Meinung offenbart, gibt es Pfarrer, die meinen Ehemann durchaus auch evangelisch kirchlich trauen würden – andere strenge Evangelische erlauben es hingegen nicht solange ich lebe.
Standesamtlich – da unser Staat sich von der christlichen Lehre komplett distanziert hat – kann mein Ehemann bedenkenlos wieder heiraten, sich scheiden lassen, wieder heiraten usw.
Na klar ist mein Ehemann nicht gläubig. Wäre er sonst so kleinlich, dass er der Kirche den Zehnten verweigert aus Geiz und kaum wird Kirchensteuer abgezogen verläßt er (kurz nach seiner Taufe und Konfirmation) die Kirche? Ein wahrer gläubiger Christ hätte – besonders wenn er sich als junger Erwachsener aus freiem Willen für Jesus entscheidet – mit Freude der Kirche Geld gespendet. Auch in Form von Kirchensteuer.
Mein Ehemann hat – als er mich hochschwanger mit einer anderen schwangeren verheirateten Frau betrog – betont, dass er nicht katholisch ist und was wir "damals" in der Kirche gesprochen und unterschrieben haben, würde nur für mich gelten.
Ist das nun für mich ein Freibrief? Nein. Er ist mein Ehemann, für den ich bete. Ich leite unsere Kinder an, ebenfalls für ihn zu beten. Auf dass er eines Tages den Weg zu Gott zurück findet und abläßt von seiner Geliebten, mit der er mittlerweile ein außereheliches Kind bekommen hat (geboren, als beide sogar noch gültig standesamtlich verheiratet waren).
Ist das für ihn ein Freibrief? Nein. Nur weil er sich hinter seinem abgestorbenen evangelischen Glauben versteckt und betont die Eheschließung vor Gott mit dem gemeinsam ausgewählten Trauspruch Mt. 19,6 (Sie sind also nicht mehr zwei sondern eins. Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen) gelte für ihn nicht, wird seine Sünde nicht besser.
Jeder gläubige Christ wird erkennen, wie infantil (und verantwortungslos) die Aussage meines Ehemannes ist.
Doch mein Ehemann – der von Christus nichts wissen will – findet seine Aussage total ok. Solange er von Jesus abgewandt lebt, wird er sich auch immer wohl fühlen dabei.
Es gibt keine Scheidung. Wer eine neue Ehe eingeht, ist Bigamist. Wer eine dritte Ehe eingeht, ist dann Polygamist. Auch wenn er nicht gleichzeitig mit den Frauen zusammenlebt.
Wer nach der ersten Trennung nicht auf Gott lauschend innegehalten hat, um nach Wegen zurück zu suchen in die Ehe, der wird es (ohne ein Wunder Gottes) auch später nicht tun. Im Gegenteil sucht ein jeder nach Gründen, weshalb eine neue Partnerschaft von Gott erlaubt wird und wieviel wichtiger es doch ist, dass "man" und oft auch die Kinder wieder glücklich sind.
Doch – was ist Glück? Was ist Liebe? (Gary Chapman "Trennung muss nicht das Ende sein" ein sehr gutes Buch für ernsthaft gläubige Christen in Trennungssituationen)
Ich denke, Gott wird IMMER Gnade vor Gesetz walten lassen, das hat Jesus uns zum Glück deutlich gemacht. Der Rächergott des AT ist nicht mehr aktuell.
Nur, was ist, wenn ich kurz nach meinem bewußten Ehebruch durch einen tödlichen Unfall sterbe und gar keine Zeit mehr hatte um Vergebung zu bitten? Dann kann Gott ja keine Gnade zeigen, weil keine Reue da war. Und dann?
Mein Ehemann hat sich an jenem 20.05.2005 vor dem Standesbeamten und später vor Gott in der katholischen Kirche unter Zeugen für mich entschieden und bei beiden Stellen gesagt, dass er mit mir zusammen bleiben will bis dass der Tod uns scheide. Er hat den o.g. Trauspruch mit unterschrieben – auch noch einige Tage nach der Trauung auf den Hochzeitskarten. Somit war er bei vollem Bewußtsein. Und mit 32 Jahren kann er sich auch nicht herausreden zu jung für eine Entscheidung gewesen zu sein.
Es gibt keine Ausrede. Nicht vor Gott und Jesus.
Nur vor den Menschen. Doch was zählt im Zeitpunkt des Todes? Dass ich gute Ausreden für andere Menschen hatte?
Ich wurde gezwungen zu heiraten, weil ich sie geschwängert habe…
Ich musste heiraten, weil ich schwanger war, dabei war ich noch viel zu jung für so eine weitreichende Entscheidung…
Er hat mich auf den Strich geschickt und geprügelt, ich musste fliehen aus der Ehe und habe Schutz in einer neuen Ehe gesucht und gefunden…
Sie hat mich verführt und ich war nur noch triebgesteuert und wusste gar nicht wirklich was ich da tue.
Gott kann in mein Innerstes sehen… fürchte ich mich davor? Oder bitte ich ihn ehrlich und wahrhaftig um Vergebung für mein Versagen – ohne mich hinter Ausreden zu verstecken.
Wie habe ich neulich einer Bekannten geschrieben?
Ich glaube nicht, dass Jesus einem geschiedenen Wiederverheirateten sagt:
Es ist gut, dass du deine erste Frau verlassen hast. Es ist gut, dass du die gemeinsamen Kinder verlassen hast. Du hast gut daran getan, dass du dir eine neue Frau genommen hast und mit ihr Kinder bekommen hast. Du hast es richtig getan.
Ich glaube, dass Jesus diesem Mann sagt:
Erkenne deine Sünden, bereue und sündige nicht mehr.
In diesem Sinne,
Gottes Segen für alle Suchenden (die so wie ich auf dem Weg sind),
Ulrike
Ich und Ulrike wir hatten per email Kontakt, sie hat ihre mail jetzt als Kommentar hier etwas umgeändert… ich setz trotzdem einfach mal dazu was ich ihr geschrieben habe.
"Immerhin sagt Jesus, jeder Mann, der seine treue Frau aus der Ehe entläßt, ist schuld daran, wenn diese Ehebruch begeht (also mit einem anderen Mann das Lager teilt). Zudem bezeichnet Jesus im folgenden Satz jeden Mann als Ehebrecher, der eine Frau heiratet, die aus der Ehe entlassen wurde. Deutlichere Worte gegen die Scheidung der Juden konnte er doch gar nicht treffen."
Da steht: "Und wer eine geschiedene Frau heiratet, der begeht Ehebruch." Deutlicher geht's nicht, da haste Recht.
"Und die Aussage mit der Scheidung von einem Ungläubigen (damit gemeint Ungetaufte). ist nicht von Jesus oder Gott sondern von Paulus, der in dem Zusammenhang zudem betont, dass er als Mensch so denkt und dies nicht von Gott stammt. Paulus hat da den Ungläubigen die Erlaubnis erteilt erneut heiraten zu dürfen. Jedoch hat er dem gläubigen Partner damit noch nicht erlaubt ebenfalls wieder zu heiraten. Sozusagen könnte ich Heide Kasimir heiraten. Er läßt sich scheiden und heiratet dann die Christin Jutta, läßt sich von ihr scheiden und heiratet dann die Christin Bille. Dies wäre alles mit der Zustimmung von Paulus. Ob aber ich und Jutta wieder heiraten dürfen bleibt unkommentiert."
Ungetaufe = Ungläubig ist meiner Meinung nach falsch.
Stimmt von Paulus. Guter Hinweis. Diese ganzes heiraten/scheiden Beispiel raffe ich irgendwie nicht so ganz.
Fakt ist, wenn man das wiederholte Mal heiratet sollte man sich mal genau fragen was beim ersten Mal denn falsch lief.
Von den Gesetzen her isses klar… nicht wieder heiraten, wie du das siehst? Was für mich ausschlaggebender ist, ist wie ich gott komplett in der Bibel kennenlerne und wie ich ihn selbst erlebe. Nicht immer wird Gott Gnade vor Gesetz walten laßen… keine Ahnung. Du bist (leider) in der Situation und wirst da mehr Input von Gott bekommen als ich.
Ich schreibe meine Meinung und wahrscheinlich oder definitiv nicht immer die Wahrheit, denn die weiß letzendlich Gott allein. Was ich denke…. wir machen es uns oft viel zu kompliziert mit den ganzen Gesetzen und so.
Soll ich deine mail und mein Geschreibsel mal unter den Beitrag setzen? Ich fänds interessant was andere dazu schreiben – gerade eben Leute, die geschieden sind.
Ich fühl mich gerade wie jemand der über Kindererziehung spricht ohne ein Kind zu haben – ist irgendwie komisch
Ich wünsch dir alles gute, dass du den Draht nach oben hälst und immer mehr verstehst was sein Weg für Dich ist Ulrike.
Machs gut, Mandy (Jesus-Punk)
Ja ja, die Bibelstellen … die sind so eine Sache für sich. http://gjmatthia.blogspot.com/2011/11/bibel-wort-gottes.html
….es gefällt IHM nicht.Er HASST es sogar.ALSO wenn Gott etwas hasst ,dann ist der Spass zu Ende.
warum isn scheidung uff eenmal so´n thema? beim bento och schon…..
pasquina was ist wenn ne frau geschlagen wird? sie jesus fand ihr mann von ihm nichts wissen will und die frau an den schlägen zu grunde geht?!?! was “hasst” gott dann mehr? und was ist besser für die frau? gott um vergebung bitten weil sie sich hat scheiden lassen oder sich weiter verkloppen lassen? ich finde sobald man etwas veralgemeinert ist es gesätzmäßig, wir leben aber in der gnadenzeit….es gilt GOTT zu fragen und sich dann nach seinem willen zu richten……es kann sein das die eine bleiben soll und es ertragen weil 2 jahre später ihr mann auch getauft wird und gott sie belohnt fürs aushalten während die andere sich scheiden lässt und einen wunderbaren christen von gott an die seite gestellt bekommt…..wir sollten das URTEIL gott überlassen……
gesegneten abend euch!
vorschreiben / verurteilen werd ich keinem! Aber ich verstehe das in Korintherbrrief geschriebene so, das man tatsächlich wenn es nicht anders geht sich Scheiden darf. Aber wiederheiraten nicht. Das hab ich so verstanden wo ich das gelesen habe.
2 einfache Fragen – ist die Ehe Gottes Idee und Geschenk für den Menschen? (anti-alleinsein / aus zwei mach eins usw.) Jep! Gibt es einen anderen Grund ausser Herzenshärte, dieses Geschenk zu vergeigen? Nö! DAS sagt Gott zur Ehe und zur Scheidung!
…
außer herzenshärte? was ist denn mit meinem beispiel bento?!?
Gott sagt immerhin durch Prophetenmund zum ehebrüchigen David, König in Israel: “Du kannst dir doch so viele Frauen nehmen, wie du Lust hast.” (Aber das nur so nebenbei, ich bin kein Anhänger der Vielehe.)
Ja, also, ich bin geschieden.
Ich habe mich lange Zeit gequält, damit dass Scheidung nicht von Gott gewollt ist. Es stimmt, das denke ich auch weiterhin. Jedoch hat Paulus im 1. Korinther gesagt, wenn es denn gar nicht geht, weil die Frau es unbedingt will, dann soll der Mann ihr eine Scheidungsurkunde ausstellen.
Meine Frau hat die Scheidung eingereicht, sie hat sich nach 9 Monaten Ehe von mir getrennt. Sie hatte nach dreijähriger Beziehung und Hochzeit festgestellt, dass sie dann doch auf Frauen steht. Ich habe selbst vor dem Richter gesagt, dass ich nicht ablehnen werde, wenn er die Scheidung durchführt. Ich habe klar gemacht, dass ich mich nicht scheiden lassen wollte.
Sie hat sich auch bewusst von Gott abgewandt, sagt, sie hätte sich jahrelang nur etwas vorgemacht. Ich bete auch immer wieder mal für sie.
Also, ich denke, Gott will die Scheidung nicht, weil er die Ehe erfunden hat und diese Heilig ist. Es gibt aber ganz klare Regeln, wann eine Ehe, geschieden werden kann, wenn es denn doch unbedingt sein muss.
Werter Kollege Günter – was den verlinkten Artikel betrifft, sei nach meiner bescheidenen Ansicht gesagt, dass du auch schonmal besser argumentiert hast!
.. die Reinheitsgebote des Alten Bundes sind genauso hinfällig wie die Steinigung der Übertreter… das ausgerissene Auge und die abgehackte Hand sind Bildreden (Glaichnisse!) und auch billig in diesem Zusammenhang genannt zu werden – aus der Tatsache, dass man dem Fleisch auf dem Matkt nicht hinterherspionieren soll (wie es ja die jüdischen Reinheitsgebote fordern!) einen “Wiederspruch” zur Enthaltung vom Götzenopfer zu konstruieren halte ich für gelinde gesagt sehr gewagt… zum Abschluss also dein Anliegen mit der lapidaren Unterstellung von “häufiger Wiedersprüchlichkeit” zu rechtfertigen: “aber der Gleichsetzung Bibel = Wort Gottes kann ich mich – schon wegen der oft widersprüchlichen Anweisungen und Berichte – nicht anschließen.” betrachte ich deshalb als weitestgehend gescheitert. “Der Gott, an den ich glaube, kann auch heute noch reden.” JA klar! … was hat Er denn heute gesagt?
)
@ Thommy – nochmal?
) – ist Prügel etwa keine Herzenshärte??
@ Bento, die Prügel aushalten zu sollen um ja im Willen Gottes zu bleiben scheint mir aber hier in Bezug auf Thommy’s Beispiel sehr sehr hartherzig und gesetzlich… dieser Buchstabe tötet.. !! DAS hat nichts mit dem Vaterherzen Gottes zu tun, das zürnt und schmerzt, wenn die Tochter mißhandelt wird..
..wann und wo habe ich was von “Prügel aushalten” gesagt??
Werter Kollege Bento,
ich freue mich, dass auch du überzeugt bist, dass die Bibel nicht mit Gottes Wort gleichzusetzen ist. Du unterteilst in »hinfällig«, »Alter Bund«, »Gleichnisse« … und einiges, was am Ende tatsächlich als gültig und zutreffend übrig bleibt. Genau wie ich. Brav!
Beste Grüße, Günter
und da muss ich meinen senf doch auch mal dazugeben, ich glaube definitiv das scheidung die bessere wahl ist wenn die frau geschlagen und misshandelt wird und das bsp. von dir bento kommt ja voll gesetzmässig rüber!
…und was das thema alleinsein betrifft, schon paulus hat gesagt dass es die bessere wahl ist alleine zu bleiben. mich nervt das dass diejenigen die sich das nicht vorstellen können, das immer wieder so hindrehn als wenn was nicht stimmen würde wenn jemand alleine lebt. paulus ist doch das beste bsp dafür dass es nicht so ist und dass es eben menschen gibt die alleine glücklich sind und die keinen partner wolln!
ich beziehe den unteren absatz auf diesen kommentar:
“Bernhard Grünke schrieb:
Schon die jünger haben gesagt “wenn es so ist mit der ehe, dann ist besser, nicht zu heiraten!”
Wer aber hält das sein Leben lang allein aus?”
1. hat das paulus gesagt und
2. ist es genau die frage die überfüssig ist, ich frag doch auch nicht wer hält das denn aus sein ganzes leben mit nem partener/in zu verbringen, wie anstrengend, mir reicht es doch mit Jesus mein leben zu verbringen, da stört mich ein partner nur und schränkt mich ein!
das ist genaus überflüssig, weil die menschen die sich ein allein leben nicht vorstellen können, können damit auch nichts anfangen!
Liane ..ich versteh wirkl. nichtmehr, auf welchen meiner Kommentare ihr hier Bezug nehmt – welches Beispiel kommt gesetzmässig rüber?? mir scheint hier liest jeder in meine Aussagen rein, was ihm grade nicht schmeckt – ich habe mich nicht zum alleinsein geäussert, sondern zu der Frage hier “was sagt Gott zu Ehe und Scheidung”.
ok lieber Günter, ich sehe du hast ebenfalls genauestens verstanden wovon ich schreibe….
naja bento du hast nich wortwörtlich gesagt das sie die prügel aushalten soll…du hast aber gesagt sie soll sich nicht scheiden lassen und das ist dasselbe….nicht gehen bedeutet verkloppt werden in dem fall………..aber ich sag dazu nichts mehr bin wohl emotional zu sehr in das thema eingebunden…
sorry Thommy, ich habe auch nirgends gesagt, sie soll sich nicht scheiden lassen, sowas maße ich mir nicht an! – mir scheint die Emotionssuppe ist hier reichl. übergekocht…
Bento du hast zwar nicht wortwörtlich gesagt sie soll sich nicht scheiden lassen, aber du hast es doch vermittelt und rübergebracht. Das Thema mit dem alleinsein war auf bernhart grünkes Kommentar bezogen den ich zitiert habe. Der steht im gleichen Beitrag weiter unten auf der Pinnwand
Bento und du hast auch anti-Alleinsein erwähnt
puhhh ist das anstrengend mit euch
…
ja so soll das sein – denn zu allem ja und amen sagen ist auch nicht der sinn der sache
)
Kann mir einer sagen wo Bento geschrieben hat von wegen Prügel und sich nicht scheiden lassen? Er schreibt:
“Gibt es einen anderen Grund AUSSER HERZENHÄRTE, dieses Geschenk zu vergeigen? Nö! DAS sagt Gott zur Ehe und zur Scheidung!”
Ich übersetzte mal wie ich es verstehe:
“Gott hat uns mit der Ehe ein Geschenk gemacht. Das ist total toll, nur wenn unser Herz hart wird – keine Liebe in der Ehe regiert, sondern Gewalt und Schläge. Dann vermasseln wir das – wie Gott sich die Ehe vorgestellt hat. In diesem Falle ist eine Scheidung möglich.”
Ich füge mal noch hinzu, dass man alles tun sollte um eine Ehe zu retten, auch wenn Gewalt herscht. Ist der andere allerdings nicht bereit ne Therapie zu machen – dann trennt dich von ihm.
ich kenne noch andere probleme außer prügel, was mache ich mit einem partner, der das geld vergeudet oder messie ist oder kriminell? das sind alles tägliche hindernisse….
aus meiner sicht ist eine gescheiterte ehe der schwerste punkt im christenleben, das kann zu depression, abfall, verlust des heils führen. »Nebenbei« auch noch ein Dienstverhinderer…
Was auch immer falsch läuft, ich denke wir sind verpflichtet die Ehe vorm kentern zu retten, wenn sie den Bach runter geht.
Wenn einer mit Geld nicht umgehen kann, kriminell wird, gewaltätig, Messie oder sonst was – dann kommt das ja nicht von ungefähr, sondern hat immer einen Grund.
Der, der dieses Problem hat und somit die Ehe gefärdet muß sich das erstmal eigestehen: “Hey, ich hab nen fettes Problem” – dann überlegen was man macht um dieses Problem zu bewältigen – Therapie, ne Gebetsarmee gründen oder weiß ich weiß. Der andere Ehepartner sollte dem anderen beistehen “wie in guten und schlechten Zeiten”.
Sieht der Partner überhaupt nicht ein, dass er da was gewaltig zum überkochen gebracht hat – tschja was dann? Ich denke dann isses wichtig als anderer Partner die Konzequenzen zu ziehen und vielleicht erstmal ne räumliche Trennung in Betracht zu ziehen. Nen Ultimatum stellen: “Bis in nem halben Jahr möchte ich sehen, dass du etwas unternimmst geben dein Problem” – wenn der kranke Partner da überhaupt nicht einwilligt, dann wird es leider wohl zur Scheidung kommen.
Gott sieht die Situation und die Herzen von beiden, ich denke er wird dann nicht sagen zum “gesunden” Partner:
“Hey… du hast Ehebruch begangen, dass geht ja mal gar nicht – ich laß die Himmelstür zu.”
Ich denke man sollte nicht erst “einschreiten”, wenn der Karren im Sand steckt, so nach dem Motto “Hm irgendwie läuft das schief muß man mal was machen.”
Die Ehe ist ein lebenslanges Trainingsfeld. Keiner von uns ist Weltmeister und jeder schwächelt mal und macht Fehler.
Reden, reden, reden – ist meiner Meinung nach eine sehr wichtige Sache in der Ehe – im übrigen auch schon vorher der Ehe. Man sollte ja nicht “die Katze am Sack” heiraten.
Wenn ich z.b. ein Problem mit Fremdgehen habe – das fängt im Kopf an, mit den Gedanken. Klar kann ich jemanden hübsch finden, aber wenn ich denke “Hm, geiler Arsch – wäre bestimmt geil mit dem zu poppen.” – dann läuft schon was gewaltig schief und dann ist das wichtig zum Ehepartner zu gehen und zu sagen “Hey, ich hab da nen Problem, laß uns drüber reden.”
Bitte aber jetzt keine Diskussion vom Zaun brechen was nun Fremdgehen bedeutet. Das ist nen anderer Schuh als Ehe/Scheidung/verhärtetes Herz über das wir gerade sprechen.
es gibt ein »inneres rausgehen« nach 15, 20 jahren kampf – aber was dann?
Wie meinst Du das “inneres rausgehen”?
Mandy – na endlich mal jmd. der mich versteht
)… zu deinem zweiten Kommentar möchte ich anmerken, dass räumliche Trennung allerdings sehr hilfreich sein kann, (ich kenne sogar eine Schwester, die seit ü15 Jahren getrennt von ihrem Mann lebt, um Gewalt zu entgehen…) … die Einstellung “krieg du erstmal DEIN Problem unter die Hufe, sonst…” kann es aber nicht sein – sie ist ja genau die Geisteshaltung, die das “ein Leib-sein” bereits aus den Aaugen verloren hat und zwischen “mein und dein Problem” unterscheidet – Fakt ist aber, egal welche Symptome auch immer auftreten, sie sind das gemeinsame Problem (die Ehe ist krank – nicht ein Partner!) und kann auch nur gemeinsam überwunden werden! … Ehebruch und Scheidung hattest du doch selber schon unterschieden und es sollte auch nie durcheinander gebracht werden…… naja, da haste ja wieder ein Fass aufgemacht… ich stimme weitgehend mit dir überein – und gut, dass wir mal drüber reden
))…
Da geb ich Dir Recht… räumliche Trennung und sobald der kranke Partner irgendwelche Schritte unternehmen möchte, die das Problem angehen.. dann kann man ja sagen “Wenn Du wirklich was tun möchtest, sag mir was und wann und ich steh dir bei – ruf mich an.” Das mit dein und mein Problem hab ich falsch ausgedrückt. Sicher ist, Probleme sollten gemeinsam angegangen werden.
schön die lebt seit 15 jahren getrennt bento…ich sage: sie ist GESCHIEDEN…denn ich hab ina bibel noch nicht gefunden das man in einer ehe ist wenn ein pfaffe sagt “kraft meines mir verliehenen amtes erkläre ich euch zu mann und frau” vielemehr hab ich bisher verstanden das man sich kennen lernt sich liebt und dann die EHE vollzieht indem man ein fleisch wird…….deshalb kein sex vor der ehe bevor man nicht sicher ist das der mann derjenige ist mit dem mann den rest seines lebens verbringen will. wenn sich zwei trennen ist das ne scheidung egal ob uff irgendnem zettel steht das die verheiratet sind.
ach Thommy, zugegeben, das beispiel ist extrem, aber ich fürchte wir kommen bei dem Thema nicht auf einen Nenner
) … jmd. zu seinem Ehepartner zu nehmen ist ein öffentlicher (und sozialer) Akt, dem die sexuelle Vereinigung folgt – “ein Fleisch” ist viel mehr als die sexuelle Komponente! Der Mann verlässt das Elternhaus und auch die Frau geht aus dem Haushalt des Vaters und sie gründen etwas völlig Neues… Scheidung ist ebenfalls ein öffentl. Akt (Scheidebrief) – die Trennung vom Partner ist da etwas anderes, besonders wenn es um pers. Unversehrtheit oder die Rettung der Ehe geht. … wenn man den Vergleich zwischen dem Ehebund und dem Bund zwischen Jesus und Seiner Gemeinde (Eph.5,22-32) mal genauer unter die Lupe nimmt, dann kommt man besser dahinter, wie Gott es meint…- das ist heute alles sehr unpopulär, ich gehe hier aber trotzdem vom bibl. Befund aus (Gottes Plan!) und was Jesus dazu sagt, und nicht von dem was in unseren “wilden Zeiten” so alles üblich ist und als normal angesehen wird…
»inneres rausgehen« = innere kündigung! der vertragbesteht nicht mehr…
bei zusammen bleiben oder wohnen kommt noch das problem der co-abhängigkeit bei süchtigen partnern dazu…
äußere trennung ist heutzutage in den wirtschaftlich schwierigen zeiten für manche kaum machbar.
david hatte es als reicher könig einfach, michal einfach in einem anderen schloß leben zu lassen + zu versorgen!
Hey Bernhard. Wenn das 15/20 Jahre schon so geht… hm schwer. Dann ist alles natürlich sehr festgefahren. Je länger so nen Zustand ist, umso schwerer wird es – Co Abhängigkeit kommt dann fast automatisch.
Ich denke wenn man Gott vertraut und ihm das auch nach der langen Zeit noch anvertraut… ne Therapie macht, zum Seelsorger geht und erstmal rausbekommt… wo genau sind denn die Probleme, wann hat das begonnen und was können wir tun…. dann hat das ganze noch eine Chance wieder besser zu werden.
Zur räumlichen Trennung. Das ist natürlich immer auch ein Vertrauensschritt. Letzendlich ist es dann die Frage…. will ich meine Ehe retten oder will ich finanziell nicht absaufen. Zur Not, wenn es gar nicht anders geht muß man eben zum Amt gehen und sich da für ne Zeitlang Geld zur Überbrückung holen. Dann biste räumlich getrennt, ich denke dennoch das dann dran ist die Probleme endlich anzugehen und nicht zu sagen “So, jetzt wohn ich in meiner Bude und Du in deiner – Füße hoch”.
“Danke Mandy ,Danke Bento!”….so sieht es auch mein Herz!
nun, seelsorge geht nur zu zweit + nach zig versuchen geht der partner in keine gemeinde mehr…. zuch is abgefahrn…
Nach sovielen Jahren…. scheint der Zug wirklich abgefahren und man sollte nen entgültigen Schlussstrich ziehen.
wenn menschen sich zur ehescheidung äußern, die eine glückliche ehe führen und nie durch solche extremfälle, wie sie immer öfter leider auch in christlichen ehen passieren, an ihre physischen und psychischen grenzen gestoßen sind, ist das in meinen augen “vom grünen tisch” gesprochen! es ist genauso, als versucht ein “nichtalkoholiker” oder “nicht-drogen-abhänger” nachzuvollziehen, was diese menschen empfinden!
ich selbst hielt seinerzeits an einer ehe fest, weil ich von den “frommen” keine hilfe sondern nur bibelsprüche an den kopf geworfen bekam – weil diese menschen es nicht nachvollziehen konnten, wie es ist, mit einem alkoholiker zu leben!! lange, lange musste ich mit diesem mir eingeredeten schuldgefühl fertig werden und wäre fast vom glauben abgefallen – wären da nicht andere, liebevolle christen gewesen!
interessanter weise sind diejenigen, die mir früher mit bibelzitaten begegnet sind – heute alle geschieden und in zweiter ehe verheiratet! so schnell kanns gehen!!!!als die frommen “salven” aus ihnen herausplatzten, waren alle im schnitt erst 1-3 jahre verheiratet und der honeymoon platzte ihnen noch aus allen nähten……….
dem kann ich nur zustimmen…
…auch ich war früher völlig blauäugig + so »fromm«, daß ich entsetzt war, wenn christen nach scheidung wieder heirateten.
auch erinnere ich mich an ein paar in der feg, das zusammen lebte (beide geschieden). niemand wagte ihnen was zu sagen, aber jeder dachte «das ist nicht ok«.
in meiner damaligen gemeinde wurde jeder, der zum ersten mal die gemeinde besuchte, gefragt:”bist du geschieden?” lautete die antwort:”ja”, wurde ihm gesagt:”dann darfst du nie wieder heiraten”! die das sagten, waren keine alten, verbohrten, ewig gestrigen sondern junge, so um die 20 +/- , so meine damalige altersklasse. das interessante, was fast unsere ganze gemeinde auseinandertrieb: die beiden gesetzlichsten, die in dieser sache agierten “mussten” heiraten und einer der beiden war geschieden!!!! ironisch, was?
Trennung und Scheidung ist mit umfangreichen Verlusten verbunden und die meisten machen sich im Vorfeld davon nicht wirklich bewußt, wie hoch der Preis wirklich sein wird, wer ihn bezahlen muss und orientieren sich sehr stark an der Vergangenheit und Gegenwart ohne die Bereitschaft sich selbst zu verändern, ohne die Ursachen eigener Neurosen zu finden und sich auch dadurch in die Partnerschaft und Beziehung einzubringen.
Trennung und Scheidung scheinen vermeintlich das Ende einer scheinbar nicht enden wollenden Misere zwischen zwei Menschen zu sein. Die Wunden, die damit geschlagen werden, wirken noch sehr lange nach und verändern den Menschen – alle beteiligten Menschen.
Ich möchte gerne noch den Blick auf das Thema TRAUER – und Trauerbegleitung, Trauerarbeit in diesem Zusammenhang richten.
Menschen, die sich trennen, verlieren in der Regel damit sehr viel – und ein Verlust ist ähnlich wie beim Todesfall einer geliebten Person oft sehr schmerzhaft. Leider beachten dies viele Menschen nicht und anstatt dem Betroffenen zu helfen, sich dessen bewusst zu werden, werden ihm zusätzliche Lasten auferlegt, es wird unbarmherzig Gottes Wort zitiert und Schuldgefühle werden verstärkt, anstatt Lasten abzunehmen.
Sollen geschiedene, die in eine Gemeinde gehen wollen vor sich ein Schild tragen, auf dem AUSSATZ steht – damit alle “Heiligen” ausweichen können und sich nicht beschmutzen müssen, was meint ihr? Was hilft einem Menschen, der verlassen wurde oder der verlassen hat (da es für ihn unerträglich geworden war in dieser Un-Beziehung)?
ich bin mir sicher, dass ganz, ganz viele aufgrund eigener erfahrung mächtig dazu gelernt haben. diejenigen, die anderen gute ratschläge gaben! sehr gut! besonders der letzte absatz, tobias:-))))!!
Ich bin Christ…wiedergeboren, erwachsenengetauft und habe 2 gescheiterte Ehen hinter mir. DAS geht ja gar nicht….^^ so sind zumindest die Reaktionen der lieben Glaubensgeschwister und man wird schnell in eine Schublade gesteckt.
Danke für deinen objektiven Beitrag. Gott hat dich mit Weisheit gesegnet. Auch wie schon oben von einem Bruder erwähnt muss eine Ehe wirklich von Gott gestiftet sein. Ich habe meine beiden Männer zu einem Zeitpunkt geheiratet, als ich Jesus noch nicht kannte. Während der 2. Ehe habe ich mich bekehrt. Und genau das hat meiner Ehe mehr geschadet als genützt, denn er teilte meinen Glauben nicht und entfernte sich noch weiter von mir. Ich habe gebetet wie ein Weltmeister, dass mein Mann sich bekehrt und dass Gott meine Ehe heilt. Aber es wurde immer schlimmer.
Darf ich wieder heiraten? Paulus sagt es wäre besser wenn man nicht heiratet…ich glaube er wusste warum….
Ich denke schon, dass ich wieder heiraten darf, denn meine Männer kannten Gott nicht und sie haben mich beide betrogen, aber ich weiß inzwischen Gott kann mich unverheiratet mehr gebrauchen, denn so kann ich ihm mit ganzem Herzen dienen.
Ein Appell an meine lieben Mitgeschwister…urteilt nicht zu schnell über geschiedene Christen, denn ihr wisst nicht was sie durchgemacht haben bis sie sich zu diesem Schritt entschlossen haben. Gott, der das Herz ansieht wird sein Urteil sprechen…..wir sündigen alle…ausnahmslos. Wer sagt denn, dass in Gottes Augen ein unbedachtes Wort, schnell gesprochen…aber andere verletzend …nicht eine genauso große Sünde ist? Denn vor Gott sind alle Sünden gleich groß…egal ob Lüge, Mord oder Ehebruch.