Trauer: Wenn das Leben weh tut

Manchmal tut das Leben weh, besonders dann, wenn ein Mensch stirbt. 

Trauer ist eines der schlimmsten und schmerzhaftesten Gefühle, die einem Menschen begegnen. Doch Trauer gehört zum Leben, zum Abschied nehmen dazu.


Mir schrieb vor kurzem jemand, dass Jesus nie getrauert hätte – denn er hatte ja die Gewissheit, dass im Himmel eh alles besser sei. 


Ich zitiere aus dieser E-Mail, die ich bekam: 

"Wenn Menschen trauern, dann heißt das nichts anderes, als dass ihr Glaube zu gering ist!" 


Ich weiß nicht, wie man auf diese Aussage kommen kann, denn die Bibel sagt etwas anderes. Jesus ein Mensch aus Fleisch und Blut und mit all den Gefühlen ausgestattet, die jeder von uns hat.

Leider bekam ich keine Antwort mehr von diesem Schreiber. Falls Du das hier liest – überdenke Deine Meinung bitte nochmal. 
 

In der Bibel gibt es die Geschichte von den zwei Schwestern Martha und Maria, dessen Bruder Lazarus stirbt. Lazarus und Jesus waren ziemlich gute Freunde. Es lohnt sich mal Johannes, Kapitel 11 zu lesen. 


Es gab eine Situation wo Marta da saß, in einer Welt voller dunkler Wolken und Tränen. Jesus setzte sich neben sie. Und er sagt:

"Ich bin die Auferstehung und ich bin das Leben. Wer mir vertraut, der wird leben, selbst wenn er stirbt." 

Johannes 11, 25 HFA

Ich hätte gerne gehört, in welchem Tonfall das Jesus sagt. Aber wenn man mal weiterliest, dann erklärt es sich von selbst. Jesus benimmt sich nicht besserwisserisch und er fordert die Trauernden auch nicht auf, sich gefälligst zusammenzureißen und zu vertrauen. Nein.


Denn das Nächste, was er tut, ist, dass er weint. Jesus weint!


Ich stelle mir vor, wie sich Jesus neben Martha oder auch zwischen diese beiden Schwestern auf die Bank setzt, seine Arme um beide legt und mit ihnen zusammen weint. 

Und wie er mit ihnen weint, so weint er auch mit Dir.

Er weint, damit wir lernen, dass Trauer kein Unglaube ist. Wer traurig ist, der weint – das hat absolut nichts mit mangelndem Vertrauen zu tun. 

Selbst wenn man die Gewissheit hat, dass der Gestorbene jetzt bei Jesus ist und es ihm viel, viel besser geht – so geht man doch auf den Friedhof, steht am Grab und hat das Gefühl, dass sich im Herzen ein riesiges Loch auftut. 

Ähnlich wie damals bei Jesus: Er weinte! Er weinte und das, obwohl er wusste, dass in zehn Minuten ein Wunder geschehen wird und er durch seinen himmlischen Papa den toten Lazarus wieder zum Leben erwecken wird.

Trauern ist wichtig und es bedeutet nicht, dass wir nicht glauben. Es erschreckt mich, wenn jemand das behauptet – denn mit solchen Aussagen kann man trauernde Menschen nur noch mehr in die Tiefe stürzen.

Trauer bedeutet, dass ich den Gedanken nicht ertragen kann, meine restliche Zeit auf Erden ohne diesen Menschen verbringen zu müssen. Trauer bedeutet Liebe. Liebe zu einem Menschen, der nun nicht mehr da ist und diese Liebe nicht mehr annehmen oder auch erwidern kann.


Wenn es Jesus ist, der uns diese Liebe gegeben hat – wer sollte unsere Tränen dann besser verstehen als er?

Trauern wir, aber nicht wie die, die nicht wissen, wie diese Geschichte weiterging. 

Wenn man weinend am Grab steht oder kurz nach dem Tod eines geliebten Menschen, da ist die Trauer für die meisten von uns absolut nachvollziehbar. Aber dann, nach einer Weile … nach Monaten, nach Jahren nicht mehr. 

Trauer verändert sich über die Jahre, aber oftmals bleibt sie ein stiller Begleiter. Es kommt immer mal wieder zu Erinnerungen an diesen geliebten Menschen, der nun nicht mehr da ist. Es fühlt sich an wie eine graue Wolke, die sich zwischen die Sonne und Dich schiebt… und dann zieht sie weiter, bis die nächste Wolke auftaucht. Oft plötzlich und ohne Vorwarnung. 

Trauer ist hartnäckig. Weil es um Erinnerungen an das Gestern und an das ungelebte Morgen geht. Und dann kämpft man ab und an gegen Verzweiflung, Wut und Enttäuschung.


Wir wissen nicht, warum manche Menschen früh sterben – zu früh, um ihr Leben zu leben. Aber es gibt eine Wahrheit, auf die wir immer bauen sollten und der wir vertrauen können:
 

Gott ist ein guter Gott! Auch wenn wir nicht immer verstehen, warum er etwas tut – sollten wir auf sein Herz für uns Menschen vertrauen. 

"Und muss ich auch durchs finstere Tal – ich fürchte kein Unheil! Du, Herr, bist ja bei mir; du schützt mich und du führst mich, das macht mir Mut."

Psalm 23, 4 GNB

 – Zur Erinnerung an meine Freundin Simone, die heute auf den Tag vor 6 Jahren mit 23 Jahren starb.
Wir sehen uns eines Tages wieder und machen da weiter, wo wir aufgehört haben…. –

 

Deine Mandy

 


 



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Dieser Beitrag wurde am 18. Juni 2013 veröffentlicht.

53 Gedanken zu „Trauer: Wenn das Leben weh tut

  1. Struppi

    Jo, ein schöner Beitrag, Mandy!

     

    Dachte gerade auch an den Bibelvers: Kommt alle her zu mir, die ihr müselig und beladen seid… anstatt: Reißt euch zusammen, es is alles gut o.ä. … Dachte aber auch über das, was der von dir genannte Schreiber schrieb,  nach. Es gibt denke ich auch nen Unterschied zwischen traurig sein oder um jemanden trauern und so verzweifelt sein, dass man keine Hoffnung mehr hat oder mutlos wird. Ich denke im Grunde, dass man zu Gott mit jedem Gefühl kommen darf. Ich habe Gott, mich ihm zuwendet, auch schon verklickert, dass ich sehr enttäuscht von Umständen, denen ich "ausgesetzt wurde", indirekt ihn vielleicht "angeklagt". Gott ist liebender Vater, der mir letztlich, wie ich gemerkt habe, geholfen hat, mit den Umständen besser umzugehen und ihm mehr zu vertrauen, auch wenn sie für MICH noch keinen Sinn ergeben. Ich denke, er versteht uns, wenn wir trauern, zweifeln oder mit Umständen hadern. Aber er wünscht sich, dass wir ihm zugewandt bleiben, egal was passiert.

    Letztlich finde ich, geht es bei Gott immer auch darum ehrlich zu sein und zu bleiben. Wenn ich eben traurig bin, auch wenn Gott mir z.B. sagen will, dass mir alles zum Besten dient, dann bin ich halt traurig. Ich kann ihm nichts vornmachen… und muss das auch nicht. Und das is sehr befreiend, wie ich finde.

    Liebe Grüße Und be blessed!

    Antworten
  2. Gina

    Aber dann, nach einer Weile … nach Monaten, nach Jahren nicht mehr. 

    Das kann ich so nicht mit einstimmen. Ich trauere auch nach Jahren noch unheimlich viel. Oft nur lass ich es mir nicht anmerken. Zu mal ich weiß, dass ich die Person, auch später nicht mehr wieder sehen werde und das zerreißt mir das Herz. =/

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Hallo Gina, Du reißt den Satz aus dem Zusammenhang. Der davor gehört dazu, um die Aussage zu verstehen:

      "Wenn man weinend am Grab steht oder kurz nachdem Tod eines geliebten Menschen, da ist die Trauer für die meisten von uns absolut nachvollziehbar. Aber dann, nach einer Weile … nach Monaten, nach Jahren nicht mehr."

      Ich will nicht sagen, dass nach Jahren keiner mehr trauert – sondern das es dann für die außenstehenenden Menschen oft nicht mehr so nachvollziehbar ist, so nach dem Motto: "Er ist doch jetzt schon seit 6 Jahren tot …" 

      Trauer ist ein sich verändernder Prozess, dass sollte er zumindest sein.

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    2. Jelena

      Ich denke, dass Mandy mit diesem Satz eher die Außenstehenden meint. Für den Trauernden selbst ist die Trauer auch nach Jahren noch nachvollziehbar, aber für einen Außenstehenden oder sogar für einen guten Freund ist es oft nicht mehr nachvollziehbar, wenn mann auch nach Jahren noch sagt: "Ich bin traurig, weil mir mein Mann/meine Frau/mein bester Freund….. fehlt." Da kommt dann doch öfter mal ein gedankenloser Spruch à la: "Was willst du denn, das ist jetzt doch schon so lange her." Aber gerade wenn sich der Geburtstag des Toten oder ein Tag, der für beide wichtig war oder auch der Todestag nähert, ist ein neuer "Trauerschub" meiner Meinung nach völlig normal.

      Antworten
    3. Tine

      Liebe Gina,
      mich bewegt dein letzter Satz sehr: warum bist du so sicher, dass du diesen Menschen nicht wiedersehen wirst? Hat er sich nie offen zu Jesus bekannt?
      Gott allein kennt alle Winkel unseres Herzens, auch die von deinen Freund. Und er ist mit Sicherheit viel barmherziger, als wir uns das vorstellen können. Ich möchte dir Mut machen, das nicht so endgültig zu sehen und Gott zu überlassen. Ich weiß, das ist nicht einfach.
      Liebe Grüße dir. Tine

      Antworten
      1. Gina

        Liebe Tine,
        ich weiß bzw. wusste, dass dieser Mensch nicht an Gott glaubt. Dieser Mensch hat sich bis zum Tod dafür nicht interessiert. Deswegen bin ich mir sicher, diesen Menschen nicht mehr wieder zu sehen. Und ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass Gott auch hier keine Ausnahme machen wird. Entweder man entscheidet sich für oder gegen Gott. So ist das nun mal. Und ich finde das tut dann nochmal ein Stück mehr weh, als wenn man dir Gewissheit hätte, man würde. Sich später wieder sehen.

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        1. Mandy Artikelautor

          Letzendlich weiß keiner was im letzten Moment des Lebens geschieht, deshalb solltest Du da nicht die Hoffnung total aufgeben. Auch wenn alles danach aussieht – unwahrscheinlich ist es nicht. In der Bibel steht, dass im Himmel Menschen sein werden, die kein Schwein da erwartet hat und manche Menschen, wo man dachte die sind da auf jeden Fall vertreten, werden nicht da sein. Habe die Bibelstelle gerade noch nicht gefunden – reiche ich nach. 

          Passend dazu: “Wenn Tante Gerti nicht an Jesus glaubt(e) …

          Nachtrag: Habe nochmal nachgeschaut, so explizit steht diese Stelle nicht in der Bibel. Es gibt zwar einige Stellen, die drauf hinweisen – aber eben nicht so deutlich. Dafür ein Zitat, wo durchaus was wahres dran sein dürfte:

          “Im Himmel werden wir uns über drei Dinge wundern. Erstens: Menschen zu treffen, die wir dort nicht erwartet haben. Zweitens: Menschen nicht zu sehen, die wir dort erwartet hätten. Und drittens: uns selbst dort zu treffen.”

          Voltaire
          (1694 – 1778), eigentlich François-Marie Arouet, französischer Philosoph der Aufklärung, Historiker und Geschichts-Schriftsteller

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          1. Ulrike P.

            Hallo Gina,

            ich verstehe die Bibel in der Hinsicht genauso wie Mandy.

            Jesus sagte zwar: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen."(Joh 5, 24)

            Für alle anderen hat Gott hat ein ganz einfaches Kriterium: "Denn es wird keine Barmherzigkeit für den geben, der anderen gegenüber nicht barmherzig war. Wer aber barmherzig war, wird auch vor dem Gericht Gottes bestehen." (Jak 2, 13)

            Was auf dem Gleichnis aus Mat 25 aufbaut, wo diejenigen die garnicht damit rechneten vom König zu sich gerufen wurden, und die sich deshalb wunderten: "Herr, wann haben wir dich jemals hungrig gesehen und dir zu essen gegeben? Wann sahen wir dich durstig und haben dir zu trinken gegeben? Wann warst du ein Fremder und wir haben dir Gastfreundschaft erwiesen? Oder wann warst du nackt und wir haben dich gekleidet? Wann haben wir dich je krank oder im Gefängnis gesehen und haben dich besucht?"

            Die Antwort auf ihre Frage ist:

            "Ich versichere euch: Was ihr für einen der Geringsten meiner Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr für mich getan!"

            Einem Jünger Jesu käme so eine Frage nicht in den Sinn, weil er ja eh´ alles vor allem deshalb tut, weil er Jesus liebt. – Ergo, müssen Menschen damit gemeint sein, die ihm bis dahin nicht nachfolgten. Ihre gerechten Taten an ihren Mitmenschen, rechnet Jesu ihnen so zu, als hätten sie es an ihm getan.

            LG Ulli

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    4. Hans

      GOTT IST NICHT REAL, GOTT IST DER LETZTE DRECK FALLS ER EXISTIERT!!!!

      Ich habe immer daran geglaubt, doch das Leben hat mich gelehrt diesen Glauben zu verlieren und GOTT ZU HASSEN. Ich habe immer gearbeitet, gekämpft, geliebt, geholfen, Gutes getan. Und was war der DANK???? Die Menschen denen ich geholfen habe, meine eigene Frau, haben mich betrogen, belogen, mein Leben ruiniert, so weit sogar, daß ich für andere 6 Jahre Haft auf mich nahm. In dieser Zeit hat Gott mich alles verlieren lassen was ich in 25 Jahren mühseliger Arbeit aufgebaut habe. Meine Firma, mein Haus, Geld, meine Frau hat mich betrogen, meinen Sohn im 5. Monat abgetrieben, mich verlassen, mir den Rest gestohlen den ich noch hatte. Dafür wurde sie weder vom Gesetz noch von GOTT gestraft. Nach meiner Haft habe ich bei NULL angefangen, ohne Chance auf sinnvolle Arbeit, wegen meiner Vorstrafe, ohne Chance auf Freunde und Bekannte ohne Vorurteile, ohne Chance auf eine Beziehung oder ehrliche Liebe. Dann lernte ich eine Frau kennen, mit der bekam ich einen Sohn, aber was gibt mir GOTT, eine Frau die mich kontrolliert, verurteilt, ohne Vertrauen, ohne Verständnis für Nichts, ohne ehrliche Lieb, mit ständigen Vergleichen ihrerseits mit ehemaligen Frauen aus meine Beziehungen, mit Gier, Egoismus, Streitsucht, die mich psychisch und physisch kaputt macht. Die launisch, agressiv und voller Hass gegen jeden ist seit unser Sohn da ist. Die mich versucht mit allen Mitteln los zu werden, dann auf meine Gutmütigkeit und meinen Sohn appelliert um mich zurückzuholen, mich dann wieder zwanghaft kontrolliert und mein Leben zur Hölle macht. Geld ausgibt das uns fehlt, aber mir die Schuld dafür gibt. GOTT DU HAST MEIN LEBEN ZUR HÖLLE GEMACHT, MIR JEDEN FUNKEN GLAUBE UND HOFFNUNG GENOMMEN, MEIN LEBEN VÖLLIG ZERSTÖRT, MICH UND MEINE SEELE ZERSTÖRT.    DAFÜR HASSE ICH GOTT UND STELLE IHN MIT SATAN AUF EINE STUFE!  Das ist kein gerechter, guter Gott, das ist der Teufel selbst, darum gibt es keinen GOTT, DARUM HASSE ICH GOTT. Denn ich bin verzweifelt und voller Hoffnungslosigkeit.

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      1. gekreuzSiegt Moderatorin Sandra

        Lieber Hans, all das, was Du schreibst, das tut wirklich weh, dass ein Mensch all das durchleiden muss. 

        Nur ich, die ich von der Liebe Gottes überzeugt bin, glaube, dass man all das Satan zuschreiben muss, nicht Gott. 

        Gott liebt Dich und leidet mit Dir mit, davon bin ich überzeugt. Und wenn Du eine Frau hast, die so unbarmherzig und gemein zu Dir ist, dann ist sie in der Hand des Feindes und braucht selbst Erneuerung. 

        Wenn Du magst, kannst Du mir an sandra@gekreuzsiegt.de schreiben oder aber an jemand anderes vom SOS Team. Lass Dir helfen. Und lass Dir den Weg zur Liebe aufzeigen. 

        Es ist nie zu spät für einen Neuanfang. Wenn Du hoffnungslos bist, kannst Du Hoffnung gewinnen, wenn Du Jesus vertraust und nicht ihm die Schuld gibst für etwas, wofür er nichts kann. 

        Ich bete für Dich. 

        Sandra 

        Antworten
  3. Jörn

    schöner Artikel – ja Jesus hat getrauert! – Die Pharisäer sind es, die Gott nicht verstehen und Gedankengebüde bauen, damit andere ihn auch nich finden – und die gibt es noch heute. Mat 23,13

    Antworten
  4. K

     

    Ich hab kürzlich einer Trauernden diese Bibelstelle geschickt.

    Sie ist aus Offenbarung 21.3ff. … .

    Trauer gehört hier noch zum Leben. Tränen, Klage und Schmerz auch. Gott wird das in Ewigkeit beseitigen. Hier sind wir in Trost und auf Hoffnung gefangen.

     

    "Und vom Thron her hörte ich eine laute Stimme rufen: "Jetzt ist Gottes Wohnung bei den Menschen. Unter ihnen wird er wohnen und sie werden alle sein Volk sein. Gott selbst wird als ihr Gott bei ihnen sein. (Hesekiel 37.26-27) 4 Jede Träne wird er von ihren Augen wischen. Es wird keinen Tod mehr geben und auch keine Traurigkeit, keine Klage, keinen Schmerz. Was früher war, ist für immer vorbei." (Jesaja 25.8) (Jesaja 35.10) (Offenbarung 7.17) 5 "Seht, ich mache alles ganz neu!", sagte der, der auf dem Thron saß, und wandte sich dann zu mir: "Schreib diese Worte auf! Sie sind wahr und zuverlässig." 6 Und er fuhr fort: "Nun ist alles erfüllt. Ich bin das Alpha und das Omega, der Ursprung und das Ziel. Wer Durst hat, dem werde ich umsonst zu trinken geben: Wasser aus der Quelle des Lebens. (Offenbarung 1.8) (Offenbarung 22.13) 7 Wer den Kampf besteht, wird das alles erben. Ich werde sein Gott und er wird mein Sohn sein.

    Antworten
  5. Sarah

    Danke, Mandy. Ich finde das Thema auch sehr wichtig. Ich habe vor einiger Zeit mal die Bibel teilweise auf englisch gelesen. Dadurch, dass es nicht meine Muttersprache ist, habe ich viel bewusster gelesen, weil ich mich konzentrieren musste. Dabei stieß ich auch auf die Geschichte von Lazarus – und mir fielen fast die Augen aus dem Kopf, als ich las "Jesus wept." (Jesus weinte.) Das passte so gar nicht zu meinem Bild von ihm: Jesus, wie er auf dem Kopfen kniet und heult. Häh? Mir ging das nicht mehr aus dem Kopf und es hat mir sehr viel Kraft gegeben und mir neu offenbart, wie sehr Jesus mit mir fühlt. Wer gerne englisch liest, dem kann ich das Buch "Jesus wept" von Bruce Marchiano empfehlen. Da geht es genau darum. Es hat mich sehr ermutigt, habe es leider noch nicht auf deutsch gefunden.

    Antworten
  6. Ilona

    Hej Mandy, hej Michael, hej ihr alle!

    Am 4. Januar diesen Jahres ist auch eine Freundin von mir gestorben, mit Mitte 30 an Leukämie, durch sie habe ich Gekreuzsiegt kennen gelernt.

    Ich kam gerade mit meinem Mann aus dem erholsamen Dänemark-Urlaub, kaum waren die Koffer daheim abgestellt, erreichte mich die Nachricht. Erst war mein Gefühl ganz schlimm in mir, zerreißend, nicht verstehend…. Sie hatte gerade ihre tiefe Lebensspur gefunden und dann kam die Krankheit… Ein paar Tage später haben wir im Gottesdienst ein Lied gesungen: "… hoch über all dem Staub der Welt… ich weiß, das mein Erlöser lebt…" diese Zeile ist mir ins Herz gefallen. Sie durfte den Staub der Welt hinter sich lassen und in die tiefe Geborgenheit Gottes hineingehn, mein Trost hier auf Erden…( Zum Blogartikel wg. geringer Glaube): Ich glaube, ein Christ darf und sollte in jedem Fall trauern (dürfen), auch wenn wir den Blick in die Ewigkeit haben, trauern hat seine Zeit, wie alles seine Zeit hat…)

    Feiert das Leben,

    Ilona

    @ Michael Bogner: Klasse, Dich hier wieder zu treffen, hoffe es geht Dir gut, denke zur Zeit oft an meine Frankfurt-Zeit, denn seit ein paar Wochen arbeite ich wieder an einer Schule, was ziemlich viel Freude macht. Alles Gute für Dich und Deine Familie! Gruß Ilona

    Antworten
    1. Gekreuz(siegt) Moderator - Michael

      Hi Ilona,

      auch ich freue mich, Dich hier wieder zu "treffen". Die (Internet-)Welt ist zwar groß und doch irgendwie klein. Schön, dass Du wieder mit Schülern "abhängst" und Deine Gaben einsetzt.

      Danke, für das was Du hier einbringst und den Blog dadurch belebst.

      Gott segne Dich – auch bei allem Schmerz u. bei aller Trauer.

      Blessinx, Michael
      P.S. Ein wenig von mir (runterscrollen) http://www.gekreuzsiegt.de/was-es-sonst-noch-so-gibt/kommentar-moderatoren/

       

      Antworten
  7. Ruth

    Habe ein sehr gutes Buch über Trauer "entdeckt" und möchte es an der Stelle wärmstens weiterempfehlen:

    "Wenn die Liebe Trauer trägt" Britta Laubvogel, Jost Wetter-Parasie Brunnen Verlag

    Antworten
  8. Fabian

    Wist ihr man verliert nicht nur Menschen weil sie sterben müssen, das ist zwar ein sehr sehr trauriger Fakt, den das Leben mit sich bringt, aber ich für meinen Teil kann damit aber sehr viel besser umgehen, als einen lieben Menschen zu verlieren, ohne das dieser gleich gestorben ist. Das ist für mich viel weniger zu verstehen und irgendwie unmöglich damit umzugehen. Dann zu lesen Jesus versteht die Trauer, wäre da und hilft, was ja aus diesen Zitaten herauszulesen ist, kann ich nicht nachvollziehen. Denn so ist es leider nicht. Das spüre ich selbst schon seit Jahren.

    Antworten
    1. Tine

      Du hast Recht, Fabian: Trauer und Verlust ist ein sehr weites Feld. Manchmal gehen Menschen weg aus unserem Leben und wir verstehen es nicht, können es oft auch nicht klären, nur akzeptieren. Und das ist schwer und braucht seine Zeit. Beziehungsabbruch, Arbeitsplatzverlust und noch viel mehr, alles Situationen, wo der Mensch auch trauern darf….und ich wünsche dir, dass du den Jesus kennenlernst, der mit dir weint, dort wo du traurig bist….
      Alles Gute dir. Tine

      Antworten
      1. Fabian

        Ich würde lieber einen Jesus kennenlernen, der es schätz mit mir (mit euch allen) zu lachen. Denn dann kann man auch daran glauben, das der Tod, ob für einen selbst oder jemand anderen, nichts schlimmes ist. Dann kann man sich auch, wenn man einen lieben Menschen verlieren muss, darauf freuen ihn in einer besseren Welt wiederzusehen…

        Antworten
    2. Struppi

      Hey Fabian, ich habe auch einen Menschen sozusagen "verloren", obwohl er nicht gestorben ist. Habe das so empfunden. Ich habe viel mit dem Menschen mitgemacht und war am Ende sehr enttäuscht und verletzt. In meiner Traurigkeit hab ich mich auch mehr alleine gefühlt, aber wenn ich die Zähne zusammengekniffen habe sozusagen, dann war Gott oft für mich erlebbar irgendwie. Da gabs dann Situationen, in denen ich trotz meiner massiven Traurigkeit (trotz dass ich so mega den Kopf gestoßen wurde und ich dachte, mir würde n Messer ins Herzb gerammt) plötzlich krass stark war und mich bei Gott irgendwie wie eingebettet empfand. Ich konnte dem Menschen z.B. Sachen sagen, wo ich das Gefühl hatte,dass Gott mir das ermöglicht. Ich dachte dann irgendwann, Gott möchte mich nicht verzweifelt und so traurig sehn und das ich anders damit umgehen soll.

      Vielleicht möchtest du für dich beten lassen? https://www.amen.de/gebet.php

      Ganz liebe Grüße!!

      Antworten
      1. Fabian

        Danke Struppi,

        du sagst, du konntest diesem Menschen ein paar Sachen sagen. Das ist schön für dich. Diesem Menschen nochmal etwas sagen zu können, wünsche ich mir seit zwei Jahren. Nur darf ich das bis heute leider immer noch nicht. Ist eigentlich das schlimmste dran.

        Lieben Gruß auch dir.

        Antworten
        1. Ulrike P.

          Hallo Fabian,

          wenn du die Adresse desjenigen kennst, dann tu´s doch einfach! Wer hält dich zurück? Einfach statt einem Brief der vielleicht garnicht erst geöffnet wird, eine der größeren Postkarten kaufen, die keinen Umschlag brauchen und dann das Wichtigste da rein schreiben.

          Ob so ankommt wie´s gemeint ist, weißt du zwar nicht – aber das weißt du wenn du ihm gegenüber stehst genausowenig. Manche Menschen verstehen etwas nur so wie sie es verstehen wollen, da ändern wir nichts dran.

          Und wenn wir ehrlich sind, verhalten wir uns ja oft keinen Deut anders. Die wir haben wollen, aber nicht kriegen können, an denen halten wir fest, wer bei uns anklopft und bei uns sein will, mit uns weinen UND lachen will, dem weisen wir die Tür, weil er nicht ganz unseren Erwartungen entspricht. – So sind wir Menschen, wenn uns das bewusst wird, sehen wir es den anderen vielleicht ja mal nach, oder können es ihm nachempfinden.

          LG Ulli

           

          Antworten
      2. Ulrike P.

        Hallo Struppi,

        gut das du uns davon erzählt hast, denn so können wir sehen, dass soetwas nicht nur uns, sondern auch anderen geschieht. – Wahrscheinlich das passiert oft deshalb, weil manche Menschen sich nicht in die Gefühle des anderen hineinversetzen können. – Ich habe das auch schon erlebt und ebenso wie du als eine Form von Trauer empfunden, ja…und es ist schon so wie Fabian sagt – es ist auf eine Art sogar schmerzhafter und unglaublich bitter, denn dieser Mensch hat sich ja  bewusst von einem abgewendet. – Man bedeutet ihm aus irgendeinem Grund nichts mehr, das tut einfach nur hundsgemein weh.

        Aber wer es zulässt, der kann auch dabei von Gott getröstet werden, nur muss man dafür die Tür zu seinem Herzen muss selber aufmachen, unaufgefordert kommt er nicht rein.

        Das du dich dann bei ihm geborgen fühlen durftest zeigt, dass er deine Gefühle ernst nimmt, in einer Sache für die andere nur ein müdes Lächelsn übrig haben, wenn sie es noch nicht selber erleben mussten.  – Das ist wirklich ein sehr ermutigendes Erlebnis, danke das du es mit uns geteilt hast.

        LG Ulli

        Antworten
  9. Erika

    mein Mann ist jetzt seit 4 Monaten tot, ich bin alleine trotz der Kinder ich kann ihm nichts mehr erzählen Freude und Leid ich werde zu hause sprachlos. In der Frühe rede und weine ich mit Gott und das tut gut. ich weis dass mit der zeit alles leichter wird nur wenn mein Enkel 3 Jahre sagt papa hol bitte ein großes Seil und hol Opa herunter da ist alles wieder da, der Schmerz und die Sprachlosgkeit. Ja, warum bin ich jetzt alleine, ich kenne seine Pläne nicht aber ich versuche, oft unter Tränen weiter zu machen

    Antworten
    1. Ulrike P.

      Liebe Erika,

      es tut mir von Herzen leid was du ertragen muss…mein tiefstes Mitgefühl.

      Aber ich bin auch froh, dass du in deiner Trauer nicht alleine bist…das du dich Gott und Jesus anvertraust und dich von ihnen tragen lässt, obwohl du das Warum nicht verstehst.

      Gottes reichen Segen dir und deiner Familie.

      LG Ulli

      Antworten
  10. Ulli

    Ja Mandy genauso ist es. Auch das Gefühl der Trauer ist natürlich und ebenso angebracht wie alle anderen Gefühle auch.

    Antworten
  11. Evelyn

    Danke Mandy, genau so ist es mit der Trauer. Wir lernen mit ihr zu leben, bis wir gehen…ich weiß es aus eigener Erfahrung, der Schmerz wird zwar irgendwann leiser, doch die Wunde bleibt..

    Antworten
  12. Ingrid Telgmann

    Vor acht Wochen starb mein Schwiegervater. Ich war und bin sehr traurig darüber, aber ich konnte nicht weinen. Das kann ich auch immer noch nicht. Ich kann weinen, wenn ich wütend bin, aber nicht, wenn ich traurig bin.

    Antworten
  13. Heike

    Meine Oma ist nun schon seit 2002 tod. Sie ist gern gegangen. Oft sagte sie "Der liebe Gott hat mich vergessen". Auch der Arzt bestätigte, dass sie nicht krank war, sondern einfach nicht mehr wollte. Nein, sie war nicht depressiv sondern der fröhlichste Mensch den ich kannte. Mir fällt dazu ein Spruch ein der so zu ihr passt – "Das ist der Sinn unseres Lebens unter Gottes Sonne reifer werden." Wir haben sehr viel über das Sterben an sich gesprochen und ihr habe ich es zu verdanken, dass ich dafür bereit bin, obwohl ich gern lebe – also nicht suitidgefährtet.

    Trotzdem, als sie starb konnte ich auch lange nicht weinen, obwohl es mich innerlich zerrissen hat und ich gern in Tränen Erleichterung gefunden hätte. Nach einem halben Jahr habe ich von ihr geträumt – Sie kam und umarmte mich lange. Seitdem geht es mir wieder gut. Aber ich habe noch sehr oft Heimweh nach ihr. Und ich bin mir sicher, dass ich sie einmal wiederseh, trotzdem die Trauer ist nach solanger Zeit immer noch spürbar. Wenn man einen menschen sehr liebt, ist es egal wie alt er ist, wenn er geht. Und ich denke, Gott gab uns die Trauer, deswegen können wir sie annehmen und mit ihr zu ihm kommen und doch ganz fest an ihn glauben. Gott war mit in meiner Trauer jedenfalls sehr nah.

    Gott segne euch alle   heike

    Antworten
    1. luise

      Ich finds gut,dass deine Oma darüber reden konnte und erlich war mit sich selbst und dir.

      Ich glaub,diese Erfahrung hat dir Gott geschenkt,dass du keine Angst davor haben musst sondern siehst "Er ist da.Auch für deine Oma".So läufst du nicht mit Angst vor dem Tod durchs Leben sondern gehst mit einer natürlichen Gelassenheit,da du im Bewusstsein immer Jesus hast.

      Und trotzdem bin ich gegen "Sterbehilfe" ,egal für wen.Warum?Sonst könnte man diese Erfahrung wie du sie gehabt hattest,nicht machen.Zum Leben gehört nunmal Leid(deshalb ist es auch nicht weniger Lebenswert) ,nur dann lernt man andere besser zu verstehen und gewinnt die Stärke zu reifen,als wie wenn man Menschen(egal wie alt sie sind) durch künstliche Maßnahmen tötet.Das ist barbarisch und Raubt die natürliche Lebenserfahrung.Sorry aber ich musste das sagen.Früher dachte ich nämlich anders.Deshalb kann ich auch nur sagen,dass ich froh bin dass wir das in Deutschland noch nicht so haben,wie z.B in Belgien,Niederlanden oder Schweiz.Danke Gott dafür!

      Antworten
  14. Gekreuz(siegt) Moderator - Soenke

    Ein sehr wichtiges Thema Mandy! Ich finde das Tod und Trauer ein zentrales Thema im Christentum sind. Auch oder eben weil Jesus uns gezeigt hat das der Tod nicht das Ende des Lebens ist. Zwar das Ende des irdischen Lebens aber wir Christen glauben ja an das ewige Leben. 

    Ich denke wirklich das Trauer eine Wunde ist. Viele meinen die heilt schnell. Aber man selber weiß am besten wie lange es dauert bis diese Wunde verheilt ist.

    Antworten
  15. Ulrike P.

    Hallo zusammen,

    bei dieser Begebenheit hat Jesus so viel von sich preisgegeben…mich tröstet es sehr, das er mit uns fühlt…dass er nicht nur unbeteiligt dabei steht und weil es ihn ja nicht betrifft, unsere Gefühle des Schmerzes garnicht nachvollziehen kann.

    Tatsächlich kommt NIEMAND unseren Gefühlen so nahe wie er, wenn wir ihn nur lassen. Lacht unser Herz, dann lacht auch er. Weint unser Herz, dann weint er mit. Und auch alle Gefühle dazwischen nimmt er wahr…da wird nichts als unwichtig abgetan und ausgelassen.

    Ich wage zu bezweifeln, dass es irgendeinen Menschen auf der Welt gibt, der uns so kennt und annimmt wie er, egal wie wir grad´ drauf sind.

    Er geht sogar soweit, uns in Ruhe zu lassen wenn wir nicht wollen. Er bietet sich uns an, ohne sich uns aufzuzwingen.

    LG Ulli

     

     

    Antworten
  16. Heiko Weigelt

    Hallo Mandy; Gina, Fabian, Tine, Erika und…

    Trauer gehört zu den Menschen; wie das Lachen und die Liebe ~ Geburt wie das Sterben und der leibliche Tod. Das hat auch Jesus Christus an seinem Leib erfahren. Also weiss ER wie wir uns fühlen. Trauer gehört zu uns Menschen und wer sie völlig verdrängen wöllte ~ der hat niemals geliebt! Aber zu viel Trauer ohne Gottvertrauen- kann uns auch lähmen. Mir kommt da ein Spruch eines bekannten Predigers in den Sinn: "Gott führ(t) uns in die Wüste~ ER führ(t) uns aber auch wieder heraus!" Mandy; du weisst: Ich habe auch sehr viel Trauer erfahren "dürfen" ! Sie hat mir nicht geschadet; auch wenn es mich am Anfang völlig lähmte. Aber ohne Trauer wäre letztlich ein Mensch auch ohne Liebe …!   

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  17. Stefan

    Kurt Tepperwein schrieb in einem Buch: "Jesus geht mit dir hinunter in das Tal der Trauer, er geht mir dir hindurch und er führt dich auch wieder heraus" das hat mich in meinem Leben sehr getröstet.

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  18. Miriam

    Das ist schon seltsam. Mir hat man zu dieser Bibelstelle immer gesagt, dass Jesus wegen dem Unglauben der Anderen geweint hätte…ich habe es aber auch immer so interpretiert wie du. Danke für diesen Artikel.

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  19. luise

    Hallo Mandy,

     

    was macht ein Mensch der zu wenig Unterstützung erhält und trauert?

    Ist man dann ein Schwächling?Glaubt man da noch richtig,wenn ich doch sowieso weiß

    dass andere Zeiten kommen?In dem Moment wenn ich trauere,dann ist irgendwie alles

    aussichtslos.Und wenn dann solche Kommentare kommen,dass ich mich am Riemen reißen sollte,dann komm ich mir so wertlos vor und undankbar.Es gibt Menschen denen geht es häufig so.Die ziehen die Trauer regelrecht durchs Leben.Sind sie undankbar?Ungläubig?

    Wenn man sich zum Beispiel dazu noch wünscht in den Arm genommen zu werden,getrößtet zu werden und einfach das Herz ausschütten zu können?Irgendwie klingt das doch zu viel.Oder nicht?

    Denn andere Menschen haben doch auch ihre Probleme und wieso sollte man sie nur an die traurigen Momente dieses Daseins erinnern?Man zieht die anderen doch damit noch mehr herunter und ist dann noch eine Unnötige Last dazu.

    Erlich.Ich bin froh in solchen Momenten,dass Jesus und Gott das alles wissen.Gibt echt manchmal irgendwie Rückhalt,wenn man einfach nicht mehr kann.Hoff es klingt nicht abgedroschen.Aber sie sind die Einzigen die wissen wie es einem geht.Weil sie das alles sehen können.Und wie du es bereits sagtest nicht wie Besserwisser daher kommen und einen dann noch belehren,wie mein sein Leben zu leben hat.Gott ist Angesichts dieser Tatsachen echt verdammt gnädig.Weil er einem vertraut.Er weiß dass man im Grunde Niemanden böses will.

    Manchmal reicht einfach der Glauben.

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  20. Esther

    Habe es gelesen und fand es sehr tröstlich. Meine kleine Tochter ist mit knapp 5 Monaten gestorben, es ist fast 2 Jahre her und die Trauer holt mich oft ein wie eine dunkle Wolke. Doch mein Glaube an Jesus hat mir damals nach der Diagnose in der Schwangerschaft, nach ihrer Geburt, während den fast 5 Monaten Intensivstation und auch in dem Moment, als sie in meinen Armen plötzlich starb, geholfen. Und der Glaube daran, dass ich meine Mirjam Sophie eines Tages wiedersehe, lässt mich jeden Morgen wieder aufstehen und weiterleben. Natürlich auch mein großer Sohn und unser kleines Folgewunder, meine Söhne geben mir viel Kraft. Und trotzdem bleibt die Trauer immer ein Teil meines Lebens, wie auch die Sehnsucht nach meinem geliebten Engel, und das obwohl ich Christin bin.

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