Ich war süchtig nach Nasenspray

Heute liebe Leute gibt es hier über ein Thema zu lesen, was eher untypisch für diesen Blog ist.

Aber mich hat dieses Thema beschäftigt und sogar 
gefangen genommen, über 4-5 Jahre lang – außerdem bin ich überzeugt, dass Gott nicht ganz schuldlos daran ist, dass es mir heute deutlich besser geht!


Ich habe Nasenspray benutzt, jeden Tag!

Gerade in den letzten zwei Jahren wurde es um einiges
extremer. Ich sprühte mich täglich aller 2-4 Stunden frei, nachts manchmal sogar stündlich, um durchatmen zu können und den Kopf wieder freizukriegen. Morgens ging mein erster Griff zum Fläschchen neben dem Bett … und ohne Nasenspray ging ich, wenn möglich, nicht aus dem Haus.

 

Vielleicht stößt der ein oder andere Betroffene über
Google auf diesen Blogartikel – ich möchte Dir Mut
machen nicht aufzugeben, es ist durchaus möglich, von dem Zeug wegzukommen, auch wenn es nicht einfach wird! 


Ich weiß gar nicht genau wie es anfing, wahrscheinlich durch eine einfache Erkältung mit Schnupfen. Ich benutze Nasenspray um meinem verstopften Riechorgan wieder zur gewohnten Freiheit zu verhelfen. 1-2 Pumpstöße und die Welt war wieder in Ordnung. Wenn das nichts half, dann pumpte ich eben ich nochmal nach.


Ratz fatz – am Anfang eher unbewusst, später ausblendend – geriet ich rein in diesen blöden Teufelskreis des Nasensprays!
 

Ich sprühte, damit ich besser atmen konnte, schleimhautabwellendes Zeugs wie Xylometazoilin, Oxymetazolin, Tramazolin oder Naphazolin – all das ist in den gängigsten Nasensprays und – tropfen enthalten.

Diese Stoffe bewirken, dass sich die Blutgefäße in der Nasenschleimhaut zusammenziehen. Die so erreichte Abschwellung hat bei überhöhter oder längerer Anwendung der Wirkstoffe jedoch eine Austrocknung der Schleimhäute zur Folge. Um das zu beheben reagiert der Körper mit einer vermehrten Blutzufuhr, wodurch die Schleimhäute schließlich anschwellen und die Nasenatmung erneut erschwert wird. Zur Erleichterung greift man eben wieder zum Nasenspray, welche zur Abschwellung, im Anschluss zur Trockenheit und letzendlich zur erneuten Schleimhautanschwellung führt … und schwuppdiwupp, der Kreis hat sich geschlossen. Mein bevorzugter Stoff war Xylometazoilin, kurz Xylo. 

 

Natürlich wusste ich von Anfang an, das Zeug sollte man nicht länger als 7 Tage verwenden – es steht schließlich irgendwo im Kleingedruckten des Beipackzettels: "Kann zur Abhängigkeit führen!".  

Außerdem ist es der Standardspruch eines jeden Apothekers: "Aber nicht länger als eine Woche nehmen, kann abhängig machen!", den er bei jedem Kauf mehr oder minder gelangweilt, brav aufsagt.

Als ich mal sagte: "Ich nehm es leider schon einige Jahre!" – kam nur ein mitleidiger Blick oder einer sagte sogar mal, fröhlich lächelnd(!): "Ach ja, ich kenn das nur zu gut!" und gab mir meinen Stoff ohne Widerworte. 

Für 3-4€ übrigens eines der günstigsten Suchtstoffe, zumindest was die Dosierung angeht. Denn wenn man ca. 4€ für 10-15 Milliliter zahlt, dann hat es der Literpreis durchaus in sich.

Auch die Beschaffung ist relativ simpel. Der Apotheker ist der Dealer meines Vertrauens – gute Sache, so bekomme ich wenigsten kein gepanschtes oder gestrecktes Zeug. Meistens kauf ich beim Online Apotheker, da heißt es dann schon mal: Nur 3 Flaschen pro Einkauf, da abschwellende Suchtstoffe enthalten sind … aha. Bei diesem Hinweis bleibt es dann aber auch. Ich habe immer mehr als 3 Flaschen gekauft, denn ich hatte in allmöglichen Taschen und Jacken stets mein Fläschchen dabei. Und kaum 24 Stunden später brachte mir der Postmann meine Kiste voll mit frischem Stoff!

Trotz all der Vorteile bei der Beschaffung und des Preises wird außer Durchzug und Frischluft nicht mehr geboten – keine Glücksgefühle und krasse Rauscherfahrung. Naja, wat solls. 


Ich weiß nicht mehr, wann genau ich feststellte, dass es doch langsam kein gewöhnlicher Schnupfen mehr ist und ich ein ernstes Problem habe. Es war längere Zeit ein Verdrängen und wenn die Nase wieder dicht war, sprühte ich schnell und alles war wieder in Ordnung. Nur morgens nervte es sehr, da hatte ich dazu noch heftige Niesanfälle – ich verbrauchte Unmengen an Taschentüchern und mein Niesrekord lag bei 218 mal Niesen in 32 Minuten, falls ich mich nicht verzählt habe. 
 

Vor vielleicht 3 Jahren ging ich dann auch mal zum HNO-Arzt, der machte einen Allergietest, wo nichts wirkliches bei rauskam. Ich erzählte ihm, dass ich regelmäßig Nasenspray benutze. Daraufhin riet er mir zu einer OP, da die Nasenscheidewand wohl irgendwie schief sei. Aha. Ok?! 

Dazu gab es noch einen Kortisonspray, mit dem soll ich mal 'ne Weile sprühen und dann brauche ich das Nasenspray nicht mehr. Irgendwie erschien mir dieser Doc nicht sonderlich interessiert an mir oder meinen Riechorgan  … 

Die Nasenscheidewand schief? Naja, kann gut sein, ist ja bei vielen so – noch dazu fiel ich als Kind mal aus der Hängematte und landete unsanft auf der Nase, die daraufhin anschwoll und wochenlang weh tat. Ich war damals nicht beim Arzt, kann gut sein, dass sich da was verrückt hat. Und mit 15 Jahren landete ich zusammengeschlagen im Krankenhaus. Da war die Nase wieder geschwollen und ich konnte noch dazu kaum aus den Augen gucken.


Ich durchsurfte das Internet, trieb mich in einschlägige Foren rum und fand einige Gleichgesinnte. Eine Korrektur der Nasenscheidewand bekommen wohl fast alle verordnet. Von Leuten, die diese OP hinter sich haben, wird aber fast nie ein Erfolg verzeichnet. Wie trostlos. Da leg ich mich doch nicht unters Messer. Also keine OP und den Kortison Nasenspray habe ich ausprobiert, aber da passierte nix. Aber gar nix.

Meine Nase war wie zubetoniert!

Das Kortison machte nix frei – ich griff wieder zu meinen Xylo und ratz fatz war wieder Durchzug.

Das war mein gescheiter Versuch meine Situation grundlegend zu verändern – ging daneben. Also sprühte ich munter weiter und verdrängte alles.


Ich hatte gelesen, dass es in schlimmen Fällen die Nase so sehr angreift, dass man nicht mehr riechen kann oder eine sogenannte "Stinkenase" bekommt – die stinkt dann ganz grässlich … na lecker, wird bei mir schon nicht so sein.

 

Wie Du vielleicht schon festgestellt hast, heißt der Titel "Ich war süchtig nach Nasenspray"  Wohl wahr!


Ich bin weg von dem Zeug, seit etwa einer Woche nun völlig clean und kann momentan zu 90% durchatmen! Halleluja!!

Wie kam es dazu? Es gab immer mal wieder Momente, die an meinem Gewissen zerrten.

Gerade dann, wenn ich unterwegs war, die Nase zu ging und ich mit großem Bedauern feststellte, ich habe meinen Spray vergessen???!!! Wenn man zum Essen verabredet ist und die Nase sich komplett zubetoniert anfühlt, kein winziger Luftzug kommt rein – das ist furchtbar ätzend! Man redet wie ein Schlumpf, schmeckt nix und kann nur schwer essen – denn essen und durch den Mund atmen, ist eher unangenehm und sieht auch doof aus.


Dann gab es irgendwann in diesem Jahr den Moment, wo ich diese Ketten sprengen wollte und frei sein wollte! Endgültig! Weg von dem Zeug! 

Ich durchforste das Internet nach Hilfsmöglichkeiten, und las auch das wunderbare Buch "(K)ein Leben ohne Nasenspray" von Olaf Amels, was ich jedem Betroffenen nur empfehlen kann. 


Es gibt mehrere Möglichkeiten vom Nasenspray wegzukommen:

  1. den kalten Zug – einfach damit aufhören 
  2. mit einem Nasenloch aufhören, beim anderen erstmal weitersprühen
  3. bei beiden weitersprühen, aber das Nasenspray immer mehr verdünnen

Variante 1 hatte ich schon mehrmals, mehr oder weniger halbherzig versucht. Es ist furchtbar!

Bei mir setzt sich die Nase so extrem zu, dass die Nebenhöhlen drücken wie Sau – irgendwie hinten der Hals zugeht, ich im Liegen kaum Luft bekomme … (trotz entfernter Gaumen- und Rachenmandeln) soweit, dass meine Lippen lila anlaufen. Aus Erfahrung greif ich in meiner Verzweiflung dann doch wieder zum Xylo und bin einfach nur froh und dankbar für die baldige Befreiung.

So schied Variante 1 für mich aus. Ich entschied stattdessen für Variante 2 in Kombination mit der 3. Möglichkeit. Ich fing damit an das rechte Nasenloch nicht mehr zu besprühen, nur noch das linke Loch. Würde es zu arg werden, dann bekommt das rechte nur eine verdünnte Xylo Lösung. Es gibt neben Erwachsenspray, ja auch Kindernasenspray, sogar für Säuglinge – die Dosis wird immer geringer. Notfalls schütte ich einfach etwas Wasser dazu.

Meine weiteren Hilfsmittel waren:

  • Nasendusche (Salzwasser in das eine Nasenloch reinlaufen lassen, zum anderen wieder raus – herrlisch) 
  • Meerwassernasenspray (um die Schleimhaut vorm austrocknen zu bewahren)
  • Tigerbalsam (so ein japanisches Schmierezeug, was scharf ist)
  • Nasensalbe (enthält Dexpanthenol, eher was für Wundheilung, naja kann ja nicht schaden)
  • Schnupfentabletten (deren Wirksamkeit ich anzweifle, aber für den Fall der Fälle)
  • Nasenstrips (klebt man auf den Riechkolben, zieht die Nasenflügen auseinander, auch für Schnarcher)
  • Sport (immer gut, regt an)
  • Beten (ja, ich glaube an einen großen Gott und auch, dass er mit beim Entzug helfen kann)

 

So Freunde, geht los! 

Die genauen Aufzeichnungen dieser Prozedur erspare ich euch ….

Nur soviel: Die ersten 3-4 Tage und vorallem Nächte waren durchaus unangenehm – mein linkes Nasenloch erfreute sich dank Xylo der gewohnten Freiheit, während mein rechtes Nasenloch streikte = dicht bis auf wenige Ausnahmen!

Nun war mein Körper vor allem nachts der Meinung, die Luft durch nur ein Nasenloch reicht nicht aus, also öffnete er meinen Mund. Der trocknete aus wie die Sahara und so wachte ich alle nasenlang auf und musste Wasser trinken.

Tigerbalsam unter die Nase, in der Hoffnung, da öffnet sich doch noch was … aber nix.

Den Meerwassernasenspray ließ ich relativ früh wieder weg, denn der löste regelrechte Niesanfälle aus, durch die ich auch noch Kopfschmerzen bekam.

Die Angelegenheit mit der Nasendusche gestaltete sich gar nicht so einfach, wenn ein Nasenloch total dicht ist – aber ich kämpfte wie ein Löwe! :P

Nasensalbe in die Nase … half nicht, schadet anscheinend auch nicht.

Die Schnupfentablette setze ich auch schnell ab – bringt nix. 

Das beinah täglich Joggen tat dagegen überraschend gut! Ich joggte bei Wind und Wetter, gerade wenn es leicht regnete und feucht draußen war, öffnete das wie durch ein Wunder meinen rechten Nasenflügel! Wooow!


Und ich betete zu allen Tag und Nachtzeiten – jawohl!

Manchmal kam ich mir etwas albern dabei vor: "Bitte Gott, hilf mir und mach mich stark! Ich will weg vom Nasenspray!" – während es hier in Berlin wahrscheinlich genügend Menschen gibt, die gerade völlig verzweifelt Gott um Hilfe bitten, um vom Heroin oder vom Alkohol wegzukommen. Naja egal, nichts ist für ihn zu gering und meine Nasenschleimhaut wird ihm auch wichtig sein.


Und was soll ich sagen, nach etwa 4 Tagen ging es mir wirklich schlagartig besser!

Nicht nur mein rechtes Nasenloch war nun auch mal ohne Xylo Schuss frei, sondern auch gleich mein linkes!! Beides Nasenlöcher waren schlagartig frei und ich hatte gar keinen Bock mehr zum Fläschchen zu greifen! Warum auch? 

Ich kann das eigentlich fast nicht anders deuten, als 'ne fette Gebetserhörung!

Denn in allmöglichen Foren hatten die Leute durchaus länger mit ihrer Nase zu kämpfen, das ging über Wochen, hin zu Monaten. Und ich bin nun seit etwa 16. Februar komplett clean, nachdem ich am 11. Februar den Entzug begann – nach 4-5 Jahren täglich sprühen!


Als weiteres großes Hilfsmittel erwiesen sich die Nasenstrips – ich hätte es nicht für möglich gehalten! Ich kleb mir so ein Teil Abends vorm Schlafen über die Nase und es hilft mir besser atmen zu können. Sieht zwar etwas albern aus, aber ist doch wurscht – es hilft mir richtig gut!

 

Auf dem Bild oben siehst Du alle Fläschchen, die ich hier gerade zusammen gekratzt habe … das war mein normaler Vorrat an Xylo. Dazu sei gesagt, wir sind gerade am Umziehen und in einer Zwischenwohnung, hab hier nur den nötigsten Kram und lebe mehr oder weniger aus dem Koffer und einigen Umzugskartons … normalerweise habe ich noch mehr Jacken und Taschen, wo jeweils ein Fläschchen drin ist. 


Ob ich nun wie ein trockener Alkoholiker nie wieder zum Fläschchen greifen sollte? Tschja, ich weiß es nicht genau. Ich werde es, soweit es möglich ist, auf jeden Fall vermeiden und versuchen meine Nase anderswie frei zu bekommen. Und wenn es doch nicht anders geht, werde ich es nur im absoluten Notfall verwenden und dann nicht länger als drei Tage!

Nett wäre übrigens, wenn die Pharmaindustrie die Flaschen kleiner machen würde oder zumindest weniger reinfüllt – denn bei normalen Gebrauch bei Schnupfen reicht so ein Fläschchen deutlich länger als 7 Tage …. 
 

Ich bin dankbar und zufrieden, dass ich nun ohne Nasenspray hoffentlich noch lange glücklich und zufrieden leben und atmen werde!

Falls Du Betroffene bist – versuchs, halte durch – es lohnt sich!! Gerne kannst Du mir schreiben und ich versuche Dich mental etwas aufzubauen :-) und bete natürlich auch für Dich und Dein wertvolles Riechorgan!

 

Fetten Segen
Deine Mandy

 

 


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Dieser Beitrag wurde am 22. Februar 2014 veröffentlicht.

206 Gedanken zu „Ich war süchtig nach Nasenspray

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  1. Britta

    Hallo, ihr lieben Leidensgenossen,

    bei mir sind auch viele Jahre (5-7?) mit Nasenspraysucht ins Land gegangen. Ohne die kleine Flasche aus dem Haus oder verreisen? Unmöglich… Eine Apothekerfreundin erzählte mir von den Xylo-Junkies, wie sie im Kollegenkreis genannt werden, und ich hab mich nicht wirklich getraut, zu sagen, wie es mir mit dem Thema geht. Aber erschreckt hat mich das Ganze schon. Die Besuche beim HNO Arzt und die Panik, wenn jemand nur schon meine Nase anfasste, haben nicht wirklich Mut gemacht, das Thema OP der Nasenscheidewand oder Ähnliches in Angriff zu nehmen. Ich hatte zudem, wie Mandy auch, nicht viel Erfolgversprechendes über das Thema gelesen.

    Dann machte mir meine Hausärztin Mut, es mit den niedrigeren Dosierungen (Kinder- und Baby-Nasenspray mit Xylo) und dem wechselseitigen Sprühen (gerade Tage das rechte Nasenloch, ungerade Tage das linke Nasenloch) zu versuchen. Die Runterdosierung habe ich ungefähr im Wochentakt gemacht. Dann nur noch bei absolut dringendem Bedarf das Babyspray in ein Nasenloch. ES HAT GEKLAPPT!!!

    Diese Abhängigkeit hat mich wirklich verrückt gemacht und irgendwie hab ich auch geglaubt, dass Gott die "Freiheit" von all dem in meinem Leben besser gefällt und er das einfach unterstützt! Ich bin so froh, von der Abhängigkeit Nasenspray weg zu sein!

    Und übrigens: Irgendwann kam dann natürlich mal wieder ein Schnupfen, Nase, Nebenhöhlen, Kopf dicht. Was  nun? Ich hab das Erwachsenenspray für wenige Tage genommen und dann sofort wieder aufgehört, als ich genug Luft bekommen hab. Es hat wunderbar geklappt. Mittlerweile hab ich das schon ein paar Mal ausprobiert – keine neue Abhängigkeit.

    In diesem Sinne: Euch Mutigen und Verzweifelten – versucht es! Es lohnt sich so sehr! Die Freiheit wird groß und die Kosten klein!

    Nur das Allerbeste und soviel von Gottes Segen, wie ihr vertragt wünscht euch:

    Britta

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    1. Mandy Artikelautor

      Hi, Du alte Ex Pumperin :-)

      Toll, dass Du auch nicht mehr abhängig bist von diesem Zeug! Ein neues Freiheitsgefühl und nicht mehr beim weggehen alle Taschen durchgucken, ob irgendwo die kleine Pulle ist. Wirklich eine Erleichterung.

      Auch gut zu hören, dass Du beim nächsten Schnupfen ganz "normal" den Spray angewendet hast und es dann direkt wieder ohne ging. Wahrscheinlich wird es nicht, wie beim Alk, irgendwo im Hirn abgespeichert, was dann sofort anspringt und schreibt "Alk, Alk … da isser wieder der Stoff!!!" 

      Danke für Deine Kommentar! :-)

      Mandy

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      1. anjaternsche

        Hi Mandy,

        ich dachte schon, ich wäre die einzige arme Sau, die nicht mehr von Nasivin loskommt. Ist schon erschreckend, diese ganzen Beiträge zu lesen. Wir fliegen doch ohne Probleme zum Mond. Warum entwickeln die Forscher dann nicht mal ein Mittelchen, um uns Nasivin-Junkies zu helfen, oder ein Nasenspray, das nicht abhängig macht? Man kriegt echt Panikattacken, wenn man kein Spray dabei hat. Nachdem ich jetzt eine Stunde gegoogelt habe, kriege ich auch noch Schiss, dass ich eine "Stinkenase" bekomme. Hat das einer von Euch schon erlebt und wenn ja, geht das irgendwann auch wieder weg?

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  2. Birgit

    Mir hat mein Hausarzt vor einigen Jahren empfohlen immer nur Kinderspray zu nehmen, wenn ich ne fette Erkältung habe. Neige nämlich zu Nebenhöhlenentzündungen und wenn ich kein Nasenspray nehme läuft es auf Antibiotika hinaus. Das Kinderspray bewirkt, dass die Nase auch frei wird, aber die abschwellende Wirkung nicht so krass ist, aber ausreichend, dass man wieder Luft kriegt und die Nase trocknet nicht so aus. Das Spray kann man sich schnell wieder abtrainieren, weil das An- uns Abschwellen nicht in so heftigem Ausmaß ist.

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  3. Christian

    Hallo,

    ich habe auch immer wieder Probleme, bedingt durch den klassischen Heuschnupfen. Da mir die üblichen Sprays dafür, nicht den für mich gewünschten Erfolg brachten, nahm ich klassisches Nasenspray, irgendwann, ging es nicht mehr ohne. Ein Tip eins Arbeitskollegen brachte bei mir den Durchbruch. Mir wurde Coldastop empfohlen. Das ist ein Öl, für gereitzte und chronisch geschädigte Nasenschleimhaut, welches bei dauerhaften Konsum nun der Fall ist. Und es hat mir echt geholfen. Ich nutze weiterhin auch normales Nasenspray, aber nur ein paar Tage, wenn es indiziert ist. Und meistens nutze ich das für Kinder, reicht vollkommen aus.

    Gruß

    Christian

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  4. Sonja

    Wow und ich bin am überlegen ob ich mich operieren lassen soll… Nehme auch hinn und wieder Nachts Nasenspray wenns Extreme ist… Habe von Geburt an Geschwülste in der Nase und Kieferbereich, eine zu große Nasenmuschel und gekrümmte Nasenscheidewand ….

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    1. Mandy Artikelautor

      Hin und wieder Nachts Nasenspray klingt ja noch nicht so dramatisch. Wenn es Dich sonst sehr einschränkt, ist eine OP langfristig gesehen ja vielleicht doch ganz sinnvoll.

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  5. Lizzy...

    das kenne ich selbst, aber gerade im letzten halben Jahr von meiner Mutter.

    Ich hab mit 15 glaube ich, also vor 2-3 Jahren ein Jahr lang durchweg Nasenspray gebraucht… bin dann wegen ner Mittelohrentzündung mal zum HNO arzt gegange und hab ihm das dann "gebeichtet". Der war stinksauer! Hat mir auch kortisonhaltiges zeug verabreicht, ich also bestimmt ne Woche nur dieses zeug genommen, fast gar nicht geschlafen, oder wenn dann nur im sitzen sonst bekam ich erstickungsanfälle, dann war aber alles gut wieder :D seit dem hab ich bisher nur noch einen einzigen sprühstoß genommen, meine Nase geht eigentlich fast gar nicht mehr zu, selbst bei der dicksten Erkältung ;)

    Nun ja, jetzt gehts meiner Mutter so, sie hat das letzte (halbe) jahr ständig ihr Nasenspray dbei gehabt bis ich sie vor einem monat zum HNO arzt "gezwungen" hab, der meinte das war kurz vor knapp, einzelne geruchsnerven sind anscheinend schon "abgestorben" oder so… und sie hat ebenfalls das kortisonhaltige zeug bekommen sonst hat er ebenfalls mit dieser OP gedroht :D nun ja, sie braucht eh schon viele Tabletten da wollte sie nicht unbedingt auch noch kortison zu sich nehmen also hat sie konsequent aufgehört, schläft nicht allzu gut, aber das ist normal bei ihr, und hat das kortisonhaltige spray 3x benutzt damit sie sich einreden konnte die Nase wird gleich frei ;) sie kämpft tapfer weiter, ich erzähl ihr später mal von den strips, die du da oben so schön angepriesen hast ;)

    lg

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    1. Mandy Artikelautor

      Hi Lizzy.

      Na da haste ja gute Erfahrungen und kannst sie dabei unterstützen – soweit es eben geht. Die Nase muss sie trotzdem behalten :-) Die meisten kommen wieder davon weg, ohne bleibende Schäden. Es ist halt ne schwierige und unangenehme Zeit, die Phasen wo man mehr im Sitzen als im liegen pennt, die kenne ich auch – gerade die ersten Beiden Nächste "ohne" waren heftig. 

      Da habt ihr noch einen guten HNO Arzt. Ich habe von vielen Leuten gelesen, die beim Doc waren und der hat nur abgewinkt, oder sogar gesagt "Machen Sie weiter, wenn es Ihnen gut tut!" – ja sehr cool. Danke!

      Nasenstrips sind bei Amazon oder in Online Apotheken deutlich günstiger als in der Apotheke, so als Tipp und evtl. Geschenk für Muddi ;-) 

      Alles Gute!

      Mandy
       

      Antworten
  6. Angi

    Hallihallo, ich bin auch weg vom Spray, hatte allerdings ne Op, weil mir mal jemand die Nase gebrochen hatte u nd vernarbte Knochensplitter i n den Atemwegen so ziemlich alles blokiert hatten. Mittlerweile kann ich sogar wieder Sachen riechen. :-) Aber bei Schnupfen muss ich immer noch aufpassen, falls ich Nasenspray nehmen muss, weil es sonst auf die Ohren geht, dass ich ganz schnell wieder damit aufhöre. Ich spül dann auch mit Salzwasser und Kamille und nehme Erkältungssalbe für die Nase…viel Erfolg für alle Aufhörer ;-)

    Antworten
  7. Arno

    Ja, zum Schluss dann… Danke! Im Januar vor 2 Jahren (also kurz davor) mit dem Rauchen aufgehört. Von ca. 38 Zigarillos täglich auf null! Dann runter von
    Den günstigen Nasentropfen von AL! Im Moment nehme ich täglich ‘nur’ 17 Tabletten ein – Es waren auch mal 25!!!

    Antworten
  8. Silke

    Vor über 20 Jahren war ich ebenfalls Nasenspray abhängig, so wie Du….über viele Jahre.
    Ich habe den “kalten“ Entzug in Eigenregie durchgeführt und einige Nächte nicht schlafen können, weil die Nase zu war. Auch die Tage waren kein vergnügen……….
    Aber danach ging es mir so viel besser. Ich hab dann bestimmt 10 Jahre vollkommen auf Nasenspray verzichtet, aus Angst, das ganze geht von vorne los.
    Mittlerweile hab ich es im Extremfall mal benutzt, ganz vorsichtig, und alles ist gut. Kein “Rückfall“ (hört sich blöd bei Nasenspray an….).
    Also halte durch……es lohnt sich :-)

    Antworten
  9. Reinhild

    Bei mir war es auch so vor ca. 20 Jahren. Zuerst denkt man sich gar nix dabei – hast halt nen seeehr hartnäckigen Schnupfen… Doch irgendwann nach ein paar Monaten fiel auch mir auf, dass das nicht normal sein kann. Ich hab mir dann Nasentropfen geholt und die verdünnt – immer ein wenig mehr und so bin ich davon losgekommen und hab bis heute kein Spray mehr benötigt – Gott sei Dank!!!

    Antworten
  10. Tanja

    Das kenne ich nur zu gut. Ich nehme seit 25 Jahren Nasenspray und gerate in Panik wenn ich keine Flasche bei mir habe. Eine Nasen OP hab ich schon hinter mir, hat aber auch nichts gebracht.

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Krass, erschreckend wieviele Betroffene sich innerhalb von nur 40 Minuten melden …Was war das für ne OP? Kann Dir nur raten, es nochmal zu versuchen, auch wenn es hart ist … aber die Alternative weiterzumachen ist auch nicht so dolle …

      Antworten
      1. Tanja

        Nie mehr eine Nasen OP, das war das schlimmste was ich je erlebt habe.Da hat man so lange Watteschläuche in der Nase und bekommt Tagelang keine Luft mehr durch die Nase. Da hatte ich Panik ohne ende

        Antworten
        1. Gisela

          Ich brauchte auch jahr(zehnte)lang Nasenspray.

          Auch mir riet der HNO-Arzt zu Cortisonspray. Das war meine Hilfe. Dazu muss man aber wissen, dass das Cortison nicht sofort wirkt; man muss es ca. 2 Wochen lang nehmen, bis es überhaupt zu wirken anfängt. Während dieser Zeit nahm ich weiterhin ein abschwellendes Nasenspray, allerdings gibt es inzwischen eines, das Bepanthen drin hat (z.B. Nasic), das trocknet nicht so aus. Und erst wenn danach meine Nase abgeschwollen war, spühte ich das Cortisonspray rein.

          So kann man die Zeit überbrücken, bis das Cortison wirkt.

          Und als das Cortison dann wirkte, brauchte ich kein abschwellendes Nasenspray mehr und konnte es einfach weglassen. Vom Cortison kommt man auch gut weg, weil, wenn die Nase dann immer offen ist, vergisst man einfach das Sprühen. So war es jedenfalls bei mir.

          Allerdings haben sich durch das jahrelange Nasenspray meine Nasenmuscheln  sehr verdickt, sodass ich auch bei abgeschwollener Nase nie richtig durchatmen konnte.

          Ich ließ mir dann die Nasenmuscheln verkleinern. Man bekommt heute aber keine meterlangen Gazebinden mehr als Tamponade (die wenn man Pech hat, in den Gaumen runterhängt und zu Würgereiz führt), sondern es werden so eine Art Plastikwürste in die Nasenlöcher gestopft für einige Tage, um Blutungen zu verhindern. Das ist zwar auch nicht gerade angenehm, da hat man dann auch einige Tage lang eine im wahrsten Sinn des Wortes total verstopfte Nase, aber da muss man halt durch, aber die paar Tage hält man irgendwie aus.

          Seit dieser OP vor 5 Jahren habe ich nie wieder Nasenspray gebraucht.

          Antworten
  11. Arno

    Ich war erst 3 Jahre lang Nasensalbensüchtig, dann brauchte ich ca. 8 Jahre lang jede Woche 2-3 Flaschen Nasenspray und zuletzt über 2 Jahre lang täglich EINE Flasche Nasenspray. Den ‘Absprung’ hab ich einer rigorosen Ärztin in einer Hautklinik, in der ich vor 2 Jahren über Ostern stationär war, zu verdanken. Ich bin dort auf täglich eine Flasche Meerwasser-Nasenspray umgestiegen. Seit gut einem Jahr brauche ich KEIN Nasenspray mehr – Dem Herrn sei Dank! – Amen!!!

    Antworten
  12. Darkeyen

    Hey Mandarinen, 

     

    vielen Dank für den Artikel,  mein Mann ist leider auch auf Nasenspray. Ich weiß nicht, ob ich ihm das zeigen soll, manchmal reagiert er recht verärgert, wenn man ihn auf etwas derartiges hinweist. 

    Trotzdem schön, dass du weg gekommen bist. 

    Antworten
  13. Priska

    Noch vor einem halben Jahr hätte ich über diesen Bericht geschmunzelt.Nun kann ich aber total nachfühlen.Ich war zwar nur 4Monate Xylo-abhängig doch der zweiwöchige "Entzug" war schrecklich! Ich fand das mit dem Nasenspray gar nicht so schlimm und rutschte nach einer Erkältung so rein. Doch dann wurde ich wieder schwanger. Das war meine Motivation zum aufhören. Ohne diesen Grund hätte ich es vermutlich nicht gepackt!

     

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  14. Rtia

    Hallo Mandy,

    vor beinahe 30Jahren war ich auch süchtig nach Nasenspray.Ich hatte damals aber keine Ahnung,dass ich süchtig war.Mir ging es so wie dir,nie aus dem Haus ohne diese ständigen Begleiter.Sogar bei der Geburt meiner drei Kinder musste der Spray mit in den Gebärsaal.

    Dann bat ich eine Freundin mir zwei Fläschchen Nasenspray zu besorgen.Sie kam ohne eins zurück,dafür mir Nasensalbe.Die Apothekerin weigerte sich,ihr den Spray zu verkaufen.Sie klärte meine Freundin auf über meine Sucht…..hernach klärte meine Freundin mich auf.Zuerst war ich ein wenig sauer,aber dann nahm ich wohl oder übel die Nasensalbe.Es war nicht einfach,aber ich hab`s geschafft von diesem Zeug loszukommen.Wenn ich heute mal eine verstopfte Nase habe nehme ich meistens Meersalz.Geht nicht so schnell,aber hilft auch,oder eben Salbe.

    Rita

    Antworten
  15. Sly

    Oh, das hab ich schon seit ca. 20 Jahren…. Aber ich muss eins sagen: Bin 2009 zum Glauben an Jesus gekommen, seitdem brauch ich immer weniger davon. Meine "Nasenspraysucht" is immer noch da, aber es hat sich von ca. 15x auf 3-4x reduziert – ohne Probleme … Es läuft so einiges anders/besser, seit Jesus bei mir ist… Praise the lord 

     

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    1. Andrea

      Hallo Mandy,

      Ich bin durch Zufall eben auf deine Seite gestoßen. Wie gehts dir jetzt? Bist du immer noch Clean? Ich bin leider noch ganz am Anfang.Ich wollt es lange nicht wahrhaben das ich süchtig nach Nasenspray bin.Das einzigste Ziel war und ist die Nase so schnell wie möglich zubekommen.Wie fing es bei mir an? Gute Frage.Irgendwie hatte ich immer schon Probleme das ich schlecht Luft durch die Nase bekam.Als ich 12 oder so war wurde eine schiefe Nasenscheidewand festgestellt und dazu noch Asthma.Ohne Asthmaspray ging gar nix mehr.Der Arzt empfehlte meinen Eltern damals wenn ich 18 bin es begradigen zu lassen.Achso Allergien kamen auch dazu.Mit 15 war das Asthma dann geheilt.Die Nase war aber immer noch dicht kam aber gut klar bis vor paar Jahren. Ich bin jetzt 30 und vor 3 Jahren hatte ich dann die Nasenscheidewand Op die alles besser machen sollte.Nach langen Wochen nach der Op wo alles abgeheilt war, war ich happy wie nie.Endlich richtig Atmen ich hatte auf beiden Seiten gut luft.Aber dann…. 6 Monate später bekam ich wieder schlecht Luft. Ich wollte dann wieder zu meinem Doc aber der war plötzlich nicht mehr da.Er hatte seine Praxis aufgegeben. Ich fiel in ein tiefes tiefes Loch da er für mich der beste Doc in ganz Berlin war.Ich wollt nicht woanders hin und dann begann der Misst.Ich fing an Rhinospray plus mit Menthol zu nehmen.Ich fühle mich so befreit.Ja nun nehme ich es 2,5 Jahre und das täglich.Vor einer Woche sah ich selbst ein so kanns nicht weitergehn.Ich hatte heut ein Termin bei einem anderen Doc.War aber absoluter Reinfall statt meinen Problemen mir zuzuhören versuchte er mich in 2 Minuten abzuservieren, er war absolut uunfreundlich.Er meinte nur naja dann setzten wir sie mal auf Entzug.Er verschrieb mir 2 Salben und eim Cortison Spray. Ich weiß jetzt schon das es nix bringt…Als ich aus der Praxis raus war brach in mir alles zusammen.Ich heulte wie ein Kind, weil ich Hilfe erwartet habe und ein Ohr was mir zuhört.Naja nun les ich dein Bericht und hoffe ich schaff das auch wie du.Wobei ich leider noch sehr weit entfernt davon bin.Mit gehts derzeit sehr schlecht.Nase zu macht mich total nervös, ich atme dann falsch krieg Panikatacken.Aber ich muss es anpacken ich werd nicht drumherum kommen.Ich werde berichten.Liebste Grüße.

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      1. addicted to nasenspray

        Hi Andrea,

        bist du vom Nasenspray runter gekommen? Hab das selbe Problem und ich werde es so versuchen wie Mandy. Melde mich in ein Paar Tage wieder.

        LG Aca

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      2. Mandy Artikelautor

        Hallo Andrea.

        Sorry, dass ich nicht eher zum antworten kam.

        Ja, bin immer noch clean :-) und happy. Mal ne Erkältung zwischen drin, wenn es heftig wurde hab ich schon mal gesprüht, aber das war es dann auch.

        Bin kein HNO Arzt, aber es ist doch auffällig wieviele sich die Nasenscheidewand begradigen lassen, dann ist kurzfristig alles wieder gut und dann geht der Rotz (im wahrsten Sinne) wieder mit einem durch. 

        An den richtigen Arzt zu geraten, dass erkennt wie ernst es dem Patienten ist – dazu gehört auch etwas Glück. Der war da nicht der sensibelste, aber warum schon vorher aufgeben Andrea? Versuch es doch mit dem Cortison Spray. So wie ich es beschrieben habe. Am besten erst das eine Nasenloch und dann irgendwann das andere. Wenn Du erstmal eins geschafft hast, ist das ein rießen Erfolgserlebnis – das zweite fällt dann viel leichter!

        Pack es an! Du schaffst das! Kannst ja mal berichten, wie es Dir geht!

        LG
        Mandy

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      1. janina

        Coolster Beitrag ever xD
        Danke für die hilfreichen tips.
        Seit ca 8 Jahren habe ich dieses bescheuerte problem. Nichts geht ohne diesem teufelszeug. Und riechen kann ich auch nichts mehr. Will ich nach douglas dann nur in Begleitung der meinem Geschmack Ähnlich ist. Naja jedenfalls hab ich es schon einmal geschafft. Ca 3 Monate. Dann hab ich meinen freund kennengelernt. Und nachts habe ich tierisch geschnarcht, weil Nase zu.warum auch immer. War peinlich, also wieder zum sprach gegriffen. Und zack, wieder abhängig. Ich hatte bisher noch nicht Den nötigen ergeiz. Aber nichts mehr riechen zu können ist die hölle. Ich halt mich an deine worte. Danke. Liebe grüße janina

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      2. Aksoy ilhan

        Hallo mandy musst mir wirklich helfen mir geht es genau so wie es dir damals ging wäre echt supper wenn du mich kontaktieren könntest

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      3. Robert

        Hallo Mandy,

        Anfang August bekam ich einen Schnupfen der ne woche anhielt. Ich habe an 6 Tagen immer zunächst zweimal,-später einmal pro tag gesprüht.es ging mir gut aber nach fünf Tagen kam wieder ein Schnupfen. Hier habe ich aber nur 4 tage nasenspray einmal pro tag gesprüht.es folgten zwei weitere zwei weitete schnupfen wo ich aber sehr sparsam gesprüht habe. es wurde eine allergie festgestellt.Ich bekam cortison welches mir sehr half aber musste es nach 2 wochen wieder absetzen aufgrund kopfschmerzen knapp 3 wochen nicht mehr als plötzlich wieder schnupfen war….. bekam beim hno arzt ein anderes plus nasendusche verschrieben.Ich startete also wieder einen kalten entzug welcher aber schlimm war mittlerweie hab ich schon seit drei monaten nicht mehr gesprüht aber meine nase fühlt sich immer auf einem nasenloch verstopft an und die schleimhaut ist geschwollen

        1.Frage: bin ich trotzdem nasensprayabhängig?

        2.frage: soll ich jetzt einen anderen entzug anfangen z.B. mit kindernasenspray und meerwasser oder der einlochtherapie?

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        1. Nb

          Hallo Robert, es ist normal, dass auch im gesundeb Zustand immer ein Nasenloch etwas mehr verschlossen ist als das andere. Dies unterliegt einem natürlichen Zyklus von ca. 4 Stunden, damit sich die Schleimhäute der einen Seite erholen können (angeschwollen, höhere Durchblutung, Nährstoffe zur Schleimhaut transportiert, nur noch leichter Luftstrom), während die andere Seite die Sauerstoffversorgung des Körpers sicherstellt. Außerdem führt kalte/trockene/staubige Luft ebenfalls zum Anschwellen der Nasenschleimhäute, wogegen warme/feuchte/staubarme Luft die Schleimhaut Anschwellen lässt, da die Luft dann schon die gewünschten Eigenschaften hat und der Körper nicht mehr geschützt werden muss. Aber auch in ständig warmer/feuchter/staubarmer Luft unterliegt die Nase dem 4-Stunden -Zyklus, damit die Schleimhäute wechselseitig mit Nährstoffen versorgt werden können.
          Hat man nun eine leichte Schleimbildung z.B. aufgrund einer Allergie oder Erkrankung, hat man den Eindruck, dass man auf einer Seite keine Luft mehr bekommt und auf der anderen Seite nur schwer.

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        2. Barbars

          Abschwellenden Nasensprays greifen die Schleimhaut der Nase ziemlich schnell an, deshalb darf man sie auch nur kurz anwenden. Das kann so weit gehen, dass man sie regelrecht zerstört. Ich habe auch jahrelang damit Missbrauch getrieben, bin jetzt aber seit 2 Jahren “clean”. Mir hat dabei sehr ein Nasenöl aus der Apotheke geholfen und Nasensprays aus Meerwasser und Panthenol. Ich benutze das immer noch, denn meine Nasenschleimhaut hat auch sehr gelitten, ist trocken und borkig. Sie braucht einfach diese Pflege.
          Ich kann euch alle einfach nur warnen vor
          Otriven & Co!!! Tut es euch nicht an. Mich wundert es, dass man das Zeug noch rezeptfrei bekommt.
          Barbara

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        3. Mandy Artikelautor

          Hallo Robert.

          Wenn Du seit 3 Monaten keinen Nasensspray anwendest, dann bist Du auch nicht süchtig. ;-) 

          Warum Deine Nase sich komisch anfühlt, dass kann ich Dir auch nicht sagen. Da gehst Du am besten zu Deinem HNO Arzt und fragst ihn woran das liegen kann. 

          Alles Liebe!
          Mandy

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      4. Sly

        Wie Recht Du hast….aber es ist nicht so leicht….Und ich denke, Jesus hilft mir…..schrittweise…. Nur Er weiss das richtige Tempo für mich. Das sehe ich an diesen "kleinen" Erfolgen…

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