Archiv für das Jahr: 2017

Die Wiederherstellung aller Dinge

The Renewal of All Things – Die Wiederherstellung aller Dinge

Schaut Euch diesen Film an und hört gut zu. Die Stimme werdet ihr vielleicht erkennen. Colin, der die Blogartikel vorliest, hat ihn im letzten Jahr synchronisiert und heute anlässlich der schrecklichen Vorfälle in Barcelona gepostet …
 

Dieser Beitrag wurde am 18. August 2017 veröffentlicht.

50 Personen, die Du hassen darfst!

Wir leben in einem kulturellen Klima, in dem viel diskutiert wird, wen man willkommen heißen muss (oder nicht), wer moralisch qualifiziert ist (oder nicht), wer gewählt werden sollte (oder nicht), wen man treffen sollte (oder nicht), wen man einstellen sollte (oder nicht), wen man umarmen sollte (oder nicht) …. 

Nachdem ich einige Stunden die Bibel durchforstet habe, hab ich eine umfassende Liste mit Leuten erstellt, von denen Jesus sagt, dass es ok ist sie nicht zu lieben, ihnen nicht zu dienen, ihnen nicht zu vergeben und denen wir keinerlei Gnade zeigen müssen.

In anderen Worten: Du hast die biblische Erlaubnis zu hassen, auszugrenzen, Dich zu distanzieren und Groll gegen all diese folgenden 50 Personen zu hegen. Du musst nicht nett zu ihnen sein oder Dich auch nur mit ihnen abgeben. Du kannst schlecht über sie zu reden, sie verurteilen und ihnen Schlimmes wünschen. Reagiere Dich ruhig an ihnen ab!


Spott. Schande. Verachtung. All das ist hier angebracht!

Ohne lange drum rum zu reden, hier folgt die Liste von den 50 Personen, von denen Jesus sagt, dass Du sie hassen darfst …
 

Hass

 

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Dieser Beitrag wurde am 16. August 2017 veröffentlicht.

Wie ehrlich bist Du in Selbstgesprächen?

Eines der ehrlichsten Selbstgespräche in der Bibel sprach der "verlorene Sohn":

"Endlich ging er in sich und sagte: ›Mein Vater hat so viele Arbeiter, die bekommen alle mehr, als sie essen können, und ich komme hier um vor Hunger. Ich will zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich bin vor Gott und vor dir schuldig geworden; ich bin es nicht mehr wert, dein Sohn zu sein. Nimm mich als einen deiner Arbeiter in Dienst!‹  - Lukas15, 17-19 GNB


Er gestand sich ein, dass er Scheiße gebaut hatte und was er (seiner Ansicht nach) dafür verdiente. Hut ab dafür!


Denn der erste Schritt zur Veränderung, fängt bei Dir an!

Sich etwas einzugestehen kostet Mut, doch es geht kein Weg daran vorbei. Vergiss dabei niemals: Es gibt einen Ausweg!
 

Ehrlichkeit als Ausweg


Welche Lügen trägst Du mit Dir rum?
Welche dunklen Seiten, kennt keiner außer Dir?
Welche Schwächen hast Du, die Du lieber versteckst?

 

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Dieser Beitrag wurde am 14. August 2017 veröffentlicht.

Der Verbrecher am Kreuz

Eine der beeindruckendsten Stellen in der Bibel ist ohne Zweifel die Kreuzigung von Jesus. Brutal, traurig, ehrlich und berührend zugleich. 

Die Soldaten haben Jesus ans Kreuz genagelt. Mit ihm zwei Verbrecher, der eine rechts, der andere links von Jesus. Die Beiden sollen ebenfalls hingerichtet werden. Doch selbst mit dem Tod vor Augen, lachten sie Jesus aus und beschimpften ihn. - Matthäus 27, 44 HfA


Doch pass auf, plötzlich passierte etwas! Einer der Verbrecher, sagte kurze Zeit später zum anderem: 

»Hast du nicht einmal jetzt Ehrfurcht vor Gott, da du den Tod vor Augen hast? Wir haben für unsere Vergehen den Tod verdient, aber dieser Mann hat nichts Unrechtes getan.« Dann sagte er: »Jesus, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst.« - Lukas 23, 40-42 NLB


In manchen Bibelübersetzungen steht, dass nur einer der Verbrecher über Jesus abgezogen hat – wie dem auch sei, fakt ist: da gab es bei einem der Männer ne gewaltige Sinneswandlung! Wie kam es dazu? Wieso kapierte der Verbrecher plötzlich, wer Jesus wirklich war? Was hat ihn dazu veranlasst?

Er vereidigte Jesus und er war schonungslos ehrlich und stand zu seinen Taten: "Ja, ich habe meine Strafe verdient – Jesus nicht, er ist unschuldig!" 
 

Der Verbrecher am Kreuz


»Eli, Eli, lama asabtani?«, das bedeutet: »Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?« - Markus 15, 34 NLB rief Jesus mit letzter Kraft zu Gott. Hatte dieser Hilferuf den Verbrecher verändert? Oder rief Jesus das erst nachdem der Verbrecher seine Meinung änderte?

Fakt ist, dass diese Worte ein Zitat aus Psalm 22 sind. Einen Text der von durchbohrten Händen und Füßen sprach, und (das habe ich mal gelesen) eintausend Jahre bevor man zum ersten Mal einen Menschen kreuzigte. (Stimmt das?)


Warum fühlte sich Jesus verlassen und abgeschnitten? Ich weiß, dass die theologischen Meinungen hier auseinander gehen. Ich glaube, dass Jesus in diesem Moment zum ersten Mal während seines Lebens auf der Erde keine Verbindung zu Gott hatte. Cut! Im 2. Korinther 5, 21 ELB steht: "Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm." 

Kapierst Du das? Da steht: "Jesus wurde zur Sünde gemacht"!  Das ist ein Ding! Sünde trennt von Gott. Jesus nahm die Sünde der Welt auf sich, und das trennte ihn von seinem Vater. Klingt jetzt alles höchst theoretisch, schon klar. Doch durch diese Tat hat er die Menschen wieder mit Gott verbunden. Stell Dir vor, da ist ein Boot, es passt entweder Jesus oder die Menschheit rein. Also springt Jesus raus, alle Menschen rein – damit wurden wir gerettet.


Der Verbrecher hatte auch gehört, wie Jesus vom Kreuz aus mit seiner Mutter Maria sprach. Mit Johannes, dem besten Freund von Jesus, stand sie nicht weit vom Kreuz entfernt. Jesus sagte zu den Beiden: 

»Mutter, er ist jetzt dein Sohn!« Und zu Johannes sagte er: »Sie ist jetzt deine Mutter!« Von da an nahm der Johannes sie bei sich auf." – vgl. Johannes 19, 26

Was für ein emotionaler Moment?! Jesus hatte die schlimmsten Schmerzen und machte sich noch Gedanken, was wohl aus seiner Mutter wird. Er wollte, dass sich jemand um sie kümmert – wenn er nicht mehr da sein wird. Was für eine selbstlose Liebe! Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Moment den Verbrecher kalt gelassen hat – vielleicht hat diese Szene einen Wandel bewirkt?
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Dieser Beitrag wurde am 11. August 2017 veröffentlicht.

Sag’s ihm!

Hast Du jemals jemandem gesagt, dass er eine wichtige Rolle in Deinem Leben spielt? Hast Du jemals jemandem gesagt, dass er Dein Leben bereichert? Hast Du jemals jemandem gesagt, dass er Dein bester Freund ist? Hast Du jemals jemandem gesagt, dass Du stolz auf ihn bist? Hast Du jemals jemandem gesagt, dass Du dankbar bist ihn zu kennen? Hast Du jemals jemandem gesagt, dass Du es toll findest, wie er mit einer bestimmten Situation umgegangen ist? Hast Du jemals jemandem gesagt, dass Du ihn liebst, so wie er ist?
 

Dankbarkeit aussprechen


Eigentlich sollte an dieser Stelle ein Timer erscheinen, der von 60 Sekunden auf 0 Sekunden runterzählt. Ich hab es technisch leider nicht hinbekommen. Dennoch, hör hier erstmal auf mit Lesen. Sondern geh die Fragen in Ruhe durch und denke darüber nach. Das dauert vielleicht auch länger als eine Minute. Umso besser! :-)

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Die Meisten von uns versuchen ihre Gefühle und ihre Wertschätzung auf unterschiedlichsten Wegen zu vermitteln. Durch Hilfsbereitschaft, durch Zuneigung, durch Geschenke …. 

Doch ich glaube es ist wichtig, all das auch auszusprechen – damit der andere es hört und nicht "nur" spürt!  

Ich laß mal von einem Sohn, dessen Vater gestorben war. Bei seiner Beerdigung kamen Freunde seines Vaters zu ihm und sagten: "Er redete ununterbrochen von Dir! Er erzählte uns immer wieder wie dankbar er ist, Dich als Sohn zu haben! Du warst der wichtigste Teil seines Leben! Er hat Dich unglaublich geliebt!"

Der Sohn saß sprachlos da, denn er hatte keine Ahnung gehabt, dass sein Vater so über ihn dachte. Er erinnerte sich an die all die Geschenke, die sein Vater ihm oft mitbrachte. Und dennoch hatte er eine Wunde im Herzen, denn niemals hatte sein Vater ihm gesagt, dass er ihn liebt. Er musste bis nach seinem Tod warten, um das zu erfahren.

Wir sollten nicht davon ausgehen, dass unsere Kinder, Partner, Eltern, Freunde automatisch wissen, was wir für sie empfinden. Jeder muss das von Zeit zu Zeit hören. "Ich schätze Dich als Mensch sehr!" – vielleicht fällt es Dir schwer das jemandem "einfach so" zu sagen. Vielleicht auch, weil Du es selbst nie oder viel zu selten gehört hast. Doch ich rate Dir: Tue es! Sag's ihm! Schieb es nicht auf … überwinde Dich! 

Du weißt nie wann es zu spät dafür ist. 


Also, denk nicht nur drüber nach – Mach's!


Alles Liebe

Deine Mandy


© Foto: Mandy / gekreuzsiegt.de

Dieser Beitrag wurde am 9. August 2017 veröffentlicht.

Wenn Salz beißt und Licht blendet …

"Das beste Argument für den christlichen Glauben sind die Christen: ihre Freude, ihre Gewissheit, ihre Vollständigkeit. Aber das stärkste Argument gegen den christlichen Glauben sind ebenfalls die Christen – wenn sie düster und freudlos sind, wenn sie selbstgerecht und selbstzufrieden sind, wenn sie engstirnig und repressiv sind, dann stirbt der christliche Glaube tausende Tode." Shelodon Vanauken, Autor

"Auf Grund seiner eigenen Verdienste wäre Jesus wohl die einflussreichste Person, die jemals gelebt hat. Das Problem sind seine Nachfolger. Sie haben sich bei der Verbreitung seiner Botschaft ziemlich armselig angestellt." - William Hart, Autor


Weißt Du was Jesus den Menschen immer wieder gepredigt hat?

Er sagte im Wesentlichen: "Ihr seid die, die mich repräsentieren! Wenn ich nicht mehr als Mensch hier rumlaufe, dann seid ihr hier an meiner Stelle! Ihr werdet niemals Gott sein, doch ihr seid Menschen durch die meine Liebe in Eure Familien, Eure Freundschaften, in Eure Nachbarschaft, an Euren Arbeitsplatz und an all die Orte kommen soll, wo ihr noch zu finden seid. Ihr werdet das schaffen, indem ihr Salz und Licht seid!" - Matthäus 5, 13-16
 

Salz und Licht


Jesus gebrauchte das Bild von Salz und Licht immer im positiven Sinne:

Er erklärte den Menschen, dass sie wie Salz sein sollten, in dem sie ein Leben lebten, durch das andere Durst nach Gott bekamen – ein Leben das Glaube für andere schmackhaft machte.

Und er erklärte ihnen, dass sie Licht sein sollten, dass anzieht und aufdeckt. Er wünschte sich, dass die Liebe Gottes durch seine Jünger in die Verzweiflung, in die Hoffnungslosigkeit und die Dunkelheit anderer Menschen hineinstrahlt. Jesus bezeichnet sich selbst als "Licht des Lebens". - Johannes 8, 12


Mal ehrlich: Hat Jesus etwa vergessen, dass wir Christen auch "nur" Menschen sind
– das wir dieser Herausforderung gar nicht gewachsen sind?

 

Nein. Er weiß ganz genau, dass wir voller Schwächen sind, Ängste haben, oft sprachlos und unsicher sind, vor allem wenn es darum geht "Salz und Licht" zu sein. Trotzdem hat er uns diese unglaubliche Aufgabe gegeben. Ich finde das immer wieder erstaunlich – denn es gäbe sicher andere Wege – doch es zeigt mir auch, dass er mir – uns – so einiges zutraut! 


Ich möchte Dir heute gern Christen aufzählen, die mich eher abschrecken als neugierig auf Gott machen. Sowohl heute, als auch in Zeilen, in denen ich mit Gott nichts am Hut hatte. 

Das bedeutet nicht, dass ich mit dem Finger auf andere zeige – sondern ich möchte gern aufmerksam machen, dass gut gemeint nicht unbedingt gut gemacht bedeutet. Versalzenes Essen, spuckst Du schnell wieder aus. Und wenn Dich das Fernlicht eines entgegenkommenden Fahrzeugs blendet, kneifst Du die Augen zusammen und wendest Dich ab. Diese Situation kann sogar richtig gefährlich werden und im schlimmsten Fall mit dem Tod enden.


Ich behaupte die meisten Christen haben gute Absichten. Einige treiben aber unabsichtlich Menschen weg von Gott, als das sie sie für ihn gewinnen. Sorry für die Schubladen, die ich hier gleich anlegen werde. Normalerweise ist das nicht meine Art. Ich stopfe Dich in keine Schublade rein – versuche es zumindest. Schau einfach selbst ob und wo Du Dich wieder erkennst und wenn Du möchtest überdenke Dein Verhalten. Das fände ich toll. Auch ich nehme mich nicht raus und tappe sicherlich immer wieder in die "Falle" – umso wichtiger ist es vielleicht sich mal wieder grundlegende Gedanken zu machen.


Holz-Hammer-Christen 

Sie stehen mit großen Schildern auf denen fett mit Edding "Himmel oder Hölle" steht, in den Fußgängerzonen und brüllen womöglich noch irgendwas in ein Megafon, was keiner versteht und hören will. Ich zumindest möchte mich beim Einkaufsbummel nicht vollbrüllen lassen und mir Drohungen anhören alá: "Du kommst in die Hölle, wenn Du nicht sofort auf die Knie gehst, Deine Sünden bekennst und 3x das Vater Unser betest!" – das mag überspitzt sein, aber ich glaube Du weißt was ich meine.


Aufdringliche Christen 

Ich ging mal in eine Gemeinde, in der eine "Bratwurst-Missionierungs-Aktion" geplant und schließlich auch durchgezogen wurde. Läuft wie folgt: Wir bauen unseren Stand in der Fußgängerzone auf. Die Leute zahlen pro Wurst nur einen Euro, bekommen einen Gratis Kaffee und wir erzählen ihnen im Gegenzug von Gott. Verteilen Flyer usw.

Es mag Leute geben, die darauf stehen. Ich empfinde das als ziemlich aufdringlich, zumal man fast schon genötigt mit seiner Wurst am Stand zu bleiben und nicht davon zu laufen. Klar kann sich jeder entscheiden an den Bratwurstjüngern schnurstracks vorbei zu gehen, auch wenn das gar nicht mal so einfach ist. Denn die lieben Geschwister strömten in jegliche Richtungen aus und luden herzlich zu Bratwurst und Kaffee ein. 

Leid tat mir auch der Bratwurstverkäufer, der eine Ecke weiterstand und seine Wurst zum üblichen Preis für 3,50€ verkaufte und an diesem Tag sicherlich einige Einbußen machte.

Ohnehin stehe ich nicht sonderlich darauf ungefragt Flyer in die Hand gedrückt zu bekommen. Der landet zu 99% im Papierkorb. Von den Menschen, die mit Bibel bewaffnet von Haustür zu Haustür gehen (und das sind nicht immer nur Zeugen Jehovas) fange ich es gar nicht erst an. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich es ganz und gar nicht abkann mit fremden Menschen zwanghaft über meine Glaubensüberzeugungen zu sprechen. 


Grußkarten-Christen

Auf so ziemlich jeder Geburtstags- oder Weihnachtskarte prangt ein Bibelvers, untermalt mit einem Sonnenuntergangfoto. Dazu gibt es diverse Geschenkartikel mit Bibelversen: Schlüsselanhänger, Handtücher, Kalender, Schilder, Kugelschreiber, Modeschmuck, Taschen, ja sogar Kochlöffel … eben alles was der Werbemarkt so hergibt. Mir liegt es fern, all das schlecht zu reden – kann ja auch ganz nett sein. Nur, wenn ich sowas Leuten schenke, die Atheist, Muslim oder sonstwas sind  … ja. Hm. Sagen wir so: Es gibt sicherlich passender Geschenke. 


Emotionale Christen

Wie kann ein Mensch etwas glauben, was er offensichtlich nie durchdacht hat? Schade wenn Leute  nur nachplappern was sie seit Kindesbeinen an gepredigt bekommen. Irgendwann ist es dran sich selbst hinzusetzen, zu recherchieren, sich Gedanken zu machen, sich auch mal über andere Sichtweisen zu unterhalten …  Altgeglaubtes muss nicht falsch sein, doch wir sollten unser Glauben hin und wieder auf den Prüfstein stellen – ihn einem TÜV unterziehen und nicht nur "Halleluja" singen und zu allem "Ja" und "Amen" sagen, weil wir das ja "schon immer so gemacht" haben.

Wer das ablehnt und behauptet der Glaube sei rein emotional und nicht rational, der stößt mich eher ab. 

 

Moralisierende Christen

Mit denen hab ich echt zu kämpfen – denn sie machen mich sauer und ich werde traurig, weil sie viele Menschen verscheuchen … Ich bin immer wieder erstaunt wie selbstgerecht und arrogant so mancher daher kommt und meint die Wahrheit für sich gepachtet zu haben. Da wird die Menschheit strikt in Christen und Nicht-Christen eingeteilt. "Wir Christen wissen Bescheid, wir sind die Guten!" – spricht natürlich keiner aus, kommt aber so rüber. Auch das kann ich natürlich wieder nur aus meiner Warte sagen.

"Sperrt Eure Wertsachen weg! Rettet die Kinder! Schützt die Frauen! – da ist ein Heide!!" So oder ähnlich ist es leider auch immer wieder auf Facebook zu lesen. Was für eine Angst bestimmt nur diese Menschen … 
 

Scheinheilige Christen

Sei es nun der korrupte Politiker, der zu Wahlkampfzeiten mit seiner Kirchenverbundenheit wirbt (den könnte man auch U-Boot Christ nennen; taucht auf und ab, je nachdem was gerade passt) Der Rassist, der im Kirchenchor singt. Oder die Egoistin, die ihre Facebook Timeline mit Bibelzitaten und frommen Äußerungen zur Nächstenliebe voll pflastert  …. ja, ein leichter Würgereiz braut sich da bei mir zusammen. 
 


Achja, ein Spruch kommt mir gerade – den Du vielleicht kennst:


"Und wenn es nur einen erreicht und einer bekehrt sich, hat sich die Aktion gelohnt!"

Ist das wirklich so? Es ist toll, wenn ein Mensch für Gott begeistert wird – doch wenn die Aktion umso mehr Leute abschreckt und die sich denken: "Wenn das christlicher Glaube ist, dann braucht ihr nicht mit mir zu rechnen!" finde ich das eher bedenklich.

Wahrscheinlich gibt es auch einige, die die UnendlichGeliebt Chips blöd finden. Klar. Wir können eben immer nur aus besten Wissen und Gewissen handeln und mit Gott im Gespräch bleiben, wie wir Salz und Licht sein können. Ich glaube mit keiner Aktion erreicht man jeden – manchmal gibt es auch kein "richtig" oder "falsch". Und ganz oft braucht es auch keine "Aktionen", sondern Salz und Licht sollten wir ganz "automatisch" in unserem authentischen Leben mit Gott sein.

Ich bin dankbar viele Christen zu kennen, deren Salzgehalt in mir immer wieder neu den Durst weckt, mehr über diesen Jesus zu erfahren! 


Setz Dich nicht unter Druck. Wir haben alle unser Schwächen und unsere Stärken!
Doch unser Band sollte die Liebe zueinander sein!


In diesem Sinne sei fett gesegnet und lass Dich täglich neu betanken!

Deine Mandy

 

PS: Welche Christen schrecken Dich eher ab? Welche ermutigen und motivieren Dich?

Gerne darf darüber diskutiert werden. ;-)


© Foto: Mandy / gekreuzsiegt.de

Dieser Beitrag wurde am 8. August 2017 veröffentlicht.

Weil Gott Liebe ist …

Macht und Demut – zwei Eigenschaften die unterschiedlicher nicht sein könnten. Gott besitzt sie Beide.

Gott hat alle Macht der Welt. Er kann Wunder vollbringen. Tote auferwecken, Blinden gesunde Augen schenken und er kann Dir ne Currywurst frisch zubereitet mit feinster Currysauce auf den Schreibtisch legen … wie, dass ist Dir noch nicht passiert??   surprise  Dann mach Dir mal Gedanken drüber. Hahahaha … 


Zugleich ist Gott ein Diener, wie es keinen Ehrfürchtigeren gibt.

Weil Gott Liebe ist und Liebe verschenkt sich. 1. Johannes 4, 16
 

Füße waschen


In Philipper 2, 6-8 steht:

"Obwohl er Gott war, bestand er nicht auf seinen göttlichen Rechten. Er verzichtete auf alles; er nahm die niedrige Stellung eines Dieners an und wurde als Mensch geboren und als solcher erkannt. Er erniedrigte sich selbst und war gehorsam bis zum Tod, indem er wie ein Verbrecher am Kreuz starb."


Stell Dir vor Du hast die totale Macht, Du bist Gott! Du kannst tun und lassen was Du willst. Dann kommst Du als Mensch auf diese Erde, bist mitten unter uns, und stellst Dich mit uns auf eine Stufe.


Jesus ist die längste Karriereleiter aller Zeiten freiwillig (!) herab gestiegen und das aus Liebe!

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Dieser Beitrag wurde am 7. August 2017 veröffentlicht.