Archiv für das Jahr: 2017

FreitagsTALK mit Mimi: “Keine Angst vorm Burnout”

Die Aufzeichnung unseres RadioTalks vom 13. Oktober zum Thema:

"Keine Angst vorm Burnout."


Mimi ist eine aktive, lebensfrohe, optimistische und zielstrebige Frau – eine Freundin von mir, die ich nicht missen möchte! :-) So manches habe ich schon von ihr lernen können!  

In diesem Talk haben wir über ihren Burnout gesprochen. Sie erklärt uns, warum sie heute sagt: "Mein Burnout war das Beste was mir passiert ist."
 

 


Liebe Mimi, es war toll das DU mein Gast warst. :-) Schön, dass es Dich gibt und Du immer mehr zu dem Menschen wirst, den Gott im Sinn hat, wenn er an Dich denkt! Bleib dran!
 

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Wenn Du Fragen an Mimi hast, dann kannst Du sie gerne in den Kommentaren stellen. 


Vielen Dank fürs Zuhören! 

Mandy & Mimi

 

Dieser Beitrag wurde am 14. Oktober 2017 veröffentlicht.

Auszeit

Dieser Blogartikel wird ein sehr persönlicher Beitrag. Ich habe lange überlegt, ob ich ihn überhaupt schreiben soll und wenn ja, in welcher Ausführlichkeit. 

Machen wir es kurz: Ich leide immer wieder unter depressiven Episoden.

Jahrelang wussten das nur enge Freunde. Klar, wer posaunt das schon öffentlich durch die Gegend? Das ist weder nötig, noch sonderlich förderlich. Denn schnell wird man als "Psycho" abgestempelt … doch gerade diese Aussagen machen das ohnehin schon schwere und drückende Leben, noch viel schwerer.


Sehende sollten nicht vom Blindsein sprechen.

Depressionen rücken zwar immer mehr in die Öffentlichkeit und doch sind sie noch immer ein Tabu-Thema. Vielleicht geht man unter Gleichgesinnten offener damit um, wenn man denn erstmal welche gefunden hat. Nicht jeder Depressive liegt im Bett, guckt viel Fernsehen und kann sich zu nichts mehr aufraffen. 

Unvergessen, dass Paradebeispiel Robert Enke. Mit 32 Jahren nahm sich der Profi-Fußballer das Leben.  www.robert-enke-stiftung.de. Depression ist nicht gleich Depression. Es gibt viele unterschiedliche Ausprägungen.

Mein Blog ist und soll ein persönlicher Blog bleiben. Hier ist keine Organisation mit vielen Leuten am Start, sondern hier sitze ich an meinem Schreibtisch. Tag für Tag. Stunde für Stunde. Ich recherchiere und schreibe Blogbeiträge, tüftle am SeelenFutter, betreue die FB Page, beantworte Kommentare und Mails, plane unterschiedliche Aktionen … mache dies und jenes und dies und das, vieles ist für den Leser gar nicht offensichtlich. 
 

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Schreiben bedeutet mir viel. Das ist mein Ventil und es macht mir unglaubliche Freude Menschen damit zu ermutigen und sie auf ihren Weg zu Gott ein Stück weit zu begleiten. Ich liebe es Menschen zu dienen und Menschen zu lieben. Wenn man so will, ist das auch ein Stückweit Therapie für mich selbst. 

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Dieser Beitrag wurde am 9. Oktober 2017 veröffentlicht.

FreitagsTALK mit Stephanie: “Mein Leben mit Behinderung”

Die Aufzeichnung unseres Radio Talks vom 6. Oktober zum Thema:

"Vom Hals abwärts gelähmt … Mein Leben mit Behinderung!"


Stephanie wurde vor 25 Jahren an den Bandscheiben operiert. Leider gab es Komplikationen, seitdem ist sie ab Hüfte abwärts gelähmt. Durch einen Eingriff am Bauchdeckenkatheder vor 6 Jahren, folgte ein septischer Schock und Koma. Auf Grund dessen ist sie halsabwärts gelähmt.

Trotz dieser unfassbaren Schicksalsschläge, liebt sie ihr Leben und sagt: „Mein Glaube trägt mich!“. 
 
Darüber wollte ich mehr wissen. Wir hoffen den ein oder anderen Zuhörer mit unserem Gespräch ermutigt zu haben, auch mit Einschränkungen das Leben wertzuschätzen.
 
Übrigens, ja – das ist die Stephanie, die Du vielleicht bereits durch die „Treppenlift-Aktion“ kennst ;-) Damals haben viele gekreuzsiegt.de Blogleser gemeinsam einen Traum erfüllt: mehr Freiheit durch einen Treppenlift!
 
Wie es genau dazu kam, auch darüber haben wir gesprochen :-)
 

Hör doch einfach mal rein – Fragen kannst Du auch jetzt noch an Stephanie stellen und wir freuen uns natürlich auch über sonstiges Feedback :-)
 
 
Für alle Betroffenen oder Menschen, die mehr über Stoma's wissen möchten. Hier findest Du Stephanie's FB Gruppe:

 

Quatsch-Ecke der Stoma-Träger / -rinnen 

 

Ein Buch (in unterschiedlichen Ausführungen), dass in der Sendung erwähnt wurde: 

 

 
Ein super Geschenk für ältere Menschen, damit sie uns aus ihrem Leben berichten und wir etwas haben, dass "bleibt".

 

Danke fürs Zuhören! :-)

Mandy & Stephanie

 

Dieser Beitrag wurde am 5. Oktober 2017 veröffentlicht.

Warum Gott, warum können wir nicht alle eine Einheit sein??

Gestern zum "Tag der deutschen Einheit" dachte ich mal wieder drüber nach, wie bescheuert das doch ist, dass Christen nicht einfach alle eine große Einheit bilden. Mich macht das manchmal richtig wütend – das kann doch eigentlich (!) nicht so schwer sein??! 


In Galater 3, 28 HfA steht: 

"Jetzt ist es nicht mehr wichtig, ob ihr Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, Männer oder Frauen seid:
In Jesus Christus seid ihr alle eins." 


Ich wünsche mir eine tolerante Kirche, in der alle gleichwertig behandelt werden! Egal aus welchem Land und welcher Kultur jemand kommt, egal ob er Hilfsarbeiter, Pizzabäcker oder Professor ist, egal ob Mann oder Frau, egal ob arm oder reich, egal ob krank oder gesund, egal ob jung oder alt, egal ob hetero oder homo … es ist doch so egal! 

Einheit

Wann begreifen wir endlich, dass Gott uns so bunt und vielfältig geschaffen hat, damit wir uns durch diese Vielfalt bereichern und ergänzen können?? Eine Kirche sollte für jeden offen stehen, jeder sollte dort sein können wie er ist! 


Warum Gott, warum können wir nicht alle eine Einheit sein??

Warum schauen wir nicht auf Jesus??! Guck Dir mal seine Jünger an, vom einfachen Fischer bis zum Arzt – alles dabei. Die waren von ihren Persönlichkeiten total unterschiedlich und doch wollte Jesus sie alle in seinem Team haben. Der hat nicht gesagt: "Oh Lukas, also irgendwie passt Du doch nicht so zu uns." oder "Mein lieber Judas, Du stresst hier ziemlich rum …. such Dir mal lieber ne andere Clique."

Nix da. Er hat jeden angenommen und geliebt wie er war und das obwohl er von Beginn an wusste, was ihn später erwartete ….

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Dieser Beitrag wurde am 4. Oktober 2017 veröffentlicht.

Heute feiern wir …

… den "Tag der deutschen Einheit".

Wir erinnern uns an gewaltlosen Widerstand gegen ein übermächtiges System, der sich im Schoß der Kirche bilden konnte. Das Vorbild der Christen, auch in einem ihnen feindlich gesinnten kommunistischen Regime mutig für ihre Werte einzustehen war und ist Jesus. Auch er kam in eine feindlich gesinnte Welt und blieb seinen Werten kompromisslos treu – baute so eine Brücke zu Gott.
 

Hände reichen / Brücke


Für viele war dieser mutige Weg nicht kostenlos – aber den Preis wert!

Nur wer Waffen, Ängste und Vorurteile ablegt, kann versöhnend die Hände reichen. Wo wir es schaffen, das zu leben, können auch wir Brücken bauen und Grenzen überwinden. Friedlich!  


Also lass uns heute feiern!      


Deine Mandy  

 


Das war das SeelenFutter von heute mal online. Gibt es sonst nur per Mail.

Falls Du mehr wissen möchtest, schau doch mal hier: 

www.gekreuzsiegt.de/seelen-futter

Dieser Beitrag wurde am 3. Oktober 2017 veröffentlicht.

gekreuzsiegt TALK mit Nicole: Überleben nach Suizid

Die Aufzeichnung unseres Radio Talks auf Facebook vom 29. September 2017 zum Thema:


"Überleben nach Suizid. 
Wie man weiterlebt, wenn der Partner den Freitod wählt."


Sie berichtet vom Suizid ihres Mannes Markus (✝ 2016) und erzählt wie es ihr und ihrer vierjährigen Tochter ca. 1 Jahr danach geht. Warum sie um ihr Zuhause kämpft und wie sich ihr Leben und auch ihr Glaube seitdem verändert hat …

Ich bin sehr froh, dass die Technik diesmal wunderbar funktionierte und dankbar für unser Gespräch! Wir hoffen damit so manchen Menschen erreicht und ermutigt zu haben, selbst in schweren Zeiten und dunklen Stunden die Hoffnung nicht zu verlieren.

Mein großer Dank und Respekt geht an Nicole! Du bist eine tolle Frau. Eine starke Frau, die sich vielleicht nicht immer so fühlt, aber selbst in schwierigsten Zeiten gute Prioritäten setzt, auf ihre Lütte und sich achtet und trotz aller Schwierigkeiten über ihren eigenen Tellerrand hinaus blicken kann.


Danke für deine liebevolle Offenheit! Es ist schon Dich zu kennen.
 

 

Suizidgedanken? Hol Dir Hilfe!

www.telefonseelsorge.de 


Kostenlos – anonym – 24 Stunden täglich:

0800-1110111 oder 0800-1110222
 

*** Dein Anruf erscheint weder auf Deiner Telefonrechnung, noch im Einzelverbindungsnachweis. ***


Hilfe für Suizidtrauernde: www.agus-selbsthilfe.de


Hier findest Du Nicole's Blogwww.green-woman.de

Du möchtest Nicole und ihre kleine Lütte Locke unterstützen? www.green-woman.de/green-woman-helfen

Verfolge ihre FB Seite: www.facebook.com/LuetteLockesLandhuus



Wir bedanken uns bei allen Zuhörern. Danke für Eure liebevollen Kommentare!


Mandy & Nicole

PS: Wer unserem Gespräch gelauscht hat, besonders am Ende, wird sich bestimmt über diese Fotos vom nächsten Morgen freuen :-)
 

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Dieser Beitrag wurde am 30. September 2017 veröffentlicht.

Wenn Gott für mich wäre …

"Wenn Gott für uns ist, wer kann dann gegen uns sein?" - Römer 8, 31 


Ernsthaft?? Zählen wir doch mal auf, wen bzw. was es da alles gibt! 

Da hätten wir den Freund oder die Freundin, die uns gerade den Laufpass gegeben hat. Ach, mit Laufen ist gerade nicht – Fuß kaputt, höllische Schmerzen = scheiß Wurzel. Ja, ich weiß Wortspielerei … aber es ist doch so! Wenn das Versprechen: "… bis der Tod uns scheidet" mutiert zu: "… bis der Stempel auf dem Scheidungsantrag uns scheidet". Wenn Freundschaften zerbrechen. Wenn von uns geliebte Menschen gewaltsam aus dem Leben gerissen werden. Wenn der beschissene Krebs oder andere grausame Krankheiten uns zerfressen. Wenn wir unsere Arbeitsstelle, die Wohnung oder das Haus verlieren. Der Geldautomat nichts mehr ausspukt und noch nicht mal der Bettpfosten Rücksicht auf uns nimmt … oder die Laterne beim einparken … oder ….
 

Am Besten kommt all das aufgezählte noch schön kompakt innerhalb kurzer Zeit wie eine Lawine in unser Leben geknallt! Keine Chance dem zu entkommen! 
 

kotzen


Und dann heißt es: "Wenn Gott für uns ist, wer kann dann gegen uns sein?" – Römer 8, 31 

Geht's noch?? Wieviel Hohn verträgt der Mensch? Und wann verliert er eigentlich die Hoffung, dass aus seinem Leben doch wieder ne richtig schöne Sache wird?

Wir sollten doch jeden Tag genießen, oder nicht?? Das Gute sehen, sich an den Blumen freuen …. blablabla … all diese Positiv-Denken-Sprüche eben, die angeblich unser Glück ausmachen. Wie soll das denn bitte funktionieren?? An Blumen freuen??? Man wäre ja froh, wenn wenigstens wieder Gras wachsen würde, geschweige denn Blumen oder gar Nutzpflanzen.

Apropro Gras: Vielleicht kann man sich das Leben manchmal nur noch schön kiffen?! Wenn ja, dann soll bitte nur Gras wachsen! Viel Gras! Vielleicht ist ja Marihuana gemeint mit: "Und wenn ich durchs finstere Tal wandle …. er weidet mich auf grünen Auen." (Psalm 23) … okay, ich schweife ab.


Wenn Gott für mich wären, dann … 

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Dieser Beitrag wurde am 28. September 2017 veröffentlicht.