Weil Gott Liebe ist …

Macht und Demut – zwei Eigenschaften die unterschiedlicher nicht sein könnten. Gott besitzt sie Beide.

Gott hat alle Macht der Welt. Er kann Wunder vollbringen. Tote auferwecken, Blinden gesunde Augen schenken und er kann Dir ne Currywurst frisch zubereitet mit feinster Currysauce auf den Schreibtisch legen … wie, dass ist Dir noch nicht passiert??   surprise  Dann mach Dir mal Gedanken drüber. Hahahaha … 


Zugleich ist Gott ein Diener, wie es keinen Ehrfürchtigeren gibt.

Weil Gott Liebe ist und Liebe verschenkt sich. 1. Johannes 4, 16
 

Füße waschen


In Philipper 2, 6-8 steht:

"Obwohl er Gott war, bestand er nicht auf seinen göttlichen Rechten. Er verzichtete auf alles; er nahm die niedrige Stellung eines Dieners an und wurde als Mensch geboren und als solcher erkannt. Er erniedrigte sich selbst und war gehorsam bis zum Tod, indem er wie ein Verbrecher am Kreuz starb."


Stell Dir vor Du hast die totale Macht, Du bist Gott! Du kannst tun und lassen was Du willst. Dann kommst Du als Mensch auf diese Erde, bist mitten unter uns, und stellst Dich mit uns auf eine Stufe.


Jesus ist die längste Karriereleiter aller Zeiten freiwillig (!) herab gestiegen und das aus Liebe!

Gestern habe ich einen Film gesehen, der zeigt wie bösartig Menschen sein können. Wie sie Kriege anzetteln und damit in Kauf nehmen das Tausende unschuldige Menschen sterben. Darunter viele Kinder. Warum?? Welches Recht nehmen wir uns raus, so etwas Grausames zu tun? Und was ist das für ein Gott, der sich so klein macht und damit unglaubliche Größe zeigt?!

Er wusste längst bevor wir es nur ahnten, was die Menschen mit ihm anstellen werden … Sie foltern ihn, nagelten ihn an ein Kreuz und ließen ihn brutal verrecken, während sie zynische Witze über ihn machten und die Menge jubelte. Wenn man Jesus Leben verfilmt – ohne Weichspüler – geht das nicht ohne FSK 18.


Erinnerst Du Dich an die Szene, in der Jesus die Füße seiner Jünger wäscht? Er wäscht ihnen den Dreck ab. Und weißt Du was er dann tut? Er sagt zu ihnen:

"Ich habe euch ein Beispiel gegeben, dem ihr folgen sollt. Tut, was ich für euch getan habe." – Johannes 13, 15 


Ich bin überzeugt, dass diese Worte auch heute noch zählen. Klar beten wir zu Gott, sind ihm dankbar, dass er uns dient – doch wir sollten genauso dankbar sein, dass er uns ebenfalls einlädt Diener zu sein! Also, auf geht's: werde zum Fusswäscher!  ;-)


Denn wahres Glück und Erfüllung bekommt der, der sich in Liebe verschenkt!

Mach Dir nicht zuerst Stress und Sorgen um Dich selbst und lebe nicht nach der dem Motto: "Hauptsache mit geht's gut!" – sondern schau zuerst auf andere Menschen! Das heißt nicht, dass Du Dich vernachlässigen sollst. Doch es macht einen Unterschied, ob Du Dich oder andere vorn anstellst. 

Lass Dich von Gottes Liebe motivieren anderen "die Füße zu waschen". Christsein zum Nulltarif? Christsein, dass nichts kostet? Klar, kannst Du haben. Du kannst an Jesus glauben und Sonntags zur Kirche dackeln. Fertig. Doch ist dieser Glaube wirklich das was Du willst? Willst Du nicht mehr? Willst Du nicht erleben, wie Gott Menschen begeistert? Wie Gott wirkt? Ich erlebe es so: je mehr Einsatz ich zeige und je mehr Liebe ich anderen schenke, umso mehr erfahre ich Gott. Umso mehr Erfüllung gibt er mir. Umso mehr spüre ich seine unendliche Liebe. Umso stärker fühle ich mich. 

Ja, es gab auch bei mir Enttäuschungen und die wird es auch wieder geben. Ich habe gerade angefangen aufzuschreiben, wer mich wo, wann und wie enttäuscht hat. Aber ich habe es gelöscht. Denn was bringt mir das? Und was bringt es Dir? Wenn es mir möglich ist, helfe ich von Herzen gern. Ich habe kein Helfersyndrom, kann mich meist gut abgrenzen und versuche auf mein Herz zu hören. 


Mal nen Schwank zu Rockstar Madonna. Ich schätze sie ist eine Frau, die sehr darauf bedacht ist, sich selbst zufrieden zu stellen. Sie sagt aber gleichzeitig, dass sie niemanden kennt, der glücklich sei. Und einen großen Wunsch hat sie:

"Ich möchte wie Ghandi sein und wie Martin Luther King und John Lennon. Aber ich möchte am Leben bleiben."


Mutter Teresa verschrieb ihr ganzes Leben ihrem Dienst für Gott und andere Menschen und fühlte sich unglaublich erfüllt – ihre Biografie kann ich dir nur empfehlen.

Ihr "Geheimnis": "Wir können keine großen Dinge vollbringen – nur kleine, aber die mit großer Liebe."


Ja, da hat sie Recht. Auch der kleine Zeh möchte gewaschen werden :-)


Ich wünsche Dir liebe/r Blogleser/in, dass Du Deinem Herzen folgst und mit Gottes Liebe und Stärke anderen Menschen dienen kannst. Und dass Dich dieser Dienst am Menschen unglaublich reich macht – dass Dich dieser Reichtum am Leben hält! Denn es gibt ein Leben vor dem Tod! Verpasse es nicht  ;-) 


Sei glücklich! Es ist gar nicht so schwer … und das sage ich aus vollster Überzeugung, trotz aller Tiefschläge in meinem Leben.

 

Gott segne Dich fett!

Deine Mandy 


© Foto: Mandy / gekreuzsiegt.de

 


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Dieser Beitrag wurde am 7. August 2017 veröffentlicht.

17 Gedanken zu „Weil Gott Liebe ist …

  1. Klaus

    … Was wir für den anderen tun, kann auch etwas ganz einfaches sein, ein kleiner Dienst, und dann spüren wir später mal “Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan”, daß dieser Bruder das gleiche bereit ist für uns zu tun … :-)

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  2. Elisabeth

    Ok. Was heisst Fußwäscher werden ganz praktisch für dich Mandy? :)

    Wie du ja sagtst. Es hat mit Dreck abwaschen zu tun… hmm kann also nicht “nur” was mit gutes tun zu tun haben oder? Hmm

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    1. GekreuzSiegt.de

      Jemanden den “Dreck abzuwaschen” schließt Gutes tun nicht aus.

      Für mich heißt das; dem anderem bei Problemen helfen, zuhören, Rat geben, ihn zu etwas motivieren – was ihm schwer fällt, mit anpacken.

      Praktisches Beispiel: helfen die Wohnung zu putzen, nachdem er ausgezogen ist … wer hat darauf schon Bock? :P Gemacht werden, muss es trotzdem.

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      1. Conny

        Ich rieche den Dreck,
        ich atme tief ein
        – und dann bin ich mir sicher,
        wieder zuhause zu sein!

        Passt ja hervorragend…! ;)

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    1. Jessica

      Hallo Liebe Mandy,
      dem möchte ich mich gerne anschliessen. Wie schön wieder von dir zu lesen und ich wünsche mir sehr für dich, dass du eine erholsame Zeit gehabt haben mögest.
      Ich empfinde es selbst als Geschenk, Anderen unterstützend zur Seite zu stehen. Genau genommen profitieren wir doch alle davon, gute Energie in die Welt auszusenden, ist sie doch Nahrung für unsere Seelen und Planeten.
      Und der Wohnungsputz beim Auszug, kann mit entsprechender Musik ja auch zu einem Event werden. Da wird der Schrubber doch schon mal schnell zur Gitarre, Mikrofon, oder Tanzpartner/in.
      Lieben Gruss und auf viele Gute Energie Jessica

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    2. Mandy Artikelautor

      Danke Bithya.

      Ja, die Auszeit war erholsam und war schön viele tolle Leute zu treffen – für die sonst zu wenig Zeit ist :-) Das tankt auf. 

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  3. Antje Päschel

    Hm. Ich habe ein komplett anderes Verständnis zum Thema Fußwaschung:

    Gott gibt damit ein Beispiel, dass er Sünde nicht mehr zurechnet. Wer getauft ist, bedarf nur noch der Fußwaschung, um daran zu erinnern, dass Buße und Erlösung stattgefunden haben. Für die Verfehlungen danach gewährt Jesus mit einem kleinen Ritual diese Vergebung und demütigt sich sogar unter den, der schuldig wurde…

    Was, wenn das nun ein Aufruf ist, zu Vergebung und Versöhnung. Dazu, nicht auf Genugtuung, Strafe oder sein Recht zu pochen, damit wir untereinander wirklich heile Beziehungen leben…

    Mit dienen hat das eher weniger zu tun, denke ich. Dienen ist richtig! Aber dieses Ritual geht viel tiefer…

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  4. D

    Hallo Antje und alle anderen,

    ja, ich denke auch dass Gott/Jesus damit ein Beispiel gibt/zeigt, dass er Sünde nicht mehr zurechnet. Wer getauft ist, bedarf nur noch der Fußwaschung, um daran zu erinnern, dass Buße und Erlösung stattgefunden haben. Für die Verfehlungen danach gewährt Jesus mit einem kleinen Ritual diese Vergebung und demütigt sich sogar unter den, der schuldig wurde……

    Und doch denke ich, wie Mandy es hier meint, gehört genauso dazu. Jesus selbst hat gesagt, dass er nicht gekommen ist um bedient zu werden, sondern um zu dienen …… und das wir seinem Beispiel folgen.
    Wir neigen doch mehr oder weniger alle dazu, zunächst mal an uns selber zu denken ….. oder auch dazu anderen den Kopf zu waschen. Aber dem anderen gnädig zu begegnen geht in manchen Situationen unter. Gehen wir immer wohlwollend mit unseren Mitmenschen, …… wohlwollend mit der Person, egal welche, um?

    Jakobus 4, 17
    Denn wer da weiß Gutes zu tun, und tut’s nicht, dem ist’s Sünde.

    Tue ich in diesem Zusammenhang meine Pflicht …… oder mit wohlwollen dem anderen gegenüber.

    Noch mal zu Füße waschen. Die Adventisten praktizieren das vor der Abendmahlsfeier. Und da ich ab und an dahin gehe, habe ich mir auch Gedanken gemacht, wie geht es mir damit, wenn ich da mal zur Mahlfeier hingegehe …… somit eben auch zum Füße waschen. Mir selbst die Füße waschen lassen ginge ja …… ich finde ich hab echt schöne Füße. Aber wie geht es mir, wenn ich dann dran bin dem anderen die Füße zu waschen. Ist der mir Sympatisch? Oder ist das jemand, dem ich eh schon eher aus dem Wege gehe, weil er mir nicht liegt, mir schon mal komische gekommen ist? Ha, wie sieht es denn da nu mit meiner Demut aus, mit der Gnade die ich zwar für mich in Anspruch nehme …..

    @ Mandy, wenn de mal nicht dran kommst und keinen hast, der Dir die Füße wäscht, kommst zu mir, gell. :-))))

    Und wenn das hier jemand liest, der denkt, er möchte es doch gern mal drauf ankommen lassen …… der/die darf auch gerne kommen. :-))))

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  5. Freddy

    Leider musste ich in meinem Leben feststellen, dass Gott eben leider nicht liebe ist. Gott spielte immer eine Rolle bei mir. Keine Ahnung was ich falsch mache und andere richtig. Hat nicht Einstein mal gesagt Gott würfelt nicht. Dann muss er ja ganz gezielt den einen lieben und fördern und den anderen nicht. Keinen Plan Bibel lesen, in Kirchen gehen, anderen helfen, spenden und beten. Hat all die Erfahrungen nicht besser gemacht. Eher umgekehrt, weil bei all dem was andere an wahnsinns erfahrungen mit Gott schreiben bleibt bei mir immer aus. Da fühlt man sich alles andere als Wertvoll. Klar hat man auch seine Fehler. Macht nicht alles richtig. Habe auch versucht mal Gott alles was ich meine was ich falsch gemacht hab zu “beichten”. Aber auch falsch. Das man Fehler macht, den zugibt und einem verziehen wird passiert wohl nur so ausergewöhnlichen Menschen wie Dir, Mandy. Darf man sich eben weiter als Außenseiter fühlen irgendwie gewöhnt man sich auch daran. Ich hab da irgendwie keine Hoffnung mehr, Gott mal anders zu erleben. Also ehrlich liebe hab ich bei Gott noch nie gefunden, nie erlebt. Also entweder ist das alles nicht wahr und man hätte schöneres erleben können ohne das man daran geglaubt hat, also das einen diese ewige Hoffnung auf einen Gott eher lähmt. Oder aber Gott existiert, aber dann kann er wohl manche doch nicht leiden.

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