Familie

Ich wurde von meiner Mum abgelehnt, Du auch?

Ich glaube Ablehnung ist etwas ganz Schlimmes.

Ich wurde abgelehnt von meinen Eltern. Ich war ein Baby, was ein "Unfall" war – nicht erwünscht. Ich kam mit Entzugserscheinungen viel zu früh zur Welt, weil meine Mum in der Schwangerschaft getrunken hat.

Ich verbrachte meine ersten Wochen auf dieser Welt im Brutkasten. Meine Mutter besuchte mich erst Wochen später zum ersten Mal.

Meine frühe Kindheit verlief ganz okay. Doch mit Beginn meiner Schulzeit endete meine Kindheit.
Ich bekam Schläge, wenn ich keine guten Noten mit nach Hause brachte. Um "erwachsen" zu werden, bekam ich mit etwa zehn Jahren einen eigenen Kühlschrank hingesetzt, verdiente mein Geld mit Zeitung austragen, ging für mich einkaufen, kochte mehr oder weniger nur für mich und mußte meine Wäsche selbst waschen.


Ich stand früh auf eigenen Beinen, zu früh. Ich fing an mit Alk und Drogen und haute von daheim ab. Ich fühlte mich abgelehnt. Verstoßen, Ungeliebt.

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Wie ehre ich meine Eltern?

In 5. Mose, Kapitel 5, Vers 16 steht:

"Ehre deinen Vater und deine Mutter, dann wird es dir gut gehen und du wirst lange leben."

 

Zu dem Thema Kinder und Eltern habe ich im 1. Mose 2, 24 noch was gelesen:

"Ein Mann wird Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und die beiden werden ein Fleisch sein." 

 

Ich soll sie verlassen und doch ehren? Das klingt im ersten Moment widersprüchlich. Aber ich denke "verlassen" heißt nicht "Auf  Nimmerwiedersehen" und fort, sondern das man die Bindung zueinander löst.

Da steht auch, dass der "Mann" seine Eltern verlassen wird. Ich habe gelesen, dass es früher üblich war, dass die Frau ihre Eltern verlassen hat, um zur Familie ihres Mannes zu ziehen. Der wiederum mußte sich dennoch emotional von seinen Eltern lösen. Du musst Dir vorstellen, dass damals ganze Großfamilien unter einem Dach lebten. Also Tanten, Onkels, Großeltern, Neffen, Nichten usw. und meistens hatten die Menschen auch viel mehr Kinder als eins oder zwei.

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Wenn aus Kindern Krüppel werden…

Wenn die Eltern eines Kindes nicht fähig sind ihr Kind "gut" zu erziehen, dann fragt sich das Kind wohl in den seltensten Fällen: "Was stimmt nicht in meiner Umgebung?", sondern vielmehr: "Was stimmt nicht mit mir?"

Und dann wächst das Kind mit dem Gefühl auf, fehlerhaft und gestört zu sein. Es gibt sich die Schuld, auch dann noch, wenn es selbst erwachsen geworden ist.

Der starke Einfluss dieser familiären Prägung kann sich ein Leben lang fortsetzen. Es brennt sich regelrecht in die Seele ein. Das ist brutal. Diese Menschen haben noch immer Angst und belügen sich selbst und andere: "Ach, das war doch gar nicht so schlimm. Vielen Menschen ergeht es viel, viel schlimmer."


Wenn Du Dich gerade wieder erkennst, dann hat Dich Deine Kindheit in gewisser Weise zum Krüppel gemacht. Das ist so als hättest Du ein Bein verloren. Deine Vergangenheit behindert Dich. An Deinem Leben, in der Erziehung Deiner Kinder, in Deiner Ehe, in Freundschaften oder anderen Beziehungen.


Aber weißt Du Gottes Gnade ist so mega mäßig. Der kann Dir Dein verlorenes Bein zurückgeben. Du hinkst dann vielleicht noch etwas, aber Du bist kein Krüppel mehr. Du bist frei!

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Wie dich deine Familie prägt…

Unsere Familie, besonders unsere Eltern prägen uns, sowohl positiv als auch negativ. Das ist wie ein Rucksack, den jeder auf den Rücken bekommt… für die Mission "Leben".

Für die einen ist er leicht, für die anderen ziemlich schwer. Die schleppen sich ab und manche haben sich auch schon an das schwere Extragewicht gewöhnt und können sich einen leichten Rucksack gar nicht mehr vorstellen.


Ich glaube dieser familiäre Einfluss ist viel größer und mächtiger als wir denken und bei vielen bestimmt er das Leben.

Ich denke gerade an Lasten wie Alkoholismus,  Drogen, Missbrauch, Gewalt, Eheprobleme, ständig wechselnde Partner usw.  Ganz oft überträgt sich dieser Mist von einer Generation auf die Nächste. Einige Wissenschaftler sind der Meinung, dass sei Veranlagung (also in der DNA) oder ein Ergebnis der Erziehung (also unsere Umgebung) oder ein Ergebnis aus Beidem. Jedenfalls gibt uns die Bibel keine Antwort auf diese Frage. Aber sie sagt aus, dass es diese "Generationenübertragung"  tatsächlich gibt:

"Wer mich verachtet, den werde ich bestrafen. Sogar seine Kinder, Enkel und Urenkel werden die Folgen spüren! Doch denen, die mich lieben und sich an meine Gebote halten, bin ich gnädig. Über Tausende von Generationen werden auch ihre Nachkommen meine Liebe erfahren."
2. Mose 20, 4-6

 

Da steht nicht das Gott den Nachwuchs bestraft, vielmehr tun das die Menschen selbst. Ich denke, dass Sünde (also diese schweren Lasten) nicht ohne Konsequenzen bleibt. Gewalt oder Missbrauch z.B. sind ein extremer Eingriff in eine Seele. Kein Wunder, dass diese Menschen "gezeichnet" sind, Narben davon tragen.

Der David z.b. verknallt sich in die Frau von Uria. Also bringt er seinen Konkurrenten kurzerhand um die Ecke und heiratet seine Frau. Gottes Kommentar dazu:
 

"Von mir hast du dich abgewandt und Uria die Frau weggenommen. Darum sollen von nun an in jeder Generation einige deiner Nachkommen einen grausamen Tod erleiden."
2. Samuel 12, 10

Der eigene Vater ein Mörder! Für mich eine schrecklich brutale Vorstellung. Wenn du in der Bibel nach liest, dann wirst du feststellen, dass es in den Generationen nach David ziemlich viel Stress gab. Spannungen, Geschwisterrivalität, Streit usw.

Sterben kann man nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Ich glaube je mehr man versucht seine Familie und all den negativen Scheiß den man erlebt hat, zu verdrängen, umso mehr beherrscht sie einen auch.

Flucht kannste vergessen! Nur die Wahrheit kann dich frei machen! Diesen Beitrag weiterlesen »

Über den Umgang mit den schwierigen Verwandten….

Es ist Weihnachten und für viele die Zeit für das traditionelle Familientreffen mit Essen und allem Pipapo.

Vielleicht gehörst Du ja zu denen, die das echt nervig finden und eigentlich überhaupt keinen Bock drauf haben?! :-x

Sind wir doch mal ehrlich…. in jeder Familie gibt es einen, der nen “Schuss weg hat”
(wenn es bei Dir keinen gibt, sollte Dir das zu denken geben….)

Ob es nun der Bruder ist, der immer alles besser weiß. Tante Gertrud die eigentlich nie die Klappe hält oder der Onkel Gustav, der einen direkt ignoriert und dazu beim Essen ausgiebig schmatzt.
Die arrogante Schwägerin oder die eigene Mutter, die sich für alles andere mehr zu interessieren scheint, außer für dich.

Freunde kann man sich aussuchen, die “lieben” Verwandten eben nicht

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Wenn die Vergangenheit zur Herausforderung wird

In den letzten Tagen erzählte ich einiges aus meiner Vergangenheit.

Heute habe ich mir darüber Gedanken gemacht, wie ich mit dem was hinter mir liegt umgehe.

Heute, wo ich Christ und mit Gott am Start bin.

Dabei bin ich auf ne hammerharte Stelle in der Bibel gestossen:

“Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist es nicht wert, zu mir zu gehören; und wer seinen Sohn oder seine Tochter mehr liebt als mich, der ist es nicht wert, zu mir zu gehören.”

Matthäus 10, 33

Wie bitte ist das denn zu verstehen?

Ich hab mit Gott drüber gesprochen, mit “BIG Daddy” wie ich ihn oft nenne. Weißt du was er sagte? Ich glaube er sagte sowas wie:

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