Probleme
Geistlicher Missbrauch – Wie komm ich da raus?
Vorgestern schrieb über geistlichen Missbrauch und was das überhaupt ist:
Heute nun möchte ich mich damit beschäftigen, was man dagegen tun kann.
Vornweg möchte ich nochmal erwähnen, dass ich selbst nie geistlichen Missbrauch erlebt habe und denke, dass mir so auch wichtige Punkte gar nicht klar sind. Wenn Dir etwas auffällt, dann fühl Dich frei mich zu berichten bzw. zu ergänzen.
Ich kann in diesem Artikel auch nur im groben zusammenfassen, wie so ein "Ausstieg" aussehen kann – wenn Du betroffen bist, dann informiere Dich bitte weiter z.B. in den Büchern oder Links, die ich Dir am weiter unten empfehle.
Geistlichen Missbrauch erkennen
Ich denke wichtig ist es den Missbrauch überhaupt erstmal als solchen zu erkennen und dann zu überlegen was zu tun ist. Oftmals stecken Menschen tief drin in diesem System, bis sie erkennen das "etwas nicht stimmt."
Ich rate Dir, Dir jemanden zu suchen dem Du vertraust. Damit er das alles auch verstehen kann, ist es wichtig, dass er Christ ist – denn sonst fehlt ihm einfach der nötige Ein- und Durchblick.
Sprich mit ihm über das, was Du erlebst und betet gemeinsam.
Es ist krass etwas als "geistlichen Missbrauch" zu bezeichnen, da solltest Du wirklich vorsichtig sein, um keinen Missbrauch mit diesem Begriff zu treiben:
"Prüft in allem, was ihr tut, ob es Gott gefällt. Lasst euch auf keine finsteren Machenschaften ein, die keine gute Frucht hervorbringen; im Gegenteil: helft sie aufzudecken."
Es geht nicht darum eine Gemeinde zu erschaffen, die so tickt und funktioniert wie man das selbst gerne hätte. Es geht darum in einer Gemeindschaft zu leben, die so zusammenarbeitet wie sich das Gott vorstellt.
Mein Artikel, was Missbrauch überhaupt ist oder die Übersicht auf geistlicher-missbrauch.ch kann helfen, zu prüfen ob etwas missbräuchlich ist oder eben nicht.
Geistlicher Missbrauch – Was ist das?
Teil 1

Immer mal wieder erzählen mir Menschen was vom "geistlichen Missbrauch" – das ist ein schweres Thema.
Doch gerade, weil es häufiger der Fall ist, dass es Menschen betrifft, möchte ich darüber schreiben. Ich habe mich damit befasst und mit Gott darüber gesprochen.
Ich selbst habe nie geistlichen Missbrauch erlebt und ich denke, dass mir deshalb auch einige Aspekte völlig unbekannt sind. Außerdem hab ich die Wahrheit nicht mit Löffeln gefressen und liege mit Sicherheit auch mal daneben.
Ich bitte Dich, mich zu unterstützen, in dem Du mich berichtigst bzw. bedeutende Sachen ergänzt, wenn Dir etwas auffällt.
Heute möchte ich erstmal darüber schreiben, was denn überhaupt geistlicher Missbrauch ist – im nächsten Blogartikel geht es dann darum, wie man sich daraus befreien kann. Bitte beachte das auch in deinem Kommentar.
Lena – 11 Jahre – vergewaltigt und ermordet… WARUM?
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Lena – 11 Jahre – sie ist tot. Vergewaltigt und ermordet in einem Parkhaus in Deutschland.
Wider starb ein Kind – unschuldig. Der Täter ist gerade mal 18 Jahre alt. Mein Mitgefühl gilt vorallem den Eltern des Mädchens und auch den Eltern des Täters.
Und wie nach jedem grausamen Verbrechen lese ich die Fragen…
- Wer ist schuld an diesem brutalen Verbrechen?
- Der Täter?
- Die Ballerspiele?
- Der Staat?
- Oder ist es doch Gott, denn er hat es nicht verhindert?
Es gibt im Leben viele solcher Fragen:
- Warum habe ich diese Krankheit bekommen?
- Warum habe ich nach 35 Jahren guter Arbeit meinen Job verloren?
- Warum hat Gott zugelassen, dass unser Haus abbrennt?
- Warum verlässt mich meine Frau?
Warum? Warum? Warum?
Die Antwort ist einfach: ich weiß es nicht. Keiner von uns weiß das.
Facebook führt Selbstmord-Warnsystem ein

Facebook arbeitet seit kurzem mit der TelefonSeelsorge der katholischen und evangelischen Kirchen zusammen, dass kannst Du auf meedia.de lesen:
Über ein Formular können Nutzer melden, wenn sie Postings mit Selbstmord-Bezug finden. Allerdings sind die Formulierungen auf dem Formular etwas unglücklich gewählt. Dort heißt es wörtlich:
"Falls du eine direkte Selbstmorddrohung auf Facebook siehst, informiere bitte umgehend die Strafverfolgungsbehörden oder eine Selbstmordhotline."
Damit werden Selbstmordgedanken in die Nähe einer Straftat gerückt, was wahrscheinlich nicht im Sinne der Sache ist.
Im Formular finden sich Felder, in denen man den Namen der Person eintragen kann, die Adresse des Facebook-Profils und bei Bedarf weitere Infos. Nutzt man das von Facebook bereitgestellte Formular, wird der Nutzer, der Selbstmord-Gedanken geäußert hat, kontaktiert und aufgefordert, ein Hilfsangebot in Anspruch zu nehmen. In Deutschland verweist Facebook an die TelefonSeelsorge und die “Nummer gegen Kummer”, die vom Deutschen Kinderschutzbund betrieben wird.
Abstossen statt absaufen…
Vor einigen Tagen hatte ich ein Problem mit dem Seelen-Futter Verteiler. Beim "rumschrauben" und testen ist mir dann ein Fehler unterlaufen. Aaaargh.
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Ich habe eine Testmail, die eigentlich nur für mich bestimmt war, versehentlich an die komplette Verteilerliste vom Seelen-Futter verschickt. Das heißt um die 980 Leute bekamen diese Testmail.
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Und da ich irgendwas rein schreiben musste als Text, sonst funktioniert die Testerei nicht … schrieb ich einfach "Hi wie gehts" - ich hätte genauso "lalala" reinschreiben können.
Was passierte dann? Eine e-mail Flut kam zurück.
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Die meisten Leuten waren verwundert, andere schrieben das es ihnen gut geht und wieder andere schrieben ganz viel… ganz viel Schlechtes. Sie schrieben mir von ihren Problemen, von ihren Zweifeln und das sie am Ende sind. Sie schütteten mir ihr ganzes Herz aus.
Ich glaube diese Menschen wünschen sich das ihnen jemand zuhört und sei es jemand Fremdes, den sie per e-mail ihr halbes Leben erzählen, bis zu ihrem aktuellen Tiefpunkt.
In einem Buch von Don Piper habe ich vor einiger Zeit folgenden Vergleich gelesen: Er sagt dass er einen Tiefpunkt im Leben mit dem Boden eines Schwimmbeckens vergleicht…
"Wenn Du den Boden des Schwimmbeckens erreicht hast, dann nutze diesen festen Untergrund, um dich abzustoßen und wieder nach oben zu schwimmen."
Was das Leben mit einer Brausetablette zu tun hat….

Brausepulver – jeder kennt das.
Man nimmt dieses kleine Tütchen und schüttet den Inhalt in ein Glas Wasser.
Und dann geht das Geblubber los, dass Zeug hat ne tolle Farbe und spritzt und sprudelt rum. Kinder finden das toll. Die tun sich das Pulver auch direkt in den Mund schütten, dann prickelt das auf der Zunge und es bildet sich Schaum im Mund.
Brausepulver schmeckt süß und frisch, wenn's gerade eben am Sprudeln war.
Doch was passiert, wenn man das Zeug im Glas einfach mal eine Weile stehen lässt?
Es wird fade und schmeckt nicht mehr. Irgendwie nur noch Zuckerwasser, was Durst macht und dazu noch ungesund ist.
Manchmal, da ist das Leben wie Brausepulver.
Voller Energie stürzt Du Dich in Deine Aufgaben, engagierst Dich oder genießt einfach das Leben. Du sprudelst voller Power und schäumst über vor Freude. Und dann baaaaamm… kommt was dazwischen:
- Deine Beziehung/Ehe geht kaputt …
- Jemand stirbt, der Dir nahe stand …
- Jemand enttäuscht Dich …
- Du wirst krank …
- Du verlierst Deinen Job … o.ä.
Und was bleibt? Diesen Beitrag weiterlesen »





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Wie motiviere ich mi... Vielen dank - Es gefällt mir sehr gut!
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