“Wo ist Gott in meinem Leid?”

Hey Gott. Jeden Tag, jede Stunde, jede Minute schreie ich zu Dir!! Hör mir doch mal zu! 

Wann habe ich endlich genug gelitten? Ich stehe mit einem Fuß bereits im Grab. Es sagen eh schon alle, dass es mit mir bald aus ist. Ich werde immer schwächer … ich kann nicht mehr! Hast Du mich aufgegeben wie einen Toten? Um die kümmerst Du Dich auch nicht mehr. Du hast mich in die totale Krise gestürzt, ich seh kein Licht mehr. 

Es fühlt sich an, als würde Deine Wut mich wie eine Dampfwalze überrollen. Ich liege am Boden und komme nicht mehr hoch. Meine Freunde hast du mir auch genommen, sie wenden sich alle von mir ab. Ich bin in meinem eigenen Leben gefangen und sehe keinen Ausweg mehr. Vor Schmerzen wird mir ganz schwarz vor Augen. Und jeden Tag schreie ich zu Dir!!  […] Warum hast Du mich verstoßen, Gott? Warum versteckst Du Dich vor mir? Solange ich denken kann, fühle ich mich gequält und denke ich sterbe bald. Immer wieder neue Problemen! Ich werde fast irre! Deine Wut macht mich kaputt! An allen Ecken und Kanten … irgendwo kommt der nächste Mist auf mich zu! Freunde habe ich schon lange nicht mehr, die Nachbarn wollen auch nichts von mir wissen. Mein einziger Begleiter ist die Dunkelheit … 
 

Verzweiflung


Keine Sorge, dieser Text stammt nicht von mir. Sondern direkt aus der Bibel. Psalm 88, mit meinen Worten wieder gegeben.


Ermutigend, nicht wahr? – Ok. Nicht wirklich!

Denn da stellt sich doch die Frage, warum hilft Gott diesem Menschen nicht – der so verzweifelt und hartnäckig zu Gott schreit? Oder schwimmt der Kerl so tief in seiner Badewanne voller Selbstmitleid, dass er Gottes helfende Hände gar nicht sieht / sehen will – weil er sich nicht bemüht über den Wannenrand zu gucken? Selbst schuld?

Fakt ist, dass die Bibel nichts zensiert. Obwohl wir natürlich viel lieber die schönen Stellen lesen! All die tollen Wunder alá Krankenheilung, Totenauferstehung, Brotvermehrung etc. Na klar, das ermutigt uns! 

Wer will schon am Sonntagmorgen mit Psalm 88 belästigt werden?

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Dieser Beitrag wurde am 16. November 2017 veröffentlicht.

2017: Weihnachten allein? Das muss nicht sein!

"Einsamkeit ist schwer." las ich mal auf einem Grabstein. Gerade dann, wenn in Geschäften, im Fernsehen oder wo auch immer von "Familienfest" die Rede ist, ist das ohne Familie ziemlich doof. Und ohne echte Freunde erst Recht. 
 

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Auch 2017 möchte ich Menschen hier "verkuppelt", die gemeinsam feiern. Vielleicht entstehen wie in vergangenen Jahren sogar Freundschaften daraus. Ich glaube, Jesus findet es stark, wenn niemand allein daheim sitzt, sondern wenn Menschen gemeinsam seinen Geburtstag feiern!
 

Sieh meine Seite als eine Art "Schwarzes Brett", wo sich Menschen gegenseitig finden können.
Du kannst hier Menschen zu Dir einladen oder jemanden zum gemeinsamen Feiern suchen.


Dazu liest die Kommentare unten durch und schaue, ob jemand aus Deiner Nähe kommt, wenn ja, schreibe ihm eine E-Mail. Wenn keiner aus Deine Nähe kommt, kommentiere einfach selbst. Bitte akzeptiere, dass ich niemanden über geeignete Angebote informieren werde. Schau bitte selbst nach!

Meine Aktion keine Partnerbörse! Jegliche "Kontaktanzeigen" alá: "Suche Frau, 30-45 Jahre, sportlich und treu …. " werde ich nicht veröffentlichen!

 

Hier etwas Feedback aus den letzten Jahren.


Kerstin (43): 

​"Ich habe im Internet nach Möglichkeiten gesucht mit anderen Weihnachten zu feiern. Dadurch bin ich auf deinen Blog gestoßen. Ich habe mich dann mit einer anderen Frau Kontakt aufgenommen. Wir schrieben eine Weile hin und her und telefonierten erstmal. Wir wollten uns erstmal "beschnuppern". Es passte :-) Getroffen haben wir uns dann am 1. Weihnachtestag und sind zusammen essen gegangen. Im Anschluss haben wir einen langen Spaziergang mit unseren Hunden gemacht. Seitdem haben wir Kontakt. Wir sehen uns nicht ganz so oft, da wir beruflich sehr eingespannt sind, aber planen schon unseres 2. Weihnachten zusammen zu feiern. Vielleicht findet sich über den Blog ja noch jemand, der dazu kommen möchte. Vielleicht fahren wir aber gemeinsam auch weiter weg und mieten uns eine Ferienwohnung. Danke für die Möglichkeit hier tolle Bekanntschaften schließen zu können. Man muss natürlich auch Glück haben und etwas Mut aufbringen, sich mit Fremden zu treffen. Aber bei mir hat es sich gelohnt!! :-)"

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Dieser Beitrag wurde am 15. November 2017 veröffentlicht.

2017: Schreibe einen Weihnachtsbrief!

Es sind noch einige Wochen bis Weihnachten. Doch ich möchte schon heute beginnen, Weihnachtsbriefadressen zu sammeln.


Um was geht's?

Weihnachten ist das "Fest der Familie" – doch leider auch eine Zeit, in der Einsamkeit besonders weh tut. Es gibt Menschen, die allein sind, wenig Anschluss haben und in all dem Trubel ungesehen untergehen. Das darf nicht sein! Deshalb habe ich vor einigen Jahren die Weihnachtsbriefaktion ins Leben gerufen. Es sind nur ein paar Zeilen, Worte … doch sie sollen helfen, den Menschen zu sagen, dass sie wertvoll sind! 

Jeder, der hier liest, kann mitmachen. Ob er einsam ist oder nicht; Zuwendung tut jedem gut! Also lasst uns unsere alten, kahlen Briefkästen gegenseitig mit Liebe füllen!
 

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Wie funktioniert das praktisch?


Wer mitmachen möchte, meldet sich mit dem unterem Formular bis spätestens: 

Freitag, den 15.12.2017 an.


Ich sammle alle Adressen und werde zusammen mit Inken (einer Freundin, die mich tatkräftig unterstützt) jedem Teilnehmer einen Briefpartner zuteilen. Du bekommst rechtzeitig eine Mail von mir oder von Inken. Dort steht die Postadresse drin, an die Du Deinen Brief schickst. Diese Person wird auch Dir schreiben – ihr schreibt euch gegenseitig. Bitte denke daran, dass wir keine weiteren Angaben machen können, außer die Adresse vermitteln. Wir kennen die meisten Personen nicht. Außerdem handelt es sich nicht immer um einsame Personen. Jeder kann sich anmelden! 

Deine Post-Adresse (inkl. E-Mail Adresse für evtl. Fragen) werden nur ich, Inken und Dein Briefpartner erfahren, sonst keiner! Ich werde sie auch nicht an Werbefirmen verscheuern.

Melde Dich bitte nur SELBST an!

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Dieser Beitrag wurde am 14. November 2017 veröffentlicht.

“Bete aufrichtig, vertraue – dann heilt Dich Gott!” – Echt?

Kennst Du folgende Aussage?

 "Jesus hat uns von Krankheit und Leid befreit! Wir müssen sie nicht ertragen, wir können dagegen beten!"

Hast Du Dich daraufhin schon gefragt warum dann viele Menschen (inkl. Christen) trotzdem krank sind und furchtbares Leid (zB. Missbrauch) erleben?

Ich habe darauf bis heute keine Antwort bekommen. Da werden sie ganz still, die Menschen die scheinbar am lautesten beten. Kann es sein, dass ihr Konstrukt der heilen Welt mit diesen unbeantworten Fragen zu zerbrechen droht? Oder liege ich vielleicht falsch? Verstehe ich die (einfache?) Logik nicht, die dahinter steckt?
 

Das Ganze erinnert mich an die alte Büroweisheit:
 

Verwirren sie uns nicht mit Tatsachen


Leider hängt dieses Schild symbolisch wohl an so mancher Gemeindetür oder zumindest an der Tür einzelner Menschen.

Spricht da etwa Frust aus meinen Worten? Ein bisschen. Vielmehr Traurigkeit. 

Denn es traut sich doch kaum einer sein Leiden zu äußern, gerade dann wenn es "unsichtbare" Leiden sind! Ein gebrochenes Herz lässt sich besser verstecken, als ein gebrochener Arm. Doch alles was wir verstecken, unter den Tisch kehren, was nicht ans Licht kommt, erdrückt uns. Bis es manch einer nicht mehr aushält … 


"Bete aufrichtig, vertraue – dann heilt Dich Gott!" – Was für eine zynische Anmaßung so etwas zu behaupten! Nein, so einfach ist das eben nicht. Leid kann man nicht weg erklären.

Wer das tut, begibt sich in einen Teufelskreis, in dem wir unsere Mitmenschen unterdrücken und einschüchtern.


Statt sie in den Arm zu nehmen und ihnen zu zeigen: "Du bist nicht allein!" verzweifeln sie still und weinen leise. Welche Last legt man Menschen nur auf, mit frommen Idealen die es gar nicht gibt?! Wieviel Last müssen sie damit zusätzlich ertragen? 

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Dieser Beitrag wurde am 13. November 2017 veröffentlicht.

“Dann steh doch auf und scheuch mich weg!”

Montagmorgen: Eine 92-jährige SeelenFutter-Leserin schreibt mir, dass ihr Mann nach 66 Jahren Ehe letzten Freitag "heim gegangen" ist. Ich habe seit 2-3 Jahren mit ihr Kontakt, wir schreiben uns immer mal wieder – ganz unregelmäßig.

Ihr Mann hat sie gerade in den letzten Jahren in denen er krank war, nicht immer fair behandelt, war stur und auch verletzend. Seit März lag er nur noch im Bett und jeden Tag hat sie ihm das SeelenFutter vorgelesen und für ihn gebetet. Er sagte oft: "Lass das! Geh weg!" doch sie blieb dran: "Dann steh doch auf und scheuch mich weg!"

"Ich hab einen von deinen Chips unter sein Kopfkissen gelegt." […] "Ich hoffte bis zum Schluss das er seinen Groll ablegt und den Menschen vergibt die ihm vor vielen, vielen Jahren schreckliches angetan haben. Es war nicht Gott, es waren die Menschen!"

…… gegen 19:30 Uhr, am Freitagabend wollte er plötzlich mit ihr zusammen beten. Er sagte nichts, er tat es still und dann sagte er zu ihr: "Inge, ich habe vergeben und fühle mich zum ersten Mal im Leben unendlich geliebt."


Um ca. 23:20 Uhr ist er heim gegangen.

 

Montagmorgen. So kann's gehen!

Da heule sogar ich mal Rotz und Wasser …. das berührt mich sehr. ❤️

 

#Danke

Dieser Beitrag wurde am 13. November 2017 veröffentlicht.

Mal was in eigener Sache

Mal was in eigener Sache, dass mir dennoch auf der Seele brennt.  

Ab und zu werde ich gefragt ob ich evangelisch, katholisch, freikirchlich, baptistisch, evangelikal, vegetarisch oder sonst was bin …. nun, ich bin nichts von all dem und doch von jedem etwas.  
 
Denn jeder von uns wird von Kindheit an in diese oder jene Richtung geprägt. Entscheidend ist, was wir als Erwachsene daraus lernen und machen. Mir ist wichtig, dass mein Herz ganz nah an Gottes Liebe bleibt! Ich bin sicher ihm ist es völlig schnurz, in welche Schublade wir uns stecken (lassen) oder hinter welchem Türschild wir Sonntags verschwinden. Und ob überhaupt …


Für ihn sind wir seine Kinder! Unendlich geliebte Kinder!  Ausrufezeichen!  

Die einen nennen mich „links-grün versiffter Gutmensch", die anderen "religiöse Trude" … und nun?  

Das hält mich nicht davon ab das zu tun, was Jesus tat: nämlich Menschen zu lieben, egal welchen gesellschaftlichen Status sie haben, aus welcher Kultur und welchem Land sie kommen! Sie anzunehmen wie sie sind – mit ihren Stärken und Macken. Sie zu wärmen, wenn sie frieren. Sie zu umarmen, auch wenn sie stinken. Für sie zu beten, auch wenn’s mich Überwindung kostet. Ihnen Zeit zu schenken, auch wenn meine To-Do Liste voll ist.  

 
Die oberste Priorität sind niemals Dinge, sondern Menschen!  
 
Ich hoffe ich werde nie zu einem verkappten, sturen und steifen Schwarz-Weiß Denker – sondern bleibe wandelbar. Ich möchte auch weiterhin über meinen Tellerrand schauen, Neues lernen und Altgeglaubtes neu überdenken. Auch wenn wir Menschen dazu neigen, bin ich bemüht Andersdenkende nicht zu verurteilen – das steht mir nicht zu. Soll jeder nach seiner Herzenfacette glücklich werden und das was er tut oder eben nicht tut mit Gott ausmachen oder auch nicht.  


Ich kann nur jedem raten, regelmässig in sich zu gehen, auf sein ❤️ zu hören und danach zu handeln! Meine Überzeugung ist, dass Gott da hinein spricht und unser persönlicher Herzensweg der beste Weg ist, den wir gehen können!  


In diesem Sinne: Ich bin Mandy. Ich bin einzigartig. Und das ist gut so!  

Schönes Wochenende!  
 


#WerBistDu #einzigartig #geliebt #frei
Dieser Beitrag wurde am 11. November 2017 veröffentlicht.

Es geht weiter!

Ihr Lieben!

Nach gut 4 Wochen, geht es nächste Woche wieder los!   smiley

Frisches SeelenFutter, Start der Weihnachtsaktionen (Weihnachtsbriefe, "Weihnachten allein? Das muss nicht sein!") und der ein oder andere Blogartikel wartet auf Euch.

Auch Talks wird es dieses Jahr noch geben, wenn auch nicht wöchentlich – das ist zuviel. wink

Meistens geht es mir gut. Doch wie ein Schnupfen, der nach einigen Tagen wieder abklingt, ist es leider nicht. Gerne könnt Ihr auch weiterhin für mich beten! 
 

Ich freu mich!

Mandy

Dieser Beitrag wurde am 8. November 2017 veröffentlicht.