Ich kann nicht “Vater” zu ihm sagen …

Gott wird in der Bibel oft als "Vater" bezeichnet.

Für Menschen, die ihren leiblichen Vater als gut und positiv erlebt haben, ist das wahrscheinlich kein Problem. Sie sehen Gott als Vater, der sie mit einer gewißen Autorität, einer wohltuenden Strenge, liebevoll durchs Leben begleitet. Doch einige Menschen verbinden mit ihrem leiblichen Vater keine guten Erinnerungen. Im schlimmsten Falle sogar Missbrauch.


Nun ist der Mensch oft so gestrickt, dass er Erfahrungen mit dem leiblichen Vater (wenn auch unbewusst) automatisch auf Gott als Vaterfigur bezieht. Das daraus keine enge Beziehung entstehen kann … leuchtet ein, oder? Was nun?

​Wir Menschen brauchen doch bildhafte Vorstellungen – nicht umsonst ist die Bibel voller Gleichnisse. 


Ich bin der Ansicht, dass wir unser Gottesbild nicht fest-legen sollten. Gott ist in erster Linie Liebe! Wenn wir das verstehen und erleben, ist es das Beste was uns im Leben passieren kann!
 

Gott ist Liebe


"Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm." - Johannes 4, 16 LUT17 


In der Bibel wird Gott weder als weiblich noch als männlich bezeichnet. Gott ist Gott. Immer wieder fragten die Menschen wie sie Gott nennen sollen. Und was macht Gott? Der zeigt sich zwar, gibt sich aber nie ganz zu erkennen. Der Schlawiner  :P 

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Dieser Beitrag wurde am 27. September 2017 veröffentlicht.

Wäre doch nur jeden Tag Weihnachten ….

1914: Weihnachten im Schützengraben

Ich weiß nicht, ob Du jemals von diesem Ereignis gehört hast. Ich weiß auch nicht, ob es sich genauso zugetragen hat. Das weiß wohl keiner so genau, vermutlich wurde es über die Jahrzehnte romantisch ausgeschmückt. Doch der Kern der Botschaft berührt mich und ich bin überzeugt davon, dass er die Welt von Grund auf verändern würde.  


1914 begann der erster Weltkrieg. Im August 1914 hatten die Generäle den Soldaten versprochen: "Zu Weihnachten seid ihr wieder zuhause!" – doch ihre Frauen und Freundinnen warteten vergeblich auf ihre Männer. Eltern vermissten ihre Söhne und Kinder ihre Väter. Es war furchtbar!


Bis Weihnachten 1914 waren ca. 160.000 junge englische Männer gefallen und 300.000 Deutsche. Tausende starben an Kälte. Am Fußbrand, der die Körperteile zerfrisst, wenn sie nie trocken werden in den Schlammlöchern der Schützengräben. 

In all dem sinnlosen Rumgemetzel beschlossen die Herrführer auf beiden Seiten (Deutschland und England) das doch ein bisschen Weihnachten sein sollte. Und so lieferten die Deutschen Weihnachtsbäumchen an die Front, kleine Kerzen waren bereits an den Zweigen befestigt. Außerdem gab es Geschenke und Briefe von den Lieben zuhause. Die britischen Soldaten erhielten ein Päckchen des Königs mit einer Princess Mary Box. Eine Metall-Schatulle, in der sich Schokolade, Kekse, Zigaretten, Tabak und eine Grußkarte der englischen Prinzessin befand.


Weihnachtsfrieden

Frieden mitten im Krieg

Und weißt Du, was dann passierte? Man tauschte nicht nur die üblichen Weihnachtsgeschenke aus, sondern legte die Waffen nieder. Absolute Stille …. Stille auf dem Schlachtfeld, auf dem sonst Bomben fielen, Granaten flogen, tonnenweise Munition verballert wurde und Tausende Menschen starben. Die Soldaten hörten auf zu kämpfen, meistens bis zum 2. Feiertag, vereinzelt sogar bis in den Januar hinein. Stattdessen sangen sie Weihnachteslieder: Stille Nacht, heilige Nacht auf der einen Seite, Silent night, holy night, auf der anderen. 

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Dieser Beitrag wurde am 25. September 2017 veröffentlicht.

gekreuzsiegt Talk mit Caroline: “Ungewollt schwanger?!”

Die Aufzeichnung unseres Radio Talks auf Facebook vom 22. September 2017 zum Thema:

"Ungewollt schwanger?! Wie aus Krisen Chancen werden."
 

Die Technik hat mich gestern Abend jede Menge Nerven gekostet! Aber wir haben es doch noch gewuppt bekommen! Puuuh … *schweissabwisch*  :-)  So konnte Caroline von ihrer Arbeit bei und mit 1000plus erzählen. Einer Beratungsstelle, die schwangere Frauen berät und Frauen hilft die ungewollt schwanger sind.
 

Hier findest Du unsere etwas chaotische Aufzeichnung:
 


Wir freuen uns über Dein Feedback! 

 


www.profemina.org / www.1000plus.net

Beratungshotline: 08000 60 67 67

 

Dieser Beitrag wurde am 23. September 2017 veröffentlicht.

Wählen gehen?? – Nö!

Warum sollte ich wählen gehen? Gibt doch eh keine vernünftige Partei! 

Dann geh ich besser nicht wählen, leg mich gemütlich aufs Sofa und überlasse anderen die Wahlurne. Sollen die sich doch anstellen und ihr Kreuz kritzeln. Das Ergebnis steht doch ohnehin schon fest = bleibt alles wie es war!
 

zerissenwahlschein


Aber jetzt mal Tacheles: Ich gebe zu die ersten Zeilen waren eine glatte Lüge! 

Obwohl … beim letzten Satz bin ich nicht so sicher … 

Ja ich weiß, gemein, ne reißerrische Überschrift zu wählen, um Dich zu ködern! Doch ich wollte nur Deine volle Aufmerksamkeit ;-) Und die habe ich jetzt hoffentlich! 


Natürlich gehe ich wählen! 

Und ja, ich reihe mich volle Möhre in die Meute von Leuten ein, die fleißig dazu aufruft, dass keiner den Weg zum Wahllokal scheuen sollte!

Denn für mich ist es selbstverständlich, dass ich als Bürgerin dieses Landes wählen gehe! Ich bin dankbar in einem Land zu leben, in dem ich wählen kann. Es wäre schade, wenn nicht sogar dumm, dieses Wahlrecht nicht zu nutzen. Politik ist wichtig und wir alle sollten unseren Teil dazu beitragen und wenn es nur die beiden Kreuze am Sonntag sein werden.

In unserem Land muss ich mich an Gesetze halten, die hier gelten – da will ich zumindest die Möglichkeit haben mitzubestimmen. Klar gibt keine Partei, bei der absolut alles in meinem Sinne passt und die in jedem Bereich auch in Gottes Sinne handelt. Es geht meist nur darum, das kleinere Übel zu wählen. Das ist bei der Bundestagswahl 2017 so und bei allen anderen Wahlen auch. 


Wer nun welche Partei wählt, muss jeder für sich ausmachen – NICHT zu wählen sollte jedenfalls keine Option sein!


"Von (nicht) wählen gehen, steht nichts in der Bibel! Was nun?" 

Es gibt Menschen, die sich diese Frage genauso stellen – das habe ich bereits mehrfach gelesen.

 

Ich möchte sie ernst nehmen und Dir meine Gedanken dazu mitteilen.

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Dieser Beitrag wurde am 19. September 2017 veröffentlicht.

gekreuzsiegt Talk mit Lucas: “Mein Kind ist hochsensibel.”

Die Aufzeichnung unseres Radio Talks auf Facebook vom 15. September 2017:
 


Hier nochmal als Übersicht, alle Webseiten, die bei unserem Interview genannt wurden:

Lucas Seite

– www.lalukoleli.com


Links zum Thema auf meinem Blog:

Hochsensibilität – was ist das? 

"Hochsensibel?? – Stell Dich nicht so an!"


Lucas Blog Tipp: www.dieloewenfamilie.de


Hochsensibilitätskonkress vom 15. – 24. September 2017 – auch online zu verfolgen:

– www.hochsensibilitaetskongress.com

 

Buchtipps von Lucas:

Dieser Beitrag wurde am 16. September 2017 veröffentlicht.

Religionsfreiheit ist ne gute Sache? – Lebst Du sie denn auch?

Seit Beginn der Menschheit gibt es Religionskriege. Was für ein unnötiger Scheiß!

Was wäre, wenn alle Menschen aufstehen sich auf ihre Freiheit besinnen und diese Freiheit auch anderen zugestehen??!

Das geht uns alle an! Dich, mich, Christen, Atheisten, Muslime, Buddhisten, Veganisten …. und nicht nur irgendwelche durchgeknallten Typen, die meinen, extra fette Preise im Himmel abzuräumen, wenn sie sich und möglichst viele unschuldige Menschen in den Tod reißen.

Ja, dieser Gedanke bleibt wohl utopisch und doch fängt Freiheit im Kleinen an – er fängt bei Dir an! 
Du hast die Wahl zwischen resignieren oder Dich (weiterhin) für die Freiheit einzusetzen.
 

Religionen


Ich glaube, dass Jesus der Weg zu Gott ist, so wie die meisten Christinnen und Christen das auch tun. Er ist für mich "der Weg, die Wahrheit und das Leben" (Johannes 14, 6) Durch Jesus – durch sein Leben, seinen Glauben und all die weisen Worte, die er den Menschen hinterlassen hat – finde ich Zugang zu Gott. Ich glaube durch ihn hat der Tod nicht das letzte Wort – das ist meine Überzeugung.

Ich kann gut verstehen, dass diese Überzeugung nicht jeder teilt. Denn es ist ziemlich abgefahren zu glauben, dass dieser Kerl – der hier auf unserer Erde rumlief – Gottes Sohn war, sich dann für die Sünden der Menschen brutal hinrichten ließ, wieder auferstand und naja, die ganze Chose eben … 


Dennoch ist das mein persönlicher Glaube! Meine Gewissheit! Meine Wahrheit! – wenn man es so ausdrücken mag. Und diesen Glauben versuche ich täglich zu leben, ihn feiere ich im Gottesdienst. Darin liegt meine Freiheit! Die nicht zuletzt auch ein Menschenrecht ist!


Ich bin dankbar diese Freiheit zu haben und bin bemüht sie auch anderen zuzugestehen. Jetzt sagst Du vielleicht: "Naja, oben bezeichnest Du Andersgläubige als "durchgeknallte Typen"?

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Dieser Beitrag wurde am 14. September 2017 veröffentlicht.

“Hochsensibel?? – Stell Dich nicht so an!”

Teil 2 meiner Themenreihe zur Hochsensibilität. – zu Teil 1, klick hier


Als Läuferin benötige ich für einen Kilometer ca. 5:45 Minuten. Wenn ich mich anstrenge, dann schaffe ich einen Kilometer auch in ca. 5:00 Minuten, viel mehr ist nicht drin – einen Marathon werde ich in diesem Tempo nicht laufen können. Ich würde nach (sehr) wenigen Kilometern erschöpft zusammen brechen. Ich wäre total enttäuscht und verärgert mein Vorhaben nicht geschafft zu haben.
 

Woran liegt das wohl? Am mangelnden Willen? Oder liegt das vielmehr an der Tatsache, dass mein Körper dieses Pensum nicht durchhalten kann


Doch andere schaffen das!!! Wie kann das sein? 
 

Läufer


Schau Dir die kenianischen und äthiopischen Läufer an, die ganz vorn mitlaufen. Wenn Du einmal an der Strecke standest und diesen Windhauch gespürt hast, wenn diese Gazellen an Dir vorbei flitzen (oder sollte ich lieber fliegen schreiben?) dann ist das schon faszinierend und bewunderswert.


Der Bayreuther Sportwissenschaftler Walter Schmidt erklärt:

„Wir haben herausgefunden, dass ostafrikanische Läufer über einen anderen Körperbau verfügen als Europäer oder Amerikaner. Sie haben im Verhältnis zum Oberkörper wesentlich längere und sehr schlanke Beine.“

Schon geringe Gewichtsunterschiede an den Beinen verhelfen Läufern zu einem merklichen Vorteil, weshalb Athleten im Wettkampf deutlich leichtere Schuhe tragen als im Training.

„Geringeres Gewicht bedeutet eine deutlich bessere Laufökonomie“, fasst der Forscher zusammen.

Darüber hinaus haben die Wissenschaftler herausgefunden, dass die afrikanischen Athleten ein Enzym besitzen, das ihren Fettstoffwechsel begünstigt: Sie benötigen für dieselbe Laufgeschwindigkeit weniger Sauerstoff und produzieren dennoch weniger Milchsäure als europäische Laufkollegen – mit dem Ergebnis, dass sie langsamer ermüden und ihr volles Leistungspotenzial deutlich länger abrufen können als Athleten hierzulande.

Darüber hinaus haben westafrikanische Läufer eine besonders stabile Achillessehne. „Über 50 Prozent der Energie beim Laufen stammt aus der Achillessehne, sie funktioniert als ein wichtiger Energiespeicher“, erläutert Markus Gruber, Trainings- und Bewegungswissenschaftler an der Universität Potsdam.  – Quelle: FOCUS online


Als Mitteleuropäerin werde ich dieses enorme Tempo – trotz intensiven Training – also nicht schaffen. Das ist keine Entschuldigung, sondern ein Fakt!


Warum erzähle ich das? Weil ich Dir damit zeigen möchte, dass wir Menschen uns im ersten Moment ähnlich sehen und doch grundverschieden sind! Das betrifft nicht nur unseren Körper, sondern auch unsere Seele!
 

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Dieser Beitrag wurde am 8. September 2017 veröffentlicht.