Vom Mut und der Freiheit Altgeglaubtes neu zu überdenken!

Mit Anfang zwanzig habe ich zum ersten Mal in der Bibel gelesen. Der Grund dafür: ich wollte wissen was Menschen glauben und was ihnen daran Kraft gibt. Ich fing mit dem Johannes Evangelium an. Und was soll ich sagen?

Nein. Es haute mich nicht direkt vom Hocker und ich war auch nicht geblendet vom ach so heiligen Jesus, der über irgendwelche Seen latschte, Blinde sehen ließ und Tote auferweckte. Das kam (und kommt mir oft noch immer) Science-Fiction mäßig vor. Dennoch blieb ich dran. Spannend war es ja schon … irgendwie. Und wie strange ist es denn bitte die Bibel zu lesen? Wer tut das denn schon?  

Naja, so einige Leute in frommen Gemeinden, aber da hatte ich bis dato nie einen Fuß reingesetzt. Einfach weil ich das nicht kannte; Gottesdienst und so. Ich hatte ja noch nicht mal Religionsunterricht … altes Ossiskind eben.

Irgendwann packte mich dieser Jesus aber doch …. auf (s)eine ganz spezielle Art. Der alte Menschenfänger.

Zweifel Bibel lesen


Heute, über zehn Jahre später schreibe ich diesen Blog, hab täglich mit Menschen zu tun, die an dies und jenes und angeblich nichts glauben und mit Menschen, die in (Glaubens-) Krisen stecken. 
 

Hab den Mut und die Freiheit Altgeglaubtes neu zu überdenken!

Menschen, die in frommen Familien aufgewachsen sind und Glaube quasi mit der Muttermilch aufgesaugt haben, sind manchmal gar nicht so überzeugt von dem was sie da eigentlich glauben. 

Die Eltern leben es vor, also ist das so – sie wachsen mit dem Glauben auf. Der Glaube prägt sie von klein auf. Irgendwann im Jugendalter oder erst sehr viel später, kommt fast jeder an den Punkt wo er Altgeglaubtes auf eine Art Prüfstand stellt. Doch leider lese ich viel zu oft, dass sich so mancher dann furchtbar schlecht und manchmal auch "falsch" fühlt, wenn er das tut.

Er hat Angst Zweifel zuzugeben. Er hat Angst Fragen zu stellen. Er hat Angst alt geglaubtes neu zu überdenken. Er hat Angst "vom Glauben abfallen" …

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Dieser Beitrag wurde am 9. Juni 2017 veröffentlicht.

Barmherzigkeit öffnet Türen

Die Geschichte vom barmherzigen Samariter, kennen wahrscheinlich viele, die meinen Blog lesen. Manchmal ist es fast schon nervig, bestimmte Bibelstellen immer und immer wieder zu hören. Doch das ist mir wurscht. Bitte bleib. ;-)

Denn ich finde das Gleichnis mit dem Barmherzigen Samariter ist gerade in Bezug auf unsere aktuelle Situation in unserem Land wichtig.

Barmherzigkeit öffnet Türen. Sie ist die beste und nährstoffhaltigste Grundlage, um Beziehungen aufzubauen.
 

Barmherzigkeit öffnet Türen

Auch nach sovielen Jahren hat der Barmherzige Samariter eine große Bedeutung.

Ein Gesetzteslehrer fragte Jesus:


»Wer gehört denn eigentlich zu meinen Mitmenschen?«

Jesus antwortete ihm mit einer Geschichte: »Ein Mann ging von Jerusalem nach Jericho. Unterwegs wurde er von Räubern überfallen. Sie schlugen ihn zusammen, raubten ihn aus und ließen ihn halb tot liegen. Dann machten sie sich davon. Zufällig kam bald darauf ein Priester vorbei. Er sah den Mann liegen und ging schnell auf der anderen Straßenseite weiter. Genauso verhielt sich ein Tempeldiener. Er sah zwar den verletzten Mann, aber er blieb nicht stehen, sondern machte einen großen Bogen um ihn. Dann kam einer der verachteten Samariter vorbei. Als er den Verletzten sah, hatte er Mitleid mit ihm. Er ging zu ihm hin, behandelte seine Wunden mit Öl und Wein und verband sie. Dann hob er ihn auf sein Reittier und brachte ihn in den nächsten Gasthof, wo er den Kranken besser pflegen und versorgen konnte. Am folgenden Tag, als er weiterreisen musste, gab er dem Wirt zwei Silberstücke aus seinem Beutel und bat ihn: ›Pflege den Mann gesund! Sollte das Geld nicht reichen, werde ich dir den Rest auf meiner Rückreise bezahlen!‹ 

Was meinst du?«, fragte Jesus jetzt den Gesetzeslehrer. »Welcher von den dreien hat an dem Überfallenen als Mitmensch gehandelt?« 

Der Gesetzeslehrer erwiderte: »Natürlich der Mann, der ihm geholfen hat.«

»Dann geh und folge seinem Beispiel!«, forderte Jesus ihn auf."

Lukas 10, 29b – 37 HfA


Der Priester und der Tempeldiener, sie sehen den hilflosen Mann – doch sie liefen weiter. Vielleicht waren sie gerade im Stress, genervt, hatten selbst zuviel um die Ohren … vielleicht hatte die verweigerte Hilfe auch religiöse Gründe, sie wollten sich nicht "unrein" machen. Doch sind das Gründe, einfach wegzuschauen? Wohl eher Ausreden.

In der U-Bahn kommt fast jedesmal einer vorbei, der verkrüppelt ist oder sonstwas, seine Lebensgeschichte kurz umreisst und die Hand hinhält. Manchmal gebe ich etwas und manchmal auch nicht. Ich kann nicht jedem helfen. Das ist nun mal so. Keiner von uns, kann alle retten. Doch wenn wir ehrlich sind, nutzen wir dieses Argument wohl auch öfter mal als Entschuldigung und helfen keinem. 
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Dieser Beitrag wurde am 6. Juni 2017 veröffentlicht.

Wer ist Gott für Dich?

Ist er für Dich ein Gott, der lachend im Himmel sitzt und sich amüsiert, wie sich die Menschen hier unten gegenseitig abschlachten? Ist er ein leidender Gott, der Tränen in den Augen hat, wenn er sieht wie wir Menschen unsere Freiheiten missbrauchen? Ist er ein Gott, der sich mit uns freut? Ist er ein Gott, der uns im Stich lässt, wenn wir ihn am dringendsten brauchen? Ist er ein Gott, der ….
 

Kermit Gottesbild


Wie immer Du Dir Gott vorstellst, Du siehst ihn allzu häufig durch die Brille Deiner persönlichen Schwächen, Erfahrungen und Prägungen. 

Wenn Du verletzt bist, dann wünschst Du Dir einen Gott der Dich tröstet und Dein Herz wieder herstellt. Wenn Du körperlich krank bist, dann wünschst Du Dir einen Gott, der Dich heilt. Wenn Du einsam bist und jemanden zum Reden brauchst, dann wünschst Du Dir Gott als Freund. Wenn Du etwas nicht kapierst, dann wünschst Du Dir Gott als Lehrer. Wenn Du …


Wie reagierst Du, wenn Gott sich nicht so verhält, wie Du es Dir wünschst?

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Dieser Beitrag wurde am 2. Juni 2017 veröffentlicht.

(Zu)viele haben Dich enttäuscht?!

Schon viele haben Dich enttäuscht. Auch Gott. Wenn es ihn denn gibt …

Doch er tut oft nicht das, was Du Dir wünschst. Du fragst Dich wo war er, als es Dir schlecht ging? Wo war er in all Deinem Leid? Wo er war, als Du vor Rotz und Wasser heultest … 

Dir fällt es schwer ihm zu vertrauen. Manchmal hast Du sogar Angst vor ihm. Du fühlst Dich nicht sicher bei ihm. Du fühlst Dich bei niemandem sicher. Nennt sich das Leben?

Leben ohne Vertrauen. Geht das überhaupt? Du kannst niemanden fragen. Dich niemandem an vertrauen. Schließlich weißt Du nicht, wem Du vertrauen kannst. Wem Du Persönliches erzählen kannst. Vor wem Du sein kannst wie Du wirklich bist. 

Ein Leben ohne Maske. Was für ein Traum … 
 

nachdenklich Zaun


Erkennst Du diese Gedanken wieder? Ich kann Dir Vertrauen nicht schenken, doch ich möchte Dich ermutigen Dir all diese Gedanken einzugestehen. Sie sind okay. Lass Dir von niemanden etwas anderes einreden. Vielleicht kannst Du sogar mit Gott darüber sprechen. Sag ihm, dass er Dir Angst macht und Du Dich nicht sicher bei ihm fühlst. Er wird Dich nicht verurteilen. Er wird Dich lieben. Vielleicht antwortet er Dir sogar. Rechne damit.

David in der Bibel hat etwas ähnliches zu Gott gesagt und er hat ihn gehört: 

"Denn er hat den Hilflosen nicht verachtet, über sein Elend ging er nicht hinweg. Nein, Gott wandte sich nicht von ihm ab, sondern hörte auf ihn, als er um Hilfe schrie."Psalm 22, 25  / "Dankt Gott, denn er hat meinen Hilfeschrei gehört!" - Psalm 28, 6

 

Vertrauen kommt von trauen – sich etwas trauen, kostet Mut! 

 

Diesen Mut wünsche ich Dir!

 

In Liebe – God bless You

Deine Mandy

Dieser Beitrag wurde am 30. Mai 2017 veröffentlicht.

Vorsicht! Du bist ansteckend!

Kürzlich war ich beim Türken Obst kaufen und sympathisch wie der Mann war, hab ich mir jede Menge Zeug aufschwatzen lassen: Melonen, Trauben, Physalis, Pfirsiche, Nektarinen, Mangos, Ananas …. zugegeben, ich hatte Hunger. Großen Hunger.  

Das Zeug war lecker. Leider schon sehr reif. Und so kam es, wie es kommen musste: Kaum waren die ersten fauligen Stellen da, griff es ratz fatz auf das andere Obst über und ich kam mit dem Essen nicht hinterher. Trotz Karsten's Rettungsmaßnahme Mango-Ananas Marmelade zu brauen, haben wir es nicht geschafft und mussten einiges davon in den Müll werfen. Ich hasse es. Essen wegwerfen ist eine der bescheuertesten Aktionen auf der Welt! Macht man nicht!


Themawechsel:

Stell Dir vor, Du hättest keine Angst. Du hättest ein tiefes, inneres Vertrauen. Du würdest Dich sicher und entschlossen fühlen, stark genug um schwierigen Situationen und Menschen zu begegnen. Statt durchzudrehen, weil Du eine schlechte Nachricht bekommst, versuchst Du Ruhe zu bewahren und konstruktiv zu überlegen, was Du tun kannst und wer Dir dabei helfen könnte. Stell Dir vor, Du erlebst Ablehnung und weißt dennoch, dass Du wertvoll bist, egal was andere über Dich behaupten. Stell Dir vor, Du könntest Fehler zugeben und vergeben, wann immer es nötig ist.

Und jetzt stell Dir vor, all Deine Gelassenheit und Deine innere Ruhe, wäre ansteckend ….
 

Mache den Unterschied


Überleg mal, sowohl mein Obst als auch diese hervorragenden Eigenschaften, haben etwas gemeinsam: Sie sind ansteckend! Positives und auch Negatives pflanzt sich fort.


Einmal war Jesus mit seinen Freunden in einem Boot unterwegs. Er hatte sich gerade hingelegt, als ein Sturm aufzog. Seine Freunde im Boot schoben Panik, hatten Angst, dass sie kentern und weckten Jesus ganz aufgeregt. Der guckte sie nur an und sagte: "Schweig! Sei still!" (Markus 4, 39) - Zack, der Sturm hatte sich gelegt. Hätte ich ja gern mit erlebt.

Doch auch wir können ne "Sturmstillung" mit erleben. Wenn alle um uns rum in Panik ausbrechen und Angst haben, können wir gelassen bleiben. Gott möchte nicht, dass wir ständig Schiss haben und uns vor Sorgen in die Hosen machen. Er möchte das wir zuversichtlich sind und auf ihn vertrauen. 

Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern einen Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit." - 2. Timotheus 1, 7


Jetzt dreh nicht gleich durch und fange nicht an mit: "Aber …. " 


Lies mal die Bibel, die ist voll von Leuten, die in unbequeme Situationen geraten sind. Da bist Du längst nicht der erste und einzige Mensch, dem es an den Kragen geht. Jesus sagte: "Hier auf der Erde werdet ihr viel Schweres erleben." - Johannes 16, 33 NLB Jesus selbst wurde hart zu gesetzt; von Soldaten verhaftet, ausgepeitscht, hingerichtet … der weiß wovon der redet.  


Keiner von uns ist perfekt. Wir können nicht alles weg lächeln und mit frommen Sprüchen wegbügeln.

Doch wir können uns an das erinnern, was Jesus uns hinterlassen hat: "Ich lasse euch ein Geschenk zurück – meinen Frieden. Und der Friede, den ich schenke, ist nicht wie der Friede, den die Welt gibt. Deshalb sorgt euch nicht und habt keine Angst." - Johannes 14, 27 NLB


Ich hoffe und bete, dass mich dieser besondere Frieden mehr und mehr ausfüllt. Er ist bedeutungsvoller als irgendwelche Selbsthilfebücher mit 10. Schritten zum angstfreien Leben. Die können durchaus hilfreich sein, doch Gottes Frieden übertrumpft alles. Und manchmal da muss ich mich auch selbst am Riemen reißen, mich stoppen und mir sagen: "Moooooment!!! Atme erstmal tiiiief durch!"


Vielleicht nimmst Du Dir ein Gebiet vor, dass Dir Sorgen macht. Wo Du weißt, hier brauchst Du Hilfe. Und dann bete ganz speziell für diese Situation; für Frieden, Relaxtheit und guten Durchblick für richtige Entscheidungen. 


Träume nicht nur, von den hervorragenden Eigenschaften, die ich oben genannt habe, sondern lasse Dich davon anstecken! Und dann zieh los und begieb Dich unter Menschen  wink 

Mache den Unterschied!

 

In diesem Sinne, hau rein und sei fett gesegnet.

Deine Mandy

 

Dieser Beitrag wurde am 29. Mai 2017 veröffentlicht.

Gott ist farbenblind

Steile Behauptung? 

Naja, in wie weit Farben bei Gott ne Rolle spielen weiß ich nicht. Wobei … wenn man sich in der Natur umschaut; all die Blumen – völlig wurscht scheinen ihm Farben nicht zu sein. Im Gegenteil.


Gott mag's bunt.  laugh


Worauf ich hinaus will: Du kennst sicher die Redewendung vom Schwarzen Schaf. Oder? 

Ein schwarzes Schaf ist ein Schaf mit schwarzen Wolle – logisch. Die Tiere sind weniger wert, weil man ihre Wolle nicht färben kann, wie bei den weißen Schafen. So wurde das "Schwarze Schaf" zum Inbegriff des Außenseiters und des Sündenbocks. Armes Viech. 

Bei den Menschen meint man mit dem "Schwarzen Schaf" jemand der sich (auf welche Weise auch immer) von anderen – oft Familiemitgliedern – unterscheidet.
 

Wichtig dabei; es ist nicht das Schwarze Schaf, dass sich so bezeichnet, es sind die "Hirten".
Sie fällen das Urteil und das macht einen erheblichen Unterschied!

 

Ich glaube oft bilden wir Menschen uns ein, auf jemanden zeigen zu müssen, um uns selbst als "weiße Schafe" darzustellen.

Jesus hat gern in Bildersprache gesprochen. In der Bibel steht jede Menge über Schafe und Hirten. Doch es fällt kein einziges Mal der Begriff: "Schwarzes Schaf". In dieser Hinsicht ist Gott farbenblind. Bei ihm sind alle Schafe gleich viel wert.
 

Schwarzes Schaf


Was es jedoch gibt, sind verlorene Schafe. Die, die von der Herde verstoßen wurden und vom Weg abgekommen sind. Er liebt sie und möchte sie nicht verlieren. Deshalb läuft er ihnen nach und gibt ihnen damit zu verstehen: "DU bist wertvoll für mich!"

Ich finde das einen schönen Gedanken :-) 
 

"Der HERR ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen. Er weidet mich auf saftigen Wiesen und führt mich zu frischen Quellen. Er gibt mir neue Kraft. Er leitet mich auf sicheren Wegen und macht seinem Namen damit alle Ehre. Auch wenn es durch dunkle Täler geht, fürchte ich kein Unglück, denn du, HERR, bist bei mir. Dein Hirtenstab gibt mir Schutz und Trost." - Psalm 23, 1-4 


Vielleicht sollten wir alle hin und wieder etwas farbenblind sein …  mir jedenfalls täte das gut. Und Dir?
 

Alles Liebe und fetten Segen
Deine Mandy

Dieser Beitrag wurde am 23. Mai 2017 veröffentlicht.

The Good News

Immer wieder Montags:

goodnews


Weniger Analphabeten

Vier von fünf Menschen weltweit können heute lesen und schreiben. Das sind ca. 85% aller Menschen. 1960 konnten nur 60% aller Menschen lesen und schreiben.

Besonders viele Menschen, die von Analphabetismus betroffen sind, leben in Asien und Subsahara-Afrika. Die jüngeren können häufiger lesen und schreiben, als die älteren Menschen. Denn die haben das in jungen Jahren nicht gelernt. 


Hier einige Zahlen, von Menschen die lesen und schreiben können:

grün: über 64 jährige 
blau: 15-24 jährige


Algerien: 16%  / 92%
Syrien: 39% / 92%
Iran: 28% / 97%
Ägypten: 27% / 85%
Saudi-Arabien: 26% / 96%
Oman: 16% / 97%


In arabischen Ländern geht die Alphabetisierungsrate rasant nach oben, während es in wesentlichen Ländern deutlich länger braucht, bis die Zahl der Menschen die Lesen und Schreiben lernen, steigt.

Dem arabischen Fühling sei Dank. Ein ungebildetes Volk zu unterdrücken ist nicht schwer, doch Menschen, die sich informieren, die sich medial verständigen und vernetzen können, lassen sich nicht auf Dauer von der Freiheit fernhalten. Ein guter und sinnvoller Ansporn Lesen und Schreiben zu lernen und vor allem Kinder und Jugendliche darin zu unterstützen.

Quelle: Unesco / Institute for Statistics


Reduktion der Krankheiten nach Einführungen der Impfung

Ein kleiner Piks, ein großer Schritt für die Menschheit!

Krankheiten, die Menschen vor Jahren noch zu Hunderttausenden dahin gerafft haben, sind heute dank Impfungen (fast) besiegt! 

Hier mal einige Zahlen aus den USA, die deutlich machen um wie viel Prozent die Erkrankungen durch Impfungen gesunken sind. Sie lassen sich auf deutsche Verhältnisse übertragen, wie das Robert-Koch-Institut bestätigt. 


Diphterie: 100%
Kinderlähmung: 100%
Pocken: 100% 
Röteln: 99,9%
Mumps: 97,4%
Tetanus: 96,6%
Keuchhusten: 96,6% 
Hepatitis B: 83,9%
Windpocken: 87.2%


Dass sich noch immer Menschen zB. mit Masern infizieren, liegt daran, dass sie sich nicht (regelmäßig) impfen lassen. Würden alle ungeimpfte Menschen in einem Staat zusammen leben, würde es relativ schnell zu einer Epidemie kommen. Wie unnötig.


Deshalb Leute, lasst Euch und vor allem auch Eure Kinder impfen! Es kann jeden treffen. 

Ich habs kürzlich erst wieder getan …
 

Impfung


Falls Du Fragen rund um Impfungen hast, kannst Du die Impfhotline vom Robert-Koch-Institut anrufen: Tel.: 030 – 18754 – 0. Sie ist montags von 9:30 bis 11:30 Uhr und donnerstags von 12:00 bis 14:00 Uhr zu erreichen.

 
Produktvielfalt wächst

Ist das eine gute Nachricht? Ich würde sagen: Jain.

Pass auf: 1965 gab es in einem deutschen Supermarkt durchschnittlich 3200 Artikel auf 400m². 2015 sind Supermärkte im Schnitt 1300m² groß und bieten Dir ganze 11 600 verschiedene Artikel.

Heute, gehen die meisten von uns wohl eher in einen Laden und besorgen dort ihren ganzen Kram. Während unsere Großeltern noch sämtliche Läden abklappern mussten, um Brot, Milch, Getränke, Obst und Gemüse etc. zu besorgen. 

Nie zuvor war unser Angebot so vielfältig. So steht man also vorm Joghurt oder Müsliregal und hat die Qual der Wahl.

Gut ist, dass man sehr viele unterschiedliche Möglichkeiten hat sich gesund und abwechslungsreich zu ernähren. Doch leider hat man auch genügend Möglichkeiten sich ungesundes, chemielastiges Essen in den Wagen (der damals noch ein Korb war) zu packen.

Eine Studie besagt, dass es 2016 erstmals mehr übergewichtige, als unterernährte Menschen auf der Welt gibt.

Doch die Qual der Wahl scheint mir noch immer besser zu sein, als die Qual des Mangels. Ob es allerdings sinnvoll ist, sämtliches Obst und Grünzeug quer um den Globus fliegen zu lassen, damit wir im Winter frische Erdbeeren auf den Tisch haben, muss jeder mit seinem Gewissen ausmachen.


© Quelle: Einzelhandelsverband HDE, EHI Retail Institute

 


Bis nächsten Montag mit den Good News! :-)

Deine Mandy

Dieser Beitrag wurde am 22. Mai 2017 veröffentlicht.