Jesus und Gewalt?!

Wenn ich die Nachrichten lese, brauche ich nicht lang um festzustellen: Gewalt ist an der Tagesordnung. Menschen führen Kriege, sie mobben sich, sie kloppen sich, sie töten. Gewalt verletzt, macht Angst und tut weh. 


Dann schlag ich die Bibel auf und was lese ich?? 

"Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden." - Jesus in Matthäus 28, 18 LUT


Na tolle Wolle. Jesus und Gewalt?!

Ich fang jetzt nicht an über all die sinnlosen Konflikte und Religionskriege zu reden, die Menschen angeblich im Namen Gottes anzetteln, um ihre Werte und Absolutheitsansprüche durchzudrücken. Angst und Schrecken wird verbreitet. Städte liegen in Trümmern. Menschen bleiben traumatisiert und für immer gezeichnet zurück …  wie ich es hasse!


Und dann kommt Jesus und behauptet er habe alle Gewalt im Himmel und auf Erden? 
Wie meint er das?
 

"Mir ist gegeben alle Gewalt … " sagt er. Aha. Er hat Gewalt und Macht nicht an sich gerissen, sie wurde ihm gegeben. Warum? Ich glaube weil sie bei Jesus in besten Händen ist.


Jesus' "Gewalt" bestand in der Gewaltlosigkeit.


Erinnerst Du Dich an die Sache in der Wüste? Wo er vom Teufel auf die Probe gestellt wurde? (Matthäus 4, 1-11 NLB) Der versprach ihm die absolute Herrschermacht über die ganze Welt. Alle Menschen würden ihm dann zu Füßen liegen und er wäre unverwundbar. Doch Jesus blieb standhaft. Denn diese Form von Macht und Gewalt wollte er nicht. Er wollte nicht, dass die Menschen Angst vor ihm haben müssen.
 

Statt Gewalt


Jesus stand und steht bis heute für Liebe und Freiheit! 

Er zog nicht mit Waffen durch die Gegend und metzelte Menschen ab, die nicht nach seiner Pfeife tanzten. Im Gegenteil. Er zog ohne Waffen los, ohne Sicherheitsdienst und begab sich mehrfach in Lebensgefahr. Er ging zu den Menschen, um ihnen zu helfen, sie zu wärmen, sie zu heilen – sie zu lieben. Er ging besonders zu denen, die am Rande der Gesellschaft standen; Kranke, Arme, Prostituierte, Witwen … ihnen gehörte sein Herz. Er nahm sie an wie sie waren, auch wenn sie das selbst nicht konnten.


In der Bergpredigt forderte er die Menschen auf, auch noch die andere Wange hinzuhalten und eine zweite Meile zu gehen … Jesus ruft immer wieder zur Feindesliebe auf. Das ist im Neues Testament die Botschaft – der rote Faden, der sich durch die Bibel zieht. 

"Wer das Schwert benutzt, wird durchs Schwert umkommen." (Matthäus 26, 52 NLB), sagte er bei seiner Verhaftung zu den Soldaten. Jesus war mit dem Esel unterwegs und nicht auf dem Pferd, wie die Könige und obersten Gesetzeslehrer. Auf Machtgepose alá: "Hoho – ich bin wichtiger und größer als ihr!" stand er nicht. 


Niemals hat Jesus die Hand erhoben …

… nicht mal seinen Peinigern gegenüber, die ihn bespuckten und demütigten. Bei seiner Verhaftung hat er sich nicht gewehrt und am Ende hängt er wie ein Häufchen Elend am Kreuz und stirbt. 


Doch gerade das macht ihn stark und mächtig!


"Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden." sagt Jesus im Zusammenhang mit dem Missionsbefehl: "Geht zu allen Völkern und macht sie zu Jüngern. Tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alle Gebote zu halten, die ich euch gegeben habe." (Matthäus 28, 19 NLB)
 

Menschen kann man nicht mit Gewalt zu Jüngern (Christen) machen. Auf "Teufel-komm-raus" läuft das nicht – letzendlich passiert das durch den Heiligen Geist und Gottes Gnade. Ja, wir sollen Nächstenliebe leben – uns Jesus als Vorbild nehmen. Glaube ist damit keine Privatsache, sondern sollte offen-sicht-lich sein. Christen sollte man vor allem daran erkennen wie sie mit Menschen umgehen und nicht nur, dass sie Sonntags in die Kirche gehen. 

Jeder Mensch ist ein Geschöpf Gottes, begabt und unendlich geliebt und so gehört er auch behandelt. Jesus steht für Frieden, Annahme, Toleranz und Gleichwertigkeit = dafür sollten wir auch stehen. 


Und was kann uns schon passieren, wenn wir den größten Helden der Weltgeschichte an unserer Seite haben??!

"Ich versichere Euch: Ich bin immer bei euch bis ans Ende der Zeit." - Jesus in Matthäus 28, 20 NLB

 
 

In diesem Sinne. Sprich nicht nur über seine Liebe, sondern liebe!

Deine Mandy

 

Dieser Beitrag wurde am 20. April 2017 veröffentlicht.

“Wieso muss das gerade mir passieren???”

Zu Ostern steht Jesus im Mittelpunkt. Doch einer geht bei der ganzen Story fast unter. Er heißt Simon von Kyrene. Es ist der Mann, der Jesus Kreuz trug. 


In Markus 15, 21 NLB steht: 

"Ein Mann – er hieß Simon und stammte aus Kyrene -, kam gerade von den Feldern zurück.
Ihn zwangen sie, für Jesus das Kreuz zu tragen." 

 

Jesus wurde von den Soldaten zu seiner Hinrichtungsstätte geprügelt.
Und Simon schleppte das Holzkreuz hinterher, an dem Jesus sterben würde.
 

Simon trägt das Kreuz


Simon kam gerade von den Felder zurück, war vermutlich fertig von harter Arbeit und freute sich auf seine Couch, ein kühles Bierchen …. und jetzt das?! Die Wege von Jesus und Simon hatten sich wortwörtlich gekreuzt. Simon wurde das schwere Ding auf den Rücken gepackt, ob er wollte oder nicht. 

Er hatte ja keine Ahnung, dass diese Balken die wichtigsten Holzstücke der Weltgeschichte werden würden …

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Dieser Beitrag wurde am 18. April 2017 veröffentlicht.

Ausgeknockt = Blogpause = Wunden lecken

Schulter kaputtACG Sprengung re. Rockwood  III


Hört sich abenteuerlich an, oder? Ist es aber nicht.

Das traurige Ergebnis eines Treppensturzes …
auf gut WikiDeutsch: 


"Zerreißung des kompletten Kapsel-/Bandapparates (Ruptur der akromioklavikularen Bänder und der korakoklavikularen Bänder) mit vollständiger Verrenkung des Schultereckgelenkes in der Vertikalebene nach kopfwärts, sog. Schultereckgelenksprengung." 


Hört sich schon weniger abenteuerlich an. Eher schmerzhaft. Und das ist es auch. 


Ich nehm das nicht auf die leichte Schulter, mach ne Blogpause und lass mich gut behandeln.
 

Bis zum 19. April nach Ostern wird es wahrscheinlich keine neuen Blogbeiträge geben. Auch beim SeelenFutter möchte ich eine Pause einlegen – um direkt mal ganzheitlich auszuspannen, soll ja auch förderlicher für die Wundheilung sein …


Nun denn … auf FB poste ich ab und an ältere, doch durchaus noch lesenswerte Blogbeiträge. :-) und hey FB Live, klappt dennoch wunderbar.


Adios, bis dahin.

Mandy

Dieser Beitrag wurde am 30. März 2017 veröffentlicht.

FB Live = lasst uns Neues wagen! :-)

Gestern war Premiere: Ich war das 1. Mal live auf Sendung. 

Jetzt seid Ihr – jetzt bist Du gefragt!


Über welche Themen möchtest Du gern sprechen?
Was brennt Dir auf der Seele?
Wofür interessierst Du Dich?! 
Sonstige Ideen?


Freue mich auf Deinen Kommentar.

Beste Grüße
Mandy 
 

Dieser Beitrag wurde am 29. März 2017 veröffentlicht.

Was bedeutet die Freiheit, von der ich oft schreibe?


Was bedeutet Freiheit? Was bedeutet die Freiheit, von der ich so oft schreibe?
Was bedeutet die Freiheit, die Jesus uns schenkt?
Gibt es unterschiedliche Facetten von Freiheit?

 

Freiheit Schaukel


Bedeutet Freiheit, dass wir tun und lassen können worauf wir gerade Bock haben?


Jaein. Natürlich kann ich mit meiner täuschend echt aussehenden Spielzeugpistole in die nächste Bank rennen und "Hände hoch! Überfall!" rufen. Ich kann mit 190  km/h über die Autobahn brettern. Ich kann eine Oma überfallen und ich kann ein Kind missbrauchen … ich kann schreckliche Dinge tun und mich hinter dem Deckmantel der Freiheit verstecken. Wenn ich "Glück" habe, werde ich nicht erwischt. Wenn ich erwischt werde, muss ich mit Strafen rechnen und die Konsequenzen tragen.


Wie auch immer; ich habe in jedem Fall Unrecht getan und vor allem Menschen missbraucht!
DAS ist keine Freiheit, die mich erfüllt und von der Jesus spricht.


Freiheit hat Grenzen. Sie hört spätestens dann auf, wenn Menschenrechte verletzt werden.

„Die Freiheit des einen endet dort, wo die Freiheit des anderen beginnt.“ soll Immanuel Kant gesagt haben. Andere behaupten es wäre Rosa Luxemburg gewesen. Fakt ist; da ist was Wahres dran!


Wikipedia definiert Freiheit so: "Freiheit (libertas) wird in der Regel als die Möglichkeit verstanden, ohne Zwang zwischen unterschiedlichen Möglichkeiten auswählen und entscheiden zu können."

Wie definiert sich Zwang? Google sagt: "Zwang ist ein durch Gewalt erzeugter Druck auf jmdn., der diesen dazu bewegt, etwas gegen seinen Willen zu tun."

 

Ich denke Freiheit ist ein Lebensgefühl. Freiheit beginnt im Kopf und setzt sich im Herzen fort.

Gesetze, gesellschaftliche Regeln, Traditionen … all das kann uns einengen, doch all das kann und darf uns die Freiheit nicht rauben. Ich habe da natürlich leicht Reden, denn ich lebe in einem freien Land. Ich muss mich hier nicht verstecken, wir haben keinen Krieg, hier herrscht Religionsfreiheit, wir leben in einer Demokratie.

Berlin ist bunt, hier interessiert es keine Sau wie man rum rennt … ich liebe die Freiheit sein zu können wie ich bin. Und doch fühle ich mich eingeschränkt – oftmals meiner Freiheit beraubt. Weil ich zB. gesundheitliche Probleme habe, die andere nicht haben.

Ich schaue auf das was sie können und was ich nicht kann. = Übrigens ist das ein guter Tipp, um sich selbst die Freiheit zu rauben. ;-)


Paulus saß mal im Knast, weil er wegen seines Glaubens verfolgt wurde. Und er schrieb in einem Brief: "Christus hat uns befreit; er will, dass wir jetzt auch frei bleiben. Steht also fest und lasst euch nicht wieder ins Sklavenjoch einspannen! "Galater 5, 1 GNB


Gefangen und doch frei. Der Typ hatte etwas Entscheidenes verstanden: die Freiheit die Jesus uns schenkt, können wir nicht selbst produzieren. Sie hängt auch nicht von äußeren Umständen und Einflüssen ab. Sie wurde uns bedingungslos geschenkt, weil wir geliebt sind. 
 

Die Freiheit von Jesus lenkt den Blick weg von uns selbst, hin zu Gott. 

Wir müssen nicht nur um unser Ego tanzen, sondern können selbstlos leben und lieben. Wir sind fähig andere Menschen – ja sogar unsere Feinde – zu lieben. Das klappt nicht auf Knopfdruck, doch Gott verspricht, dass er uns gerade dann hilft und stärkt, wenn wir schwach sind. (2. Korinther 12, 9 GNB)


Ich muss im Kopf verstehen, dass ich frei bin – dann werde ich fähig diese Freiheit zu leben und sie auch anderen einzugestehen.

Bestimmt hast Du sie auch schon gesehen, die Leute die mit "Himmel oder Hölle" Schildern durch die Stadt oder U-Bahnen ziehen und brüllen, dass das Ende naht. Ich fürchte viele von ihnen haben nicht verstanden, was die Freiheit bedeutet die Jesus uns schenkt. Sie vermitteln den Menschen Angst und fühlen sich getrieben sie "bekehren" zu müssen. Ich glaube Jesus wünscht sich, dass wir JA zu ihm sagen, dass wir seine Hand annehmen, die er uns reicht. Doch es geht nicht darum Menschen mit Druck und dem oben erwähnten Zwang zu missionieren, denn genau das nimmt ihnen die Freiheit, die sie durch Jesus haben.
 
Ich bin der Meinung, dass wir unseren Glauben vorallem durch unser Leben widerspiegeln. Wir sollten für Menschlichkeit stehen, offene Herzen haben, Menschen annehmen wie sie sind … es geht nicht darum seinen Glauben zu verstecken. Im Gegenteil. Wovon das Herz voll ist, geht der Mund bekanntlich über … doch lass jedem die Wahl, ob er mit Jesus und dem Glauben etwas anfangen kann oder nicht. Letzendlich ist es Gottes Job im Herzen eines jeden Einzelnen zu wirken. 
 

Fazit: Für mich bedeutet Freiheit nicht alles zu tun, was ich will – sondern mir bewusst zu sein, dass mein Leben in Gottes Hand liegt. Ich bin für mich verantwortlich und mir bewusst das mein Leben gerade hier ein Deutschland ein wertvolles Privileg ist. 
 

​Ich habe auf der FB Seite zum Blog folgende Frage gestellt, die Antworten kannst Du lesen, wenn Du auf die kleine Sprechblase klickst:
 


 

Was bedeutet Freiheit für dich?
Wann fühlst Du Dich deiner Freiheit beraubt?


Ich freue mich von Dir zu lesen.
 

Beste Grüße und fettesten Segen!

Deine Mandy

Dieser Beitrag wurde am 28. März 2017 veröffentlicht.

Raus aus der Gesetzlichkeit – Du bist frei!

Gestern schrieb ich über die Story vom Verlorenen Sohn, der eines Tages wieder nach Hause kommt. Sein Vater sieht ihn schon von weitem und …

"Voller Mitleid läuft er ihm entgegen, fällt ihm um den Hals und küsst ihn." - vgl. Lukas 15, 20 HfA


Was für ne heftige, emotionale Reaktion, oder?

Da kommt sein Sohn nach Hause; einsam, verdreckt, kaputt und stinkend und der Vater rennt ihm mit Tränen in den Augen entgegen, umarmt ihn und vergisst alles um sich herum. In diesem Moment zählt nur der Augenblick. Der Vater umarmt ihn wie einen kleinen Jungen und möchte ihn am Liebsten nie wieder loslassen. Er ist sein geliebtes Kind!
 

Der verlorene Sohn


Wie wird es dem Sohn in diesem Moment gegangen sein? Was er wohl gefühlt hat?

Ich kann mir gut vorstellen, dass er dachte: "Ich verdiene das alles nicht. Das ist nicht gerecht, ich hab soviel Mist gebaut, das ganze Geld hab ich verprasst … den Namen meines Vaters durch den Dreck gezogen … und was macht der? Der macht mir keine Vorwürfe, haut mir keine runter – er nimmt mich in den Arm??! Mich??!!"


Und nun überlege Dir mal, dass Jesus diese Geschichte den Pharisäern und anderen religiösen Schnöseln erzählte. Das sind Menschen, die ihr Leben lang unter der Tyrannei der Gesetzlichkeit lebten. Für sie sind die Gesetze und Traditionen vor allem aus dem Alten Testament das A und O. Sie sind Sklaven ihrerselbst und haben noch nicht gecheckt, dass Jesus ihnen die Freiheit schenkt.

Das schreibe ich ohne Vorwurf, viel mehr mit Traurigkeit. Denn was man ein Leben lang gewohnt ist, womit man geprägt wurde, lässt sich nur schwer ablegen.


Diese Menschen dachten wahrscheinlich ähnlich wie der Verlorene Sohn:

"Wer ist dieser Jesus? Wie kann der von so einer bedingungslosen Liebe sprechen? Uns wurde gelehrt, dass man bekommt, was man verdient. Dass man alles richtig machen muss. Regeln und Gesetze befolgen, Bibel lesen, beten, gute Taten vollbringen und bloß nicht den Gottesdienst schwänzen! Doch dieser Typ spricht von einer Liebe, von der wir noch nie gehört haben … "
 

Was macht der Sohn während der Vater ihn so herzlich umarmt? Er windet sich aus dieser Umarmung und sagt: "Vater, ich bin schuldig geworden an Gott und an dir. Sieh mich nicht länger als deinen Sohn an, ich bin es nicht mehr wert."   Lukas 15, 21 HfA


Wie oft winden wir uns aus der Umarmung Gottes? Wir oft fühlen wir uns schuldig und denken: "Nee, ich bin es nicht wert von Gott geliebt zu werden?", "Wenn der wüsste, wie ich wirklich ….. "

 

STOPP! Denn weißt Du was passiert?

Der Vater geht gar nicht auf die Worte seines Sohnes ein. Er ignoriert sie. Er ruft stattdessen nach seinen Dienern, die ne ordentliche Party zu Ehren seines Sohnes ausrichten sollen, bestellt Catering … das ganze Programm. Jetzt wird fett gefeiert!


Und dann passiert etwas, das uns sehr viel lehren kann:

"Moment mal!" ruft der ältere Bruder des Verlorenen Sohnes. Wütend fragt er seinen Vater: "Was hat mein Bruder getan, dass Du ihm zu Ehren so eine große Party schmeißt???"


Das ist doch mal die Frage schlechthin. Auch die der Pharisäer und der anderen Zuhörer.

Die Antwort darauf ist einfach: Er hat nichts getan.


Der Verlorene Sohn hat tat nichts getan, um sich diese Ehre zu verdienen! Er war einfach nur da.

Der Vater der ihm entgegen rennt, steht sinnbildlich für die Gnade die uns entgegen rennt. Alles was wir tun können ist sie annehmen, die Umarmung erwidern.
 

Und wenn Du sie annimmst, dann geht die Party los! Dann gehst Du rein ins Haus, in dem es keine Schuldzuweisung, keine Ablehnung und keine Scham gibt. Hier kannst Du sein, wie Du bist! Hier bist Du frei!

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Du fragst Dich ob Dir wirklich alles vergeben ist? Ob Du nicht doch irgendwann, irgendwas getan hast … Nein. Wenn Du Gott umarmst und ihn um Vergebung bittest, dann wird er Dich mit Segen überschütten. Punkt. Er rollt nicht auf, was Dir vergeben ist.
 

Denn das, liebe/r Blogleser/in, dass ist Gnade!

 

In diesem Sinne wünsche ich Dir, dass Du Gnade erlebst und den Schritt zurück ins Haus Deines Vaters gehen kannst. Seine Tür steht für Dich offen.
 

Deine Mandy
 

Dieser Beitrag wurde am 23. März 2017 veröffentlicht.

Gott schmeißt ne Party … für Dich!

Gnade. Ein Wort das zigfach in der Bibel vorkommt. 

Es ist die Grundlage des Glaubens schlechthin. Doch wie oft benutzt man dieses Wort so larifari daher, ohne sich bewusst zu machen, was es bedeutet? 


Gnade ist ein Geschenk. Ein Geschenk für Dich von Gott!

Du hast Dir Gnade nicht durch tolle Taten und Aktionen verdient, nee die bekommst Du einfach so. Punkt.
 

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Super fromme Formulierung. Irgendwie fixt das Menschen, die mit Gott nichts am Hut haben, nicht wirklich an. Naja, einige vielleicht – aber die meisten verdrehen wahrscheinlich die Augen.

Ich glaube Jesus wusste das genau und deshalb hat er viele Beispiele – Geschichten aus dem Leben erzählt – damit wir Menschen uns hineinfühlen können und wirklich raffen, was Gnade bedeutet.

Ich bin ja noch immer dafür, dass Jesus unter die Blogger geht oder zumindest einen Facebook Account eröffnet – denn er hat es gut raus, die Leute zu fesseln, beim Herzen zu packen und den Kern der Sache in einfachen Sätzen zu erklären.
 

Das beste Beispiel ist natürlich die Geschichte vom Verlorenen Sohn. Lies sie in Lukas 15, 11-32 HfA

Achte beim Lesen mal auf den Zusammenhang, in dem Jesus sie erzählte. 

"Immer wieder kamen viele Zolleinnehmer und andere verrufene Leute zu Jesus, um ihn zu hören. Die Pharisäer und Schriftgelehrten ärgerten sich und schimpften: »Mit welchem Gesindel gibt der sich da ab! Er isst sogar mit ihnen!«" - Lukas 15, 1-2 HfA


Jesus saß vor religiösen Schnöseln, die ihn dumm anmachten, weil er sich mit – in ihren Augen – asozialen Leuten traf, sich Zeit für sie nahm, in dem er zB. mit ihnen aß. Das passte denen nicht in den Kram. 

Und was tat Jesus? Der fauchte nicht zurück oder schickte sie weg, nein er schenkte ihnen ebenfalls seine Zeit und erzählte ihnen gleich drei Geschichten.


Die erste Geschichte handelte von einem verlorenen Schaf. Lies sie in Lukas 15, 1-7 NLB

Kurzfassung: Schäfer ist mit Schafherde unterwegs. Auf einmal verschwindet eins. Weg isses. Schäfer macht sich auf die Socken, um verlorenes Schaf zu finden. Als er es findet, schmeißt er ne Party.

Moral der Geschichte, Jesus erklärt's: "Genauso ist im Himmel die Freude über einen verlorenen Sünder, der zu Gott zurückkehrt, größer als über neunundneunzig andere, die gerecht sind und gar nicht erst vom Weg abirrten!"


Die zweite Geschichte handelt von einer verlorenen Münze. Lies sie in Lukas 15, 8-10

Kurzfassung: Eine Frau hat 10 Münzen, eine davon geht verloren. Die sucht sie wie verrückt, logisch – wer verliert schon gern Geld, vor allem wenn er auf jeden Cent angewiesen ist. Als sie die Münze gefunden hat, lädt sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen ein und sie feiern was das Zeug hält. 

Moral der Geschichte, Jesus erklärt's: "Genauso herrscht Freude bei den Engeln Gottes, wenn auch nur ein einziger Sünder bereut und auf seinem Weg umkehrt."


Die dritte Geschichte ist die vom Verlorenen Sohn. Lies sie in Lukas 15, 11-32.

Kurzfassung: Vater hat zwei Söhne. Der eine will vorzeitig sein Erbe. Er bekommt es und zieht los. Sex, Drugs & Rock'n Roll. Irgendwann ist die Kohle alle, ihm geht's mies, einen gescheiten Job hat er auch nicht. Er fühlt sich seinem Vater gegenüber total schuldig  Doch er nimmt allen Mut zusammen und geht zurück nach Hause … voller Angst und Zweifel, wie sein Vater wohl reagieren wird.

Als der Vater seinen Sohn schon von weitem sieht, rennt er ihm mit offenen Armen und Freudentränen in den Augen entgegen. Und weil seine Freude so unendlich groß ist, seinen Sohn wieder in den Armen zu halten, macht er was? Richtig, er lässt es krachen und schmeißt eine Party!


DAS ist Gnade! Dieser Vater steht sinnbildlich für Gott! 


Jemand, der Scheiße gebaut hat, bekommt nicht zuerst den Arsch versohlt und ihm wird auch nicht vorgepredigt, was er für ein Idiot ist … er wird in den Arm genommen und bekommt zu hören: Ich lieb Dich – Du bist mein geliebtes Kind, egal was Du für Bockmist gebaut hast!


Das schließt natürlich nicht aus, dass der Vater seinem Sohn doch noch ordentlich die Leviten gelesen hat.


Weißt Du was mir bei den ersten Beiden Geschichten auffällt? Frag Dich mal, was das Schaf und die Münze getan haben, um gefunden zu werden? Klingelts? Die haben nix getan. Das Schaf trottete umher und fraß hier und da das Gras ab und die Münze lag irgendwie rum, bis die Frau sie fand.

Es gibt unzählige Predigten über die Geschichte mit dem Verlorenen Sohn und ich hab auch schon mehr als einmal drüber geschrieben. Und worüber? Darüber, dass der Sohn eingesehen hat, dass er Mist gebaut hat und dass er zu seinem Vater zurück ging. Er fühlte sich ziemlich mies, sein Selbstwertgefühl war sicher total eingeschrumpelt, von Selbstverdammnis und Selbstverachtung ganz zu schweigen … doch all diese blöden Gedanken und Gefühle konnten ihm die Würde der Annahme nicht nehmen! Sein Vater liebte ihn, egal was er angestellt hatte, wie er sich fühlte oder ob er sich vielleicht sogar hasste. Sein Vater organisierte eine Party!

Ich denke, dass Jesus zuerst die Geschichte mit dem Schaf und der Münze erzählte, bevor er zum Verlorenen Sohn kam, und das hat hat durchaus seinen Sinn.
 

Gott liebt Dich bedingungslos. Er würde alles für Dich tun. Er würde für Dich sterben. Er ist für Dich gestorben!


Stell Dir mal ein Baby vor, dass wird nicht geliebt, weil es bei der Geburt so easy peacy aus dem Geburtskanal geflutscht ist … weil es sich Mühe gegeben hat, Mutti keine Schmerzen zu bereiten. Mal ehrlich, wenn das so wäre, würde fast keiner sein Baby lieben, oder? Denn soweit ich das mitbekomme, ist fast jede Geburt eine schmerzvolle Angelegenheit. 


In Epheser 1, 8-9 NLB steht:

"Ja, in seiner Liebe hat er uns überreich beschenkt: Er hat uns mit Weisheit erfüllt und uns seinen Willen erkennen lassen. Sein Plan für diese Welt war bis dahin verborgen, doch nun hat er ihn uns gezeigt. Durch Christus verwirklicht er ihn genau so, wie er es sich vorgenommen hat."

 

Gott schmeißt Dir zu Ehren eine Party! Weil Du das Wertvollste bist, was er hat!

Schau mal die Omi unten im Video, die geht richtig ab – so könnten wir uns zur Abwechslung auch mal freuen :-) Scheißegal was die anderen denken, im Herzen glücklich sein und zu wissen, dass man unendlich und bedingslos geliebt ist, das macht das Leben aus!

 

Ich wünsch Dir, dass Dir das immer mehr bewusst wird!

 

Sei mega mässig gesegnet dabei!

Deine Mandy
 

Dieser Beitrag wurde am 22. März 2017 veröffentlicht.