Hör auf, zu jammern!

Ich habe heute ein Zitat von Winston Churchill gelesen:

"Wenn Sie durch die Hölle gehen, gehen Sie einfach immer weiter."
 

Wie wahr! Mich kotzt diese ganze Opfer-Mentalität sowas von an. Wie oft wälzen wir die Schuld warum manches eben nicht läuft wie es laufen soll, auf irgendwelche Umstände, unsere schlechte Kindheit, auf andere Leute, auf das Schicksal und sogar auf Gott ab?? Ständig!

Wir jammern was das Zeug hält! Manche hören schneller wieder auf, andere jammern scheinbar permanent.


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"Mimimimi, warum immer ich???" …. "Das ist sooo unfair!!"  …. 

Sie jammern so laut und ausgiebig, dass sie nicht weitergehen (können) und mitten im Scheiß ihres Lebens stecken bleiben. Ihnen stinkt es gewaltig. Logisch. Die daraus resultierende Unzufriedenheit strahlen sie aus wie ein radioaktiv verseuchtes Stück Land. Wer sich länger in ihrem Umfeld bewegt wird über kurz oder lang selbst krank. Die Klugen unter uns verziehen sich und lassen die Jammernden unter sich, denn sie werden mit der Zeit einfach unerträglich.

 

Wie wäre es, wenn wir uns zutrauen einfach mal mehr Verantwortung zu übernehmen?? 

Wir haben auf vieles keinen oder nur wenig Einfluss: sei es die Politik, Wirtschaftskrisen, die Kündigung im Briefkasten, Krankheiten … 

Doch sollen wir deswegen jammern?? Was ändert das? Sollten wir uns nicht lieber überlegen wie wir damit umgehen können?

Menschen jammern gern, schon klar – doch diese ganze Jammerei lähmt uns und vor allem ändert sie nichts an den Umständen!

Stattdessen beschweren wir uns immer mehr und überall: über das Wetter, steigende Benzinpreise, das DVB-T bald der Vergangenheit angehört, über unsere Kollegen, unsere Nachbarn, unseren Parter, unser Gewicht bla bla bla.

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Dieser Beitrag wurde am 7. März 2017 veröffentlicht.

Angst vor der “Endzeit” … was ist wenn ich nicht durchhalte??

Und Jesus sagte:

"Habt endlich mal richtig Angst hier!! Die Endzeit ist nah! Warum weint und zittert ihr nicht?"  


Wie? Kennst Du nicht?? Liest Du nicht die Bibel?? Ok, Du hast Recht – Jesus und Panikmache – das passt nicht! Das war ein Joke!   ;-)

Und doch haben wahrscheinlich viele von uns Angst oder zumindest ein mulmiges Gefühl,
aufgrund der folgenden Bibelstellen:


"Seid auf der Hut und lasst euch von niemand täuschen! Viele werden unter meinem Namen auftreten und von sich behaupten: ›Ich bin der wiedergekommene Christus!‹ Damit werden sie viele irreführen. 

Erschreckt nicht, wenn nah und fern Kriege ausbrechen! Es muss so kommen, aber das ist noch nicht das Ende. Ein Volk wird gegen das andere kämpfen, ein Staat den andern angreifen. In vielen Ländern wird es Hungersnöte und Erdbeben geben. Das alles ist erst der Anfang vom Ende – der Beginn der Geburtswehen.« 

»Dann werden sie euch an die Gerichte ausliefern, euch misshandeln und töten. Die ganze Welt wird euch hassen, weil ihr euch zu mir bekennt. Wenn es so weit ist, werden viele vom Glauben abfallen und sich gegenseitig verraten und einander hassen.  Zahlreiche falsche Propheten werden auftreten und viele von euch irreführen. Und weil der Ungehorsam gegen Gottes Gesetz überhand nimmt, wird die Liebe bei den meisten von euch erkalten. 

Wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, wird gerettet. Aber die Gute Nachricht, dass Gott schon angefangen hat, seine Herrschaft aufzurichten, wird in der ganzen Welt verkündet werden. Alle Völker sollen sie hören. Danach erst kommt das Ende.«"

Matthäus 24, 4 – 14 GNB

 

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Mir schrieb kürzlich jemand:

"Was ist, wenn ich nicht bis zum Ende standhaft bleibe? […] Ich habe Angst, dass ich, sobald etwas Schlimmes passiert – oder sobald es darauf ankommt – den Glauben an Jesus verliere."  


Schauen wir uns Matthäus 7, 13-14 an. Da heißt es: "Geht durch das enge Tor! Denn das Tor zum Verderben ist breit und ebenso der Weg dorthin! Viele Menschen gehen ihn. Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng, und der Weg dorthin ist schmal. Deshalb finden ihn nur wenige."

Oder Matthäus 7, 21: "Nicht, wer mich dauernd 'Herr' nennt, wird in Gottes neue Welt kommen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut." 


Was ist, wenn ich der "falsche Prophet" bin? Wenn ich gar nicht merke, was für einen schwachsinnig – frommen Humbug ich den Leuten "verkaufe"? Was ist wenn ich auf dem völlig falschem Dampfer bin? Was ist, wenn ich Gott nicht genug liebe? Was ist, wenn ich meine Mitmenschen nicht genug liebe? Nicht genug Gutes tue? Was ist, wenn es nicht schaffe Jesus als Mittelpunkt meines Lebens zu sehen? Was ist, wenn ….  ?


Fragen über Fragen. Und dazwischen: Angst, Angst, Angst!

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Dieser Beitrag wurde am 6. März 2017 veröffentlicht.

Welche Themen gehören (nicht) in den Gottesdienst?

  • "Gott ist gut. Ich nicht."
  • "Ich bin von Geburt an schlecht …"
  • "Ich hab schon wieder was falsch gemacht. Hoffentlich liebt Gott mich noch?!" 
  • "Ich bin ein Versager."
  • "Gott liebt mich nicht, der hat seine Lieblingskinder … ich gehöre nicht dazu."
  • "Ich bin nicht wertvoll genug."


Kennst Du solche Gedanken auch?

In all den Jahren, in denen ich diesen Blog schreibe, bis heute bekomme ich Mails mit diesen oder ähnlichen Aussagen. Menschen, die mir das schreiben, gehen oft schon seit Kindheit an in Gemeinden und Kirchen. Sollten sie nicht gerade deshalb anders drauf sein? Haben sie alle nur etwas falsch verstanden oder sind psychisch labil?
 

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Sollten Menschen in Gemeinden nicht eher Wertschätzung gelernt und verinnerlichen haben?
Sollten sie nicht Halt, Trost und Stärke im Glauben finden? 


Ich werde den Arsch voll bekommen für das was ich gleich schreiben werde, denn ich bin der Meinung das Menschen in Gemeinden statt Stärkung leider viel zu häufig das Gegenteil erleben: Missbrauch und Manipulation, von Kindheitsbeinen an.

Der Typ hinter der Kanzel erklärt, dass der Mensch von Geburt an schlecht ist. Ohne Gott kann und ist er nichts. Bääääm, ein Schlag in die Seele eines Menschen, vor allem in die eines Kindes, dass den theologischen Hintergrund dieser Aussage noch gar nicht begreifen kann. Ein Schlag der Verletzungen hinterlässt, die im schlimmsten Fall niemals verheilen. Ich übertreibe? Vielleicht. Doch wenn ich mir oben genannte Aussagen durchlese … vielleicht auch nicht.

Aber hey, das ist doch alles gar nicht so tragisch. Denn selbst wenn wir Menschen schlecht sind, hat Gott uns durch sein Opfer (Jesus) wieder aufgewertet. Also, passt doch oder?

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Dieser Beitrag wurde am 2. März 2017 veröffentlicht.

Statt hetzen ….

Gerade auch unter Christen wird viel gehetzt gegen den Islam, gegen Muslime. 

Doch in wie weit kennen sich die, die am lautesten Schreien eigentlich aus mit dem Islam, mit dem Koran? Haben sie sich schon mit Muslimen unterhalten? Oder wird nur über sie gesprochen? Worauf gründet sich ihre Meinung? 

Ist "hetzen" übertrieben überlege ich. Ja vielleicht. Doch leider ist Hetzerei (übersetzt: feindseelige Stimmungsmache) keine Seltenheit. Sollten wir Christen es nicht besser wissen? Das Argument, dass Muslime über Christen ebenfalls herziehen, zieht bei mir nicht. Nur weil jemand Unrecht tut, muss ich nicht auch Unrecht tun.


Ich halte mich weitgehend aus Diskussionen über den Islam raus. Aus einem einfachen Grund: Ich kenne mich viel zu wenig aus, um fundiert mitreden zu können. Leider kenne ich auch keinen Muslim mit dem ich über den Islam sprechen könnte – es scheitert oft an der Sprachbarriere. Doch hey, falls Du das hier liest und Muslim bist, melde Dich bei mir. Vielleicht finden wir ja auf diesen Weg zueinander :-) 

Bevor ich mich in kontroverse Diskussionen verheddere, finde ich es sinnvoller meine Zeit zu nutzen, um selbst im Koran zu blättern und zu recherchieren wie bestimmte Stellen gemeint sein können. Und doch werde ich mich damit wohl kaum zur Islam Expertin mausern – will ich auch nicht.
 

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Ich schreibe seit 8 Jahren diesen Blog, beschäftige mich fast täglich mit der Bibel. Verstehen tue ich nur einen Teil von ihr, glaube ich zumindest. ;-) Ganz egal mit welchem Glauben oder welcher Religion man sich beschäftigt, letzendlich verstehen wir nur einen kleinen Teil davon. Doch das schreckt mich nicht ab, mich auch weiterhin auf Entdeckungsreise zu machen.
 

Ich bin von ganzem Herzen Christ und liebe Jesus. Dieser Typ hat es mir angetan, er ist mein Vorbild. Ich habe meinen Glauben nicht gewählt, weil er mir am Besten ins Bild passte, sondern weil ich überzeugt davon bin, dass es Jesus, Gottes Sohn, als Menschen gegeben hat und er auch heute noch einen Platz in unseren Herzen hat, wenn wir ihm einen geben. Ja, ich glaube an diese diese ganze Erlösungsgeschichte mit Jesus' Kreuzigung, obwohl sie mir so oft suspekt erscheint. Seine Gnade erfüllt mich mit einen inneren Gewissheit … die kann ich niemanden aufdrängen, nur begeistert von ihr erzählen. Damit Herzen zu erreichen ist Gottes Job. Gott sei Dank :-)

 
Ich möchte in diesem Blogbeitrag mein kleines Grundwissen über den Islam weitergeben. Ich hoffe im Großen und Ganzen liege ich damit richtig, bei dem ein oder anderen Punkt habe ich vielleicht etwas falsch verstanden. Dann bitte ich Dich um Richtigstellung, steinige mich nicht ;-) Ansonsten, wenn Dich das Thema interessiert, mach Dich selbst auf die Suche und recherchiere. 
 

Mich interessiert, was meine Mitmenschen glauben. Ich sehe das als ein Zeichen des Respekts, aber das sollte jeder für sich entscheiden.


Ich werde hier niemand vollpredigen alá: "Du bist auf eine Irrlehre hereingefallen!", "Kehre um, Jesus ist der einzig wahre Herr!" bla bla – das halte ich für sinnfrei. Jemanden zuhören, ihn ernst nehmen, sich austauschen – darin sehe ich mehr Sinn und einen Weg um jemanden zum um-denken zu bewegen, als ihm Holzhammer Parolen an den Kopf zu werfen. Ich kann den Islam ablehnen

 

So und jetzt schmink Dir bitte noch ab, dass ich es schaffe in ein paar Zeilen einen Überblick über den Islam zu geben. Nennen wir es eher Einblick ;-)

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Dieser Beitrag wurde am 28. Februar 2017 veröffentlicht.

Hilfe, ich spüre Gott nicht …

Was wäre der Mensch ohne Gefühle?? Ein Roboter, der ein trostloses Dasein fristet?! Wahrscheinlich.

Gott sei Dank sind wir mit einer mega Bandbreite von Gefühlen ausgerüstet.


Doch was, wenn wir in Bezug auf Gott nur wenig spüren? Wenn wir nicht oder kaum spüren, wie er unseren Mangel ausfüllt? Wie er uns liebt? Wie groß seine Gnade ist??


Kann es sein, dass diese Fragen unter Christen selten ausgesprochen werden und dennoch in vielen Köpfen sind? Nähern wir uns einem Tabu-Thema??
 

Ich bin ein sehr rationaler Mensch und "spüre" Gott auf emotionaler Ebene selten. Gerade in charismatischen Gemeinden wird Gott durch Lieder (Lobpreis) ausgiebig angebetet. Menschen schließen die Augen, heben die Hände, singen vollen Herzens mit und manchmal fließen vor Rührung sogar Tränen. Und ich? Naja, ich fühle nicht viel. Die Musik spricht mich meist nicht an, ich komm nicht "in Stimmung" – wenn ich mich dennoch zum mitsingen überwinde, Hände hebe und Augen schließe komme ich mir albern vor. Ich fühle mich fehl am Platz.
 

Vor einigen Jahren als ich Christ wurde, hat mich das unter Druck gesetzt – ich hatte ein schlechtes Gewissen. Ich dachte: "Was stimmt denn mit mir nicht??" 
 

Blick aufs Meer


Doch heute ist das für mich okay. Ich habe eben andere Wege mit Gott zu sprechen; beim Laufen, beim Radfahren, beim Staubsaugen …
 

Es geht nicht darum den frommen Hampelmann zu spielen; Hände heben, Augen schließen und notgedrungen mitzusingen, nur weil man das "eben so macht". 

Gott steht auf authentische Menschen! Er will DICH so wie Du bist und keinen Schauspieler.


Das ist mir heute klarer als damals, weil ich aufgehört habe mich selbst zu beurteilen und ständig zu hinterfragen alá: "Vielleicht glaube ich nicht genug?" oder "Vielleicht bete ich nicht richtig?"


Ich hab mich frei davon gemacht und so einen Zugang zu Gott gefunden – auch ohne Hände heben, Augen schließen und Halleluja singen.

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Dieser Beitrag wurde am 22. Februar 2017 veröffentlicht.

“Ist meine Krankheit eine Strafe Gottes?”

Vielleicht hast Du Dir diese Frage auch schon mal gestellt?


Ich möchte versuchen sie zu beantworten. Springen wir doch dazu mal eben in die Zeitmaschine und beamen uns ganz zurück zur Erschaffung dieser Welt. Gott schuf das Universum, plante Tag und Nacht, schuf Pflanzen und Tiere und dann zu guter Letzt gestaltete er den Menschen.

"Dann betrachtete Gott alles, was er geschaffen hatte, und es war sehr gut!" - 1. Mose 1, 31 HfA


Es gab keine Krankheiten oder ähnlich Schreckliches auf dieser Welt. Herrlich! Manchmal träume ich mich hinein, wie sich das wohl anfühlen würde, wenn noch heute alles "sehr gut" wäre. Aber um in diesen Genuss zu kommen, müssen wir noch etwas warten. Denn Adam und Eva haben es vermasselt!
 

"Durch einen einzigen Menschen ist die Sünde in die Welt gekommen und als Folge davon der Tod. Weil nun alle Menschen gesündigt haben, sind sie alle dem Tod ausgeliefert." - Paulus in Römer 5, 12 HfA 


Ok, falls ihr das hier lest – sorry Ihr Beiden. Ich bin manchmal nicht so gut auf Euch zu sprechen, gerade wenn über meinem Leben fiese dunkle Wolken auftauchen. Aber um fair zu bleiben, sollte ich nicht die ganze Schuld bei Euch abladen … wenn Ihr nicht vom Baum der Erkenntnis gefuttert hättet, dann hätten es eben andere getan. Mit all der Freiheit, die der Mensch bekommen hat, kam auch die Neugier. Die Neugier Verbotenes zu tun oder eben etwas zu tun, wovon eindeutig abgeraten wird – um es mal milde auszudrücken.

Hier liegt nun schon der Zusammenhang zwischen Krankheit und Sünde. Denn seit dieser Baum-Aktion ist nicht mehr alles "sehr gut". Der Mensch wird krank und stirbt letzendlich. Manche früher und manche später, durch allerlei Gebrechen, die das Älterwerden mit sich bringt.
 

Einsamkeit


Wenn Du fragst ob Deine Krankheit eine Strafe Gottes ist. Nein. Ich bin der Meinung, dass Krankheit niemals von Gott kommt. Vielmehr ist sie ein scheiß Erfindung vom Teufel.

Oh "Teufel" klingt ja wie im Märchen. Find ich auch, zumindest wenn man das rote lustige Männchen im Kopf hat, das mit Mistgabel ums Feuer hüpft. Ich denke das die Bibel mit "Teufel" das Böse in dieser Welt meint – was das alles sein kann wissen wir leider zu genau.


Letzendlich ist Krankheit die Konsequenz falscher Entscheidungen.
Wichtig ist, dass Du dabei die Menschheit als Ganzes siehst.


Wir alle sind laut Bibel Sünder und leben somit in einer "gefallenen" Welt, in der es Krankheit und Tod gibt. Auf Deiner Ebene – also auf der einer einzelnen Person – sieht die Sache anders aus.

Nicht jeder der sündigt wird krank. Und nicht jeder, der weniger sündigt, bleibt gesund. Wer nicht sündigt, der kann sich gern mal melden oder nen Stein werfen ;-)

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Dieser Beitrag wurde am 21. Februar 2017 veröffentlicht.

Wärme schenken: Ein Danke für Euch! :-)

Letzte Nacht waren wir wieder bei obdachlosen Menschen im Einsatz. Dieser Mann möchte sich selbst bei euch bedanken … der Dank geht an alle, die uns Schlafsäcke und warme Sachen geschenkt haben*. 

Ihr seid spitze!  ❤️

 

Ein anderer Obdachloser war total überwältig was er bekommen hat: "Ich fühl mich total geliebt. Peng, peng, Peng – soviel Liebe! Ich kann damit gar nicht umgehen, bin nicht beziehungsfähig. Und ihr macht Peng Peng Peng mit eurer Liebe!"  

 


* Jeden Winter gibt es auf meinem Blog die Aktion: "Nächstenliebe ganz praktisch: Schenke Wärme!"

Dieser Beitrag wurde am 17. Februar 2017 veröffentlicht.