Beten nach dem Zwiebelschalenprinzip!

Das Zwiebelschalenprinzip beim Anziehen kennt fast jeder:

Mehrere Kleiderschichten von unterschiedlicher Dicke und verschiedenem Material miteinander kombiniert halten warm!

Denn die Luft in den Zwischenräumen der verschiedenen Klamotten dient hervorragend als Wärmeisolator. Und wenn einem zu warm wird, kann man ganz einfach eine Klamottenschicht ausziehen.


Anziehen wie eine Zwiebel! Die besteht nämlich auch aus mehreren Schichten. Wenn Du sie aufschneidest, kannst Du das ganz gut sehen.

 

Und beten kann man ganz ähnlich: 

Beten nach dem Zwiebelschalenprinzip!


Manchmal schreiben Leute: "Beten ist so langweilig! Ich weiß nicht, was ich erzählen soll. Hast Du eine Idee?"  


Na klar ist Beten langweilig. Zumindest dann, wenn man immer wieder die alte gleiche Leier vordudelt. Das ist ja so, als wenn ich einem Freund immer wieder das gleiche Zeug erzähle. Da hab ich wahrscheinlich zu Recht schnell das Gefühl: Der hört mir doch gar nicht richtig zu und bald wird es mir selbst auch ziemlich lästig – also lasse ich es sein!

 

Versuche doch mal, in Schichten zu beten!
 

Du kannst z.B. innen anfangen – da geht es um Dich. Erzähle Gott frei vom Herzen weg, wie es Dir gerade geht, wofür Du dankbar bist, was Deine aktuellen Ziele sind, was Dir Schwierigkeiten macht und was Dich beschäftigt. Danke ihm für all das Gute, was Du hast. Bitte ihn um Hilfe und Unterstützung, wo Du sie brauchst oder um klare Zeichen, was Du tun sollst.

Fühl Dich frei – Du bist frei! Es gibt keine No-Go's, mit Gott kannst Du alles bereden!

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Dieser Beitrag wurde am 22. November 2014 veröffentlicht.

Wenn auch Google keine Antwort weiß …

Gestern Abend schrieb ich auf der Facebookseite von GekreuzSiegt:


"Mir geht es so schlecht, ich bin in der größten Not meines Lebens und Gott scheint nicht da zu sein!"  - Was würdest Du diesem Menschen raten?


Durch mein Statistikprogramm weiß ich, dass es Menschen gibt, die diesen Satz genauso oder ähnlich bei Google eingeben und dann irgendwie hier landen. 


Sie geben das in eine Suchmaschine ein.
Nach was suchen sie?


Wahrscheinlich nach einer Antwort, Ansprache, Rat, Worten oder was auch immer …  
Nach etwas, dass ihnen ein Stückweit raus hilft aus diesem dunklen Loch und ihnen neue Hoffnung schenkt.


Deshalb möchte ich drauf eingehen und dachte, es ist ganz clever nicht nur selbst eine Antwort darauf zu geben, sondern auch andere Menschen um ihren Rat zu fragen. Fast jedem ging es schon mal schlecht, was hilft um sich zu erinnern: "Was hat mir in so einer Zeit gut getan?


Vielleicht liest Du diese Seite hier, weil Du ähnliches bei Google eingegeben hast. Vielleicht ist der ein oder andere Rat dabei, den Du umsetzen kannst. 


Die Top Antworten mit den meisten Like's waren Antworten wie diese:
 

Anja: "Einfach nur für ihn da sein. Nicht mal wirklich was raten. Eher einfach Liebe schenken und für ihn beten."


Ilka: "Nichts raten. Da sein für diese Person… Gott "muss" sich manchmal unsere Hände, Füße und  Ohren ausleihen…"


Stefan: "Klappe zu und Ohren auf. Ratschläge sind in so einer Situation Schläge und die braucht kein Mensch. Ich bin davon überzeugt, dass man in vielen Situationen mit Worten nicht trösten kann. Man kann nur mitleiden und die ganze Sch… mit aushalten. Und das kann den anderen sehr trösten!"


Jörg: "noch bevor ich die Kommentare sah, dachte ich : da sein……und alle Ratschläge tief vergraben……"


Echte Freunde sind ein großes Geschenk!

Wie wichtig ist es Freunde zu haben – Menschen, die in schlechten Zeiten für einen da sind und für die man selbst da sein kann! Manchmal fühlt sich auch als Freund hilflos, sucht verzweifelt nach Worten, will helfen. Hilfreich kann es sein, dem anderem zu sagen: "Sei einfach da für mich, Du musst nicht verzweifelt nach Worten suchen – sei einfach da!"


Blöd nur, wenn man nicht "vorgesorgt" hat und alleine da steht … ohne Freunde. Was tun?

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Dieser Beitrag wurde am 21. November 2014 veröffentlicht.

Scheiß auf “Superchristen” – Gott will DICH!

Leistung ist eines der höchsten Gebote in unserer Gesellschaft!


Das geht spätestens in der Schule los. Setzt sich beim Studium fort und auch am Arbeitsplatz ist Leistung eines der wichtigsten Maßstäbe!

Es geht um Leistung; in der Wirtschaft, beim Sport, oft auch in Beziehungen.

Wer Leistung bringt, ist anerkannt und beliebt. Wer zu wenig Leistung bringt, gilt als schwach und wird ausgetauscht. 


Ich glaube, dieses Leistungsdenken beherrscht uns manchmal so sehr, dass wir es selbst schon gar nicht mehr merken. Es ist uns in Fleisch und Blut übergegangen, so dass wir denken, Gott hat uns lieber, wenn wir alles richtig machen und lehnt uns ab, wenn wir Mist bauen und Fehler machen. 


Und dann kommt Jesus und sagt: "Hey, Du darfst schwach sein! Ja, DU! Ich liebe Dich unendlich! Ganz egal, wieviel Du leistest oder nicht leistet! Meine Liebe und Gnade schenke ich Dir, weil Du DU bist und nicht weil Du sonst wie viele tolle Dinger drehst!"


Scheiß auf Supermänner, Superfrauen, Superschüler, Superlehrer, Superkinder, Supereltern, Superchristen, Superpastoren, Supergemeinden …. Gott will DICH!! Er findet Dich als Mensch SUPER! So wie Du gerade vorm Computer hockst und diesen Blog liest!


Denn auch wenn es eine bittere Erkenntnis ist, Supermenschen gibt es genauso wenig wie den Weihnachtsmann!


Vielleicht bewunderst Du all diese scheinbaren Supermenschen und vielleicht verkörpern sie genau das, was Du Dir für Dich wünschst. Vielleicht wärst Du auch gern so ein Supermensch?!

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Dieser Beitrag wurde am 20. November 2014 veröffentlicht.

Wir brauchen mehr Jesus in dieser Welt!

Gestern kam eine Einkaufswagenchipfinderrückmeldung von Jens.

Meine Antwort und meine Gedanken dazu fielen etwas länger aus, deshalb habe ich daraus einen Blogartikel gemacht. Vielleicht fühlt sich der eine oder andere dadurch auch angesprochen und ermutigt, meine Gedanken für sich weiter zu denken und mit Gott zu besprechen :-)

 

Jens schrieb gestern auf die Chipfinderrückmeldungsseite:


"Hallo Mandy!

Ich bin Straßenmusiker, und habe gestern in Greifswald auf dem Markt Gospel- und Friedenslieder gesungen, als ein nettes Pärchen mich nach meiner Religion fragte.

Da ich keiner gewissen Gemeinschaft angehöre (aus Überzeugung), erzählte ich, dass Gott für mich überall steckt. In jeder Blume, in jedem Stein. Im Staubkorn und jedem Stern. Dass ich gerne am See sitze oder am Fluss, um mit Gott Kontakt aufzunehmen. In aller Ruhe mich sammle. Oder am Kinderspielplatz für mich Gott in den spielenden Kindern erkenne.


Als ich nach Hause fuhr, sah ich in meinem Sammelhut nicht nur Münzen, sondern auch diesen blauen gelochten Chip. Ich sagte meiner Frau, ich wäre heute auf dem Greifswalder Markt "gekreuzsiegt" worden. Sie schaute mich ungläubig an und ich zeigte ihr den Chip!

So nun wollte ich mal nachschauen, wer diese Seite hier betreibt. Wer das ist.

Ich wünsche Dir Mandy und deinem Team alles Gute. Gott segne Euch. Ja er hat uns alle lieb. Der Mensch ist von Grund auf gut war meine Botschaft an diesem Tag beim Musizieren.

So war der Chip auch wieder eine kleine Aufmerksamkeit von unserem gemeinsamen Väterchen. Gott ist ein so schweres Wort geworden. Nennen wir ihn Väterchen. Ich finde es sympathischer.


Friede allen Wesen des Universums.

Jens   (www.der-fahrende-musikus.de)

 


Hallo Jens,

danke für Deine Rückmeldung! Ich habe mich ein wenig auf Deiner Seite umgeschaut. Du scheinst ein sehr interessanter Mensch zu sein! Engagiert und vielseitig – das gefällt mir!   :-)

Du hast Recht – in jedem Menschen und jedem Teil der Schöpfung steckt ein göttlicher Funke. Sich daran immer wieder zu erinnern – das bewusst wahrzunehmen, ist eine riesige Kraftquelle! So manche überfromme Menschen vergessen diese Sicht immer mal und bleiben bei Moral und Geboten hängen…

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Dieser Beitrag wurde am 19. November 2014 veröffentlicht.

Trotz Krieg – Weihnachten feiern!

"Immer mehr Menschen fliehen aus dem Osten der Ukraine. UNHCR (ein Amt der Vereinten Nationen, das sich für Flüchtlinge und Vertriebene einsetzt) schätzt, dass mittlerweile rund 260.000 Menschen innerhalb des Landes vertrieben sind. Darunter sind 17.000 Vertriebene, die von der Krim flohen. Nach russischen Angaben sind über 800.000 Menschen seit Beginn des Jahres über die Grenze nach Russland gekommen.

Als Gründe für die Flucht werden Angst vor den Kämpfen und fehlender Strom und Wasser genannt. Die Infrastruktur, Häuser und Gebäude sind zum Teil schwer beschädigt oder zerstört. Vertriebene berichten von  Zwangsrekrutierungen, Entführungen, Erpressungen und anderen Schikanen in ihrer Nachbarschaft.

Viele Vertriebene kommen bei Freunden oder Verwandten unter. Andere müssen sich Unterkünfte mieten. Die meisten von ihnen konnten nur wenig oder nichts auf der Flucht mitnehmen. Schwierig ist es für diejenigen, die keinen Zugriff mehr auf ihre Bankkonten haben."

Quelle: UNO-Flüchtlingshilfe

 

Zhenya (34) aus der Ukraine / Kiew hat sich bei mir zum Weihnachtsbriefschreiben angemeldet, um jemanden mit diesem Brief eine Freude zu machen.

Wenn Du diese Aktion noch nicht kennst, dann schau mal hier: www.gekreuzsiegt.de/weihnachtsbrief


"Wir haben Krieg … Aber Weihnachten soll man immer feiern!"

… schreibt sie mir als Kommentar zu ihrer Anmeldung. Wie recht sie damit hat!


Ich schreibe ihr eine E-Mail zurück und sie erzählt mir:

"Ich wohne in Kiew, in der Hauptstadt der Ukraine, und Gott sei Dank, hier sehen wir jetzt noch keinen Krieg. Die Menschen hier versuchen normal zu leben. Aber im Osten von der Ukraine, da geht der Krieg wirklich. Wir haben jetzt auch viele Menschen als Flüchtlinge in Kiew, die aus ihren östlichen Städten gekommen sind, weil es dort Krieg gibt. Unsere Gemeinde versucht auch der Armee zu helfen, unser Pastor und ein Paar andere Männer besuchen die Orte, wo es jetzt Krieg gibt, und bringen dorthin warme Kleidung und Schuhe, Medikamente, Essen, was Soldaten dort brauchen, und bringen auch die gute Nachricht von Jesus dorthin. Sie verteilen auch dort Evangelien, beten und sprechen mit Soldaten, versuchen sie zu ermutigen… Manche kommen zu Jesus durch diese Besuche und Gespräche….

Unsere Armee ist sehr arm, und die einfachen Menschen versuchen den Soldaten zu helfen. Sie brauchen alles – von der warmen Kleidung, bis zum Essen. Es gibt viele Volontärs in verschiedenen Gemeinden, die versuchen das Geld zu sammeln, um das Nötigste den Soldaten zu kaufen und zu bringen.

Und die wirtschaftliche Situation ist auch sehr schlimm in der Ukraine, wegen des Kriegs auch, aber nicht nur deswegen. Aber wir wissen, dass Gott all das zulässt mit einem Zweck. Nur Er weiß, was Er tun will. Aber wir hoffen, dass viele Menschen durch diese schwierige Situation zu Gott kommen werden!"

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Dieser Beitrag wurde am 17. November 2014 veröffentlicht.

Beweise mir Gott!

Vorgestern war ich am Berliner Mauerweg und habe die Leute gefragt:

"Wer ist Gott für Dich?" 


Standardantwort wie erwartet: 

"Es gibt gibt keinen Gott. Und wenn es ihn doch gibt, dann soll er sich erstmal beweisen!"


Viele Leute sind also bereit an ihn zu glauben, wenn ….  Ja, ja - gaaanz neues Thema! 


Ja, wenn was?

Wenn er einen persönlichen Brief an sie schreibt? 

Wenn die verstorbene Großmutter plötzlich wieder auf der Matte steht?

Wenn man beim Lotto fett abräumt?

Wenn Menschen von schweren Krankheiten, wie z.B. Krebs, geheilt werden?

Oder wie jemand hier auf dem Blog seit langer Zeit immer mal wieder schreibt: "Ich glaub an ihn, wenn meine Ex-Freundin zurückkommt!"
 

Egal, wie die Forderung des einzelnen aussieht, eins bleibt immer gleich:
Gott steht auf dem Prüfstand!


Er soll sich gefälligst bei uns blicken lassen, wenn wir an ihn glauben sollen. So einfach ist das!

Wirklich? Ist er wirklich in der Verantwortung, sich uns vorzustellen? Und was machen wir Menschen? Nix? Chillen rum, bis der feine Herr Gott sich uns dann endlich mal bewiesen hat?! Und solange er das nicht tut, sind wir aus dem Schneider?


Nee, so läuft das nicht. Das hast Du ja wahrscheinlich auch schon mitbekommen. Wir haben es schließlich nicht mit irgendwem zu tun. Sondern mit Gott. In Buchstaben: G O T T!

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Dieser Beitrag wurde am 14. November 2014 veröffentlicht.

Wie finde ich die passende Gemeinde für mich?

Gemeinde sollte ein Ort sein, wo Jesus mitten unter uns ist!

Ein Ort, wo Familie und Freundschaft gelebt wird! Wo wir voneinander lernen können und Vertrauen wächst! Wo wir ein Team bilden, Menschen lieben und ihnen dienen können, wie es Jesus tut!

Eine Gemeinde sollte der Ort sein, wo Du Input bekommen kommst, um geistlich zu wachsen (Jesus besser kennenlernen und ihm ähnlicher werden) und wo Du Dich mit anderen austauschen kannst. 


Nun gibt es die unterschiedlichsten Ausrichtungen und Glaubensformen.

Von der katholischen und evangelischen Kirche, bis hin zu den Freikirchen (BrüdergemeindenMennoniten, Baptisten, ICF, Vineyard, Jesus-Freaks u.a.).


Gemeinden gibt es wie Sand am Meer! 


Dir werden dort die unerschiedlichsten Leute begegnen.

Von Larifari-wir-kommen-alle-in-den-Himmel-und-haben-uns-alle-lieb über authentische Jesusnachfolger bis hin zu erzkonservativen "Christen", die teilweise sogar schon ziemlich sektenmässig (manipulativ und intolerant) unterwegs sind. 

Du kannst in einer Gemeinde von Menschen mit Helfersyndrom erdrückt, oder von gesetzlichen Besserwissern knallhart ausgegrenzt werden. In den meisten Fällen wirst Du aber Menschen vorfinden, die ihren Glauben ernst nehmen und von ganzem Herzen versuchen, wie Jesus zu leben und zu lieben. Menschen, die Probleme und Schwächen, aber auch viel Power und Willen haben, etwas in dieser Welt – oder zumindest Ihrem Umfeld – zum Besseren zu verändern.


Am Wichtigsten ist und bleibt, dass Jesus im Mittelpunkt steht!

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Dieser Beitrag wurde am 13. November 2014 veröffentlicht.