Wärme schenken: Ein Danke für Euch! :-)

Letzte Nacht waren wir wieder bei obdachlosen Menschen im Einsatz. Dieser Mann möchte sich selbst bei euch bedanken … der Dank geht an alle, die uns Schlafsäcke und warme Sachen geschenkt haben*. 

Ihr seid spitze!  ❤️

 

Ein anderer Obdachloser war total überwältig was er bekommen hat: "Ich fühl mich total geliebt. Peng, peng, Peng – soviel Liebe! Ich kann damit gar nicht umgehen, bin nicht beziehungsfähig. Und ihr macht Peng Peng Peng mit eurer Liebe!"  

 


* Jeden Winter gibt es auf meinem Blog die Aktion: "Nächstenliebe ganz praktisch: Schenke Wärme!"

Dieser Beitrag wurde am 17. Februar 2017 veröffentlicht.

rejoice = zurück zur Freude

Wusstest Du, dass das Wort Freude in der Bibel (HfA) 407x vorkommt?

Ziemlich oft – es scheint wichtig zu sein.

Alte Frau freut sich
Das englische Wort für Freude lautet: rejoice – dieses Verb enthält die Vorsilbe re (erneut) und damit einen Hinweis, dass man etwas erneut tut. Wenn man etwas erneut tun muss, bedeutet es, dass einem etwas verloren gegangen ist, das man schon einmal hatte.


Falls Du Deine Freude (joy) verloren hast, dann kehr um und freue Dich erneut – gewinn Deine Freude zurück!


Wenn Du denkst Du schaffst das nicht alleine, dann denk an das Versprechen das Jesus uns gemacht hat: "Denn gerade wenn du schwach bist, wirkt meine Kraft ganz besonders an dir." - 2. Korinther 12, 9 HfA


Schwache, enttäuschte und verletzte Menschen haben oft keine Kraft mehr, und genau an diesem Punkt lässt Gott Dich nicht fallen, sondern fängt Dich auf.


Leider funktioniert Freude nicht auf Knopfdruck. Keiner von uns kann Freude einfach so produzieren. 

Auch ist keiner von uns ist immer voller Freude. Im Gegenteil. Es gibt miese Zeiten … erinnere Dich mal an Hiob. Der hat sich gewünscht, er wäre nie geboren worden (Hiob 3,11). David betete darum, an einen Ort gebracht zu werden, an dem er nicht mit der Realität konfrontiert wird (Psalm 55,6-8). Elia flüchtete in die Wüste und wollte sterben (1. Könige 18,16-46). Und bei Dir so?
 

Im Hebräer 1 steht übrigens, dass Jesus mit Freudenöl gesalbt wurde. Was immer das genau heißen mag …. ich würde gerne in einen Pool voller Freudenöl sprengen springen. … huch verschrieben .. aber sprengen ist auch nicht schlecht. Denn dann läuft alles über und andere bekommen auch was ab. So ne rießige Flut Freudenöl, dass die Straßen lang fließt … hm könnte auch klitschig werden … 

Meine Phantasie geht mit mir durch. Zurück zur Freude – rejoice … ;-)
 

Altes Paar Freude


Freude ist mehr als: "Hey, ich bin gut drauf!" oder "voll happy" – Freude ist ein Lebenstil. Eine innere Herzens Einstellung, die wir auch trainieren müssen.

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Dieser Beitrag wurde am 16. Februar 2017 veröffentlicht.

Was bedeutet der Valentinstag?

Auf jedenfall ein gutes Geschäft für Blumenläden!

Doch steckt noch mehr dahinter als Kohle und Kommerz?


Die Ursprünge des Valentinstags sollen im Christentum liegen. Ob der Valentinstag nun auf den Bischof Valentin von Terni oder auf Valentin von Vitabo zurückgeht, darüber ist man sich nicht so ganz einig. 

Es deutet wohl mehr auf Valentin von Terni hin. Der lebte im 3. Jahrhundert nach Christus im heutigen Italien. Trotz eines römischen Verbots soll er Paare nach christlichen Brauch getraut haben. Dazu gab es noch einen wunderschönen Strauß Blumen aus seinem Garten. Valentin hatte einen grünen Daumen – man sagt, er habe den Verliebten die an seinem Garten vorbei gingen Blumen geschenkt. Wie schön, oder?!


Weil er es sich nicht verbiet ließ, seinen Glauben zu leben und auch die Eheschließungen danach auszurichten wurde er am 14. Februar 269 in Rom zum Tode verurteilt. Etwa 100 Jahre später wurde Valentin heilig gesprochen. Im Jahre 496 nach Christus, also 200 Jahre nach Valentins Tod, soll Papst Gelasius den 14. Februar zum "Valentinstag" erklärt haben.


Valentinstag Love


Es gibt aber auch eine andere Vermutung, wie der Valentinstag entstanden ist. Nämlich erst über 1000 Jahre nach Valentin, im 14. Jahrhundert. 

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Dieser Beitrag wurde am 14. Februar 2017 veröffentlicht.

Unter- oder Oberteil?

Ein älteres Ehepaar feiert nach 50 erfüllten Ehejahren das Fest der Goldenen Hochzeit. Morgens beim gemeinsamen Frühstück sind die beiden noch unter sich und stärken sich für den großen Tag.

Beim Aufschneiden des Brötchens denkt die Frau so bei sich: "Seit 50 Jahren habe ich nun auf meinen Mann Rücksicht genommen und ihm immer das knusprige Oberteil des Brötchens gegeben. Heute will ich mir das gönnen und ihm das Unterteil geben!"

So schmierte sie sich genüsslich das Oberteil und gab ihrem Mann die untere Hälfte. Der war hocherfreut und bedankte sich herzlich: "Liebling, Du machst mir heute am Hochzeitstag die größte Freude. 50 Jahre habe ich Dir das Brötchenunterteil gegönnt, obwohl ich es lieber selbst gegessen hätte. Aber ich habe es Dir gelassen aus Liebe."

 

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Müssen wir so lange warten, bis wir uns mitteilen, was wir möchten und gern haben?

Die beiden haben sich das Brötchen geteilt, aber haben sie sich auch selber dem anderen mitgeteilt?


"Wir haben euch so sehr geliebt, dass wir euch nicht nur Gottes gute Botschaft brachten, sondern auch unser eigenes Leben mit euch geteilt haben." 1.Thessalonicher 2 ,8

 

© Text: Axel Kühner – Eine gute Minute
© Foto: pixabay.com / Creative Commons CC0

 
Dieser Beitrag wurde am 9. Februar 2017 veröffentlicht.

Bist Du auch manchmal historisch?

"Wenn ich mich mal wieder mit meiner Frau streite", erzählt ein Mann seinem Freund, "dann wird sie immer gleich historisch." – "Du meinst hysterisch?!" fragt er nach. "Nein, ich mein wirklich historisch. Sie hält mir jeden Fehler vor, jedes falsche Wort, einfach alles an das sie sich erinnern kann … seit wir zusammen sind."

Wo und wie auch immer Menschen zusammen leben gibt es hin und wieder Stress. Ob nun in einer Partner- oder Freundschaft, in einer Familie, WG, Kirche …. ganz egal. Es menschelt überall!


Wir verletzen und kränken uns gegenseitig, obwohl wir es in den meisten Fällen nicht wollen.

Es gibt eine Geschichte in der Bibel, die besonders krass ist. Jakob, Vater von 12 (!) Söhnen. Josef war sein jüngster Sohn, damals 17 Jahre alt. Seine Brüder waren eifersüchtig auf Josef, weil der als Jüngster nach Strich und Faden verwöhnt wurde. Also wollten sie ihn "beseitigen" – sie verkauften ihn fürn Appel und nen Ei an Sklavenhändler. Was aus ihm wurde … beeindruckende Geschichte, kannst Du ab 1. Mose 37 lesen.

Seine Brüder schleppten diese Schuld mit sich herum, den eigenen Bruder zu verkaufen und dem Vater dann zu sagen, er wäre umgekommen = harter Tobak!

Lange Rede … irgendwann trafen Josef und seine Brüder wieder aufeinander. Die schämten sich in Grund und Boden! Und Josef? Tschja, Josef war mittlerweile König von Ägypten – nix mehr mit Sklave und tot war er schon gar nicht. Als König hätte er  seine Brüder als Sklaven hart schuften lassen oder sie direkt zum Tode verurteilen können. Doch das tat er nicht. Nein. Josef war nicht historisch – er ging nicht auf im Hass und der Rache zu seinen Brüdern. Obwohl er ihre Schuld offen ansprach und nicht klein redete, sah über sie hinweg. (1. Mose 45, 1-19 HfA)


Josef sah nicht auf die Schuld – er sah auf seine Brüder. Auf die Menschen, hinter dieser Tat.

Und er sah was Gott aus diesem furchtbaren Erlebnis gemacht hat. Dafür war er ihm dankbar. Ich glaube diese Dankbarkeit Gott gegenüber hat ihm letzendlich die Kraft gegeben seinen Brüdern zu vergeben. Ihm war klar, dass er sich niemals an Gottes Stelle setzen sollte. Hass und Rache zerfrisst und zerstört einen Menschen. 
 

Vergebung befreit


Wenn wir uns entscheiden jemanden zu vergeben, dann ist das immer ein Geschenk was wir ihm machen.

Er hat sich die Vergebung nicht verdient, doch letzendlich ist sie der Weg zur Heilung. Vergebung hilft kaputte Beziehung wieder heil zu machen.
 

»Habt keine Angst vor mir. Bin ich etwa an Gottes Stelle? Was mich betrifft, hat Gott alles Böse, das ihr geplant habt, zum Guten gewendet. Auf diese Weise wollte er das Leben vieler Menschen retten. Habt also keine Angst. Ich selbst will für euch und eure Familien sorgen.« So beruhigte er sie und sprach freundlich mit ihnen." (1. Mose 50, 19-21 NLB)


Glaubst Du es gibt jemanden, dem Du vergeben solltest?

 

Pass auf Dich auf! Ich wünsch Dir, dass Du Gottes Hilfe ganz stark spürst  – er wird Dir helfen.

Deine Mandy

Dieser Beitrag wurde am 7. Februar 2017 veröffentlicht.

“Wieviel wiegt eine Schneeflocke?”

 …. fragte die Meise.

Die Taube antwortete: "Nicht mehr als nichts."

Die Meise sprach: "Ich saß auf einem Fichtenast, als es zu schneien anfing. Ich zählte die Schneeflocken, die auf meinen Ast fielen und darauf liegen blieben. Genau 3741952 waren es. Als die 3741953. Flocke runter fiel – nicht mehr als nichts, wie du sagst -, brach der Ast ab."

Die Taube dachte: "Vielleicht fehlt nur eines einzigen Menschen Stimme  zum Frieden der Welt."


nach Kurt Kauter (1913 – 2002)
 

Meise auf dem Ast

 

Welchen Ast kannst Du zum brechen bringen?

 

 

 

Beste Grüße
Mandy 

Dieser Beitrag wurde am 5. Februar 2017 veröffentlicht.

Das Geschenk der Zeit

Hey Gott, 


danke für Dein Geschenk der Zeit.

Für all die Jahre, die Du mir anvertraust. Danke für jede Sekunde, die ich leben und lieben darf. Danke für all die Tage an denen Du bei mir bist – auch wenn der Zahn der Zeit mich langsam zerfrisst …

Wie wird es sein, wenn ich nicht mehr bin? Was wird bleiben, wenn ich nicht nicht mehr bin? 

Die Sonne scheint, der Regen fällt, jeden Tag wirst Du neu erhellen. Die Menschen sind unendlich kostbar. Lass sie sehen und begreifen zu jeder Zeit, dass Du bei ihnen bist – bei jedem Mist.

Lass sie sehen und begreifen, dass dieses Leben sinnvoll ist. Hilf ihnen "Ja" zu sagen – denn es gibt keine Zeit, die nicht in Deinen Händen liegt.  


Vielen Dank, dass ich auf dem Highway des Älterwerdens Dein Kind bleibe und Du mein Papa bist. 

Vielen Dank, dass ich zu jeder Zeit bei Dir bleib – danke für Dein Geschenk der Zeit – danke für Dein Geschenk der Ewigkeit.

 

© Text: Mandy / gekreuzsiegt.de
 

Oma schaukelt

Dieser Beitrag wurde am 4. Februar 2017 veröffentlicht.