Meine Heldin des Monats!

Übrigens lernte ich gestern eine über 80-jährige Frau kennen, die gar nicht groß beim Namen genannt werden möchte. 
 
Ich fand so toll, was sie tut! Sie geht täglich 1-3 Stunden zu einem größeren Supermarkt, bewaffnet mit einem mit Putz- und Desinfektionsmittel gefüllten Eimer und Lappen und wischt dort die Griffe von den Einkaufswägen ab. Das sind bekanntlich ja große Bakterienschleudern. Sie erzählte mir, dass sie ja sonst nicht mehr viel machen kann und das sei "ihr Dienst für die Menschheit"- der Marktleiter ist auch einverstanden. Wenn dadurch weniger Menschen krank werden freut sie das. 
 
Ich erzählte ihr von den Chips und hatte gerade einige dabei, die ich ihr schenkte. Sie freute sich sehr und meinte sowas wie: "Oh, dann kann ich den Menschen jetzt noch ne Freude mehr machen!!" Sie bedankte sich mehrmals. Wenn jemand jetzt keinen Euro zur Hand hat oder lange suchen muss, bietet sie ihnen einen Chip an!
 
Tolle Omi = meine Heldin des Monats! :-)

 


Zeigt mal wieder, dass jeder von uns etwas Gutes tun kann! Ganz egal wie alt er ist … an Ideen mangelt es oftmals auch gar nicht. Viel eher am umsetzen und durchziehen!

Auf "Man könnte ja mal …. " muss konkret ein Schritt folgen, sonst wird es nichts und bleibt lediglich ein netter Gedanke!


Diese ältere Frau strahlte, war dankbar und glücklich, dass sie etwas tun kann. Etwas Gutes tun, jemanden eine Freude machen, färbt auch immer auf einen selbst ab!

"Bleibt niemandem etwas schuldig, abgesehen von der Liebe, die ihr einander immer schuldig seid. Denn wer den anderen liebt, hat damit das Gesetz Gottes erfüllt." - Römer 8, 13 NLB 

Mach's doch einfach! :-)


Schönes Wochenende!

Mandy

 

PS: Wer die Chips noch nicht kennt oder Nachschub braucht: www.gekreuzsiegt.de/chip

 

© Foto: Mandy / gekreuzsiegt.de

Dieser Beitrag wurde am 25. April 2015 veröffentlicht.

ISIS: Ihr sterbt für Euren Gott – unser Gott starb für uns!

Was ISIS-Terroristen anrichten, lässt sich eigentlich nicht in Worte fassen …  

Unfassbare Grausamkeiten sind an der Tagesordnung: Dutzende Christen (und auch andere Menschen, die sich nicht den kranken Idealen von ISIS unterwerfen) werden brutal gefoltert oder vergewaltigt. Sie werden enthauptet, erschossen oder auf andere grausame Art hingerichtet.

Kirchen und Friedhöfe werden geschändet, Kreuze und Marienfiguren mit Hämmern zerschlagen. Und als wäre das nicht furchtbar genug, wird vieles davon noch gefilmt, ins Netz gestellt, um damit Angst und Schrecken zu verbreiten.  


Das neueste Video im Netz kommt vermutlich aus Libyen und heißt: „Nachricht an die Nation des Kreuzes“.


Die amerikanische Organisation "International Christian Concern“ (ICC), die sich weltweit für verfolgte Christen einsetzt, hat darauf ebenfalls mit einem Video geantwortet. Die Art und Weise hat mich beeindruckt! Weil sie beschreibt, wie Jesus drauf ist.

Er sagt: "Komm zu mir, leg Deine Waffe unter mein Kreuz … ich liebe Dich!" 


Was für eine unglaubliche und unendliche Liebe, die für uns Menschen nicht zu begreifen ist! Da, wo wir einfach nur Ekel und Abscheu empfinden, empfindet Jesus noch immer Liebe ….

Ich bin mir sicher, er weint mit uns … täglich … über all diese Menschen, die durch kranke Menschenhand unnötig sterben …. Über missbrauchte Freiheit, die perverse Auswüchse angenommen hat.


Doch, bevor ich lange rede, schau Dir das Video an:
 

Danke an Kathrin und Tanja, die mir geholfen haben, das Video auf deutsch zu übersetzen!

Das ist nicht ganz so einfach, aber sie haben es gut gemacht! 
 

A Letter from the People of the Cross to ISIS

Ein Brief von Christen ( ‚People of the Cross‘) an ISIS

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Dieser Beitrag wurde am 24. April 2015 veröffentlicht.

Hörst Du zu?

Stell Dir mal einen Mensch vor, nennen wir ihn mal Paul. 

Er fordert Gott auf:

"Hey Gott, bitte schenk mir mal so ein krass deutliches Erlebnis wie bei Erik, dann will ich an Dich glauben. Bitte heile meine Neurodermitis, so wie Du Miriam geheilt hast, dann folge ich Dir. Und bitte schenke mir Geld, damit ich endlich meine Schulden begleichen kann, so wie Du es bei Lisa getan hast! Dann will ich Dir zuhören!"


Gott hörte ihn.

Als Paul anschließend mit dem Fahrrad zur Arbeit düst, wird er von einem Auto gerammt – Gott sei Dank bleibt er unverletzt. In den nächsten Monaten heilt Gott sein Herz, es hatte die eine oder andere seelische Wunde. Außerdem schenkt Gott ihm einen tollen Job, bei dem er gutes Geld verdient!


Und dann wartete Gott auf Pauls Reaktion. Und er wartete. Und wartet. Doch Paul wartete auch. Er denkt an Erik, der Gott doch so krass erlebt hat … während es ihm an den Ellbogen juckte. Er drehte die Musik an seiner neuen, fetten Stereo-Anlage lauter und kommt zu dem Entschluss, dass Gott eh nichts tut! 


"Hast Du keine Macht, Gott??", beschwert er sich wütend.

Gott sieht ihn an und antwortet: "Kannst Du nicht mehr hören?"

 


… zum Nach- und Weiterdenken, für Dich!

Es ist nicht immer so, aber wer weiß, wie oft es so ist?!


Fakt ist:

"Denn wer bittet, wird erhalten. Wer sucht, wird finden.
Und die Tür wird jedem geöffnet, der anklopft."
Matthäus 7, 8 NLB 


In diesem Sinne, halt die Ohren und Augen offen!


Alles Liebe und fetten Segen!
Deine Mandy


© Foto: Mandy / gekreuzsiegt.de

Dieser Beitrag wurde am 23. April 2015 veröffentlicht.

Berlin Kreuzberg: Gedenk-Gottesdienst für Flüchtlinge

Heute Abend war ich in der Passionskirche in Kreuzberg - bei einem Gedenk-Gottesdienst für die Flüchtlinge, die im Mittelmeer ertrunken sind.

Symbolisch hat jeder Besucher für die Menschen, die bei ihrer Flucht in ein besseres Leben gestorben sind, Kerzen angezündet. Bewegend!
 


Viele Menschen haben gebetet. Ich habe mich mit einem älteren Mann unterhalten, der mir erzählte, dass er vor ca. 25 Jahren in der gleichen Kirche auf Knien gebetet hat, dass Gott die Herzen der Politiker bewegt … Kurze Zeit später fiel die Mauer!


Ich hoffe und bete auch, dass sich in der Flüchtlingspolitik Großes tut und Mauern eingerissen werden! Lasst uns in unserem Land für die Menschen da sein, die es geschafft haben und hier bei uns leben! Sie sollen hier nicht nur irgendwie (über)leben, sondern ein Zuhause haben, sich wohl und geliebt fühlen!


"Wenn ein Flüchtling bei Euch lebt, sollt ihr ihn nicht ausbeuten. Den Flüchtling, der bei euch wohnt, sollt ihr wie einen von euch behandeln und ihr sollt ihn lieben wie euch selbst."vgl.  3. Mose 19, 33-34

 

Ich bin dankbar in einem Land zu leben, wo kein Krieg herrscht! 

Alles Liebe!
Mandy

 

PS: Wir haben Psalm 69 gebetet, der hat heute gleich eine ganz andere Bedeutung bekommen … 

"Rette mich, Gott, denn das Wasser steht mir bis zum Hals. Immer tiefer versinke ich im Schlamm, meine Füße finden keinen Halt. Ich stehe im tiefen Wasser, und die Flut überwältigt mich. Ich bin müde vom Schreien, meine Kehle ist rau und wund. Meine Augen sind müde und matt vom Warten auf dich, mein Gott. … " 
 

© Foto: Mandy / gekreuzsiegt.de

 

Dieser Beitrag wurde am 22. April 2015 veröffentlicht.

Schrumpelhirn?!

Wusstest Du eigentlich, dass freilebende Tiere ein größeres Gehirn haben als Haustiere? 

Dit is ein Ding! Hab' ich heute erst gelesen und bin ganz fasziniert von diesem Phänomen, wenn auch nicht sonderlich überrascht.

Eine freilaufende Katze hat ein größeres Gehirn als eine Hauskatze. Dass da so viel nicht sein kann, war mir schon länger klar … Dennoch interessant, dass Forscher rausbekommen haben, dass das Hirn tatsächlich zusammenschrumpelt, je weniger Herausforderungen das Viech zu bewältigen hat. 

Eine Hauskatze, wie meine zwei Exemplare hier, brauchen sich keinerlei Gedanken zu machen, wie sie heute satt werden. Sie müssen weder jagen, noch ihre Beute zerlegen … sondern brauchen sich lediglich vom Sofa aufzuraffen und zum gefüllten Futternapf zu schleppen. Das einzige "Raubtier", was ihnen hier begegnet, ist wahrscheinlich das ein oder andere Moskitoviech, ansonsten herrscht Ruhe und Frieden. Was für ein Leben!


Schrumpelt eigentlich auch das Menschenhirn zusammen,
wenn es weniger gefordert wird? 


Ist ein Neurologe unter uns, der das beantworten kann?

Fakt ist, dass Herausforderungen uns Menschen wachsen lassen! Wenn im Leben alles perfekt und easy wäre, würden wir innerlich kaum reifen und wachsen. Schwere Zeiten hingegen fordern uns heraus und geben uns die Möglichkeit, über uns selbst hinauszuwachsen.


Hast Du schon mal um Geduld gebetet? Sicher. Ich auch. Nur drückte Gott nicht auf den Knopf und bäääm gab es Geduld, sondern er gab mir Gelegenheiten, um Geduld zu lernen. Fand ich damals nicht so prickelnd, heute bin ich dankbar dafür.

Wenn ich in meinem Leben zurückblicke, dann war ich vor 10 Jahren wesentlich ungeduldiger und hab mich über Kleinigkeiten viel schneller aufgeregt. Heute bin ich, soweit ich das selbst beurteilen kann, geduldiger und cooler. 


Erfahrungen machen reich und vieles kann man eben erst nachvollziehen, wenn man es selbst erlebt hat – ganz egal, wie groß das Hirn ist. Erst wer einen geliebten Menschen verloren hat, wird wissen, wie sich Trauer anfühlt. Erst wer dem Tod näher als dem Leben war, wird wirklich nachvollziehen können, was es heißt, das Leben geschenkt zu bekommen … 

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Dieser Beitrag wurde am 22. April 2015 veröffentlicht.

Als Christ in der Öffentlichkeit – Wie gehe ich mit Lob um?

Vielleicht ist dieser Blogartikel eher für Menschen gedacht, die mehr oder weniger in der Öffentlichkeit stehen (Pastoren, Jugendleiter, Musiker, Kleinkunst Künstler etc.), um andere Menschen für ein Leben mit Gott zu begeistern! Vielleicht aber auch für jeden Einzelnen von uns – ganz egal, was er tut und wo er (zu Recht) Lob bekommt!


Ich glaube, die "Größten" im Himmel werden ohnehin die sein, die hinter den Kulissen, gedient, gebetet und gearbeitet haben!
An dieser Stelle, ein fettes Lob an Euch!


Öffentliche Aufmerksamkeit und einen gewissen Bekanntheitsgrad zu bekommen, ist im Grunde genommen 'ne gute Sache. Wenn man so will, sogar ein Geschenk des Himmels!
Denn durch diese Aufmerksamkeit kann man Menschen auf denjenigen hinweisen, der uns geschaffen und designed hat, der uns Power und all das gibt, was wir haben (Kolosser 1,15-20).  – Was gibt es denn bitte Geileres??! 

Doch "Aus großer Macht folgt große Verantwortung!", das hat bereits Spiderman erkannt. Vermutlich ist es auch gesünder, sich nicht als Ziel zu setzen: "Ich will bekannt werden!" – sondern es passieren zu lassen, wenn es sich entwickelt. Es als Geschenk zu bekommen und lernen es anzunehmen! Geschenke kann man sich nicht erarbeiten …

 

GekreuzSiegt.de entstand, weil ich von Herzen gern schreibe und Gott mich in einer heftigen Zeit (2009, ich hatte damals einen Hirntumor) ermutigte, damit auch Menschen für ihn zu begeistern.  

Als ich merkte, das klappt und einige können mit meinem Geschreibsel tatsächlich etwas anfangen und fühlen sich dadurch sogar ermutigt, freute ich mich das. So versammelten sich mit der Zeit eine Handvoll Leute, die auch rege kommentierten. Es herrschte eine gutes und familiäres Feeling.

Doch mit der Zeit kamen immer mehr Leute und damit veränderte sich etwas. Das familiäre Feeling ging weitgehend flöten. Es blieb zwar recht persönlich – aber eben doch anders. Anders, aber immer noch gut! Dieses Geschenk bedeutete einge große Herausforderung für mich. Weil ich überhaupt nicht auf Aufmerksamkeit stehe …. Ich hatte Mühe, es anzunehmen.

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Dieser Beitrag wurde am 21. April 2015 veröffentlicht.

Der Tisch ist gedeckt

Heute Nacht im Traum:


Ein alter Mann mit einem kantigen, wettergegerbten Gesicht, das doch auffallend weiche und herzliche Züge hat, gibt sich viele Mühe eine köstliche Mahlzeit zuzubereiten. Er ist groß, hat Bauch und Bart und seine rauen und doch sanften Hände packen immer mehr leckeres Zeug auf den Tisch; Käse, frische Feigen, Trauben …  Er geht zum Ofen und zieht das selbstgebackene Brot raus. Es duftet!

Dann hört er von weitem seine Kinder lachen: Mit großen, polternden Schritten kommen sie näher und er freut sich total auf die gemeinsame Zeit und das Essen mit ihnen!


Aber als die Kinder da sind, er bereits Platz genommen hat und wartet, dass sie sich zu ihm setzen, zögern sie und schauen beschämt weg. Sie hocken sich auf den Boden und warten hungrig darauf, dass ein paar Krümmel herunterfallen. 

Er bittet sie, sich doch zu ihm an den Tisch zu setzen. Doch sie fühlen sich schuldig, weil sie dem alten Mann weh getan haben. Er weiß genau wie sie sich fühlen. Ihm kommen die Tränen … die er schnell wegwischt.


Dann reicht er jedem einzelnen Kind die Hand und sagt: "Hab keine Angst – der Tisch ist für Dich gedeckt! "

… einer nach dem anderem traut sich nun doch und setzt sich zu dem alten Mann an den gedeckten Tisch. Für jedes Kind ist ein eigener Platz da, sogar ihr Name ist in die Stuhllehne eingeritzt. Nach anfänglicher Unsicherheit fangen die Kinder an zu lachen an, unterhalten sich mit dem Mann und hauen sich die Bäuche voll mit dem leckersten Essen! 


Ihm kommen erneut die Tränen …. diesmal vor Freude! 

"Du deckst mir einen Tisch vor den Augen meiner Feinde. Du nimmst mich als Gast auf und salbst mein Haupt mit Öl. Du überschüttest mich mit Segen. Deine Güte und Gnade begleiten mich alle Tage meines Lebens, und ich werde für immer im Hause des Herrn wohnen."Psalm 23, 5-6 NLB 


Alles Liebe!
Mandy
 

Dieser Beitrag wurde am 17. April 2015 veröffentlicht.