Mein Geburtstag fürs Leben

Bevor ich bis zum 1. August in die Blog Sommerpause gehe (SeelenFutter läuft weiter),
habe ich heute an meinem Geburtstag einen ganz besonderen Wunsch!

Da ich alles habe was ich brauche, wünsche mir von jedem, der mir eine Freude machen möchte, dass Ihr mir dabei helft, aus meinem Geburtstag 1000 und mehr Geburtstage werden zu lassen. 


pro femina


Wie stelle ich mir das vor?

Nun, bereits vor ein paar Jahren bin ich auf das Projekt 1000plus aufmerksam geworden, das unter dem Motto „Hilfe statt Abtreibung“ Frauen unterstützt, die ungeplant schwanger geworden sind. Inzwischen konnte ich mich persönlich davon überzeugen, dass 1000plus eine tolle Sache ist und den Frauen dort mit echter Nächstenliebe und Wertschätzung begegnet wird – egal, wie letztlich ihre Entscheidung ausfällt.

1000plus, genauer gesagt: der Projektpartner Pro Femina (= für die Frau) berät Frauen (und manchmal auch Männer) aus dem gesamten deutschsprachigen Raum – persönlich, telefonisch, per E-Mail und in Internetforen. Jede Beratung richtet sich nach der individuellen Lebenssituation der Schwangeren, und ebenso das Hilfsangebot.

Das können manchmal intensive Gespräche sein, eine ganz konkrete Unterstützung – beispielsweise bei der Suche nach einer größeren Wohnung – oder finanzielle Hilfen, z.B. wenn es darum geht, dass eine Auszubildende eine Tagesmutter braucht, um ihren Abschluss auch mit Kind zu schaffen. Das alles wird rein aus Spenden finanziert, denn 1000plus gehört als überkonfessionelles Hilfsprojekt keiner Kirche an und erhält auch keine Steuerzuschüsse.


Ich wünsche mir, dass 1000plus noch mehr Schwangere bestärken kann, ihre Herzensentscheidung zu treffen. Denn echte Wahlfreiheit hat eine Frau nicht, wenn sie in der Krise alleine gelassen oder gar unter Druck gesetzt wird.

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Dieser Beitrag wurde am 12. Juli 2017 veröffentlicht.

Spürst Du mehr als andere Menschen?

Geräusche, Gerüche, Geschmäcke, Gedanken …. kennen wir alle. Doch stell Dir vor die Intensität ist so stark, dass Du es kaum aushältst. Äußerliche Einflüsse überwältigen Dich!
 

Man sagt ca. 10-20% aller Menschen sind hochsensibel. Wahrscheinlich wissen viele es gar nicht. Ich möchte es demnächst zum Thema auf meinem Blog machen – damit hochsensible Menschen sich besser kennenlernen. Damit sie verstehen, dass diese "Last" auch Segen sein kann! 

Und damit auch alle Nicht-Hochseniblen (ok, komisches Wort) wissen: "Hey, es gibt Menschen die nehmen etwas anders und stärker wahr als ich!" 

 

Feder

Ich suche dafür Menschen, die mich dabei unterstützen!  

Ich bin nicht hochsensibel und konnte mich deshalb "nur" belesen und mit einer Freundin sprechen, die es betrifft. Wenn Du hochsensibel bist, dann schreibe mir eine Mail, und erzähl ein paar Zeilen von Dir und Deinem Leben. 

Gerne möchte ich ein paar Erfahrungsberichte bringen – damit wir einander helfen und voneinander lernen können. 

 

mandy@gekreuzsiegt.de / Betreff: hochsensibel

 

Ich freue mich auf Deine Mail.

Mandy

Dieser Beitrag wurde am 10. Juli 2017 veröffentlicht.

Meine Schuld im Meer versenkt – bin ich hinterher getaucht?

Ich werde immer mal wieder gefragt, wie man es schafft, sich selbst zu vergeben?! 

Eine Frage, die mich schon lange beschäftigt. Wie gerne würde ich einen Blogartikel schreiben, in dem ich Dir hilfreiche Schritte zur Selbstvergebung gebe. Doch ich kann es nicht. Ich könnte es schon, denn ich habe einiges darüber gelesen. Und doch fühlt es sich nicht "echt" an. Es wäre wie ein Rezept weiterzugeben, dass ich selbst nie gekocht, geschweige denn probiert habe.  


Jeder Mensch macht Fehler. Ob es nun kleinere oder größere sind. Fakt ist, dass kein Mensch ohne Schuld ist. Auch ich habe Fehler gemacht.

Wenn Du: "Ich habe Euch angelogen" bei Google eingibst, bekommst Du ca. 48.700 Einträge angezeigt. Der 4. Eintrag leitet Dich auf meinen Blog weiter – klick hier. (die ersten drei Einträge sind YouTube Videos) Ich bin dankbar, dass nicht das Google Ranking entscheidet, wessen Schuld am schwersten wiegt. 


Im Dezember 2015 habe ich mich öffentlich dazu bekannt, viele Menschen und auch mich selbst, belogen zu haben. Nach plötzlichen und starken Krankheitssymptomen, vielen Arztbesuchen und Untersuchungen steigerte ich mich rein, ich hätte einen Gehirntumor. Mein größter Fehler war das kurze Zeit später als Tatsache hinzustellen. Ich habe andere Menschen über Jahre belogen und hintergangen … ja, ich glaubte es selbst, lebte in dieser Lüge – doch das soll keine Entschuldigung sein, für das was ich getan habe.


Als diese Lüge raus war – war das eine Freiheit, die ich nie zuvor so stark erlebt habe.
Noch immer bin ich dankbar, nicht mehr in diesem Teufelskreis leben zu müssen!


Trotz der Vergebung von Gott und unglaublich vielen Menschen – denen ich ebenfalls dankbar bin – schaffe ich es nicht mich von diesen Schuldgefühlen zu befreien. Ich fühle mich gefangen. Erdrückt von dieser Schuld. Mal mehr, mal weniger heftig. So vergeht bis heute noch immer (fast) kein Tag an dem ich nicht daran denke. Bestimmte Erinnerungen und Szenen scheinen sich in meinem Kopf festgebrannt zu haben. Sie spielen sich immer und immer wieder ungefragt und oft ganz plötzlich ab. Wie ein Film, der noch immer im Regel steht – obwohl ich ihn nie wieder sehen möchte. Ich schaffe es einfach nicht, ihn zu entsorgen.
 

Wolken


Anderen Menschen zu vergeben, damit habe ich meistens kein Problem – doch wenn es an mich selbst geht, sieht die Sache anders aus. Kennst Du das?


Kann man im Kreislauf der Schuld stecken bleiben? Einer Schuld, die für Gott gar keine mehr ist?

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Dieser Beitrag wurde am 10. Juli 2017 veröffentlicht.

The Plan Of God

"Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende."

- Oscar Wilde

Dieser Beitrag wurde am 8. Juli 2017 veröffentlicht.

Es geht auch anders ❣️ Starke Aktion

Mein FB Post von gestern Abend – G20 am 7. Juli 2017 in Hamburg:

 

G20 Post


Umso grandioser finde ich, dass es auch anders geht:

"Mehr als tausend Menschen zogen in grauen Klamotten und Haaren sowie grauer Haut durch Hamburg. Alle laufen sehr langsam, einige sinken sogar zu Boden und und bleiben liegen. 

Mit dieser Performance symbolisieren sie eine Gesellschaft, in der jeder Mensch nur noch für sich selber kämpft. Sie können sich nur aus diesen erstarrten Strukturen befreien, als einer der Gestalten plötzlich die Hände vor sein Gesicht hält und laut schreit. Daraufhin zieht er sein graues Kostüm aus, worunter sich ein blaues T-Shirt befindet. Er hilft den anderen Menschen, damit sie sich auch von ihrem Leid befreien können. Schlussendlich ziehen alle Menschen in bunten T-Shirts fröhlich durch die Straßen." 
 
„Wir können nicht darauf warten, dass Veränderung von den Mächtigsten der Welt ausgeht, sondern müssen uns jetzt alle politisch und sozial verantwortlich zeigen“,  erklärten Sprecher des Kollektivs Tausend Gestalten.
 
„Wir wollen daran erinnern, wie identitätsstiftend Mitgefühl und Gemeinsinn für die Gesellschaft sind. Unsere Aktion ist ein weiteres Zeichen dafür, dass viele Menschen die zerstörerischen Auswirkungen des Kapitalismus nicht länger hinnehmen wollen. Was uns am Ende rettet, ist nicht unser Kontostand, sondern jemand, der uns die Hand reicht.“
 
Quelle: Nur positive Nachrichten​


 

Ach, falls Du in Hamburg lebst – bist Du dabei?
 

Hamburg

"Autos wurden angezündet, Scheiben wurden eingeschlagen, Müllcontainer angezündet und und und… Bilder wie aus einem Bürgerkrieg und das mitten in der schönsten Stadt der Welt! 

Egal was man davon hält, dass der G20 Gipfel in Hamburg stattfindet, das geht zu weit! 

Ich bitte jeden der am Sonntag Zeit hat mitzuhelfen, unsere schöne Stadt wieder aufzuräumen!

Ab 13 Uhr startet die Aktion 
in der Schanze am Bahnhof Sternschanze, 
in Altona direkt am Bahnhof, 
am Bahnhof Schlump
und bei den Landungsbrücken.

Jeder hilft wo er kann! 
Bringt mit, was ihr gebrauchen könnt. (Mülltüten, Besen, gute Laune)"

- der Veranstalter – 

Dieser Beitrag wurde am 8. Juli 2017 veröffentlicht.

Vermeide die Extreme!

Heute bin ich auf eine Bibelstelle gestossen, die passt wie Arsch auf Eimer zu unserer netten Diskussion der letzten drei Tage. 

Bevor ich lang drum rede, lies selbst: 


Vermeide die Extreme!

In meinem vergänglichen Leben habe ich viel gesehen: Manch einer richtet sich nach Gottes Geboten und kommt trotzdem um; ein anderer will von Gott nichts wissen, aber er genießt ein langes Leben. 

Sei nicht allzu fromm und übertreib es nicht mit deiner Weisheit! Warum willst du dich selbst zugrunde richten? Sei aber auch nicht gewissenlos und unvernünftig! Warum willst du sterben, bevor deine Zeit gekommen ist? 

Es ist gut, wenn du dich an beides hältst und die Extreme vermeidest. Wer Ehrfurcht vor Gott hat, der findet den richtigen Weg. 
Weisheit beschützt einen Menschen mehr, als zehn Machthaber einer Stadt ihm helfen können. Doch es ist kein Mensch auf der Erde so gottesfürchtig, dass er nur Gutes tut und niemals sündigt. 

Hör nicht auf das Geschwätz der Leute; dann hörst du auch nicht, wie dein Untergebener über dich lästert! Du weißt genau, dass auch du schon oft über andere hergezogen bist."


Prediger 7, 15-22 HfA


Wir können auf beiden Seiten vom Pferd fallen und manchmal ist es auch ein Drahtseilakt. Doch wenn wir alle drauf achten, nicht so kleinkariert die Welt zu sehen und nicht jedes Wort auf die Goldwaage zu legen, wird es uns leichter fallen andere Menschen anzunehmen – mit ihnen zu leben, sie zu lieben. Und wenn sie noch so schräg drauf sind … ja, dass ist schwer. Nein, ich glaube man kann das lernen und auch schaffen!
 

Drahtseilakt


Bei welchen Menschen könntest Du damit anfangen?


Denk nicht nur drüber nach – machs!  ;-)

Mandy

 

Dieser Beitrag wurde am 6. Juli 2017 veröffentlicht.