Hiobs Frau – ein schweres Schicksal

Über Hiob hat fast jeder schon mal was gehört.

Hiob war der Typ in der Bibel, der irgendwo im Osten Palästinas lebt und durch einen komischen Deal zwischen Gott und dem Teufel alles verlor.

Er verlor all sein Hab und Gut!

Er verlor sein Vieh und damit seine Arbeit; sein Einkommen. Und das Schrecklichste was Eltern passieren kann; all ihre Kinder (7 Söhne und 3 Töchter) starben. Als wäre das noch nicht genug, bekommt Hiob am ganzen Körper schlimmsten Hautausschlag und Geschwüre. 


Hiobs Frau (ihr Name wird in der Bibel nicht erwähnt) hat all das miterlebt – sie hat mitgelitten. Ich stell mir die beiden als älteres Ehepaar vor, was recht wohlhabend ist – die Kinder sind aus dem gröbsten raus und schon alle fast erwachsen und dann passieren all die unglaublich tragischen Unglücke!


Als die Frau ihren Mann eines Tages so verwundet, krank und leidend sieht, fragt sie ihn:

"Willst Du wirklich noch weiter an diesem Gott festhalten?? Schau Dich doch um … WO ist Gott denn? Mach Schluss mit Gott und stirb!"vgl. Hiob 2, 9


Was für eine verständliche Reaktion von einer tief verletzten Frau, die ihren Mann wahrscheinlich täglich pflegte und versorgte. 

Ja, der Mensch hält mehr aus als er denkt … doch irgendwann, wenn alles zusammenbricht und die Kacke einen zu begraben scheint, ein Unglück nach dem anderen, spätestens dann kommen Fragen und Zweifel: Kann es überhaupt einen guten Gott geben, der das alles zulässt? Warum tut er nichts?  


Hiobs Frau spricht aus, was viele denken, wenn sie das Kapitel Hiob in der Bibel lesen!


Sie wünscht ihrem Mann das, was man einem Menschen wünscht, wenn er sehr krank ist und schwer leidet: Sterben zu dürfen, erlöst zu sein vom Leid und Schmerz.

Doch Hiob denkt ganz anders als seine Frau und seine Freunde, die übrigens ähnlich reagierten wie die Frau. Hiob nimmt das, was ihm passierte, an. Weil er weiß: Gott ist trotzallem bei mir und er liebt mich!

Und so antwortete er: "Was du sagst, ist gottlos und dumm! Das Gute haben wir von Gott angenommen, sollten wir dann nicht auch das Unheil annehmen?" Selbst jetzt kam kein bitteres Wort gegen Gott über Hiobs Lippen.Hiob 2, 10 HfA


Aus menschlicher Sicht fragt man sich natürlich, wer von beiden ist eigentlich der Dumme? 

Dieser Beitrag wurde am 30. Januar 2015 veröffentlicht.

Welchen Weg möchtest Du gehen?

Gestern ging es um den Alltagsdschungel; um Prioritäten, Grenzen und Ziele. Um diese zu finden, machte ich den Vorschlag von der Zukunft in die Gegenwart zu schauen - sich ruhig mal die eigene Beerdigung vorzustellen.

Wie wirst Du den Menschen, die Dich kannten, in Erinnerung bleiben? Was werden sie über Dich sagen? Wo und welche Spuren hast Du (in ihrem Leben) hinterlassen? Dann überlege, was sich davon aktuell in Deinem Leben widerspiegelt?


Ich möchte den Menschen gern als offener, herzlicher und authentischer Mensch in Erinnerung bleiben. Als Mensch, dem sie vertrauen konnten, der sie liebte, annahm, förderte und ermutigte. Es ist mein Wunsch Menschen mit meinen Worten (vor allem auf diesem Blog) und auch Taten dienend zu inspirieren, sie herauszufordern, ihren Weg zu und mit Gott zu gehen – ihre Bestimmung in dieser Welt zu finden, sie anzunehmen und zu leben.
 

Es tat mir gut, ausführlich drüber nachzudenken und das auch aufzuschreiben. Gerade das Aufschreiben macht es irgendwie "fest" und führt es mir viel mehr vor Augen – ich kann es Dir nur empfehlen! Ich habe überlegt, ob ich diese Sätze überhaupt veröffentlichen soll; sie sind intim, privat, bewegen sich immer wieder in meinem Herzen – aber letztlich brauche ich sie nicht geheimzuhalten oder mich gar dafür zu schämen. Ich hoffe, dass ich eines Tages so oder besser :P in Erinnerung bleibe. 

Diese Worte zu lesen erinnert mich daran, wo meine wichtigsten Fähigkeiten und Gaben liegen. Sie unterstreichen, welche Anliegen und Schwerpunkte mir Gott anvertraut hat.


Ich finde es sehr wichtig abzuchecken, ob die Erinnerungen, die Du bei anderen hinterlassen möchtest, auch mit dem zusammenpassen, wofür Gott Dich vorgesehen hat!

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Dieser Beitrag wurde am 29. Januar 2015 veröffentlicht.

Willkommen im Alltagsdschungel – wohin soll es gehen?

Viele Menschen, die ich kenne, neigen dazu (meiner Einschätzung nach), sich viel zu viel vorzunehmen. Sie haben unterschiedlichste Ideen, wollen sie alle gleichzeitig umsetzen und verzetteln sie sich dabei regelmäßig. Was zur Folge hat, dass sie negativ gestresst, überarbeitet, ernsthaft erschöpft und nicht selten deprimiert sind. Sie wollen viel zu viel und alles auf einmal.


Wenn man mich nach meinen Stärken fragen würde, würde ich sagen, dass ich gut Grenzen setzen kann. Es fällt mir relativ leicht auch mal "Nein" zu sagen, wenn ich weiß, mir wird etwas zuviel. Ich mache, soweit es möglich ist, rechtzeitig Pause und gönne mir Abstand, bevor ich dauerhaft überfordert werde. Natürlich gelingt mir das nicht immer, aber ich bemühe mich darum und meistens konnte ich genug freie Zeit für mich rausholen, um auch mal herrlich Sinnfreies und Unproduktives zu tun; um abzuschalten - das hat hohe Priorität für mich. Grenzen setzen zu können, sehe ich als ein absolutes Geschenk von Gott! 


Es ist wichtig, sich im Alltagsdschungel nicht in den Lianen von Arbeit, Verpflichtungen, Angeboten, Möglichkeiten und Ideen zu verfangen - sondern die Lianen so nutzen, dass sie einen weiterbringen!


Tarzan schwang sich damit meistens ganz erfolgreich durch den Dschungel, um von A nach B zu kommen und das kannst Du auch! :-) 



Jetzt mal was ganz anderes: Stell Dir mal Deine eigene Beerdigung vor!


Wie sollen Deine Kinder, Deine Frau, Dein Mann, Deine Freunde und Menschen, die mit denen Du sonst noch so zu tun hattest, auf Dein Leben zurückblicken? Wie sollen sie Dich in Erinnerung behalten? Welche Charakterzüge und Eigenschaften haben sie von Dir wahrgenommen? Wofür hast Du Dich eingesetzt? Was warst Du für ein Typ? Was war Dir wichtig? Wo und welche Spuren hast Du (in ihrem Leben) hinterlassen?
 

Manchmal hilft so ein Blick von der Zukunft zurück in die Gegenwart, um eine gute Vorstellung davon zu bekommen, was Dir im Leben wichtig ist!

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Dieser Beitrag wurde am 28. Januar 2015 veröffentlicht.

Feindesliebe – eine große Herausforderung!

Die folgenden Sätze sind ohne Zweifel eine der krassesten Ansagen in der ganzen Bibel:


"Vergeltet anderen Menschen nicht Böses mit Bösem, sondern bemüht euch allen gegenüber um das Gute. Tragt euren Teil dazu bei, mit anderen in Frieden zu leben, so weit es möglich ist!" 

"Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse durch das Gute!"

- Römer 12,17.21


Eine unglaubliche Aufforderung, der ohne Gottes Kraft und Hilfe nicht nachzukommen ist! Geht einfach nicht. Vergiss es. 

 

 

 

Feinde zu lieben, zu segnen, ihnen Gutes zu tun, hat nichts mit einer normalen Reaktion zu tun. Denn das was da von uns Menschen verlangt wird, ist alles andere als normal!


Wie komme ich dennoch an diesen Punkt, schwierige Menschen, Feinde, Gegner … zu lieben?


Wie fast alles im Leben, beginnt es mit der Entscheidung und dem ersten Schritt nach vorn!

Gott hat uns Menschen ermächtigt und befähigt, uns jederzeit entscheiden zu können, ob wir Gottes Wege gehen oder unseren (in diesem Fall, sehr negativen) Gefühlen nachgeben!
 

In der alten griechischen Bibel-Übersetzung steht für die Formulierung: "Bemüht euch allen gegenüber um das Gute" das Wörtchen "kalos". Es meint das, was angemessen, nützlich, geeignet, gut und schön ist. Wenn mir jemand allerdings übel zuspielt, dann reagiere ich rein menschlich allerdings ganz anders. Nun; die Palette von menschlich-wütenden Gegenreaktionen ist groß. Wie gut, dass Gottes Geist noch größer ist! 


Der Grundsatz des Guten gilt auch für gemeine Fieslinge unter uns: Wir sollen überlegen, was (dauerhaft) gut, nützlich und hilfreich ist!

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Dieser Beitrag wurde am 27. Januar 2015 veröffentlicht.

Halbmarathon: Team World Vision – Kaaarsten unterstützen!

Mein lieber Mann, der Kaaarsten will mit mir mithalten und seinen 1. Marathon laufen   :P  


Als Vorbereitung möchte er den Halbmarathon am 29. März in Berlin mitlaufen.

Die Anmeldefrist ist zwar schon vorbei, doch es gibt noch eine Möglichkeit dabei zu sein:

500€ für einen guten Zweck zu sammeln! 


Wer dem wundervollen Kaaarsten also schon immer mal was Gutes tun wollte; vielleicht ein "Danke" loswerden möchte für all die Chiporganisation, die er übernommen hat oder ihn damit anfeuern und ermutigen will oder alles zusammen, der kann sich gern daran beteiligen!


Wenn das Geld bis zum 26. Februar 2015 zusammenkommt, alles super – dann wird er laufen. Wenn es nicht zusammen kommt, auch super – denn World Vision zu unterstützen ist schließlich eine gute Sache und Kaaarsten läuft dann beim nächsten Lauf für Team World Vision.

 

Aktueller Spendenstand (27. Januar 2015; 21:00 Uhr)   390   (Ziel: 500€)

www.alvarum.com/kaaarsten

Spenden kannst Du ab 5€ :-)



Karsten schreibt:


"Seit Mitte letzten Jahres laufe ich wieder. Es tut guuut! :-)

2015 werde ich sogar einen Marathon laufen – am 11.10. in München.

Vor fast 20 Jahren hatte ich mir die 42 km schon einmal halbherzig vorgenommen und dann verworfen – dieses Mal werde ich es gut vorbereitet durchziehen! Momentan laufe ich alle 2 Tage und weite meine Strecken Schritt für Schritt – Lauf für Lauf – aus.

Als ich mich vor kurzem nach einem Halbmarathon zur Vorbereitung im Frühjahr anmelden wollte, waren keine Startplätze mehr zu bekommen – es sei denn, man sammelt über diese Spendenseite …

Wie geil! Sonst wäre ich wahrscheinlich nie auf die geniale Idee gekommen, mein Laufen mit dem Guten Zweck zu verbinden!
Zu einem guten Lauf gehört doch ein gutes Ziel!!!

World Vision habe ich schon früher bei verschiedenen Veranstaltungen kennengelernt und unterstützt.


Also Team World Vision - ich komme!


Bitte unterstütze mich bei diesem kleinen Spenden-Marathon – mit einer Spende über diese Seite – hier klicken. So ist sie auch steuerlich absetzbar."


 


Bei Fragen fragen! Entweder einen Kommentar hinterlassen oder 'ne E-Mail schicken: karsten@gekreuzsiegt.de


 

Dieser Beitrag wurde am 26. Januar 2015 veröffentlicht.

Wen siehst Du, wenn Du in den Spiegel schaust?

Es gibt Menschen, die von ihren Eltern nie gehört und gespürt haben, dass sie gewollt und geliebt sind.
Das ist traurig und folgenreich.

Denn in den meisten Fällen führt das dazu, dass sich keine gesunde und stabile Persönlich-
keit entwickelt. Der Mensch kann sich nur schwer annehmen und lieben.

Im schlimmsten Fall fühlt er sich wertlos und in dieser Welt fehl am Platz. Der Lebensmut sinkt …


Doch Gott hat jedem einzelnen Menschen eine wertvolle Identität gegeben!


Es ist wichtig, dass Du weißt, was er über Dich sagt und dass Du Dich damit beschäftigst! Es ist wichtig, dass Du lernst das anzunehmen, Schritt für Schritt. Vielleicht ist es manchmal auch gut und sinnvoll einen fähigen Seelsorger oder Psychologen an der Seite zu haben, der Dich dabei unterstützt!

Gib nicht auf, auch wenn dieses Umdenken und Fühlen sehr schwer ist und es immer mal wieder Zeiten geben wird, in denen es noch schwerer fällt. Da bist Du nicht der einzige Mensch, dem es so geht – wir alle haben in bestimmten Bereichen einen kleinen oder auch größeren "Knacks" weg. Denn Eltern sind niemals perfekt, auch wenn sie sich noch so sehr bemühen. Und so brauchen wir alle in manchen Bereichen Nachhilfe, um eine gesunde Identität aufzubauen! 


Gott ist ein Meister in dieser Art von Nachhilfe! Er stärkt das Schwache in Dir - er gibt Festigkeit, wo sie Dir fehlt!


Ich hab mal einige Stellen in der Bibel rausgesucht, die aussagen, wie Gott DICH sieht! Vielleicht ist es eine gute Idee, diese Stellen auswendig zu lernen, damit sie auch inwendig wirken können! Und wenn Dich mal wieder blöde und negative Gedanken überrumpeln wollen, dann rufst Du sie ab und sprichst sie laut aus!

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Dieser Beitrag wurde am 26. Januar 2015 veröffentlicht.

Jesus vs. Stinkebacke – Bääääääm!

Tatort: Gethsemane

In der Nacht, als Jesus verhaftet wurde, waren einige Leute in Gethsemane versammelt:

Judas, der Jesus mit einem Kuss verriet – Markus 14, 43-44. Petrus, der mit seinem Schwert rumfuchtelte – Lukas 22, 49-51. Und Soldaten waren natürlich auch da. Sie alle spielten eine wichtige Rolle und doch waren sie nicht die Hauptdarsteller.

Die wahre Schlacht fand auch nicht zwischen Jesus und den Soldaten statt, sondern zwischen Gott und dem Teufel! Der Teufel wagte es zum zweiten Mal, einen Garten zu betreten, nach dem Garten Eden diesmal den Garten Gethsemane.


Doch Gott behauptete das Feld und die alte Stinkebacke hatte nicht die geringste Chance!


Es waren gerade mal drei Worte, die ausreichten um den Teufel und die Armee der Soldaten umzuhauen:

"Als Jesus zu ihnen sagte: »Ich bin es«, wichen sie zurück und fielen zu Boden."Johannes 18, 5-6 GNB.


BÄÄÄÄÄMM! Keiner kann vor Jesus bestehen! 

Wenn Jesus verspricht auf Dich aufzupassen, dann kannst Du ihn beim Wort nehmen! Um Dir an die Wäsche zu wollen, müssen alle erstmal an Jesus vorbei. 


"Fürchte dich nicht, ich stehe dir bei! Hab keine Angst, ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, ich schütze dich mit meiner siegreichen Hand!" - Jesaja 41, 10 GNB 


Er hat versprochen Dich zu beschützen. Du kannst Dir sicher sein, dass er dazu auch in der Lage ist!


Gott hat den Teufel besiegt! 


In diesem Sinne; geh mutig voran und hab keine Angst! ;-)

Deine Mandy

© Foto: Mandy / gekreuzsiegt.de

Dieser Beitrag wurde am 23. Januar 2015 veröffentlicht.