Archiv für Oktober 2011

Ein Vater der für seinen Sohn Unmögliches möglich macht…

Eine Geschichte die mich megamäßig berührt hat…

Eines Tages fragt ein Sohn seinen Vater: "Papa, läufst du mit mir einen Marathon?"

Der Vater antwortet: "Ja!"

Und sie laufen zusammen ihren ersten Marathon. Ein anderes Mal fragt der Sohn wieder:

"Papa, läufst du mit mir noch einen Marathon?"

Und der Vater antwortet wieder: "Ja, mein Sohn!".

Eines Tages fragt der Sohn seinen Vater:

"Papa, willst du einen Ironman mit mir zusammen bestreiten?"

(40 km schwimmen, 180 km Rad fahren, 42 km laufen)
und der Vater antwortet mit ja …

"Alles kann ich durch Christus, der mir Kraft und Stärke gibt."
Philipper 4, 13

 

Wenn Rache nur allzu verständlich ist….


Ich habe das Buch "Zoli" von Colum McCann gelesen.
Nichts für schwache Nerven und doch faszinierend!

Es geht um Zoli. Sie ist fünf Jahre alt und lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Bratislava. Irgendwann in den 1930er Jahren werden sie von slowakischen Faschisten überfallen.
Sie zwingen die Familie, mit ihrem Wohnwagen, der von Pferden gezogen wird, auf einen vereisten See zu fahren. Die Gardisten stellen sich mit ihren Maschinengewehren rund um den See auf und zünden Feuer an. Gegen Mittag wird es zunehmend wärmer – das Eis beginnt zu brechen und die Räder versinken, und der Rest folgt ihnen: die Wohnwagen, die Pferde und die Menschen.
Nur die kleine Zoli und ihr Großvater können entkommen.


Wie grausam muß das sein?
Wie schlimm muß sich diese Erfahrung in die Seele von dem kleinen Mädchen und von dem Opa eingebrannt haben?

Der Blick nach dem Drama auf den See… auf dem noch Hüte, Kleider und Hausrat zwischen den Eisschollen treiben…

 

Auch heute noch gibt es solche schrecklichen Geschichten:

  • Natascha Kampusch, die mit 10 Jahre über 8 Jahre lang in einem Verließ eingesperrt und misshandelt wurde
  • Erwachsene, die ihre Lust und ihre perversen Triebe an Kindern auslassen

… es ist sooo brutal.
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Halloween und die Frage: Gibt es wirklich Geister und Dämonen?


Was soll der Dreck überhaupt, mit Halloween und so?

Ja Halloween ist erst übermorgen, aber bevor Du Dich in eine rote Strumpfhose zwängst und die Hörner uffsetzt, schreibe ich heute drüber.

An Halloween meinen viele Erwachsene sich und vorallem ihre Kinder in alberne Kostüme stecken zu müssen.

Sie verkleiden sich dann als Teufel, Hexen, Fledermäuse, Skelette, Zombies, Tote, Vampire, Mumien, Kobolde, Werwölfe, Frankensteine und was weiß ich noch alles.


Und raus geht's, von wegen Süßes oder Saures?

Solange ich meinen Schokoladen- und Bonbonvorrat rausrücke – alles gut. Und wenn ich nichts gebe? Dann gibts Saures! Saures bedeutet, dass sich die kleinen Scheißer an mir rächen. Gewaltandrohung! Na tolle Wolle.

Sie rächen sich, in dem sie mein Haus oder Auto in Klopapier einwickeln (das ist ja noch ganz cool), mich mit Eiern bewerfen (weniger cool), ihre angesabberten Kaugummis in mein Schlüssloch stopfen (geht gar nicht) usw…..

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Jesus – Der Leuchtturm im Meer des Lebens!

Stell Dir mal vor, Du hockst Dich alleine in einen Schiffskahn und paddelst los.

So taten das mal die Freunde (im Fachjargon “Jünger”) vom Jesus und zwar auf dem See Genezaret.

Stell Dir vor der See wäre Dein Leben und das paddeln bedeutet, dass Du durch’s Leben gehst.

Doch dann, ganz plötzlich, ziehen Probleme auf… es gibt Sturm und Gewitter. Die Wellen überschlagen sich, Dein Kahn droht umzukippen. Du klammerst Dich fest, weil Du Angst hast weggespült zu werden, weil Du Angst hast zu ertrinken. Du bist dem Gewitter und den hohen Wellen ausgeliefert.

Du bist vollkommen machtlos. Deine Kräfte reichen nicht aus.

Die Welt ist ein bedrohliches Meer.

Das Krasse ist… Jesus ist in diesem Meer für Dich ersoffen – damit Du nicht untergehst und das Kreuz, an das die Soldaten den Sohn von Gott genagelt haben, ist zum Symbol geworden, was weit über diesen Wellen steht.


Das Kreuz wo Jesus dran hing ist wie ein Leuchtturm im Meer des Lebens, der uns den Weg weißt.

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Ein Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch der Mutter

„Sag’ mal, glaubst Du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?“  fragt der eine Zwilling.

Ja, auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden für das, was draußen kommen wird, vorbereitet“, antwortet der andere Zwilling.

„Ich glaube, das ist Blödsinn!“ sagt der erste. „Es kann kein Leben nach der Geburt geben – wie sollte das denn bitteschön aussehen?“

„So ganz weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?“

„So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz.“

„Doch, es geht bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders.“

„Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen nach der Geburt. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende, Punktum.“

„Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden, und sie wird für uns sorgen.“

„Mutter???? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?“

„Na hier – überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!“

„Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht.“

„Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt.“  

 

Die Geschichte ist von Henri J. M. Nouwen, Die Gabe der Vollendung. Mit dem Sterben leben, Freiburg: Herder 1994, S. 36-37. Das englische Original lautet: Inside the womb. A Parable by Maurice Lamm, inspired by Israeli rabbi Y. M. Tuckachinsky, from: Maurice Lamm, The Jewish Way in Death and Mourning, New York: Jonathan David Publishers 1969, p. 222-224. Foto: adoption_is_luv/flickr.com

Uffstehen und losgehen!


Jesus ging mit seinen Freunden bzw. Schülern (im Fachjargon “Jünger”) nicht nur auf Partys und dahin wo die Menschen fröhlich waren.

Nein, er ging auch dahin wo das Elend groß war.

Er ging z.B. in ein Krankenhaus was ganz anders war, als es die Krankhäuser heute sind. Da war nicht alles so schön sauber, ordentlich und steril.

Es gab keine Krankenbetten, in denen man die Patienten durch die Gänge fahren konnte und wo sich Kopf und Fußteil nach Belieben mit einer Fernbedienung einstellen ließen.

Es gab auch keine OP Säle mit hochmodernen Technikkram.


Wahrscheinlich sah ein Krankenhaus damals so aus, wie eins im Kriegsgebiet, was man manchmal im Fernsehen sieht.

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