Raus aus der Gesetzlichkeit – Du bist frei!

Gestern schrieb ich über die Story vom Verlorenen Sohn, der eines Tages wieder nach Hause kommt. Sein Vater sieht ihn schon von weitem und …

"Voller Mitleid läuft er ihm entgegen, fällt ihm um den Hals und küsst ihn." - vgl. Lukas 15, 20 HfA


Was für ne heftige, emotionale Reaktion, oder?

Da kommt sein Sohn nach Hause; einsam, verdreckt, kaputt und stinkend und der Vater rennt ihm mit Tränen in den Augen entgegen, umarmt ihn und vergisst alles um sich herum. In diesem Moment zählt nur der Augenblick. Der Vater umarmt ihn wie einen kleinen Jungen und möchte ihn am Liebsten nie wieder loslassen. Er ist sein geliebtes Kind!
 

Der verlorene Sohn


Wie wird es dem Sohn in diesem Moment gegangen sein? Was er wohl gefühlt hat?

Ich kann mir gut vorstellen, dass er dachte: "Ich verdiene das alles nicht. Das ist nicht gerecht, ich hab soviel Mist gebaut, das ganze Geld hab ich verprasst … den Namen meines Vaters durch den Dreck gezogen … und was macht der? Der macht mir keine Vorwürfe, haut mir keine runter – er nimmt mich in den Arm??! Mich??!!"


Und nun überlege Dir mal, dass Jesus diese Geschichte den Pharisäern und anderen religiösen Schnöseln erzählte. Das sind Menschen, die ihr Leben lang unter der Tyrannei der Gesetzlichkeit lebten. Für sie sind die Gesetze und Traditionen vor allem aus dem Alten Testament das A und O. Sie sind Sklaven ihrerselbst und haben noch nicht gecheckt, dass Jesus ihnen die Freiheit schenkt.

Das schreibe ich ohne Vorwurf, viel mehr mit Traurigkeit. Denn was man ein Leben lang gewohnt ist, womit man geprägt wurde, lässt sich nur schwer ablegen.


Diese Menschen dachten wahrscheinlich ähnlich wie der Verlorene Sohn:

"Wer ist dieser Jesus? Wie kann der von so einer bedingungslosen Liebe sprechen? Uns wurde gelehrt, dass man bekommt, was man verdient. Dass man alles richtig machen muss. Regeln und Gesetze befolgen, Bibel lesen, beten, gute Taten vollbringen und bloß nicht den Gottesdienst schwänzen! Doch dieser Typ spricht von einer Liebe, von der wir noch nie gehört haben … "
 

Was macht der Sohn während der Vater ihn so herzlich umarmt? Er windet sich aus dieser Umarmung und sagt: "Vater, ich bin schuldig geworden an Gott und an dir. Sieh mich nicht länger als deinen Sohn an, ich bin es nicht mehr wert."   Lukas 15, 21 HfA


Wie oft winden wir uns aus der Umarmung Gottes? Wir oft fühlen wir uns schuldig und denken: "Nee, ich bin es nicht wert von Gott geliebt zu werden?", "Wenn der wüsste, wie ich wirklich ….. "

 

STOPP! Denn weißt Du was passiert?

Der Vater geht gar nicht auf die Worte seines Sohnes ein. Er ignoriert sie. Er ruft stattdessen nach seinen Dienern, die ne ordentliche Party zu Ehren seines Sohnes ausrichten sollen, bestellt Catering … das ganze Programm. Jetzt wird fett gefeiert!


Und dann passiert etwas, das uns sehr viel lehren kann:

"Moment mal!" ruft der ältere Bruder des Verlorenen Sohnes. Wütend fragt er seinen Vater: "Was hat mein Bruder getan, dass Du ihm zu Ehren so eine große Party schmeißt???"


Das ist doch mal die Frage schlechthin. Auch die der Pharisäer und der anderen Zuhörer.

Die Antwort darauf ist einfach: Er hat nichts getan.


Der Verlorene Sohn hat tat nichts getan, um sich diese Ehre zu verdienen! Er war einfach nur da.

Der Vater der ihm entgegen rennt, steht sinnbildlich für die Gnade die uns entgegen rennt. Alles was wir tun können ist sie annehmen, die Umarmung erwidern.
 

Und wenn Du sie annimmst, dann geht die Party los! Dann gehst Du rein ins Haus, in dem es keine Schuldzuweisung, keine Ablehnung und keine Scham gibt. Hier kannst Du sein, wie Du bist! Hier bist Du frei!

freedom Tattoo


Du fragst Dich ob Dir wirklich alles vergeben ist? Ob Du nicht doch irgendwann, irgendwas getan hast … Nein. Wenn Du Gott umarmst und ihn um Vergebung bittest, dann wird er Dich mit Segen überschütten. Punkt. Er rollt nicht auf, was Dir vergeben ist.
 

Denn das, liebe/r Blogleser/in, dass ist Gnade!

 

In diesem Sinne wünsche ich Dir, dass Du Gnade erlebst und den Schritt zurück ins Haus Deines Vaters gehen kannst. Seine Tür steht für Dich offen.
 

Deine Mandy
 

 


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Dieser Beitrag wurde am 23. März 2017 veröffentlicht.

39 Gedanken zu „Raus aus der Gesetzlichkeit – Du bist frei!

  1. Jessica

    Kein Wort, kann meinen Empfindungen in diesem Moment, gerecht werden.
    Ich habe grad nur ein Bedürfnis Liebe Mandy, nämlich dir, in tiefer, tiefer Dankbarkeit, eine feste Umarmung von der Waterkant zu senden.
    Alles erdenklich Liebe dir…
    FRIEDEN, FREUDE, LICHT
    Gruss Jessica

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  2. Lukas Baumann

    Das Bild vom weinenden Vater ist ganz toll. Du hast es gefunden. Ich wünschte, ich könnte den Papa auch wegen mir so einen sehen. Was bedeutet aber das Wort Freiheit in dem Zusammenhang. Am Schluss geht es ja doch darum, die Freiheit nicht als Beliebigkeit tun und zu lassen, was einem gefällt zu missverstehen. Es scheint bei dir, Mandy, alles so klar zu sein. Aber ist es das auch? Fände ich nur einen Weg ganz zu glauben!

    Antworten
    1. Mandy Artikelautor

      Hallo Lukas.

      Was bedeutet die Freiheit, die Jesus uns geschenkt hat?

      Eine spannende Frage. Ich werde mir darüber Gedanken machen und höchstwahrscheinlich einen Blogartikel schreiben. Danke für die Idee ;-) Ich verlinke ihn dann hier, entweder heute noch oder nächste Woche.

      LG
      Mandy

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      1. Jessica

        Hallo Mandy,
        Hallo Lukas,
        ich für mich, erkenne und verstehe genau in der genannten Liebe die Freiheit. Liebe ist Bedingungslos, erwartet nichts, muss man sich nicht verdienen, sondern sie ist da.
        Liebe ist grenzenlos und unendlich weit. Vielleicht habe ich deinen Text auch für mich nur so interpretiert, weil es genau so für mich stimmig und spürbar ist.
        Dabei geht es nicht um einen Freibrief dafür, sich alles erlauben zu dürfen, sondern darum, dass die Liebe trotz “Fehlverhalten” bestehen bleibt.
        Korrigiere mich bitte Mandy, wenn ich deinen Text missverstanden habe.
        Lieben Gruss Jessica

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        1. Bithya

          Und eigentlich ist es auch die Freiheit, sich selbst anzunehmen, denn Gott hat mich angenommen. Ich muss mir nicht ständig Gedanken darum machen, was andere sagen oder erwarten, sondern darf einfach sein, wie ich bin. Das ist für mich auch ein großes Stück Freiheit.

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          1. Jessica

            Die Selbstannahme steht hierbei an aller Erster Stelle.
            Was nützen mir die Worte von Aussen, wenn ich es für mich nicht fühlen kann. Und auch erst dann kann ich bedingungslose Liebe spüren, da diese an keinerlei “Aussen” gebunden ist.

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            1. Gast

              Es geht um die Vergebung der Sünden und das ewige Leben bei Gott, ist richtig.
              Nur habe ich das Gefühl viele Christen (Heutzutage) wollen ihr altes Leben gar nicht loslassen.
              Jesus sprach auch: “Sündige nicht mehr.”
              Von Selbstannahme und Selbstliebe lese ich nichts in den Evangelien. Es geht um die Beziehung zu Gott, um Erlösung, und Nachfolge.

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  3. Tony

    Zu diesem Gleichnis finde ich noch zwei weitere Hintergründe spannend, die die Liebestat Gottes noch größer machen.
    1. Der Sohn will sein Erbe antreten und erklärt damit seinen mehr oder weniger für tot. Ein Affront.
    2. Was gerade einem jüdischen Hörer in den Ohren klingeln könnte: Der Sohn hat Schweine gehütet und war dadurch unrein. Und wer ihn in diesem Zustand berührt wird ebenfalls unrein. Um wieder rein werden zu können (im religiösen Sinn) mussten sich die Betroffenen der vorgeschriebenen rituellen Waschung unterziehen (jüdisches Gesetz). – Für dieses Gleichnis heißt das: Der Sohn ist unrein, nirgendwo steht, dass er sich gereinigt hat, und indem der Vater ihm um den Hals fällt, wird der Vater ebenfalls unrein.
    Und der Vater ist kein “gewöhnlicher” Bürger sondern ein Patriarch mit einigem Vermögen und damit auhch öffentlichem Ansehen. – Das macht das Verhalten des Vaters für mich um ein mehrfaches ungewöhnlicher und wenn Gott sich genauso verhält, kann ich nur noch staunen.

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      1. Colin

        Ich denke, das mit dem verlorenen Sohn und seinem Vater passt genau aus diesem Grund besonders zu diesem Thema; ist es doch ein zusätzliches Argument: obwohl vielleicht nicht üblich, fühlt sich dieser Mann so “frei”, seinen Sohn wieder auf- wieder in seine Arme zu nehmen. Danke liebe Birthya.

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    1. Mandy Artikelautor

      Gern Rolf.

      Bitte lass bei deinen künftigen Kommentaren die Satzzeichen weg … +++ o.ä. – Deine Kommentare landen sonst automatisch im SPAM. Danke Dir.

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  4. Fabian

    Ehrlich gesagt weiß ich nicht, warum man Geschichten aus der Bibel glauben schenken sollte. Die Bibel selbst stellt sich als Buch doch selbst ins Abseits. Jesus beschreibt da ja, dass man sich vor Schriftgelehrten hüten soll. Was ja im Umkehrschluss auch nicht viel weniger bedeutet, als dass das Aufgeschriebene selbst bloß dazu verleitet es falsch zu deuten. Gemeint haben kann er ja da nur das, was heute als Altes Testament beschrieben wird, alles andere war ja noch nicht da. Aber es kann ja nun auch nicht viel mehr bedeuten, als das auch alles neue nur die selbe schwäche hat. Und es steht auch nirgendwo, dass Jesus die Menschen aufgefordert hat das alles aufzuschreiben. Eher sogar im Gegenteil, als er so einigen nach ihrer Heilung aufgetragen hat eben nicht darüber zu reden. Auch wird nirgendwo erwähnt, dass es mal ein Buch namens Bibel geben wird, in denen die Menschen alles nötige erfahren können und angehalten werden darin zu lesen. Darüber hinaus konnten sehr viele Menschen über Jahrhunderte hinweg gar nicht lesen und selbst in Zeiten in denen das mehr Leute konnten war die Bibel bestenfalls in Latein. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass man ja durchaus noch Schriften gefunden hat, die gar nicht in der Bibel vorkommen. Quasi vor enthalten wurden, warum auch immer. Durch alles das kann man die Bibel wohl kaum als von Gott gewollt, geschweige denn als unfehlbar ansehen. Bestenfalls eben etwas, dass von “Schriftgelehrten” für ihre Zwecke missbraucht wurde. Ob es da überhaupt einen Gott geben kann würde ich mittlerweile schon als mehr als fraglich ansehen. Denn ein Gott, der alle Menschen liebt und mit allen Kontakt will, hätte wohl kaum so große Erdteile ausgelassen um sich zu zeigen. Das ist wohl schon ehre alles etwas das nur ausgenutzt wurde, denn den Drang an etwas “göttliches” zu glauben gibt es ja überall. Menschen benutzen nur diesen Wunsch anderer um sie zu manipulieren. Kaum verwunderlich also, dass die noch so verschiedenen Religionen irgendwie gleich funktionieren. Oft, vielleicht immer, gibt es ein heiliges Buch und oben an der Spitze der religiösen Verwaltung einen oder mehrere, die diese Macht zu ihrem Vorteil nutzen. Ein Gott der gerade für die Schwachen und Verlierer einer solchen Gesellschaft da wäre, erscheint zwar toll, ist aber genauso wenig da, wie irgendein anderer.

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    1. Spasiba

      Guten Abend Fabian
      Das Wichtigste ist das man den Herrn von ganzem Herzen sucht.
      Siehe Jeremia 29:13

      11 Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leidens, daß ich euch gebe das Ende, des ihr wartet.

      12 Und ihr werdet mich anrufen und hingehen und mich bitten, und ich will euch erhören.
      13 Ihr werdet mich suchen und finden. Denn so ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet,

      14 so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR, und will euer Gefängnis wenden und euch sammeln aus allen Völkern und von allen Orten, dahin ich euch verstoßen habe, spricht der HERR, und will euch wiederum an diesen Ort bringen, von dem ich euch habe lassen wegführen.
      Jeremia 29:11-14

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  5. Moderator Hanspeter

    Hallo Fabian

    Jedem steht es frei Jesus zu glauben oder nicht. Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern: „Wollt ihr auch weggehen?“ Simon Petrus antwortete ihm: „Herr, zu wem sollten wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens“ (Johannes 6,67-68).

    Jesus hat die mündliche Überlieferung der Schriftgelehrten und ihre eigenwillige Interpretationen der Torah kritisiert und nicht die Bücher selbst.

    Alle Bücher der Bibel sind das Werk des Heiligen Geistes, der Menschen zum Schreiben inspirierte und die Schriften bestätigte. Deshalb auch die Auswahl, von tauglichen Büchern, die für den Gottesdienst zugelassen und andere die ausgeschlossen wurden.

    Leider sind auch heute immer weniger Menschen fähig einen längeren Text zu lesen und inhaltlich zu verstehen. Doch das ändert am Text nichts.

    Gott hat sich den Menschen von Anfang an offenbart: „Denn sein unsichtbares Wesen, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, wird seit Erschaffung der Welt in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut, damit sie ohne Entschuldigung seien; weil sie Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde.“ (Römer 1,20-21).

    Auch hier geht es um die Interpretation. Wir können als Menschen alles umdeuten und in Frage stellen. Die Konsequenz dabei ist, dass wir den Zugang zu Gottes Liebe verlieren.

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    1. Fabian

      Hallo Hanspeter,

      naja man darf sich aber schon fragen wo der Unterschied zwischen den eigenwilligen Interpretationen von früher und denen von heute liegt. Man kann nämlich auch alles so umdeuten das alles gut und vor allem in sich schlüssig wäre. Gott hat sich schließlich nur laut der Bibel Menschen offenbart. Es gibt aber nichts außerhalb dieses Buchs was die darin beschriebenen Dinge bestätigen könnte. Das ist eigentlich um so komischer wenn man bedenkt wie sehr gerade die Römer Geschichtsschreibung betrieben haben. Und gerade so eine Geschichte wie die mit Jesus wird nirgends erwähnt? Ich finde das merkwürdig. Um so wahrscheinlicher wird es aber, dass die Jesus-Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht. Ein Jesus, der die alte religiöse Machtordnung in Frage stellt ist sicher eine große Gefahr für die religiösen Vorsitzenden. Also diejenigen, die ihre Macht und sehr wahrscheinlich ihren Reichtum ihrer vermeintlichen Deutungs- und Interpretationshoheit religiöser Lehren verdanken. Kaum verwunderlich also, warum es dann Vertreter der Religionen, zumindest auch laut Bibel,waren die Jesus ans Kreuz brachten. Rein Menschlich. Kann mir gut vorstellen, dass man als Anklage da auch Hexerische Fähigkeiten, heute natürlich als Wunder beschrieben, ins Feld geführt hat. Offenbar konnte man das was dieser (rein menschliche) Jesus ins Rollen brachte nicht mehr stoppen. Also kommen dann wieder andere, die ihre chance in dieser Geschichte sehen und schreiben diese Geschichten auf. So werden dann aus den Anklagepunkten doch wieder Wunder gemacht und es kann sich das alte Machtgefälle wieder einstellen, die Kirche entsteht. Das kann man genauso darin interpretieren, gerade wenn man die Machtgier der Menschen kennt und auf Geschichte zurückblicken kann. Natürlich könnte ja auch alles wahr sein, nur komisch ist ja doch, dass Gott in der Bibel ein eingreifender Gott ist. Ja, Schlussendlich opfert er ja sogar seinen Sohn. Aber dann ist gar nichts mehr passiert. Ja es gibt immer wieder mal Menschen die von Erlebnissen erzählen, aber so ziemlich alles würde auch einfach nur Glück, Zufall oder sogar nur durch den normalen Lauf der Dinge erklärt werden können. Hey heutzutage ist es schon ein Wunder wenn beim Fußball noch eine Mannschaft in den letzen 3 Minuten 2 Tore schießt und ein Spiel gewinnt. Es haben da sicher auch genügend Leute für gebetet, aber es hat dann trotzdem die andere Mannschaft verloren, obwohl vielleicht genauso viele Leute gebetet haben. Es ist doch am Ende so: Das Menschen plötzlich gesund werden, das gibt es nicht. Einige werden gesund, weil Ärzte ihre Arbeit machen, aber nicht einfach so. Und glaub mir, ich weiß was es bedeutet dafür zu beten, das jemand anderes gesund wird. Und ich weiß auch selbst, wie man in etwas zufälligem Gottes großes zutun sehen will. Aber am Schluss stellt sich doch immer wieder heraus, das dem nicht so war/ist. Ich fände es schon schön, wenn an den Geschichten etwas wahres dran wäre, aber ich hab es anders erfahren. Und an ein Buch, nur weil es da ist zu glauben, ist schon ein bisschen arg wenig für einen Gott der all das in diesem Buch gemacht haben soll. Und vor allem schließt es eben all die Menschen aus, die nicht lesen und schreiben können. Das passt doch nicht zu dem Gott, der für alle da sein will und mit allen Kontakt haben will. Es spricht sehr viel für eine rein menschliche Erfindung. Zumindest für mich.

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      1. Moderator Hanspeter

        Hallo Fabian

        Ich bin nicht der Anwalt Gottes. Ob man ihn so zu Rechenschaft ziehen kann ist eine andere Frage. Mir scheint es eher so, als würdest du dich hinter deinen Argumenten verstecken, damit du dich selbst nicht ändern musst.

        In jeder Kultur gibt es Teiloffenbarungen Gottes. An dieser kann immer angeknüpft werden. Paulus schreibt, dass Gott uns nicht nach unserem Unwissen, sondern Wissen beurteilt (Siehe Römerbrief 1,20-21).

        Zu den Römern. Jesus hat gegenüber den Römern sich nicht’s zu Schulden kommen lassen. Also keinen Grund für einen Eintrag.

        Dennoch gibt es diese.

        Flavius Josephus schrieb als Jude für die Römer. Er verfassten 93 n. Chr. den Abschnitt in Antiquitates Judaicae Buch 18, Verse 63–64: „Um diese Zeit lebte Jesus, ein weiser Mann, wenn man ihn überhaupt einen Menschen nennen darf. Er vollbrachte nämlich ganz unglaubliche Taten und war der Lehrer aller Menschen, die mit Lust die Wahrheit aufnahmen. So zog er viele Juden und auch viele Heiden an sich. Dieser war der Christus. Und obgleich ihn Pilatus auf Betreiben der Vornehmsten unseres Volkes zum Kreuzestod verurteilte, wurden doch seine früheren Anhänger ihm nicht untreu. Denn er erschien ihnen am dritten Tage wieder lebend, wie gottgesandte Propheten dies und tausend andere wunderbare Dinge von ihm vorhergesagt hatten. Und bis auf den heutigen Tag besteht das Volk der Christen, die sich nach ihm nennen, fort.“

        Flavius Josephus erwähnt in Antiquitates Judaicae 20,200 die Hinrichtung des Jakobus (62) unter dem sadduzäischen Hohenpriester Hannas II.: „Er versammelte daher den Hohen Rat zum Gericht und stellte vor diesen den Bruder des Jesus, der Christus genannt wird, mit Namen Jakobus, sowie noch einige andere, die er der Gesetzesübertretung anklagte und zur Steinigung führen ließ.“

        Auch im Talmud finden wir Hinweise auf Jesus. Im Traktat Sanhedrin steht: „Am Vorabend des Passahfestes hängte man Jeschu. Vierzig Tage vorher hatte der Herold ausgerufen: Er wird zur Steinigung hinausgeführt, weil er Zauberei getrieben und Israel verführt und abtrünnig gemacht hat; wer etwas zu seiner Verteidigung zu sagen hat, der komme und sage es. Da aber nichts zu seiner Verteidigung vorgebracht wurde, so hängte man ihn am Vorabend des Passahfestes.“

        Sueton, ein am Kaiserhof geachteter Römer, erwähnt in seinen Kaiserbiografien (De vita Caesarum, 120 n. Chr.) ein Edikt des Kaisers Claudius im Jahr 49, das die Juden aus Rom auswies (Kap. 25,4): „Die Juden, welche von einem gewissen Chrestos aufgehetzt, fortwährend Unruhe stifteten, vertrieb er aus Rom.“

        Tacitus war schon zu Lebzeiten nicht nur als erfolgreicher Politiker, sondern auch als römischer Historiker bekannt. Er schrieb 116–117 seine teilweise recht kaiserkritischen Annalen, deren Bücher 13–16 die Regentschaft Neros beschreiben: Auf die ruhigen Anfangsjahre (A. 13) sei mit dem Brand Roms 64 eine Tyrannei gefolgt (A. 14–16). Nero habe vergeblich versucht, den Verdacht, er selbst habe die Brandlegung befohlen, durch alle möglichen Anstrengungen zu beschwichtigen. In diesem Zusammenhang erwähnte Tacitus die Christen: „Um das Gerücht aus der Welt zu schaffen, schob er die Schuld auf andere und verhängte die ausgesuchtesten Strafen über die wegen ihrer Verbrechen Verhassten, die das Volk ‚Chrestianer‘ nannte. Der Urheber dieses Namens ist Christus, der unter der Regierung des Tiberius vom Prokurator Pontius Pilatus hingerichtet worden war. Für den Augenblick war [so] der verderbliche Aberglaube unterdrückt worden, trat aber später wieder hervor und verbreitete sich nicht nur in Judäa, wo das Übel aufgekommen war, sondern auch in Rom, wo alle Gräuel und Abscheulichkeiten der ganzen Welt zusammenströmen und gefeiert werden.“

        Es ist immer so, dass der Mensch die Möglichkeit hat, das Geschehene selbst zu deuten. Das haben die Schriftgelehrten auch gemacht und die Wunder von Jesus als Wirken vom obersten Teufel bezeichnet (Mt 12,24). Damit haben sie ihre innerste Haltung offenbart und sich selbst auf die andere Seite geschlagen (Mt 12,37).

        Deine Erfahrung widerspiegelt nur, was du erwartest und sehen willst. Gott kann man nicht so schnell vor seinen eigenen Wagen spannen und ihn zum Diener seiner Wünsche machen. Das läuft ein wenig anders. Wer sich auf Gott einlässt, der erlebt ihn und erlebt immer mehr mit ihm, egal ob jemand lesen kann oder nicht.

        Ich wünsch dir den Mut deine Haltung gegenüber Gott zu verändern, damit dich seine Liebe erreichen kann.

        Herzliche Grüße Hanspeter

        Antworten
        1. Fabian

          Hallo Hanspeter

          von anderen Quellen wusste ich nichts, daher danke für die langen Ausführungen. Allerdings muss ich sagen, dass es trotzdem nicht wirklich überzeugen kann. Warum nicht? Weil Gott nicht erlebbar ist. Es gibt mindestens heute, aber wahrscheinlich auch damals, kein Handeln von Gott. Kein in welcher weise auch immer erhörtes Gebet, geschweige denn ein Wunder. Krankenheilungen etc. Das ist zwar schade, aber dennoch is es so. Deine angebenden anderen Quellen überzeugen in so weit, dass es einen Menschen Jesus gab. Ich bin mir sicher, dass dieser sich Feinde unter den religiösen Herrschern der damaligen Zeit gemacht hat. Wahrscheinlich hat er die religiösen Dogmen der Zeit kritisch angesprochen und damit wohl auch eine größere Menge Menschen erreicht. Er wurde also zur Gefahr für Ansehen, Macht und Reichtum der herrschenden religiösen Kaste. Daher auch die Anklage gegen ihn eben dieser Schicht der Gesellschaft. Irgendwie erklärt es ja auch den Auspruch von Pilatus seine Hände in Unschuld am Tod Jesu zu waschen. Ihm war wohl bewusst, dass sich Jesus keinem Verbrechen schuldig gemacht hatte. Zumindest keinem römisch verfasstem Gesetz. Allerdings wurde die Verurteilung ja auch nicht ihm als Richter überlassen, sondern einer aufgehetzten Menge. Das sich danach dann aber eine neue Religion entwickelt, die dann von wieder anderen genutzt wurde ist wohl eine andere Geschichte. Und es ist wohl ziemlich menschlich, dass solche Geschichten dann ausgeschmückt werden um Wunder und übermenschliche Dinge. Vielleicht bewusst, aber man kennt ja das Spiel stille Post, bei dem am Ende ganz was anderes rauskommt. Und Übertreibungen kennt man von uns Menschen ja genug. Irgendwann hat vielleicht jemand erkannt, wie sehr er als erzählen, vielleicht sogar Deuter dieser Geschichten im Mittelpunkt stehen konnte. So entwickelt sich das dann.

          Ich würde mich gern irren darin. Aber damit sich eine Haltung gegenüber diesem Thema ändern könnte müsste Gott mal genauso da sein, wie immer beschrieben. Aber gerade so ist es ja nie. Daher steht erlebtes dem gegenüber. Da kann es leider keinen Gott geben, dem man wichtig genug wäre, das eine Meinung sich ändern kann.

          Trotzdem Danke für Deine Mühe!

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          1. Moderator Hanspeter

            Hallo Fabian

            Dass Gott für dich nicht erlebbar ist, liegt an deiner fixen Vorstellung wie Gott für dich sein muss. Deine Wahrnehmung ist dadurch eingeschränkt und deine Interpretation ignoriert Gott, wie er ist, weil dein Wunsch-Gottesbild alles verdrängt. Unter dem folgenden Link findest du ein Video, in dem ein Mann berichtet, wie er beide Seiten erlebt hat: http://prisma.tv/2017/04/02/ich-suchte-und-suchte-bis-gott-mich-fand-talk-mit-peer-eifler-gott-wo-bist-du-14

            Herzliche Grüsse

            Hanspeter

            Antworten
            1. Fabian

              Hallo Hanspeter,

              ich schätze Dein Engagement tatsächlich sehr! Allerdings kann ich nicht (mehr) daran glauben, dass ein von Menschen beschriebener Gott existiert. Ich schreibe von Menschen beschrieben denn ich beziehe mich darauf, was ihr hier, und andere erzählen. Also einen jeden einzelnen liebenden, guten Gott dem es an dem Wohlergehen seiner Schöpfung gelegen ist. Denn das beschreibt die Bibel gerade nicht. Ja es gibt die Passagen und Zitate wie „fürchte Dich nicht“ „bittet und euch wird gegeben“ in der Bibel. Aber ebenso oft beschreibt die Bibel, im alten wie neuen Testament, einen Gott der die Menschen hasst. Es beschreibt einen Gott, der wenn man nicht alles ganz genau und richtig macht, eben auch eine große Flut schickt um alles zu vernichten. Es beschreibt einen Gott, der den Menschen erst genauso macht und erschafft wie er ist, dann aber so unzufrieden damit ist, dass er alles zerstört. Es wird ein Gott beschrieben, der alles schon vorher weiß. Der weiß wann wer wie auf etwas reagiert. Das heißt er weiß, schon vor der Geburt eines einzelnen, wie sein Leben verläuft. Eben dann auch, ob das wie er ist für ewige Verdammnis oder Paradies reicht. Aber genau dieser Gott testet dann Adam und Eva, ob sie denn folgsam genug sind. Obwohl er das Ergebnis kennt. Ist also auch an dem Verführt-werden mit beteiligt, stellt quasi eine Falle. So etwas ist sehr merkwürdig für einen Gott der als liebender Vater beschrieben wird. Da ist es auch genauso merkwürdig, dass ein Volk aus der Sklaverei befreit wird dadurch das einem anderen großes Leid zugefügt wird. Mit Kindermorden und anderem. Hätte sicher auch anders gehen könne.Gut, das ist alles altes Testament, da waren die Regeln noch andere. Aber auch im Neuen, ist Jesus oft wütend auf seine Jünger, weil sie ja hier und da nicht gut und fest genug glauben können. Liebe und Geduld und das wissen um menschliche Schwäche, die Jesus zugesagt wird, sucht man da.

              Aber vielleicht mal weg von der Bibel hin zum heute. Ich frag mich schon, wie es sein kann das gerade die schwer und unheilbar krank werden, die ihr ganzes Leben lang alles für andere gemacht haben. Sich selbst hinten an gestellt haben, nur um zu erleben, dass sie dann wenn sie Zeit für sich haben würden eigentlich gar nichts mehr machen können, weil die Krankheiten die sie treffen sie auf einen extrem kleinen und mühsamen Radius beschränken. Und bevor man mir was unterstellt ich spreche dabei von einem mir sehr nahe stehenden Menschen. Und ähnliches, nicht im körperlichen Sinne, ist mir passiert. Was eben heute dazu führt Glauben mit ganz anderen Augen zu sehen. Und wenn ich mir dann noch vor Augen führe, dass Gott ja schlussendlich alle Menschen gemacht hat, Ton und Töpfer usw., dann frage ich mich warum hat er mich denn dann so dumm gemacht, die Bibel nicht anders und besser deuten zu können?

              Da entsteht dann eben auch die Frage, warum die Bibel kein rein menschliches Produkt sein sollte. Der Grund warum es die heute noch gibt ist am Schluss die Institution Kirche. Die haben dafür gesorgt, dass sie vervielfältigt und am leben erhalten wurde. Allerdings mit brutalen Mitteln. Die gesamte Herrschaft der Kirche über Jahrhunderte gründet sich darauf, dass die Bibel so ist wie sie ist. Ein Buch dass Angst macht. Angst davor was vielleicht passieren könnte, wenn man nicht richtig spurt. Dadurch erhielt die Kirche ihre Macht und den bis heute sichtbaren Reichtum. Daher sieht es doch sehr viel eher danach aus, dass Menschen, den Wunsch anderer nach so etwas wie einem allmächtigen Gott, ausnutzten um an all diesen Reichtum zu kommen. Und ist es heute viel anders?

              Ich persönlich finde das selbst sehr schade so zu denken. Ich fände es schön, wenn es den so oft beschriebenen Gott gäbe. Aber wäre dem so, dann wäre vor einigen Jahren etwas völlig anders gelaufen und ich würde sicher anders denken. Es gäbe auch nicht bloß einige wenige, die davon berichten könnten Gott erlebt zu haben. Das könnte dann jeder und vermutlich gäbe es auch keinen einzigen, der sich nicht gern Gott zuwenden würde.

              Und ganz ehrlich, es ist ein wenig zu einfach immer bloß dem Menschen Schuld zu zusprechen. Es heißt ja auch immer, dass man sich von Gott führen lassen soll. Das er das aber nicht tut, oder sich aber eben doch mal vertan hat, habe ich erlebt. Und wegen diesem Erlebnis, wegen dem Vertrauen was ich darauf hatte, was dann aber mit Füßen getreten wurde, kann ich heute daran nicht mehr glauben. Ich finde es wirklich schade, aber Vertrauen ist etwas äußerst zerbrechliches und nicht wiederherzustellen durch ein kryptisches Buch, das man erstmal richtig deuten können muss. Da hätte ich einem allmächtigen Gott mehr zugetraut. Vor einigen Jahren hätte ich wohl auch mal gesagt Gott hat mich gefunden. Aber darin hab ich mich schwer getäuscht. Kein Gott, nur Zufall. Gott: Eine menschliche Erfindung?! Ich wüsste nicht an was ich da noch glauben könnte. Sicher ist nur, dass nicht plötzlich Gott da ist und jemanden findet. Aber vielleicht bin da ja auch einfach nur nicht wichtig und klug genug dazu. Ich gehe davon aus…

              Antworten
              1. Moderatorin Sandra

                Guten Morgen, Fabian. 

                Ich glaube, wir kennen uns ;-) 

                Meiner Ansicht nach dürfen und müssen wir Deine Ansichten so stehen lassen. Denn der Einzige, der Dich wirklich zu Gott führen kann, ist Gott selbst. Menschen sind Werkzeuge und wir haben Vieles getan und geschrieben und auch intensiv für Dich gebetet. Sehr intensiv sogar. Wir Menschen dürfen aber nicht denken, dass wir es sind, die schlußendlich den Ausschlag geben, dass ein Mensch zu Gott findet. Denn Dein Herz können wir nicht verändern. Es tut mir leid, dass Deine Erfahrungen so waren und sind und dass sich nichts verändert hat in all der Zeit. Und Deine Worte sind tatsächlich seit Jahren gleich geblieben. Dass Du es ja schön fändest, wenn … Und so weiter. 

                Wir lesen gerade in Gemeinschaft ein Buch. Der Satz, der meiner Ansicht nach alles aussagt ist: Es ist eine Willensentscheidung. 

                Und der Wille, oh ja, der Wille eines Menschen, hat eine große Macht. 

                Nicht, dass Gottes Macht nicht größer wäre, aber den Willen des Menschen bricht Gott nicht. Weil das die Liebe ad absurdum führt. 

                Alles Gute.

                Sandra 

              2. Moderator Hanspeter

                Hallo Fabian

                Jeder beschreibt seine Erfahrungen und Beobachtungen aus seiner Prägung und persönlichen Entscheidungen heraus. Wenn man gegen etwas ist, findet man immer etwas, was seine negative Meinung bestärkt. Manchmal sind es auch nur Interpretationen. Man nennt das selektive Wahrnehmung. Deine Interpretation von Gott ist komplett anders als meine und auch die von Johannes der schreibt: „Gott ist die Liebe“ 1. Johannes 4,16.

                Inhaltlich macht es wenig Sinn auf deine Interpretation von Gott einzugehen, da du gar nicht bereit bist, dich auf eine andere einzulassen. Du merkst gar nicht, dass du Gott vorschreibst wie er sein soll und du dich damit über ihn stellst. Es ist wie mit dem Wetter. Das Wetter ist, auch wenn fast jeder einen anderen Wunsch hat, wie es auszusehen hat. 

                Wenn es für dich Gott nicht gibt, dann ist es völlig sinnlos, dass du von Menschen, die in Gott einen Halt gefunden haben, mit deinen Argumenten die Zeit beanspruchst. Du scheinst ein völliges Aufmerksamkeitsdefizit zu haben und nur noch Christen scheinen dir zuzuhören. Nimm Hilfe in Anspruch, um dich aus der Opferrolle hinauszubegeben und dein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Damit du dich wieder auf Menschen und auf Gott einlassen kannst.

                Herzliche Grüsse Hanspeter

  6. Spasiba

    Guten Abend, Liebhaber der Wahrheit. Wahre Freiheit erfährt man wegen des Opfers Christi. Freiheit basiert nicht auf unseren Gefühlen, sondern auf seiner Liebestat. Achtung! Nur wer wiedergeboren ist, kann wahre Freiheit erfahren.

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    1. Jessica

      Hallo Spasiba,
      und was bedeutet dass jetzt im Umkehrschluss für dich?
      Das du um die Liebe weisst, sie aber nicht spürst?
      Ich bin voller Dankbarkeit, dieses Geschenk in mir zu tragen. Aber Du bist du und Ich bin ich!
      Gruss Jessica

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  7. Spasiba

    Guten Abend Jessica.
    Ich erfahre als Kind des Herrn die Liebe des Herrn täglich. Seine Liebe ist einzigartig und natürlich spüre ich sie.
    Es ist Gottes Wille dankbar zu sein aber
    Dankbarkeit allein bringt man nicht im Himmel. Achtung! Ungerechtete Menschen können auch ab und wann dankbar sein.

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  8. Anonymous

    Moin Mandy,

    Du schriebst: Und nun überlege Dir mal, dass Jesus diese Geschichte den Pharisäern und anderen religiösen Schnöseln erzählte. Das sind Menschen, die ihr Leben lang unter der Tyrannei der Gesetzlichkeit lebten. Für sie sind die Gesetze und Traditionen vor allem aus dem Alten Testament das A und O. Sie sind Sklaven ihrerselbst und haben noch nicht gecheckt, dass Jesus ihnen die Freiheit schenkt.

    Das schreibe ich ohne Vorwurf, viel mehr mit Traurigkeit. Denn was man ein Leben lang gewohnt ist, womit man geprägt wurde, lässt sich nur schwer ablegen.

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    1. D

      Upps,

      ich war doch grad erst angefangen zu schreiben …..

      Ja, was man ein Lebenlang von kleinauf eingeimpft bekommen hat, immer und immer wieder einmassiert wurde, …….

      Ein Sprichwort sagt:
      Säe einen Gedanken und du erntest eine Tat,
      säe eine Tat und du erntest eine Gewohnheit,
      säe eine Gewohnheit und du erntest einen Charakter,
      säe einen Charakter und du erntest ein Schicksal

      Nun nimm mal ein Fundament unter einem Lebensgebäude weg ….. da braucht es viel Geduld, Auffwand, Stützen ……. und zuerst einmal das Erkennen “Mein Gebäude ist schief und rissig, mit meinem Überzeugungfundament / Selbstbild, Fremdbild, Gottesbild stimmt was nicht”

      ……… Saulus hat aus tiefster Überzeugung die Christen verfolgt und getötet, ….. und war in sich davon überzeugt Gott einen Gefallen zu tun.
      Und ich denke, wenn Jesus ihm nicht persönlich begegnet wäre, …… der hätte sich nie von seiner Überzeugung abbringen lassen.

      Es ist schwer, sich selbst zu reflektieren, seine eigenen Überzeugungen zu hinterfragen. Und wenn eine fromme Gesetzlichkeit ein Erziehungstil war ……. vielleicht in gut gemeinter Gottesfurcht ……. aber wenn es dabei um Macht ausüben geht, …….

      Nun kommt Jesus und schmeißt mit seiner Art und seinem Leben die fromme Fassade und das Fundament der Gesetzlichkeit um.
      Liebe zu Gott und den Menschen ist sein Leben, sein Motiv …… zu allen Menschen …… aber, so wie´s, aussieht besonders zu denen, die von der frommen Elite ausgestossen sind, arme, kranke, aussätzige,
      Betrüger, Lügner, Ehebrecher, die aus dem liegenden Gewerbe …….

      ER bringt und zeigt die Liebe des Vaters und sagt uns:”Das uns das Einhalten von Gesetzen nicht nur nicht möglich ist, nicht zu schaffen ist!” ER sagt auch; Dass ER gekommen ist um es zu erfüllen, um es für uns zu schaffen, weil wir es nicht schaffen können!” ER alle unsere Sünden und die damit verbundene Strafe auf sich nimmt, um uns mit dem “HeiligenGott” zu versöhnen! Damit wir nicht mehr unter dem Druck stehen, das Gesetz, das wir aus uns heraus nicht einhalten können, einhalten zu müssen.

      Wenn ich nun mit meinem Herzen verstanden habe, dass GOTT selbst mir aus Liebe in JESUS entgegenkommt, dann bin ich davon befreit, die Knechtschafft des Gesetztes einhalten zu müssen, weil JESUS es für mich erfüllt hat! AMEN!

      Wenn ich also dieses Geschenk für mich annehme, dann habe ich die Liebe Gottes verstanden, und werde IHN lieben, achten, ehren …….. es ist also eine freie Selbstverständlichkeit GOTT dankbar zu sein, IHN zu erfreuen, mit einem Lebenswandel der SEINER Heiligkeit entspricht.

      Wer seine/n Frau/Mann liebt, ich meine wirklich liebt, der wird Freude daran haben ihr/ihm Freude zu machen, wird ihr/ihm treu bleiben, nicht Schaden zufügen, nicht anderes mehr begehren, ….. u.s.w.
      Der wird auch vor anderen schwärmen, sie in höchsten Tönen loben und ehren …….

      Und wo ich das so schreibe, wird auch mir wieder bewußt, dass mein Herz die Liebe Gottes auch noch nicht so richtig erfasst hat …… und folglich IHN noch nicht wirklich liebt …… was wiederum zeigt, wie erlösungsbedürftig wir doch sind. Und wenn ich es schaffen würde Gott/Jesus so zu lieben, besteht wieder das Risiko, dass ich mir auf mich was einbilden “Ich hätte es geschafft” ….. und schon bin ich wieder auf die Fresse gefallen, weil ich ich mich damit über Gott gestellt hätte.

      Also besser in dem Bewußtsein leben …… ein Königskind zu sein ist Gnade ……

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  9. Fabian

    Ich schreibe hier unten meine letzte Anmerkung dazu. Es fällt wahrscheinlich als nicht Antwort (die nicht geht) nicht auf, aber trotzdem. Ich schreibe und argumentiere damit, was passiert ist. Begründe meine Ansicht und versuche an Hand von Beispielen zu belegen, was ich sage. Im Gegenzug wird mit einer persönlichen Beleidigung gekontert. Wie gesagt habe ich Engagement geschätzt, allerdings nehme ich dann mein Aufmerksamkeitsdefizit mit und entschuldige mich in aller Form dafür, dass ich mich eben auf andere Weise mit diesem Thema auseinander setze. Für mich ist ein Buch, nur weil es da ist, eben keine Grundlage dafür ohne Hinterfragen etwas zu glauben. Die Bibel ist nunmal nicht ohne Widerspruch. Gerade im Hinblick auf eigene Erlebnisse, aber eben auch nicht im Hinblick auf das was die Menschheit über die Geschichte der Welt herausgefunden hat. Oder eben gerade nicht im Hinblick auf die Frage, ob nicht Menschen dieses für ihre Zwecke bloß erfunden haben. Ich werde es jedenfalls nicht herausfinden.

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    1. Moderator Hanspeter

      Hallo Fabian

      Auf offene Fragen gehen wir immer ein (offen auf dem Blog oder in den vielen privaten Mails). Doch der feine Unterschied ist: Du stellst in Frage. Es ist nicht eine persönliche Beleidigung, wenn man dann auch mal zurückfragt :-) . Unseren Glauben hast du immer wieder komplett in Frage gestellt. Das darfst du auch. Doch Beifall zu erwarten ist schon des Guten zu viel. Die ständigen Wiederholungen deiner Aussagen zeigen an, dass es dir gar nicht um unsere Antworten ging, sondern um die Aufmerksamkeit. Ich habe auch kein Problem damit, solange es nicht eine Endlosschlaufe ist, in der du dich selbst bemitleidest. Deinen Wunschgott wirst du nicht finden, du musst dich mit dem auseinandersetzen, wie er sich offenbart. Bleibe in einer offenen Haltung dran, Gott zu entdecken.  Er lässt sich finden :-) .

      Herzliche Grüße Hanspeter

      Antworten
  10. Spasiba

    Fabian, unser Vater im Himmel hat Wohlgefallen an seinem lieben Sohn. Er will dass du ihn hörst. Ja, wer unser Schöpfer kennenlernen möchte, sollte den lieben Sohn hören.

    Zwar lässt sich unser Schöpfer finden, aber man muss bereit sein den sündlosen, lieben Sohn hören. Wer das unwillig zu tun ist, bleibt ungerettet.

    Alles Gute, Fabian.

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  11. Spasiba

    Guten Abend, Fabian.
    Hast du Jeremia 29:13-14 entdeckt?
    Jeremia 29:13-14

    13 Ihr werdet mich suchen und finden. Denn so ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet,
    14 so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR…

    Weißt du, dass nur wenige Leute das tun? Nur wenige Menschen suchen nach dem wahren Herrn mit ganzem Herzen.

    Willst du den Herrn bitten, dir zu helfen, damit du ihn von ganzem Herzen suchen könntest?

    Fabian, sei ermutigt für den Herrn Gott ist barmherzig und er ist der gute Hirte, der dich lehren und führen kann.

    Alles Gute wünsche ich dich.

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  12. Hanna

    Lieber Fabian,
    mit Interesse habe ich die Beiträge von Dir und die darauf folgenden Antworten gelesen.
    Ich wünsche Dir, dass Du Deine Skepsis ganz ablegen kannst, Deine Vorstellungen wie es sein sollte, beiseite legst und wartest und ruhig wirst und glaubst, dass Du eine Antwort bekommst. Nochmals: und wartest und ruhig wirst und glaubst, dass Du eine Antwort bekommst. Vielleicht entspricht sie Dir nicht, aber lass den Moment nicht vorübergehen ohne darauf einzugehen und das Gehörte zu prüfen. Nicht zerreissen, nein, prüfen und mit Jemandem teilen der Wiedergeboren ist im Geist.
    In diesem Sinn herzliche Grüsse und froh Ostern (Auferstehung)

    Mt 11,28 Dann sagte Jesus: »Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken.

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